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Aeroflot bestellt 63 Flugzeuge aus „heimischer Fertigung“

Unter anderem aufgrund der westlichen Sanktionen muss Aeroflot künftig verstärkt auf Verkehrsflugzeuge, die in der russischen Föderation gefertigt werden, setzen. Im Sommer 2022 wurde mit der Rostec-Tochter United Aircraft Corporation, eine Absichtserklärung über den Erwerb von 339 Flugzeugen bis zum Jahr 2023 unterschrieben. Davon wurden zwischenzeitlich 63 Stück in einen fixen Kaufvertrag umgewandelt. Die betroffenen Jets sollen bis 2025 an Aeroflot ausgeliefert werden. Der im Sommer 2022 unterschriebene LOI sieht wie folgt vor: 210 MS-21, 89 SSJ-New und 40 Tu-214. Die von der Agentur TASS verbreitete Meldung bestätigte sowohl den Aeroflot-Auftrag als auch eine Bestellung von acht SSJ-New-Flugzeugen von Aurora Airlines, einer Aeroflot-Tochtergesellschaft, wobei letztere bis 2026 ausgeliefert werden sollen.

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Ersatzteilmangel: Russische Airlines fordern laxere Wartungsregeln

In der Russischen Föderation werden Ersatzteile für Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing nach und nach knapp. Zwar bezieht man über Umwege wie die Türkei noch immer Teile bzw. schlachtet das eine oder andere Flugzeug aus, jedoch herrscht dennoch Mangelwirtschaft. Nun fordern zahlreiche Airlines, dass die Wartungsintervalle vergrößert werden dürfen. Mehrere Betreiber westlicher Muster haben bei Rosaviatsiya, der Zivilluftfahrtbehörde und bei Rostransnadzor, der Verkehrsaufsichtsbehörde, beantragt, dass die von den Herstellern empfohlenen Wartungsintervalle deutlich ausgedehnt werden dürfen. Man verweist auch darauf, dass die Verfügbarkeit von Ersatzteilen eingeschränkt ist und überhaupt wäre es aus Sicht der Carrier gar nicht notwendig, dass die Checks so häufig durchgeführt werden. Das Vorhaben könnte gravierende Auswirkungen auf die Flugsicherheit haben. Dies wird unter anderem seitens Aeroflot heruntergespielt. Beispielsweise meint das Unternehmen, dass man die Intervalle nur dann ausdehnen werde, wenn es solide Beweise dafür gäbe, dass diese sich nicht negativ auf die Flugsicherheit auswirken würden. Somit ist der Ball wieder bei den Behörden, denn von diesen erwartet man eine Entscheidung und klare Vorgaben für Verlängerungen der Wartungsintervalle aufgrund der „außergewöhnlichen Situation“. Unter anderem Aeroflot fordert, dass die so genannte Standard-Dokumentation deutlich gelockert werden soll. Dies würde auch ermöglichen, dass auch Teile unklarer oder intransparenter Herkunft bzw. „Marke Eigenbau“ verbaut werden können. Weiters fordert man, dass die Behörden klar und deutlich festlegen was eigentlich notwendig ist, um die Lufttüchtigkeitsrichtlinien aufrecht erhalten zu können. Bereits jetzt haben russische Carrier bei einigen Maschinentypen deutlich längere Standzeiten. So benötigt man mangels zuverlässiger Verfügbarkeit von Tauschtriebwerken für Airbus A320 statt etwa

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Moldauischer Luftraum für Stunden gesperrt

