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Trotz Sanktionen: Über Tarnfirmen und Zwischenhändler gelangen Ersatzteile nach Russland

Eigentlich sollte kein einziges Ersatzteil, das für westliches Fluggerät, das in Russland im Einsatz ist, in die Russische Föderation gelangen. So sehen es zumindest die Sanktionen, die unter anderem seitens der USA und der EU praktiziert werden, vor. In der Realität ist aber das Gegenteil der Fall, denn über Zwischenhändler kommen russische Carrier weiterhin an benötigte Teile. Das russische Portal „Wjorstka“, das als regierungskritisch gilt, berichtet unter anderem, dass seit Jahresanfang bis etwa Ende Juli 2023 die Carrier Rossiya, Pobeda, S7 Airlines und Aeroflot Ersatzteile für Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing im Wert von etwa 110 Millionen U.S.-Dollar in die Russische Föderation einführen konnten. Doch wie ist das eigentlich möglich, wenn aufgrund der Sanktionen eigentlich keine Teile mehr ins Land geliefert werden dürfen? Dazu bedienen sich die russischen Carrier eigens gegründeten Tochtergesellschaften, die im Ausland angesiedelt sind. Diese erwerben über Zwischenhändler die begehrten Ersatzteile und „exportieren“ diese dann in die Russische Föderation. Als Beispiel nennt der Nachrichtenbericht die Fluggesellschaft S7, die über eine Tochtergesellschaft namens „Globus“ über ein chinesisches Unternehmen namens „DLA (GZ) Technology Co“ auf Einkaufstour gegangen ist. Nachgewiesen wurde, dass Triebwerke für die A320-Reihe so nach Russland gelangt sind. Für den Maschinentyp Embraer 170 konnte man General-Electric-Antriebe über eine Konstruktion in den Vereinigten Arabischen Emiraten bekommen. Auch über Armenien gelangten Teile nach Russland. Zum Beispiel fungierte eine Firma namens A Trade Service als Zwischenhändler für Honeywell-Teile, die Pobeda haben wollte. Rossiya Airlines bediente sich für benötigte Druckmessgeräte, die in den USA gefertigt wurden, der chinesischen Firma Yunnan

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Aeroflot nimmt Flüge nach Mauritius auf

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot plant in der Wintersaison Flüge nach Mauritius aufzunehmen sowie durchzuführen. Die Strecke soll konkret mit zwei wöchentlichen Flügen abgedeckt werden. Die russische Fluggesellschaft Aeroflot plant in der Winterzeit Flüge nach Mauritius aufzunehmen, wie das Portal Aeroroutes bestätigt. Die russische Airline plant konkret die Durchführung von zwei Flügen pro Woche, angesetzt wird das Startdatum auf den 23. Dezember 2023. Die Flüge sollen mit Boeing 777-Fliegern bewältigt werden.

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Aeroflot stockt internationalen Widebody-Flugverkehr auf

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot stockt auf mehreren internationalen Strecken die Frequenzen auf. Beispielsweise fliegt man ab November 2022 zehnmal wöchentlich mit Boeing 777 von Moskau (SVO) nach Malé.  Nach Colombo geht es ab 9. September 2023 dreimal wöchentlich mit Airbus A330. Auch in Richtung Dubai stockt man auf. Diese Route soll ab 29. Oktober 2023 bis zu dreimal täglich mit Widebodies der Typen A330 und B777 bedient werden.   Neu ist eine Nonstopverbindung zwischen Moskau-SVO und Abu Dhabi. Diese soll laut Mitteilung des russischen Carriers am 29. Oktober 2023 aufgenommen werden. Die Bedienung soll an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag mit Boeing 737-800 erfolgen. 

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Russland: Pobeda kündigt zwei weitere VAE-Strecken an

Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 beabsichtigt die Aeroflot-Billigtochter den Flugverkehr zwischen Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten, der momentan eine hohe Nachfrage haben soll, auszubauen. Der Lowcoster will seinen Teil vom Kuchen abhaben und kündigt die Aufnahme von zwei Routen an.  Ab Moskau-Vnukovo will Pobeda mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2023 viermal wöchentlich mit Boeing 737-800 Kurs auf die Hauptstadt Abu Dhabi nehmen. Von Volgograd aus will die Aeroflot-Tochter ab 31. Oktober 2024 zweimal pro Woche nach Dubai fliegen. Hier wird man den Flughafen World Central ansteuern. Auch diese Neuaufnahme soll mit Boeing 737-800 bedient werden, so das Unternehmen. 

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Russland-Sanktionen: Aeroflot gehen die Bremsen aus

Obwohl es russischen Airlines auch weiterhin gelingt Ersatzteile für Muster, die außerhalb der Russischen Föderation gefertigt wurden, über indirekte Kanäle zu beschaffen, scheint das eine oder andere Teil dennoch knapp zu werden. Besonders Bremsen von Airbus- und Boeing-Flugzeugen scheinen knapp zu werden. Laut einem Bericht der Moscow Times soll Aeroflot ihre Flugzeugführer angewiesen haben verschlissene Bremsen während der Landung abzuschalten. Es geht dabei nicht darum, dass die betroffenen Jets gänzlich ohne Bremsen landen sollen, sondern lediglich, dass einzelne Systeme nicht zur Verfügung stehen. Wie viele Flugzeuge von verschlissenen Verzögerungssystemen betroffen sind, ist unklar. Die Moscow Times behauptet, dass seit Ende Juli zwei Airbus A321, und je ein A320 und A330 sowie fünf Boeing 777 über keine vollständig funktionstüchtigen Bremsen verfügen sollen. Dies birgt Gefahren, denn Aviatorschina zitiert aus einer internen Anweisung an die Piloten von Aeroflot: „Das Flugzeug wird dazu neigen, sich auf die Seite zu drehen, auf der die Bremsen nicht deaktiviert sind. Achten Sie auf diese Tatsache, insbesondere bei der Landung auf einer nassen Piste mit Seitenwind!!! Die Breite der Landebahn ist begrenzt. Es besteht die Gefahr des Überfahrens der Landebahn!!!“. Von der russischen Zivilluftfahrtbehörde wurde abgesegnet, dass Maschinen mit einzelnen deaktivierten Bremsen noch maximal zehn Tage im Einsatz sein dürfen, sofern keine Ersatzteile zur Verfügung stehen. Danach müssen diese temporär stillgelegt werden. Ob dies dann tatsächlich erfolgt oder ob die Flugzeuge einfach weiterfliegen, lässt sich nicht unabhängig prüfen. Seit dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation in die Ukraine können russische Airlines keine Ersatzteile auf dem regulären

