Moskau

Weitere Artikel aus der Rubrik

Moskau

Russland sperrt Luftraum für britische Flugzeuge

Russland hat seinen Luftraum für britische Flugzeuge gesperrt. Von dem Überflugverbot seien auch Maschinen betroffen, die in Großbritannien geleast wurden, teilte die russische Luftfahrtbehörde am Freitag in Moskau mit. Dies sei eine Reaktion auf ein Landeverbot für die staatliche russische Fluggesellschaft Aeroflot, das Großbritannien nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine ausgesprochen hat. Der russische Staat hält als direkte Beteiligung 57,3 Prozent der Anteile an Aeroflot. Die Behörde verwies zur Begründung auf ein Abkommen zwischen beiden Ländern, „dass die Fluggesellschaften beider Länder faire und gleiche Rechte erhalten“. Damit wurde die anfängliche Drohung auch in die Realität umgesetzt. In den frühen Morgenstunden antwortete Russland auf die britischen Sanktionen. Großbritannien solle seine Entscheidung schleunigst zurücknehmen, ansonsten werden ebenfalls entsprechende Maßnahme verhängt. Das ist wenige Stunden später dann auch geschehen.

weiterlesen »

Kosmos Airlines hat letzte Tupolew Tu-134AK ausgeflottet

Die russische Fluggesellschaft Kosmos Airlines hat ihre letzten Maschinen des Typs Tupolew Tu-134AK endgültig stillgelegt. Der Carrier setzte dieses Muster zuletzt nur noch für Charterflüge, vornehmlich im VIP-Bereich, ein. Kosmos Airlines ist eine Tochtergesellschaft von Roskosmos und auf die Durchführung von Frachtflügen spezialisiert. Allerdings legt man immer wieder Linienflüge auf und ist mit den Passagiermaschinen auch im Chartergeschäft aktiv. Auf dem Flughafen Vnukovo betreibt man das Terminal 3, das umgangssprach auch „Kosmos-Terminal“ genannt wird. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com wurde die RA-65995 bereits im Juli 2021 stillgelegt. Mit der RA-65994 wurden am 19. Feber 2021 Farewell-Rundflüge von/nach Vnukovo durchgeführt. Anschließend endete die Ära der Tu-134 bei Kosmos Airlines. Zuletzt war dieser Maschinentyp in VIP-Bestuhlung in der Luft. Konzernmutter Roskosmos teilte mit: „Die Tu-134AK, die über vier Passagierkabinen und eine Kapazität von 28 Passagieren verfügt, spielte eine wichtige Rolle bei der Erfüllung der besonderen Aufgaben von Kosmos Airlines und des Bedarfs der russischen Raketen- und Raumfahrtindustrie“.

weiterlesen »

S7 Airlines sagt geplante Flugverbindung nach Zagreb ab

Die russische S7 Airlines wollte den Moskauer Flughafen Domodedowo mit Zagreb verbinden. Diese Pläne wurden jetzt über Bord geworden. Gestern sollte der erste Flieger abheben. Doch laut dem Portal Ex-Yu-Aviation teilte die Fluggesellschaft mit, dass der geplante wöchentliche Flug wegen geringer Nachfrage eingestellt wurde. Schon Ende letzten Jahres beendete Azur Airlines nur wenige Wochen nach dem Start auch den Betrieb zwischen Moskau und der kroatischen Hauptstadt. Lediglich eine Fluggesellschaft bleibt der Flugverbindung treu: Die russische Aeroflot verbindet die beiden Hauptstädte weiterhin im täglichen Wechsel.

weiterlesen »