Am gestrigen Nachmittag wurde der Luftraum über der Republik Moldau ohne jegliche Vorabankündigung für mehrere Stunden gesperrt. Die Ex-Sowjetrepublik Moldau hat am Dienstag unter Verweis auf Sicherheitsrisiken ihren Luftraum vorübergehend gesperrt. Die staatliche Fluggesellschaft Air Moldova teilte ihren Fluggästen via Facebook mit, dass es zu Flugverzögerungen kommen würde. Betroffene Flüge nach Chisinau wurden in die nordrumänische Großstadt Iasi umgeleitet. Nach etwa drei Stunden konnte der Flugbetrieb wieder planmäßig fortgefahren werden. Ob die vorübergehende Luftraumsperre mit der Warnung der moldauischen Staatspräsidentin über russische Pläne zur Destabilisierung der demokratischen Ordnung im Land zusammenhängt, ist unklar. Die mehr als drei Stunden lange Schließung sei beschlossen worden, „um die Sicherheit der zivilen Luftfahrt zu gewährleisten“, teilte die Luftfahrtbehörde des Landes später mit. Medien und Betreiber von Social-Media-Kanälen mutmaßten, dass eine russische Drohne die Behörden alarmiert haben könnte. Es häuften sich Berichte über einen angeblichen Spionage-Ballon, der erst über die Ukraine, dann weiter nach Moldau und schließlich ins westlich angrenzende EU-Land Rumänien geflogen sein soll. Die rumänische Flugüberwachung bestätigte, im Südosten ihres Landes in etwa 11.000 Metern Höhe einen Ballon registriert und daraufhin zwei Jagdflugzeuge hingeschickt zu haben. Diese hätten den Flugkörper allerdings nicht gesehen – weder mit eigenen Augen noch auf dem Radar, wie das Verteidigungsministerium in Bukarest mitteilte. Vorher hatte bereits der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Jurij Ihnat, von derartigen Objekten im ukrainischen Luftraum gesprochen.

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Phuket: B767-Triebwerk von Azur Air verabschiedete sich beim Start

Am 5. Feber 2023 erlitt Azur-Air-Flug ZF3774 während dem Startvorgang einen Ausfall des rechten Triebwerks. Die Boeing 767-300 mit der Registrierung RA-73034 hätte von Phuket nach Moskau-Vnukovo fliegen sollen. Die Piloten der russischen Fluggesellschaft haben die Fehlfunktion des Triebwerks bemerkt und den Start umgehend abgebrochen. Ein Augenzeuge filmte den Ausfall, der von Flammen und Rauch unterhalb der Tragfläche begleitet war. Da die Flugzeugführer stark abbremsen mussten, sind drei Reifen beschädigt worden. Sowohl die 12 Crewmitglieder als auch die 309 Fluggäste sind unverletzt geblieben. Alle konnten die Boeing 767-300 verlassen und wurden anschließend wieder ins Terminal des Flughafens von Phuket gebracht. Da die RA-73034 aus technischen Gründen nicht mehr flugfähig war, wurden die Reisenden in Hotels untergebracht. Azur Air will das beschädigte Triebwerk vor Ort austauschen lassen. Auch muss man zumindest drei Reifen ersetzen. Auch dies soll am Flughafen Phuket geschehen. Die Ursache für den Ausfall des rechten Triebwerks ist noch vollkommen unklar. Es ist zumindest nicht auszuschließen, dass dieses aufgrund mangelhaftem Zugang zu Ersatzteilen bzw. Tauschantrieben am Ende der Einsatzzeit gewesen sein könnte. Genaue Aussagen lassen sich allerdings erst machen, wenn die thailändischen Flugunfallermittler einen ersten Zwischenbericht vorgelegt haben.

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Rosaviatsia-Chef sieht keine Probleme bei der Ersatzteilversorgung

Die russische Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsia geht davon aus, dass Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing noch mindestens bis zum Jahr 2023 „sicher betrieben werden können“. Die westlichen Sanktionen hätten keine Auswirkungen auf die Flugsicherheit in der Russischen Föderation. Auch auf die Sowjetära wird verwiesen. Im Gespräch mit dem Medienunternehmen RBK zeigt sich Behördenleiter Alexander Neradko davon überzeugt, dass man auch weiterhin an Triebwerke und Ersatzteile kommen werde und wenn nicht werde man diese eben selber bauen. Das Interview erinnert ein wenig an Durchhalteparolen, denn einige russische Fluggesellschaften haben bereits massive Probleme im Bereich der Ersatzteilversorgung. Über die Türkei und andere Staaten kommt man punktuell noch an Originalteile, jedoch nicht in jenem Ausmaß, das erforderlich wäre. Die Folge daraus: Einige Maschinen wurden stillgelegt und dienen als Ersatzteilspender. Oder aber man lässt im Hinblick auf die Sommersaison schon jetzt Flugzeuge am Boden, um deren Triebwerke zu schonen. Neradko vertritt die Ansicht, dass „der Westen“ die Absicht verfolge die russische Zivilluftfahrt zu zerstören. Dieses Vorhaben werde seiner Ansicht nach nicht gelingen. Dazu der Behördenchef: „Aus einem einfachen Grund: Jeder, der in unserem Land für die Luftfahrt verantwortlich ist, hat rechtzeitig und richtig auf die Aktionen derjenigen reagiert, die sich den Sanktionen angeschlossen haben“. Er verweist auch explizit darauf, dass man die Sanktionen ohnehin umgehen könne. Man kauft einfach über Strohfirmen, die sich in Staaten, die sich nicht beteiligen angesiedelt sind, ein. In den USA ist diese Praxis bereits bekannt und beispielsweise droht das Weiße Haus mittlerweile offen, dass keine Boeing-Teile mehr in den Bosporus-Staat

