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Flughafen München rechnet mit 30 Millionen Passagieren

Der Flughafen München zählte zwischen Januar und September 2022 rund 23 Millionen Passagiere. Im dritten Quartal des laufenden Jahres erreichte man etwa 74 Prozent des Vorkrisenaufkommens. Für das Gesamtjahr rechnet die Geschäftsleitung mit rund 30 Millionen Reisenden. In den ersten neun Monaten lag der zweitgrößte Airport Deutschlands um rund zehn Millionen Fluggäste über dem Aufkommen, das man im Vorjahr erreichen konnte. Die bislang stärksten Monate waren Juli, August und September 2022. In den traditionell starken Sommermonaten hatte man rund 10,2 Millionen Passagiere und erreichte damit etwa 74 Prozent des Aufkommens, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Sollte sich die aktuelle Entwicklung fortsetzen, rechnet die Flughafen München GmbH bis zum Jahresende mit mehr als 30 Millionen Fluggästen. „Die Luftverkehrsnachfrage ist in diesem Jahr mit einer enormen Dynamik zurückgekehrt. Die Menschen haben die Chance, endlich wieder fliegen zu können, in sehr großer Zahl genutzt. Das ist eine sehr erfreuliche Botschaft für unsere gesamte Branche, weil sie unsere Einschätzung bestätigt, dass der Luftverkehr seine bedeutende Rolle als unverzichtbarer Verkehrsträger für weltweite Mobilität auch in Zukunft wahrnehmen wird“, so München-Geschäftsführer Jost Lammers. Die Anzahl der Starts und Landungen stieg von Januar bis September 2022 auf rund 212.000. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies eine Verdoppelung. Bei der Summe aus Luftfracht und Luftpost liegt die in den ersten drei Quartalen des Jahres umgeschlagene Tonnage bei 200.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber 2021 ebenfalls fast verdoppelt. Die Auslastung der Flugzeuge liegt in München derzeit auf Rekordniveau: Waren die Maschinen in den ersten neun Monaten des

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Ab Frankfurt und München: Eurowings Discover dünnt den Winterflugplan 2022/23 aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird im Winterflugplan 2022/23 weniger Strecken als ursprünglich angekündigt bedienen. Sowohl ab Frankfurt am Main als auch ab München hat man zahlreiche Routen aus den Planungen genommen. Betroffen sind sowohl Verbindungen auf der Lang- als auch auf der Kurz- und Mittelstrecke. Beispielsweise wird Eurowings Discover im Winterflugplan 2022/23 ab Frankfurt am Main nicht nach Puerto Plata, Montego Bay, Hurghada, Barbados, Agadir und Marsa Alam fliegen. Zum Teil handelt es sich um Routen, die zumindest temporär nicht bedient werden oder aber erst gar nicht aufgenommen werden. Auch ab München wird die Destinationsvielfalt reduziert. Vom Rotstift betroffen sind die Ziele Cancun, Agadir, Male, Marsa Alam und Punta Cana. Auch hier handelt es sich teilweise um Routen, die zumindest vorläufig im Winter 2022/23 nicht bedient werden oder aber erst gar nicht aufgenommen werden. Auch der Konkurrent Condor nimmt im Winterflugplan 2022/23 Anpassungen vor. Beispielsweise streicht man die Destination Punta Cana ab Düsseldorf und München. Ab Frankfurt am Main wird Eurowings Discover die Ziele Vancouver und Toronto von Lufthansa übernehmen. Diese wird man mit Airbus A330 bedienen. Bislang fliegt Lufthansa die beiden Ziele mit Airbus A340 an. Ebenso wird Lufthansa auf der Kurz- und Mittelstrecke ab Frankfurt am Main Maschinen der Typen Airbus A320 von Austrian Airlines und Eurowings Discover ins Wetlease nehmen. Die Konzernschwester Eurowings wird mit A319 für die Mainline fliegen.

