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Bei Test: Irkut MS-21 bleibt im Schnee stecken

Eigentlich wollte die United Aircraft Corporation nur einen simulierten Triebwerksausfall simulieren, doch der Test mit der Irkut MS-21 ging sprichwörtlich daneben. Das Flugzeug kam im Zuge des Startabbruchs auf dem Flughafen Schukowski von der Runway ab und blieb im Schnee stecken. Verletzt wurde niemand. Der Prototyp mit der Registrierung RA-73051 sollte eigentlich nur einen simulierten Triebwerksausfall während dem Start testen. Von einem Ausflug in den Schnee war keine Rede. Wie es dennoch dazu kommen konnte, will der Hersteller nun untersuchen. Die MS-21 steckte jedenfalls fest und konnte die missliche Lage nicht mehr aus eigener Kraft verlassen. Offiziellen Angaben des Herstellers UAC nach kam die Maschine während einer Notbremsung, die im Zuge des Tests gemacht wurde, von der Poste ab. Die MS-21 schlitterte dann in den Tiefschnee und sank – wie auf Fotos ersichtlich – ganz schön ordentlich ein. Der Flugzeugbauer betont weiters, dass es keine Systemausfälle gegeben hat und auch keine Schäden sichtbar sind. Dennoch wird man den Prototyp nun genau untersuchen. Auch gibt es keine Verletzten. Die Irkut MS-21 ist ein Prestigeprojekt der Regierung der Russischen Föderation. Der Mittelstreckenjet soll in Konkurrenz mit der Boeing 737-Max-Reihe und der Airbus A320neo-Familie treten. Bislang konnte man außerhalb Russlands nur wenige Vorbestellungen einsammeln.

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Russland: Red Wings flottet drei B777 ein

Die russische Fluggesellschaft Red Wings wird Ende Jänner 2021 die erste von insgesamt drei Boeing 777 einflotten. Dies erklärte Firmenchef Evgeny Klyucharev gegenüber lokalen Medien. Das Langstreckengerät soll im Linienverkehr nach China und auf Warmwasser-Routen eingesetzt werden. Dem Vernehmen nach ist die erste Maschine die VP-BLI (Boeing 777-200). Diese wurde vormals von IrAero eingesetzt. Laut CH-Aviation.com ist der Langstreckenjet derzeit auf dem Flughafen Addis Ababa abgestellt. Zwei weitere, baugleiche Tripleseven, sollen zeitnah folgen. Red Wings beabsichtigt im Jahr 2021 insgesamt 16 Sukhoi SSJ-100 einzuflotten. Der Carrier ist eine Tochtergesellschaft der Flugzeugbauer-Holding UAC.

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Aeroflot prüft „maskenfreie Zonen“

Das russische Skyteam-Mitglied Aeroflot überlegt derzeit in den Flugzeugen spezielle Zonen für Personen, die keine Maske tragen wollen, einzurichten. Grund dafür ist, dass Maskenverweigerer ein immer größeres Problem für den Carrier geworden sind. Angedacht ist, dass beispielsweise die letzten beiden Reihen zur maskenfreien Zone erklärt werden sollen. Dieser Bereich soll auch Personen, die aus medizinischen Gründen keinen MNS tragen können, zur Verfügung stehen. Die genaue Umsetzung steht noch nicht fest, jedoch sollen durch die neuen Zonen zunehmende Probleme über den Wolken minimiert werden. In den letzten Wochen kam es wiederholt zu Zwischenfällen während der Flüge.

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Russland startet elektronisches Visum

