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Russland macht 700 Millionen Euro für Triebwerke locker

Für die Entwicklung von Triebwerken macht die Regierung der Russischen Föderation rund 700 Millionen Euro locker. Diese sind für die Maschinentypen Tu-214, SSJ-100 und MS-21 bestimmt. Aufgrund der westlichen Sanktionen können derzeit westliche Komponenten nur über Umwege bezogen werden. Der Kreml will, dass künftig die in Russland gefertigten Maschinen mit Triebwerken ausgestattet werden, die vom Ausland unabhängig sind. Dafür macht man etwa 44 Milliarden Rubel locker und subventioniert Rostec für die Herstellung zahlreicher Triebwerke.

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Volga-Dnepr Airlines mit Il-76 in der Antarktis

Die russische Frachtfluggesellschaft ist Anfang dieses Monats erstmals mit einer Iljuschin Il-76 in der Antarktis gelandet. Die mit PS-90A-76-Triebwerken flog am 7. November 2022 in rund 6,5 Stunden mit 82 Fluggästen und 6,5 Tonnen Fracht zur russischen Basis, die „blaue Eispiste“ genannt wird. In der Antarktis wurde eine etwa 100 Meter breite und drei Kilometer lange temporäre Runway errichtet. Auf dieser setzte Volga-Dnepr Airlines am 7. November 2022 erstmals mit Il-76 auf. Der lokale Stützpunkt der Russischen Föderation verfügt sogar über zwei Flugplätze. Es handelt sich um die Progress-Piste und den Zenit-Flugplatz. Auf dem zuletzt genannten setzte der russische Carrier auf. „Blaue Eispiste“ wird die Antarktis-Runway in der russischen Kommunikation genannt. In dieser Saison sind vier Flüge zwischen Kapstadt und Progress geplant, wobei der Schwerpunkt der Basis auf dem Ausbau des Wintergeländes liegt. Der kleinere Flugplatz auf der Basis wird bereits für kleinere Flugzeuge genutzt, die Pendelflüge zwischen anderen Kommandos auf dem gefrorenen Kontinent durchführen.

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Türkei bannt russische Flugzeuge mit „Doppelregistrierung“

Seit Anfang November 2022 lässt die Türkei zahlreiche in der Russischen Föderation registrierte Flugzeuge den Luftraum nicht mehr nutzen. Es handelt sich um Maschinen, die formell weiterhin im Ausland registriert sind, jedoch ohne Zustimmung der Eigentümer ins russische Register überführt wurden. Der Verkehr zwischen der Türkei und Russland soll insofern nicht betroffen sein, da „doppelt registrierte“ Flugzeuge kaum eingesetzt werden. Russische Carrier befürchten, dass die Maschinen an die Kette gelegt werden könnten. Betroffen sind beispielsweise Flüge in den Iran und nach Nordafrika. Für diese werden nun zusätzliche Umwege notwendig. Vor dem kriegerischen Überfall gegen die Ukraine waren viele von russischen Airlines genutzte Flugzeuge auf den Bermuda-Inseln und auf Irland registriert. Die Zulassungen wurden suspendiert, jedoch nicht formell aufgehoben. Die Regierung der Russischen Föderation hat das Ummelden in das RA-Register verfügt. Aufgrund der Sanktionen fordern Leasinggeber – mit wenig Erfolg – ihre Maschinen zurück. Erste Klagen wurden bereits gegen Versicherer eingebracht.

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Mit SSJ-100: Red Wings baut Russland-Israel-Verkehr aus

Die russische Fluggesellschaft Red Wings baut ab Ende November 2022 den Verkehr zwischen der Russischen Föderation und Tel Aviv aus. Die viermal wöchentlich bediente Route ab Mineralnye Vody wird um Flüge ab Sotschi, Moskau-Domodedowo und Ekaterinburg ergänzt. Ab 27. November 2022 will Red Wings einmal wöchentlich mit Sukhoi Superjet SSJ-100 zwischen Ekaterinburg und Tel Aviv fliegen. Die Verbindung soll jeweils an Sonntagen bedient werden. Ab 29. November 2022 sollen zwei wöchentliche Rotationen zwischen Moskau-Domodedowo und der Wirtschaftsmetropole in Israel angeboten werden. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag durchgeführt werden. Auch auf dieser Route will man mit SSJ-100 fliegen. Ab Sotschi will der russische Carrier ab 28. November 2022 einmal wöchentlich mit diesem Muster Tel Aviv ansteuern. Die Flüge sollen jeweils an Montagen durchgeführt werden. Ab Mineralnye Vody fliegt Red Wings bereits viermal wöchentlich zum größten Airport Israels.