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Superjet und MS-21 nennen sich künftig Jakowlew

Die Rostec-Tochter UAC setzt die Bereinigung ihrer Markenauftritte weiter fort. Man verzichtet künftig auf die Verwendung des Namens Irkut. Dies hat zur Folge, dass die MS-21 und der Superjet SSJ-100 künftig als Jakowlew vermarktet werden.  Die formellen Schritte, die zur Umbenennung führen werden, will der russische Konzern bereits im August 2023 vornehmen. Dies hat zur Folge, dass der Sukhoi Superjet SSJ-100 künftig als Jakowlew Superjet SSJ-100 bezeichnet wird und aus der Irkut MS-21 wird der Jakowlew MS-21. 

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Russland verhängt saftige Geldstrafe über Korean Air

Die Fluggesellschaft Korean Air wurde von einem russischen Gericht zur Zahlung einer Geldstrafe in der Höhe von rund 46 Millionen U.S.-Dollar verurteilt. Dem Carrier werden angebliche Versäumnisse im Zusammenhang mit einer Verzollung vorgeworfen. Der Vorfall hat sich bereits Anfang 2021 ereignet. Konkret geht es darum, dass der Frachtflug KE529 im Feber 2021 den Flughafen Moskau-Scheremetjewo ohne ein so genanntes Siegel der russischen Zollbehörde verlassen haben soll. Dem widerspricht der Carrier vehement und erklärt, dass man vor dem Abflug dieses eingeholt habe und dem Zoll alle notwendigen Dokumente vorgelegt habe. Das interessierte die Behörde aber nicht, denn diese verhängte zunächst ein Bußgeld in der Höhe von 87 Millionen U.S.-Dollar. Korean Air war insbesondere mit der Höhe der Strafe so ganz und gar nicht einverstanden und zog dagegen vor Gericht. Obwohl man sämtliche Dokumente, die auch die strittigen Siegel im Original aufweisen, vorlegen konnte, wurde das Bußgeld nicht aufgehoben, sondern lediglich reduziert. In Südkorea spekulieren einige Medien, dass dahinter politische und finanzielle Interessen stecken könnten. Russland betrachtet dieses Land nämlich als so genannten „unfreundlichen Staat“. Das hat zur Folge, dass Korean Air – genau wie alle anderen südkoreanischen Carrier – mit einem Bann belegt ist. Somit geht die Wahrscheinlichkeit, dass in naher Zukunft eine Maschine der betroffenen Fluggesellschaft auf dem Gebiet der Russischen Föderation landen wird, gegen Null. Ob und wie Korean Air die Strafe, die möglicherweise auch der Aufbesserung des russischen Staatshaushalts dienen könnte, bezahlen wird, ist noch völlig offen. Für die Regierung der Russischen Föderation dürfte die Durchsetzung äußerst schwierig

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Aeroflot: Boeing 777-300ER auf Moskau-Dubai

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot plant auf der Strecke zwischen Moskau und Dubai einen Flugzeugaustausch. Einer von drei Flügen soll hierbei von Boeing 777-300ER-Flugzeugen bewältigt werden. Der russische Carrier Aeroflot plant auf der Strecke Moskau-Dubai eine Kapazitätserhöhung mittels Einsetzung einer Boeing 777-300ER. Einer von drei Flügen dieser Strecke soll hierbei mit dem besagten Flieger durchgeführt werden, wie das Portal Aeroroutes bestätigt.

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Management-Buy-Out: Rusline hat neue Eigentümer

Die russische Regionalfluggesellschaft Rusline hat neue Eigentümer bekommen. Im Rahmen eines Management-Buy-Outs ging der Carrier an das bisherige Management. Alexei Ulanov hat sich laut russischen Medienberichten von seinem Regio-Carrier getrennt, da er kurz davor stehen soll das Land zu verlassen. Zuletzt bestand die Flotte aus drei Bombardier CRJ-100 und sieben CRJ-200.

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Flyarna baut Moskau-Präsenz aus und nimmt Kurs auf Teheran

Die armenische Fluggesellschaft Flyarna, an der Air Arabia beteiligt ist, hat in der vergangenen Woche die Aufnahme von zwei zusätzlichen Nonstopverbindungen angekündigt. Man wird künftig in Moskau neben Domodedovo auch Vnukovo ansteuern. Weiters nimmt man in Kürze auch Kurs auf Teheran. Flüge nach Moskau-DME sollen weiterhin bis zu zweimal täglich bedient werden. Zusätzlich wird man viermal wöchentlich Kurs auf den Vnukovo-Airport nehmen. Der Erstflug auf dieser Route ist für den 8. Juli 2023 angekündigt. Nach Teheran soll es ab 11. Juli 2023 gehen. Diese Strecke soll an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag bedient werden. Auf beiden neuen Routen, die ab Eriwan angeboten werden, sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden.

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