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Russland: S7 will neuen Lowcoster in die Luft bringen

Die russische S7 Airlines will im Frühjahr des kommenden Jahres mit einer Lowcost-Tochter an den Start gehen. Diese soll bis zum Jahr 2024 mit insgesamt 24 Airbus A320neo ausgerüstet werden, berichten lokale Medien. Der russische Luftverkehrsmarkt befindet sich seit einiger Zeit im Umbruch und die Corona-Pandemie hat den Wechsel zu Billigflugkonzepten beschleunigt. Einige Anbieter argumentieren gar damit, dass sich viele potentielle Kunden sonst das Fliegen nicht mehr leisten könnten. Einige Fluggesellschaften wollen sich in Ultra-Lowcoster umwandeln, andere gründen neue Töchter. S7 Airlines sah sich offenbar unter Zugzwang, denn man verkündete die Gründung einer Billigairline, die primär im Inland eingesetzt werden soll. Auch soll der klassische Regionalverkehr auf die neue Gesellschaft verlagert werden. Man peilt an, dass man bis 2024 jährlich rund sieben Millionen Passagiere befördert. Im Frühjahr 2022 wird man mit zunächst vier Airbus A320neo an den Start gehen. Laut Erklärung wurden entsprechende Verträge bereits unterschrieben. Die Flotte soll bis zum Jahr 2024 auf 24 Maschinen dieses Typs anwachsen. Der Verkauf von Flugscheinen soll um den 1. April 2022 aufgenommen werden. Der Erstflug ist für Juli 2022 angekündigt.

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S7 startet von Hamburg nach Moskau

Ab dem 5. Juli startet S7 Airlines wöchentliche Flüge von Hamburg nach Moskau (Flughafen Domodedovo), alle Flüge sind mit Flugzeugen der Airbus-A320neo-Familie geplant. Schon Anfang Mai startete die russische Fluggesellschaft erstmals von Köln/Bonn aus nach Moskau. Flugzeiten, immer montags: S7 3578 Hamburg 19:05 – Moskau 23:00S7 3577 Moskau 16:00 – Hamburg 18:10

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Ab 1.500 U.S.-Dollar: Russland will Impfreisen starten

Die Russische Föderation hat das Vakzin Sputnik V in äußerst großen Mengen zur Verfügung, denn die Bereitschaft der eigenen Bevölkerung damit impfen zu lassen, wurde drastisch überschätzt. So sitzt man auf vielen Impfdosen. Nun wurde eine Idee, die bereits gegen Ende 2020 von Tour Operators publik gemacht wurde, aus der Mottenkiste geholt: Impfreisen. Andrei Ignatyev, Chef des russischen Reiseverbands, erklärte gegenüber der Agentur Tass, dass derzeit spezielle Impfreisen in Vorbereitung sind. Diese werden etwa 1.500 bis 2.500 U.S.-Dollar kosten und nebst der Impfung eine dreiwöchige Unterkunft in Russland beinhalten. Die Anreisekosten, also Beispielsweise das Flugticket, ist in dieser Preisangabe nicht enthalten. “Reisebüros waren Anfang des Jahres bereit Impfreisen zu organisieren, da sie regelmäßig solche Anfragen aus der ganzen Welt erhielten. Das Produkt ist fertig, aber die Fragen der Visaunterstützung und der legalen Einreise für Ausländer, die den russischen Impfstoff erhalten möchten, müssen noch gelöst werden”, so Ignatyev gegenüber Tass. “Dies ist eine Kombination aus Impfung mit einem Kultur- und Ausflugsprogramm, das sehr interessant gestaltet werden kann und verschiedene Regionen Russlands erfasst. Eine andere Möglichkeit ist eine zweiwöchige Reise und solche Anfragen gibt es auch”. Wann genau die Impfreisen aufgelegt werden sollen, ist noch offen. Es soll aber nicht mehr lange dauern und möglicherweise werden im Reisepreis die Kosten für das Visum bereits enthalten soll. Berücksichtigen sollte man aber, dass in der Europäischen Union Sputnik-V-Impfungen in den meisten Mitgliedsstaaten zu keinen Erleichterungen führen. Österreich erkennt das Vakzin – im Gegensatz zum chinesischen Sinopharm – nicht an. Nähere dazu in diesem Artikel.