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Russische Airlines schulden Lessor ALC pro Quartal 18 Millionen U.S.-Dollar

Die Air Lease Corporation kommt derzeit nicht an die Leasingraten jener Flugzeuge, die russische Carrier entgegen wiederholter Aufforderungen nicht zurückgeben. Laut aktueller Finanzzahlen des Lessors verliert man dadurch rund 18 Millionen U.S.-Dollar pro Quartal. In der Theorie bezahlen die russischen Fluggesellschaften auch weiterhin ihre Leasingraten. Die Regierung der Russischen Föderation hat festgelegt, dass diese in Rubel auf so genannte C-Konten einzubezahlen sind. Das Geld könne jederzeit von den Leasinggebern abgerufen werden. Das ist aber aufgrund der Sanktionen nicht möglich und in dieser Form auch nicht in den aufgekündigten Verträgen vereinbart. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die Flugzeugeigentümer zunehmend an ihre Versicherungen wenden und von diesen Entschädigungen sehen wollen. Öffentlich bekannt wurde, dass ein U.S.-amerikanischer und ein irischer Leasinggeber bereits Klagen gegen ihre Assekuranzen eingebracht haben, weil diese nicht bezahlen wollten. Es ist damit zu rechnen, dass ein regelrechter Tsunami an Klagen auf die Versicherungsbranche zukommen wird. Es geht um einen dreistelligen U.S.-Dollar-Milliardenbetrag. ALC hat momentan 20 Maschinen in Russland „festsitzen“. Formell wurden diese zum 31. März 2022 aus der Konzernflotte entfernt. In diesem Zusammenhang wurde eine Sonderabschreibung in der Höhe von rund 802,4 Millionen U.S.-Dollar vorgenommen. Vor wenigen Wochen konnte man erreichen, dass eine Boeing 737-Max-8 zurückgegeben wurde. Man rechnet aber nicht damit, dass weitere Flugzeuge folgen werden. Derzeit kommt die ALC an 20 eigene Maschinen sowie an sechs im Auftrag von Kunden verwaltete Flugzeuge nicht heran. Diese befinden sich in der Russischen Föderation und werden von den Leasingnehmern nicht zurückgegeben. Da die Raten nicht mehr an die

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Russland bringt eigenes Reservierungssystem an den Start

Unter der Bezeichnung AIS OVP wurde in Russland ein neues Reservierungssystem, das hauptsächlich im Inland verwendet werden soll, an den Start gebracht. Dieses dient als Ersatz für internationale GDS-Systeme, von denen die Carrier weitgehend ausgeschlossen wurden. Die gegen die Russische Föderation im Nachgang des kriegerischen Überfalls gegen die Ukraine verhängten Sanktionen haben auch zur Folge, dass russische Fluggesellschaften weitgehend von internationalen Reservierungssystemen ausgeschlossen wurden. Aus diesem Grund hat man ein eigenes System an den Start gebracht, an dem bereits 53 Carrier mit Sitz in der Russischen Föderation teilnehmen. Damit will man sich von westlichen Anbietern unabhängig machen. Zunächst soll die Software primär im Inland eingesetzt werden.

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Zwei Strecken ab Russland: Azur Air nimmt reine Business-Class-Flüge auf die Malediven auf

In Zusammenarbeit mit einem lokalen Reiseveranstalter bietet die russische Fluggesellschaft Azur Air ab Moskau-Vnukovo und Ekaterinburg reine Business-Class-Flüge auf die Malediven an. Diese werden mit Boeing 757-200, die mit nur 72 Sitzen bestuhlt sind, bedient. Vermarktet wird das Angebot als „Back Jet“ und soll sich an zahlungskräftige Russen, die ihren Urlaub auf den Malediven verbringen wollen, richten. Ab Ekaterinburg können derzeit ausschließlich Pauschalreisen gebucht werden. Ab Vnukovo bietet der Tour Operator auch Flight Only, also ohne Hotel und Transfers an. Die reinen Business-Class-Flüge sollen ab Moskau-VKO am 9. Dezember 2022 aufgenommen werden. Geflogen wird an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag über Nacht als ZF707. Die Rückflüge werden jeweils an Donnerstagen und Samstagen als ZF708 durchgeführt. Die Charterflüge ab Ekaterinburg sollen am 14. Dezember 2022 aufgenommen werden. Unter der Flugnummer ZF738 soll es mittwochs von Malé in die russische Stadt gehen. In die umgekehrte Richtung fliegt man an Donnerstagen über Nacht. Die nachstehende Fotogalerie zeigt einige Außenaufnahmen der betroffenen Boeing 757-200. Leasinggeber fordert betroffenes Flugzeug zurück Die RA-73029 (vormals: VQ-BZE) ist die derzeit einzige Boeing 757-200 des russischen Carriers, die als VIP-Flugzeug vermarktet wird. Der Jet verfügt über 72 Business-Class-Sitze und befindet sich im Eigentum des Leasinggebers AerCap. Trotz wiederholter Aufforderung wurde die einstige VQ-BZE bislang nicht zurückgegeben, sondern als RA-73029 ohne Zustimmung des Flugzeugbesitzers in das russische Luftfahrtregister überführt. Derzeit besteht die Flotte von Azur Air aus acht Boeing 757-200, sieben B767-300ER und einer B777-300ER. Weiters verfügt man – zumindest in der Theorie – auch über eine Boeing 737-800. Diese