Ab 1. Jänner 2021 werden touristische Reisen in die Russische Föderation wesentlich einfacher, denn der bürokratische Gang zur Botschaft wird entfallen. Künftig wird es ein elektronisches Visum, das für 16 Tage gültig ist, geben. Dies wird bereits unter anderem für den Oblast Leningrad (St. Petersburg) praktiziert. Neu ist, dass das vereinfachte Verfahren für das komplette Staatsgebiet der Russischen Föderation gilt. Die Kosten für das elektronische Visum betragen 40 U.S.-Dollar und müssen im Zuge der Online-Antragsstellung entrichtet werden. „Die Kosten für den Antrag betragen rund 40 US-Dollar – es werden dafür keine Einladungen, Hotelreservierungen oder andere Dokumente, die den Zweck der Reise bestätigen, mehr benötigt“, erklärt ÖAMTC-Expertin Maria Renner. Für Reisen in die Türkei benötigen österreichische Reisende schon seit März 2020 hingegen kein Visum mehr. Es ist ein touristischer Aufenthalt von durchgehend maximal 90 Tagen möglich. Wer länger bleiben möchte, muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Die Mitführpflicht in Fahrzeugen wird dort außerdem erweitert um einen Reservereifen.

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Ilyushin Il-114-300 absolvierte Erstflug

Das Turbopropflugzeug Ilyushin Il-114-300 ist nun der Luft. Der erste Testflug war eigentlich für den 18. Dezember 2020 angekündigt, doch die UAC brachte den Prototyp schon am Mittwoch in die Luft. Am Dienstag hob die Irkut MS-21 erstmal mit Triebwerken aus russischer Produktion ab, so dass das Land gleich zwei Premieren in einer Woche feiern konnte. Die Il-114-300 ist eine modernisierte Variante der Il-114-100, die alles andere als ein Verkaufsschlager war. Das Modell wurde seit Mitte der 1980er Jahre bis 2012 angeboten, jedoch wurden nur 20 Einheiten produziert. Für den Nachfolger liegen einige Großbestellungen, die ausschließlich von staatlichen Leassinggesellschaften stammen, vor. Der Erstflug wurde ab dem Flughafen Schukowsi durchgeführt. An Bord befanden sich die beiden Piloten und ein leitender Ingenieur des Herstellers. Angetrieben wird die Il-114-300 von zwei Klimow TW7-117SM Turboprop-Triebwerken. Die Premiere verlief unspektakulär, denn nach Durchführung der Tests landete der Prototyp wieder sicher auf dem Airport. Für die Russische Föderation haben die Il-114-300 und die MS-21 nebst dem SSJ-100 eine besonders hohe Bedeutung. Man will im Regionalverkehr Maschinen aus heimischer Produktion als Ersatz für zum Teil veraltete Maschinen aus Sowjetzeiten schmackhaft machen. Auch will die Regierung die Abhängigkeit von westlichen Herstellern reduzieren. Es schwebt auch vor, dass die russische UAC so einem großen Player auf dem Weltmarkt wird. Bis es soweit ist, ist es aber noch ein langer, steiniger Weg. Derzeit ist geplant, dass die Serienproduktion der Il-114-300 im Jahr 2022 aufgenommen wird. Das erste Flugzeug soll spätestens 2023 an einen Kunden übergeben werden. Bis 2030 sollen zumindest

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Il-114-300 soll am 18. Dezember 2020 erstmals abheben

Russland will die Ilyushin Il-114-300 rasch in die Luft bringen. Am 18. Dezember 2020 soll ab dem Flugfeld Gromov der erste Testflug durchgeführt werden. Die ersten Roll- und Triebwerkstests wurden bereits seit September 2020 durchgeführt. Das Turbopropflugzeug ist eine modernisierte Variante der Il-114-100, die alles andere als ein Kassenschlager war. Von diesem Muster wurden zwischen 1986 und 2012 lediglich 20 Exemplare hergestellt. Der Kreml will Russland unabhängiger von westlichen Herstellern machen und initiierte daher die Neuauflage dieses Regionalverkehrsflugzeugs. Die Il-114-300 soll 68 Passagiere befördern können und auch in der Lage sein auf unbefestigten Pisten zu starten und landen. Die Serienproduktion soll im Laufe des Jahres 2022 aufgenommen werden. Erwartet wird, dass diverse Regionalfluggesellschaften auf das Muster setzen werden. Dies könnte auch über die staatlichen Lessoren, die Großbestellungen getätigt haben, indirekt subventioniert werden.

