Moskau

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Turkish Airlines stockt Moskau-Flüge weiter auf

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wird mit Wirksamkeit zum 6. Juli 2023 noch häufiger zwischen Istanbul und Moskau unterwegs sein. Diesmal stockt man die Verbindung zum Flughafen Vnukovo weiter auf. Zu diesem Airport bietet man momentan bis zu fünf tägliche Umläufe an. Ab Anfang Juli 2023 will man bis zu sechs Mal pro Tag fliegen. Diese Route wird je nach Rotation mit den Maschinentypen Airbus A321 und Großraumjets des Typs Airbus A330 bedient. Unter anderem türkische Carrier konnten sich seit dem Beginn der Sanktion gegen die Russische Föderation stark als Umsteigeort etablieren.

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Russland hebt Preise für Überflüge um 20 Prozent an

Die Russische Föderation scheint es finanziell stark zu spüren, dass man den Luftraum für Überflüge von Carriern, die aus Ländern stammen, die sich an den Sanktionen beteiligen, gesperrt hat. Man verliert dadurch erhebliche Einnahmen. Nun bittet man jene Airlines, die weiterhin über Russland fliegen, stärker zur Kasse. Aufgrund des Umstands, dass die Russische Föderation der größte Staat der Welt ist, wurde deren Luftraum vor dem Einmarsch der Armee in die Ukraine von vielen Fluggesellschaften, besonders auf Langstreckenflügen, genutzt. Das änderte sich binnen weniger Tage, denn als Reaktion darauf, dass beispielsweise die USA, die EU, das Vereinigte Königreich und Kanada russische Carrier gebannt haben, schloss Russland jene aus so genannten „unfreundlichen Staaten“ ebenfalls aus. Für die Branche ist das durchaus kompliziert, weil besonders im Europa-Asien-Verkehr mitunter lange Umwege geflogen werden müssen. Russland spürt den Bann, den man selbst ausgesprochen hat, aber in der Staatskasse. Die Einnahmen aus Überflügen sind drastisch zurückgegangen, so dass man nun gegensteuert und jene Carrier, die noch über Russland fliegen bzw. fliegen dürfen um 20 Prozent stärker zur Kasse bittet. Dem Vernehmen nach könnten besonders chinesische Fluggesellschaften stark betroffen sein, denn diese nutzen besonders häufig den Luftraum der russischen Föderation. Aber auch Golfcarrier wie Emirates, Qatar Airways und Etihad Airways sowie Air India, Turkish Airlines und Ethiopian Cargo dürften die Preiserhöhung schon bald deutlich spüren. Dies wir aber nicht ausreichen, um den Einnahmenverlust kompensieren zu können. Vor der Corona-Pandemie bezahlten Fluggesellschaften rund 1,7 Milliarden U.S.-Dollar pro Jahr für die Nutzung des russischen Luftraums. Ungeachtet des Umstands, dass

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Aeroflot stockt „westliche Flotte“ weiter auf

Russlands staatliche Fluggesellschaft Aeroflot baut ihre Flotte um zwei Maschinen aus. Dabei handelt es sich nicht etwa um Fluggerät aus lokaler Produktion, sondern um zwei Boeing 737-900ER, die zunächst auf dem AOC der Tochtergesellschaft Rossiya registriert werden sollen. Von Airbus will man 199 Millionen Euro zurückbekommen haben und verhandelt mit westlichen Lessoren über den Kauf von 47 Flugzeugen.  Laut lokalen Medienberichten stammen die beiden Flugzeuge aus dem Bestand der staatseigenen Leasinggesellschaft GTLK. Diese ist von westlichen Sanktionen betroffen. Die beiden Boeing 737-900ER sollen aus dem Bestand des Lessors stammen, berichten lokale Medien.   Erst im März 2023 sorgte man für weltweites Aufsehen, denn zwei Boeing 737-900ER, die vormals bei Lion Air im Einsatz waren, wurden nach Moskau-DME überstellt und das ungeachtet der westlichen Sanktionen. Der Hintergrund ist aber recht einfach: Die beiden Flugzeuge, die als PK-LPY bzw. PK-LPW registriert waren, befinden sich im Eigentum von GTLK. Es handelte sich um eine branchenübliche Rückgabe an den Leasinggeber, wenngleich dies seitens russischer Airlines, sofern es um westliches Fluggerät geht, seit dem Einmarsch in die Ukraine eher der absolute Ausnahmefall geworden ist. Sogar die Zustimmung des Kremls ist erforderlich. Diese wurde bei Boeing 737-Max von S7-Airlines sogar erteilt.  Aeroflot will von Airbus 199 Millionen U.S.-Dollar zurückbekommen haben  Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Tass habe sich Aeroflot bereits im Dezember 2022 mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus auf die Rückzahlung bereits geleisteter Anzahlungen geeinigt. Firmenchef Sergei Vladimirovich Alexandrovsky wird unter anderem damit zitiert, dass man rund 199 Millionen U.S.-Dollar zurückbekommen habe und sich in