Utair will heuer 20 neue Strecken aufnehmen

Die russische Fluggesellschaft Utair konnte zwischen Jänner und November 2021 6,7 Millionen Passagiere bei einer Auslastung von 82 Prozent befördern. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2020 verbesserte man sich um 52 Prozent bzw. vier Prozentpunkte. Utair konnte besonders im touristischen Bereich wachsen, denn das Angebot in diesem Segment wurde im direkten Vergleich mit 2019 um 64 Prozent angehoben. Insgesamt nahm man 36 neue Strecken auf. Viele touristische Flüge wurden innerhalb der Russischen Föderation durchgeführt. Der Frachtbereich, der bei Utair traditionell eine große Rolle spielt, konnte auch im Jahr 2021 zulegen. Der Carrier erbringt in Sibirien auch mit Helikoptern Dienstleistungen. Für Aufsehen sorgte vor einiger Zeit der Transport eines ausrangierten ATR-Turbopropflugzeugs mit Hilfe von Hubschraubern. “Der Anteil der Utair-Regionalflüge ist im Vergleich zu 2020 um sieben Prozent gestiegen und gegenüber 2019 gar um 49 Prozent. Wir haben zahlreiche Nonstop-Flüge aus den russischen Regionen heraus zu Ferienzielen im Ausland aufgenommen. Beispiele hierfür sind die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Armenien und Aserbaidschan.  Dies ist ein großer Schritt in der Entwicklung der Verkehrsanbindung der Regionen. Für das Jahr 2022 planen wir etwa 20 neue Strecken. Diese sollen wichtige Regionalzentren Russlands nonstop miteinander verbinden. In RIchtung Ausland wollen wir ebenfalls einige neue Strecken aufnehmen”, so Utair-Chef Oleg Semyonov.

weiterlesen »

Russland: Irkut MS-21-300 erhält Musterzulassung

Die Irkut MS-21-300 hat seitens der russischen Zivilluftfahrtbehörde die Musterzulassung erhalten. Damit kann der Mittelstreckenjet, der als russische Antwort auf Boeing 737 Max und Airbus A320neo entwickelt wurde, kommerziell eingesetzt werden. Gänzlich abgeschlossen ist das Zulassungsverfahren aber noch nicht, denn Firmenchef Andrey Boginsky strebt für das kommende Jahr die Genehmigung von Tragflächen, die in der Russischen Föderation aus Verbundmaterialien hergestellt werden, an. Damit soll die MS-21 ein Stück “russischer” werden und die Abhängigkeit von Zulieferern aus dem Ausland soll zurückgefahren werden. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist die Herstellung von Fluggerät in Russland stark zurückgegangen. Die lokalen Airlines bevorzugen westliches Fluggerät, denn die noch zu Sowjetzeiten entworfenen, jedoch weiterentwickelten Muster gelten als unbeliebt und teilweise auch spritfressend. Die russische Regierung will der Branche neuen Schub verschaffen und hat unter anderem mit dem Sukhoi Superjet SSJ-100, der Irkut MS-21 und der Tupolow Tu-114-300 einige Muster, die man besonders heimischen Anbietern schmackhaft machen will. Teilweise winken günstige Leasingkonditionen und sogar Subventionen für den Einsatz russischen Fluggeräts. Dennoch versucht man nahezu alles, um die Maschinen auch im Westen in die Luft zu bringen. Beispielsweise flogen Interjet und Cityjet zeitweise mit SSJ-100. Die zuletzt genannte Fluggesellschaft war im Rahmen eine Wetlease-Auftrags gar für die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines tätig.  Darauf angesprochen, ob die vergleichsweise günstigen Irkut MS-21 eine Alternative für den Ersatz der Airbus-A320-Flotte bei Lauda Europe wäre, meinte Ryanair-Chef Michael O’Leary gegenüber Aviation.Direct: “Auf keinen Fall nehmen wir diese Irkut MS-21 und auch dann nicht, wenn sie die kostenlos hingestellt werden. DIeses Flugzeug ist

weiterlesen »

FRA: S7 Airlines fliegt wieder nach Moskau

Ab dem 29. März startet die russische Fluggesellschaft wöchentliche Flüge von Frankfurt nach Moskau (Flughafen Domodedovo) zusätzlich zu den bekannten Flügen nach Novosibirsk (OVB), welche am 2. April wieder starten. Der Carrier wird ab den genannten Terminen den Frankfurter Flughafen jeweils dienstags mit Moskau und samstags mit Novosibirsk verbinden. Bei den Flügen kommen sowohl A320neo als auch Boeing 737-800 zum Einsatz.

weiterlesen »