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S7 nimmt München-Flüge wieder auf

Ab dem 28. Dezember wird die russische S7 Airlines wieder wöchentliche Flüge von München nach Moskau anbieten. Tickets für die Flüge seien bereits überall erhältlich, wie das Unternehmen mitteilt. Durchgeführt werden die Flüge über den Flughafen Domodedowo, dem zweitgrößte Flughafen der russischen Hauptstadt Moskau. Die Flugdaten sind wie folgt: S7 3556 München 16:10 – Moskau 21:25 (montags)S7 3555 Moskau 14:00 – München 15:15 (montags)

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Aeroflot setzt A330 planmäßig nach Belgrad ein

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot rechnet mit einer besonders hohen Nachfrage auf der Strecke Moskau-Belgrad. Daher werden ab 12. Dezember 2020 bis inklusive 16. Jänner 2021 Langstreckenjets des Typs Airbus A330-300 eingesetzt. Die Maschinen sind mit 296 Sitzplätzen bestuhlt. Die zweite wöchentliche Rotation, die jeweils an Donnerstagen angeboten wird, soll mit Airbus A321 bedient werden. Diese bieten 183 Passagieren Platz. Hintergrund der Maßnahme dürfte sein, dass serbische Staatsbürger vergleichsweise einfach in die Russische Föderation einreisen dürfen. Die Verlage eines negativen PCR-Tests genügt. Selbiges gilt umkehrt auch für Russen in Serbien. Voraussetzung ist aber, dass die Flugverbindungen von Aeroflot oder Air Serbia genutzt werden.

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S7 Airlines kehrt nach Wien und Düsseldorf zurück

Die russische S7 Airlines kündigt die Wiederaufnahme der Verbindungen von Moskau-Domodedovo nach Wien und Düsseldorf an. Die Deutschland-Strecke wird ab 11. Dezember 2020 jeweils einmal pro Woche bedient. In die österreichische Hauptstadt geht es wieder ab 27. Dezember 2020 und zwar jeweils an Samstagen. Der Carrier weist darauf hin, dass ausländische Staatsbürger, die zur Einreise in die Russische Föderation berechtigt sind, vor dem Abflug bei der Bordkartenkontrolle einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorweisen müssen. Dieser muss in englischer oder russischer Sprache abgefasst sein. Das Einsteigen in die Flüge ab Moskau ist nur für die nachstehenden Personengruppen, die nach Deutschland bzw. Österreich einreisen dürfen, möglich: Staatsbürger Deutschlands bzw. Österreichs, der Schengen-Länder und der Europäischen Union sowie deren unmittelbare Familie; Staatsbürger mit einer Aufenthaltserlaubnis in Deutschland, den Ländern des Schengener Abkommens oder der Europäischen Union, Andorra, dem Vatikan, San Marino; Diplomaten und konsularisches Personal. Der Flugplan auf einem Blick: Düsseldorf an Freitagen: S7 3571 Moscow 12:30 – Dusseldorf 13:55 S7 3572 Dusseldorf 14:55 – Moscow 20:15 Wien an Samstagen: S7 3567 Moscow 12:30 – Vienna 13:55 S7 3568 Vienna 14:55 – Moscow 20:15

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Mangels Nachfrage: Lufthansa verschiebt Barbados-Flüge

Lufthansa nimmt die erst am 29. Oktober 2020 angekündigte Nonstop-Verbindung zwischen Frankfurt am Main und Barbados wieder aus dem Programm. Grund dafür ist mangelnde Nachfrage, erklärte ein Sprecher gegenüber der Touristikzeitung FVW. Die Konstruktion ist durchaus verwirrend: Angeboten werden die Flüge von Lufthansa, jedoch von Brussels Airlines mit Airbus A330-300 in den Farben von Eurowings durchgeführt. Doch bedient wird die Verbindung nun frühestens ab dem 19. Dezember 2020. Die Konzernschwester Swiss stockte Anfang der Woche die Nonstopverbindung zwischen Zürich und Moskau-Domodedovo auf. Die Route wird nun dreimal wöchentlich bedient. Als Fluggerät kommen Maschinen des Typs Airbus A220-300 zum Einsatz. Die russische Hauptstadt wird auch ab Wien von Austrian Airlines – vorerst niederfrequent – angeflogen.

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