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Russland-Umsteiger: Türkei, Serbien, Golfregion und andere Staaten profitieren

Die Sanktionen, die unter anderem die Europäische Union und die Vereinigten Staaten von Amerika seit dem Einmarsch in die Ukraine gegen Russland praktizieren, haben dazu geführt, dass sich beispielsweise die Türkei und andere Staaten als regelrechter „Umschlagplatz“ für Passagiere von/nach Russland positionieren konnten.  In zahlreichen Ländern ist Fluggerät von russischen Operators gebannt. Umgekehrt macht der Kreml für Carrier aus diesen Ländern seinen Luftraum auch dicht. Das wohl bekannteste Beispiel: Die EU und die Russische Föderation bannen sich gegenseitig. Daraus resultiert, dass keine regulären Nonstopflüge zulässig sind. Der einst florierende, umsteigefreie Flugverkehr ist derzeit Geschichte.  Das bedeutet aber nicht, dass das Fluggastaufkommen gänzlich „verloren“ gegangen ist und weniger aus/nach Russland gereist wird. Lediglich ein Umstieg in einem Staat, der sich nicht an den Sanktionen beteiligt, ist erforderlich. Einige Carrier profitieren besonders stark davon, dass sie sich als eine Art Drehscheibe oder Umschlagplatz für Passagiere von/nach Russland etablieren konnten.  Allen voran ist dabei das Nato-Mitglied Türkei, das die von der EU und den USA praktizierten Sanktionen ablehnt und sich aktiv dafür einsetzt, dass möglichst viele Russen ihre Urlaube in Antalya und anderen Küstenregionen verbringen. Bereits im Vorjahr gab es ab Moskau, St. Petersburg, Sotschi und anderen Städten der Russischen Föderation regelrechte „Luftbrücken“ nach Antalya und teilweise auch nach Istanbul, wo Turkish Airlines das Hauptdrehkreuz unterhält. Beispielsweise stockt man den Flugverkehr zwischen Moskau und Istanbul mit Juli 2023 auf 42 Umläufe pro Woche auf. Viele davon werden mit A330 bedient.  Doch nicht nur die größte Fluggesellschaft der Türkei baut das Russland-Angebot stetig aus,

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Russland: Aeroflot-SSJ-100-Unglückspilot zu sechs Jahren verschärfter Haft verurteilt

Der Flugkapitän des im Jahr 2019 auf dem Flughafen Moskau-Scheremetjewo verunglückten Aeroflot-Sukhoi-SSJ-100 wurde von einem russischen Gericht zu einer sechsjährigen Haftstrafe, die er unter verschärften Bedingungen zu verbringen hat, verurteilt. Beim Unfall kamen 41 Menschen ums Leben.  Der Regionaljet sollte eigentlich am 5. Mai 2019 als SU1492 nach Murmansk fliegen. Es kam jedoch zu einem Blitzeinschlag, weshalb Kapitän Denis Evdokimov entschieden hatte nach Moskau-SVO zurückzukehren. An Bord sind einige Systeme ausgefallen und nach Angaben des Piloten habe sich der SSJ-100 gänzlich anders als im Simulatortraining verhalten. Der Superjet prallte auf den Boden und ging in Flammen auf. Dabei kamen 41 Menschen ums Leben.  Im Dezember 2019 veröffentlichte die russische Flugunfallermittlungsbehörde ihren Bericht. In diesem wurde dem Kapitän die alleinige Schuld zugewiesen, denn seine Handlungen hätten gegen die geltenden Vorschriften verstoßen. Dies wäre maßgeblich für den Unfall, der laut MAK vermieden hätte können, gewesen. Kurz nach der Veröffentlichung kritisierte Evdokimov die Arbeit der Behörde scharf und warf dieser vor einseitig, unvollständig und voreingenommen ermittelt zu haben.  Genau so argumentierte seine Verteidigung auch vor Gericht. Diese plädierte auf unschuldig. Auch wurde vorgebracht, dass der Kapitän auf Basis zweier – aus der Sicht des Angeklagten mangelhaft durchgeführter – Untersuchungen vor Gericht gestellt worden wäre. Die Sachverständigen hätten die Frage, ob das Flugzeug nach dem Blitzeinschlag überhaupt noch steuerbar war oder aber wie sich das auf das Flugverhalten ausgewirkt hat gar nicht beantworten.   Rechtsanwältin Natalia Mitusova, die den angeklagten Kapitän vertritt, soll laut der Nachrichtenagentur Interfax darauf hingeweisen haben, dass der Gutachter, der die

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Russland-Sanktionen: EU blickt verärgert auf neuen Umsteigeort Tiflis

Der Umstand, dass Georgian Airways seit einigen Wochen wieder zwischen Tiflis und Moskau fliegt, verärgert zahlreiche EU-Politiker. Zuvor gab es keine Linienflüge zwischen Georgien und Russland, da diese aufgrund eines Dekrets von Wladimir Putin über einen längeren Zeitraum hinweg gebannt waren. Der zuständige EU-Botschafter hat bereits eine offizielle Protestnote übergeben. Für die Europäische Union dürfte durchaus ärgerlich sein, dass mit Tiflis ein neuer Umsteigepunkt für den gebannten Nonstop-Verkehr zwischen Europa und Russland entstanden ist. Seitens Georgian Airways sieht man aber kein Fehlverhalten, weil man biete keine ausschließlichen Transitflüge an und Passagiere könnten ihre Reise durchaus nach Moskau oder an einen anderen Ort fortsetzen oder aber ein paar Tage in Tiflis verweilen, so das Unternehmen.