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Cathay Pacific nutzt wieder russischen Luftraum

Die größte Fluggesellschaft der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong, Cathay Pacific, nutzt wieder den Luftraum der Russischen Föderation. Im März 2022 hatte man sich dazu entschlossen, dass man freiwillig Umwege fliegt. Carrier aus Hongkong und China sind seitens Russlands nicht gebannt. Laut einem Bericht der Agentur „Bloomberg“ will Cathay Pacific im Winterflugplan zunächst auf der Strecke Hongkong-New York wieder über Russland fliegen. Dadurch sollen sich sowohl die Flugzeit als auch die Kosten reduzieren. Die Fluggesellschaft verzichtete im Nachgang des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine freiwillig auf die Nutzung des russischen Luftraums. Da sowohl Hongkong als auch China nicht als „unfreundlicher Staat“ betrachtet werden, gibt es keinen Bann seitens des Kremls. Cathay Pacific will künftig wieder kürzere Routen, also über Russland, fliegen. Zunächst ist die New-York-Strecke betroffen. Über mögliche weitere Flugstrecken gibt es noch keine gesicherten Informationen.

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Egyptair stockt Moskau-Flüge um 40 Prozent auf

Das Star-Alliance-Mitglied Egyptair plant im Winterflugplan 2022/23 häufiger zwischen Kairo und Moskau-Domodedowo zu fliegen. Derzeit bietet der Carrier bis zu zehn Umläufe pro Woche an. Die ägyptische Fluggesellschaft beabsichtigt ab 18. Dezember 2022 die Frequenzen zwischen den beiden Hauptstädten um 40 Prozent zu erhöhen. Geplant ist, dass man künftig 14 Umläufe pro Woche anbietet. Diese sollen mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 bedient werden. Man ist nicht der einzige Carrier, der im Russland-Verkehr das Angebot ausbaut. Egyptair will ab 18. Dezember 2022 bis zu zwei tägliche Umläufe zwischen Kairo und Moskau-DME durchführen. Das Kurspaar MS729/730 soll am Vormittag bzw. am Abend durchgeführt werden, während die Verbindung MS728/727 abends bzw. zurück in der Nacht geplant ist.

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Dubai: Emirates stockt Moskau-Flüge weiter auf

Derzeit ist die russische Hauptstadt Moskau von vielen Staaten aus nicht nonstop erreichbar. Dies führt auch dazu, dass Carrier, die Regierungen unterstehen, die keine Sanktionen gegen Russland verhängt haben, eine erhöhte Nachfrage im Bereich Umsteigeverbindungen verzeichnen. Emirates stockt den Verkehr zwischen Dubai und Moskau-Domodedowo weiter auf. Momentan bietet Emirates Airlines 17 wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten an. Mit Wirksamkeit zum 1. November 2022 stockt man auf 21 Stück auf. Die zusätzlichen Kurspaare sollen mit dem Maschinentyp Boeing 777-300ER bedient werden. Auf den übrigen Umläufen will man im Regelfall mit Airbus A380 fliegen. Derzeit ist geplant, dass die 21 wöchentlichen Rotationen in der Winterflugplanperiode 2022/23 angeboten werden sollen. Dubai-Moskau-Flugplan von Emirates auf einen Blick: EK129 DXB0315 – 0745DME 77W D EK133 DXB0915 – 1345DME 388 D EK131 DXB1615 – 2040DME 388 D EK130 DME0945 – 1600DXB 77W D EK134 DME1700 – 2315DXB 388 D EK132 DME2350 – 0615+1DXB 388 D

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