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Jazeera Airways startet neue Flugroute nach Moskau

Die kuwaitische Billigairline Jazeera Airways hat eine neue Flugroute nach Moskau aufgenommen, um die steigende Nachfrage nach Flügen zwischen dem Nahen Osten und Russland zu bedienen. Laut dem CEO von Jazeera Airways, Rohit Ramachandran, erwartet das Unternehmen vom ersten Tag an eine hohe Nachfrage auf dieser Strecke, da es zu dieser Zeit nur wenige Flüge nach Moskau gibt. Die Fluggesellschaft hoffe, die Zahl der Flüge in ihrem Flugplan im Laufe des Jahres 2023 zu erhöhen. „Wir sind in Kuwait ideal positioniert, um sowohl Freizeitreisende aus Russland als auch religiöse Pilger nach Saudi-Arabien anzulocken“, so der Airline-Chef gemäß dem Portal Rus Tourism News.

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Moskau: Pobeda baut Türkei-Angebot aus

Die russische Billigfluggesellschaft Pobeda baut im Sommerflugplan 2023 ihr Türkei-Angebot weiter aus. Ab Moskau-Vnukovo wird man künftig die Ziele Dalaman und Bodrum ansteuern. Ab 3. Juni 2023 soll es dreimal wöchentlich mit Boeing 737-800 in die zuletzt genannte türkische Stadt gehen. Diese Strecke soll vorläufig dreimal pro Woche bedient werden. Ab 1. September 2023 will man täglich bedienen. Derzeit ist die Buchbarkeit bis zum 15. Oktober 2023 befristet. Ebenso will man ab 2. Juni 2023 mit Boeing 737-800 viermal pro Woche zwischen Moskau-Vnukovo und Dalaman fliegen. Auch diese Strecke soll ab 1. September 2023 täglich bedient werden.

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Bestechungsvorwürfe: Moskau stellt ehemalige S7-Manager vor Gericht

In der russischen Hauptstadt Moskau muss sich ein ehemaliger stellvertretender Geschäftsführer der Fluggesellschaft S7 Airlines wegen der mutmaßlichen Vorwürfe der Bestechung und des Betruges vor Gericht verantworten. Die lokale Nachrichtenagentur „Ria Novosti“ berichtet unter anderem, dass dem einstigen Flugdirektor Bestechung und Betrug im großen Stil vorgeworfen wird. Das Ermittlungsverfahren richtet sich gegen insgesamt drei Personen, die jedoch – abgesehen vom einstigen S7-Geschäftsführungsmitglied – nicht namentlich genannt wurden. Ein anderes Medium berichtet unter Nennung der vollen Namen, dass es sich um einen ehemaligen stellvertretenden Generaldirektor, der in seiner Funktion für den Flugbetrieb verantwortlich war, einen Flugdirektor und einen Fluglehrer handeln soll. Konkret wird den Verdächtigten vorgeworfen, dass diese im Juni 2021 über Strohmänner eine Bestechungssumme in der Höhe von 1,5 Millionen Russischen Rubel angenommen haben sollen. Im Gegenzug hätte es für den „Zahlenden“ eine Anstellung als Co-Pilot bei S7 Airlines gegeben. Allerdings könnte auch eine Falle gestellt worden sein, denn nur kurz danach wurden die drei verdächtigten Personen, die nun vor Gericht gestellt werden, durch den Geheimdienst Direktion T verhaftet. Im Zuge der Ermittlungen wollen die russischen Behörden aufgedeckt haben, dass in der Vergangenheit auch Beamte der Zivilluftfahrtbehörde mit Schmiergeldern bedacht worden sein sollen. Auch wirft man vor, dass Sachverständige und Ärzte Geld dafür erhalten haben sollen, dass Medicals für Familienangehöre entsprechend positiv ausfallen. S7 Airlines hatte die drei Personen unmittelbar nach ihrer Verhaftung entlassen. Die Personen stehen momentan unter so genanntem Hausarrest und mussten sich verpflichten, dass sie die Russische Föderation nicht verlassen. Der Wahrheitsgehalt der Vorwürfe, die gegen die