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Turkish Airlines stockt Istanbul – Moskau Vnukovo auf

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines wird ab Juli 2023 einen weiteren Flug der Strecke Istanbul – Moskau Vnukovo anbieten. Die Airline würde damit sechs tägliche Flüge nach Moskau durchführen. Die Airline Turkish Airline plant ab dem Juli 2023 einen sechsten Flug vom Ausgangsflughafen Istanbul nach Moskau Vnukovo durchzuführen. Ab dem 10. Juli würde die Airline somit 41 wöchentliche Flüge dieser Strecke bewältigen, ab dem 6. August sollen 42 wöchentliche Flüge nach Moskau führen, wie das Portal Aeroroutes bestätigt.

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Dubai International Airport: 91 wöchentliche Flüge nach Moskau

Der Flughafen Dubai International Airport kann eine erstaunlich große Fluganzahl hinsichtlich den Flügen nach Moskau aufweisen: Vom Flughafen Dubai als Ausgangsflughafen werden 91 Flüge wöchentlich abgehalten, alle nach Moskau. Der Flughafen Dubai International Airport wird im Sinne der Wintersaison eine beträchtliche Summe an Flügen nach Moskau anbieten. Der Airport wird nach Aufstockung der Fluglinie flydubai 91 wöchentliche Flüge in die russische Hauptstadt anbieten, wie das Portal Simple Flying bestätigt. Dies entspricht einer Anzahl von 13 täglichen Flügen in der Wintersaison, die in Kriegszeiten erreicht werden konnte.

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Jazeera Airways fliegt im großen Stil russische Touristen nach Tivat

Kürzlich hat die Billigfluggesellschaft Jazeera Airways eine Nonstopverbindung zwischen Kuwait-City und Tivat aufgenommen. Diese soll sich aber nicht nur auf den Point-to-Point-Verkehr konzentrieren, sondern auch im großen Stil Passagiere aus Moskau nach Montenegro bringen.  Laut einem Bericht des Portals Ex-Yu-Aviation hat der russische Reiseveranstalter Paks bestätigt, dass man ein größeres Sitzplatzkontingent bei Jazeera Airways eingekauft hat. Dahinter steckt, dass Montenegro eines von wenigen Reisezielen in Europa ist, das russische Staatsbürger ohne Visum erreichen können. Ein Blockvertrag mit Jazeera Airways soll beinhalten, dass man Tivat-Flüge nun günstiger anbieten kann als bislang Umsteigeflüge mit Air Serbia bzw. Turkish Airlines. Die russischen Passagiere müssen jedoch zunächst nach Kuwait-City fliegen und können dort dann in Richtung Montenegro umsteigen. 

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EU-Staaten protestieren gegen Flüge zwischen Georgien und Russland

Der Europäischen Union und ihren 27 Mitgliedsstaaten scheint es gar nicht in den Kram zu passen, dass am 20. Mai 2023 der Flugverkehr zwischen Georgien und der Russischen Föderation reaktiviert wurde. Eine formelle Beschwerde wurde bei der georgischen Regierung eingebracht. Zuvor hatte Russland den Flugverkehr aufgrund eines Dekrets, das Wladimir Putin herausgegeben hatte, über mehrere Jahre und unbefristet gebannt. Dieses Flugverbot wurde aufgehoben und am 20. Mai 2023 wurden die ersten Verbindungen zwischen Georgien und der Russischen Föderation reaktiviert. Die lokale TV-Station Mtavari Arkhi berichtet, dass die EU-Staaten ihre Beschwerde durch Botschafter Paweł Herczyński an Lewan Dawitaschwili, Wirtschaftsminister Georgiens, übergeben haben lassen. Unter anderem heißt es in der Protestnote, dass die Reaktivierung des Flugverkehrs mit Russland dem einstimmigen Beschluss der EU-Regierungen, dass der Luftraum der Europäischen Union für russische Flugzeuge und Airlines gesperrt wird, widersprechen würde. Im Gegenzug verweigert die Russische Föderation den Überflug sowie Starts und Landungen von allen Flugzeugen, die in Ländern registriert sind, die Sanktionen praktizieren. Georgien selbst wurde aber bereits vor dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation in die Ukraine auf unbefristete Zeit gebannt. Hintergrund war unter anderem, dass sich die Regierung dem Druck von Russland im Bezug auf ein Gesetzesvorhaben nicht beugen wolle. Das Flugverbot ist mittlerweile aufgehoben worden.

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