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Moskau lenkt ein: AUA bekommt doch die Fluggenehmigung

Die russischen Behörden haben der AUA heute die Genehmigung für eine alternative Flugroute von Wien nach Moskau erteilt, die nicht über weißrussischen Luftraum führt. Die AUA kann somit den heute geplanten Flug OS601/602 von Wien nach Moskau und zurück durchführen. Das berichtet unter anderem der ORF. Für die weiteren geplanten Passagierflüge nach Moskau sowie die Frachtflüge nach Nanjing in China sei die Genehmigung für die Alternativroute noch ausständig. Die Lufthansa-Tochter erwartet allerdings auch hier eine positive Rückmeldung der russischen Behörden. „Wichtiges und richtiges Signal“ Als „wichtiges und richtiges Signal“ bewertete Luftfahrtstaatssekretär Magnus Brunner (ÖVP), dass die AUA die Genehmigung für den heutigen Flug nach Moskau erhalten hat. „Es ist im österreichischen und russischen Interesse, dass alle Flüge nach und über Russland problemlos durchgeführt werden“, so Brunner in einer Aussendung.

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Staatliche Bank verklagt Utair

Die russische Fluggesellschaft Utair handelte sich eine Klage der staatlichen VEB Bank ein. Das Kreditinstitut brachte einen entsprechenden Schriftsatz am 12. Feber 2021 bei einem Gericht in Moskau ein. Gefordert werden 2.331.014,40 Euro. Welchen Anspruch die VEB Bank geltend macht, ist derzeit unklar. Es soll sich um ein Darlehen handeln, das im Jahr 2019 von der Svyaz-Bank auf die VEB übertragen wurde. Gegen Utair wurde in besagtem Jahr ein Insolvenzantrag eingebracht, jedoch wurde dieser vom zuständigen Gericht abgewiesen. In den letzten Tagen kam es bei der privaten Fluggesellschaft zu mehreren Zwischenfällen. So musste am Montag dermit der VQ-BJH durchgeführte Inlandsflug von Moskau-Vnukovo nach Mineralnye Vody rücklanden. Der Kabinendruck ist abgefallen, so dass die Maschine nicht höher als drei Kilometer fliegen konnte. Dies wurde nach rund 40 Minuten Flugzeit festgestellt. Anschließend wurde die Rückkehr angetreten und die Boeing 737-800 musste auch noch Treibstoffmangel melden. Die Landung in Vnukovo erfolgte sicher. Die Passagiere wurden mit der VQ-BQP, die als Ersatzmaschine fungierte, nach Mineralnye Vody gebracht. Am 1. Feber 2021 wurde eine ATR72 des Carriers, die sich auf dem Weg von Ufa nach Tjumen befand, von einer Lichtsignalrakete beschossen. Es bestand keine unmittelbare Gefahr, jedoch fühlten sich die Piloten stark geblendet und entschieden sich aus Sicherheitsgründen eine Landung in Schukowski einzulegen.

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Russland: Serienfertigung des MS-21-Turbofans startet

Die russische Zivilluftfahrtbehörde gab grünes Licht für die Serienfertigung des neu entwickelten Turbofans Awiadwigatel PD-14. Dieses soll unter anderem die Irkut MS-21 antreiben. Es handelt sich um die erste Neuentwicklung seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Das Projekt wird äußerst ambitioniert vorangetrieben, denn das vor der Serienproduktion stehende PD-14 soll der Auftakt für eine ganze Reihe neuer Turbofan-Antriebe werden. Damit will sich die Russische Föderation unabhängiger von westlichen Herstellern machen und quasi wieder wie früher Flugzeuge und Triebwerk aus heimischer Produktion anbieten. Der Hersteller gibt an, dass der Kerosinverbrauch des PD-14 um bis zu 17 Prozent unter jenen vergleichbarer Konkurrenzmodelle liegen soll. Die Betriebs- und Wartungskosten sollen ebenfalls günstiger sein. Hinter Awiadwigatel steht der Staatskonzern Rostec, so dass die Entwicklungskosten eine nur untergeordnete Rolle gespielt haben. Einige Prototypen wurden bereits an die fünf Versuchsmodelle der MS-21 montiert. In Kürze soll mit dem PD-8 auch ein neuentwickelter Antrieb aus russischer Produktion für den Regionaljet Sukhoi SSJ-100 zur Verfügung stehen. Dieser befindet sich bereits in einer sehr weit fortgeschrittenen Phase. Mit dem PD-35 will man auch einen Turbofan für Langstreckenflugzeuge entwickeln.