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EU-Kommission untersucht B777-300ER-Verkäufe an Aeroflot

Kurz vor Ende des Vorjahres hat Aeroflot behauptet, dass man zehn Boeing 777-300ER von einem irischen Leasinggeber gekauft habe. Dies will die EU-Kommission genauer unter die Lupe nehmen und hat die irische Regierung zur Vorlage weiterer Informationen ersucht. Die Sanktionen, die seitens der Europäischen Union als Reaktion auf Einmarsch der Armee der Russischen Föderation die Ukraine erlassen wurden, umfassen auch, dass weder Fluggerät noch Ersatzteile nach Russland geliefert werden dürfen. Auch müssen Leasingverträge beendet werden, wobei viele Flugzeuge bis heute nicht zurückgegeben wurden, sondern ohne Zustimmung der Eigentümer ins russische Register überführt werden. Im konkreten Fall, den die EU-Kommission genauer unter die Lupe nehmen möchte, geht es um zehn Boeing 777-330ER, die über eine irische Tochtergesellschaft der russischen VEB-Bank geleast wurden. Diese sollen an Aeroflot verkauft worden sein. Das Finanzinstitut, das sich im Staatseigentum befindet, verfügt über zumindest 24 Gesellschaften in Irland. Diese sind die offiziellen Besitzer diverser Flugzeuge. Somit wäre ein Verkauf an Aeroflot unter die Sanktionen gefallen und nicht möglich gewesen. Die Angelegenheit sorgt in Irland durchaus für Aufsehen, jedoch kann derzeit nicht sicher gesagt werden, ob es sich um eine gezielte Falschinformation aus Russland handelt oder ob der Verkauf tatsächlich stattgefunden hat. Genau das will die EU-Kommission aufklären und hat die irische Regierung zur Vorlage von Dokumenten aufgefordert. Die Das irische Ministerium für Unternehmen, Handel und Beschäftigung untersucht nun den mutmaßlichen Verkauf mit Unterstützung des Außenministeriums und der irischen Zentralbank. Alle drei Einrichtungen sind als nationale Behörden für die Durchsetzung von EU-Sanktionen zuständig. Die Sanktionen sehen eine

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Moskau: Ural-Airlines-A321 musste wegen brennender Powerbank evakuiert werden

Am Donnerstagabend geriet an Bord von Ural-Airlines-Flug U6167 bereits auf dem Weg zur Runway eine Powerbank eines Passagiers in Brand. Dieser soll den brennenden Gegenstand panisch auf den Boden geworfen haben. Die Kabine soll sich rasch mit Rauch gefüllt haben, so dass eine sofortige Evakuierung notwendig wurde. Die Besatzung entschied sich den Airbus A321 mit der Registrierung RA73842 sofort zu stoppen und leitete die Evakuierung über die Notrutschen ein. Die Reisenden wurden anschließend ins Terminal gebracht und konnten ihre Reise nach Kaliningrad mit einem Ersatzflugzeug antreten. Allerdings mussten die Passagiere rund sieben Stunden auf die Bereitstellung warten. Ural Airlines machte keine genauen Angaben dazu wie viele Personen sich tatsächlich an Bord von U6167 befunden haben. Die Maschine verfügt über 220 Sitzplätze in einer All-Economy-Bestuhlung und ist etwa 16 Jahre alt. Für den russischen Carrier ist dieser Airbus A321ceo seit Mai 2016 im Einsatz. Zuvor flog der Mittelstreckenjet für Avianca El Salvador. Der Powerbank-Vorfall ereignete sich auf dem Flughafen Moskau Domodedowo.

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