Wien: S7 Airlines stockt Moskau DME auf

Die russische S7 Airlines stockt die Nonstop-Verbindung zwischen Moskau-Domodedovo und Wien auf. Ab 17. Dezember 2021 sollen zwei wöchentliche Umläufe durchgeführt werden. Der Carrier wird ab dem genannten Termin an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag zwischen den beiden Hauptstädten pendeln. Als Fluggerät kommen Maschinen des Typs Airbus A320neo zum Einsatz. Der S7-Flugplan auf einen Blick: Flugnummer Strecke Abflug Ankunft Flugtage S73568 Wien-Moskau DME 14 Uhr 15 19 Uhr 00 Freitag, Sonntag S73567 Moskau DME-Wien 12 Uhr 10 13 Uhr 20 Freitag, Sonntag

weiterlesen »

Russland: Azimuth-Superjet kollidiert bei Landung mit Reh

Am 1. November 2021 kollidierte der von Azimuth betriebene Sukhoi SSJ-100-95 mit der Registrierung RA-89180 auf dem Flughafen Pskov mit einem Reh. Dabei ist Sachschaden am Fluggerät entstanden. Flug A4 101 befand sich auf dem Weg von Krasnodar nach Pskov. Bei der Landung machten der Superjet und ein Reh ungewollte Bekanntschaft miteinander. Das Flugzeug wurde dabei beschädigt und vermutlich hat das Tier den Zwischenfall nicht überlebt. Laut Rosaviatsia soll die RA-89180 Beschädigungen im Bereich der Tragfläche auf der rechten Seite erlitten haben. Auch das Triebwerk soll in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Ein Video auf YouTube, das von Aviation Herald hochgeladen wurde, zeigt auch, dass diese Bereiche stark blutverschmiert sind. An Bord befanden sich sechs Crewmitglieder und 96 Passagiere, die allesamt den Superjet unverletzt verlassen konnten.

weiterlesen »

Wizz Air Abu Dhabi kündigt Moskau-Vnukovo an

Der Billigflieger Wizz Air Abu Dhabi wird künftig auch Moskau-Vnukovo anfliegen. Der Carrier kündigte an, dass der Erstflug am 15. Dezember 2021 durchgeführt werden soll. Vorerst sind vier Flüge pro Woche mit Airbus A321neo geplant. Die russische Hauptstadt wird auch von den Konzernschwestern Wizz Air UK ab London-Luton sowie Wizz Air Hungary ab Budapest angeflogen. Ab 13. Dezember 2021 will der Konzern auch ab dem ungarischen Debrecen nach Moskau-Vnukovo fliegen. Eine weitere Destination in Russland, die Wizz Air im Portfolio hat, ist Sankt Petersburg. Mit Ausnahme von Budapest befinden sich alle Routen in einer Dauerwarteschleife. Lediglich ab Turin und London-Luton verkauft man noch Flugscheine für ab Mitte Dezember 2021. Ab allen anderen Orten, darunter auch Salzburg, wurde bereits in den Sommerflugplan 2022 verschoben.

weiterlesen »

Corona: Russland lockert internationale Flugbeschränkungen

Die Regierung der Russischen Föderation fährt die Beschränkungen im internationalen Flugverkehr weiter zurück. Aufgrund der Corona-Pandemie schränkte man sowohl die Anzahl als auch die Länder massiv ein. Der Kreml teilte mit, dass ab 9. November 2021 reguläre Verbindungen in die Niederlande sowie nach Norwegen und Schweden wieder erlaubt sind. Im Verkehr mit Österreich, Finnland und der Schweiz sollen die Beschränkungen gänzlich aufgehoben werden. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass die Carrier ihr Angebot, das es vor der Corona-Pandemie gab, wieder vollständig durchführen können. In Richtung Deutschland bleiben noch Einschränkungen bestehen. Allerdings wird die Anzahl der pro Woche zugelassenen Flüge deutlich angeboten. Beispielsweise ab Frankfurt am Main darf 14 Mal wöchentlich in die Russische Hauptstadt geflogen werden. Nach St. Petersburg sind nun sieben Flüge erlaubt. Frankfurt wurde als exemplarisches Beispiel genannt.  In Russland gehen die Covid-Impfungen nur sehr schleppend voran. Zum Einsatz kommen ausschließlich Vakzine, die im eigenen Land entwickelt wurden. Die Bevölkerung scheint diesen gegenüber ein gewisses Misstrauen zu haben. Verschiedene Staaten, darunter auch Deutschland, stufen die Russische Föderation in Sachen Corona derzeit als Hochrisikogebiet ein.

weiterlesen »