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Ab Mai: Pobeda startet in Moskau

Pobeda, die Tochtergesellschaft der russischen Aeroflot, wird voraussichtlich am 1. Mai 2021 den geplanten Betrieb von Moskau Sheremetyevo aus starten. Internen Flugplänen zufolge würde die Billig-Airline die Hauptstadt Russlands zunächst mit Machatschkala (2x täglich) und Perm (3x täglich) verbinden, schreibt das Luftfahrtportal CH-Aviation. Ab dem 1. Juni wolle der Low-Coster einen drauflegen und weitere Destinationen ab Sheremetyevo anbieten. So seien die Reiseziele Sotschi (täglich), Antalya (täglich), Jekaterinburg (täglich), Istanbul (2x täglich), Riga (2x täglich) und Ufa (4x täglich) bereits in Planung. Zudem sollen im Juli Routen nach Barnaul (täglich), Mineralnye Vody (3x täglich), Uljanowsk Baratayevka (täglich) und Vladikavkaz (täglich) folgen.

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S7 Airlines verchartert A319 per Mausklick

Die russische S7 Airlines ermöglicht seit kurzer Zeit das Chartern von Maschinen des Typs Airbus A319 übers Internet. Mit wenigen Mausklicks kann der Sonderflug konfiguriert werden. Was es kosten wird, zeigt das Menü gleich an. Die Maschinen sind mit 25 Business- und 72 Economy-Class-Sitzen bestuhlt. Im Charterpreis sind unter anderem die Mitnahme von Gepäck, Catering und Sportgepäck inkludiert. Das Produkt nennt sich S7Select und richtet sich ausdrücklich an Privatpersonen und private Reisegruppen. Vorerst werden nur Charteraufträge innerhalb Russlands angenommen. Preisbeispiel: Oneway von Moskau-Domodedovo nach Sotschi kostet etwa 15.000 Euro, also gerundet zirka 155 Euro pro Sitzplatz.

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S7 Airlines startet in Berlin und Düsseldorf

Die russische S7 Airlines kündigt die Aufnahme zweier zusätzlicher Strecken ab Deutschland an. Ab Berlin-Brandenburg will der Carrier ab 23. Feber 2021 einmal pro Woche nach Moskau-Domodedovo fliegen. Von Düsseldorf aus soll es ab 6. Juni 2021 jeweils an Sonntagen nach Novosibirsk gehen. S7 Airlines teilt mit, dass beide Strecken mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bedient werden sollen. Berlin-Moskau soll jeweils am Verkehrstag Dienstag geflogen werden. Der Carrier ist Mitglied der Luftfahrt-Allianz Oneworld. Der Flugplan auf einen Blick: ab 23. Feber 2021 jeweils an Dienstagen: S7 3571 Moskau DME 13:50 – Berlin 14:50 S7 3572 Berlin 15:45 – Moskau DME 20:20 ab 6. Juni 2021, jeweils an Sonntagen: S7 5881 Novosibirsk 07:10 – Düsseldorf 09:05 S7 5882 Düsseldorf  10:15 – Novosibirsk 21:40

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Russische Luftfahrt um 46 Prozent eingebrochen

Die russischen Fluggesellschaften sind vergleichsweise glimpflich durch die Corona-Pandemie gekommen, denn im Vorjahr wurde ein Rückgang von „nur“ 46 Prozent verzeichnet. Die Airlines beförderten gemeinsam 69,17 Millionen Reisende, teilte die Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsiya mit. Dabei dürfte für die Carrier die Größe des Landes und die damit verbundenen Möglichkeiten im Inland zu fliegen vorteilhaft gewesen sein. Der internationale Verkehr brach aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen stark ein und spielt in der Statistik kaum eine Rolle. Die meisten Passagiere flogen im Jahr 2020 mit Aeroflot und S7 Airlines. Die fünf größten Airlines der Russischen Föderation weisen nachstehende Fluggastzahlen für das Vorjahr aus: Aeroflot: 14,6 Millionen Passagiere – 61 Prozent Rückgang S7 Airlines: 12,3 Millionen Passagiere – 31 Prozent Rückgang Pobeda: 9,1 Millionen Passagiere – 12 Prozent Rückgang Rossiya: 5,7 Millionen Passagiere – 51 Prozent Rückgang Ural Airlines: 5,6 Millionen Passagiere – 41 Prozent Rückgang

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