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Lufthansa fliegt bis Ende November 2022 innerdeutsch mit Boeing 787-9

Länger als ursprünglich angekündigt wird Lufthansa den Maschinentyp Boeing 787-9 im innerdeutschen Verkehr zwischen Frankfurt am Main und München einsetzen. Der Carrier nutzt die Kurzstreckenflüge auch für Pilotentrainings. Aus dem Reservierungssystem der größten Fluggesellschaft Deutschlands geht hervor, dass man nun zwischen 30. Oktober 2022 und 30. November 2022 mit Dreamliner zwischen den beiden deutschen Städten fliegen wird. Erst kürzlich hat man die erste Einheit übernommen. Derzeit ist vorgesehen, dass nachstehende Kurse bis voraussichtlich 30. November 2022 mit Boeing 787-9 bedient werden sollen. Kurzfristige Änderungen sind möglich. LH096 FRA0815 – 0910MUC 789 x24 LH108 FRA1415 – 1510MUC 789 x2 LH116 FRA1815 – 1910MUC 789 x2 LH101 MUC1000 – 1105FRA 789 x24 LH113 MUC1600 – 1700FRA 789 x2 LH121 MUC2015 – 2115FRA 789 x2

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Westbahn hat München-Preise für Klimaticket-Inhaber erhöht

Seit einigen Monaten steuert die private Eisenbahngesellschaft Westbahn auch die bayerische Landeshauptstadt München an. Inhabern des österreichischen Klimatickets bietet man für den deutschen Streckenanteil das so genannte „Klima Plus Ticket“ an. Dieses hat man verteuert. Das Unternehmen spricht von einem „zeitlich begrenzten Aktionstarif“. Ursprünglich wurde dieser spezielle Fahrschein, der zwischen Salzburg und München bzw. umgekehrt erhältlich ist, zum Fixpreis von 14,90 Euro angeboten. Zwar hat man immer wieder billigere Aktionsfahrscheine, jedoch lag der Preis dieser „Verlängerung“ für Inhaber des österreichischen Klimatickets unter Berücksichtigung des Umstands, dass dieser in der Comfort Class gilt, zumeist unter den regulären Preisen. Ab 11. Dezember 2022 wird die Westbahn zusätzlich auch im bayerischen Rosenheim halten. Derzeit fährt man zwischen Salzburg und München-Ost ohne regulären Zwischenhalt. Die deutsche Bundespolizei zwingt jedoch häufig Züge aus Österreich am Bahnhof Freilassing zum außerplanmäßigen Zwischenhalt, um unter dem Deckmantel „Flüchtlinge“ Passkontrollen durchzuführen. Dadurch kommt es im Eisenbahnverkehr zwischen Salzburg und München bei allen Anbietern zu häufigen Verspätungen. Der neue Halt in Rosenheim hat auch finanziell unangenehme Auswirkungen für Inhaber des österreichischen Klimatickets, denn die Westbahn hat ohne nähere Kommunikation den Preis für das „Klima Plus Ticket“ zwischen Salzburg und München v.v. um fünf Euro auf 19,90 Euro angehoben. Der „alte Preis“ von 14,90 Euro gilt nunmehr von/nach Rosenheim. Die Westbahn erklärt einem Statement gegenüber Aviation.Direct, dass der künftige Halt in Rosenheim mit der Preiserhöhung in keinem Zusammenhang steht. Man habe den Preis für das „Klima Plus Ticket“ auch nicht „klammheimlich“ erhöht. „Der Tarif von 14,90 Euro als Ergänzung des KTÖ

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Flughafen München hat 83 neue Lehrlinge aufgenommen

Am Flughafen München haben 83 junge Menschen ihre Lehre bzw. ihr duales Studium angefangen. Die Berufsanfänger arbeiten für die Flughafen München GmbH bzw. eine ihrer zahlreichen Tochtergesellschaften. 41 Jugendliche werden direkt von der Muttergesellschaft in elf Berufen ausgebildet. 42 weitere werden bei Tochtergesellschaften beschäftigt. Insgesamt befinden sich mit dem neuen Jahrgang nunmehr 239 Jugendliche in einer Berufsausbildung bzw. einem dualen Studium in 22 verschiedenen Berufen/Studiengängen innerhalb des FMG-Konzerns. Die Bandbreite der Berufssparten reicht dabei von IT und Technik, Schutz und Sicherheit, Wirtschaft, Logistik bis hin zu Einzelhandel und Gastronomie. Begrüßt wurden die Neuankömmlinge von Personalchef Dr. Robert Scharpf, der Leiterin der Personalentwicklung und Konzernausbildung, Caroline Kaindl und  Ausbildungsleiter Gerhard Holuba. Sie beglückwünschten die Berufseinsteiger zu einem „erstklassigen Startplatz für eine vielversprechenden Laufbahn“. Die Azubis haben sich unter rund 1.000 Bewerbern durchgesetzt und sehen nun einer hochwertigen Ausbildung entgegen. Die hohe Qualität der Nachwuchsarbeit des Münchner Flughafens wird auch in bundesweiten Untersuchungen immer wieder bestätigt: In der jüngsten Studie der Zeitschrift Focus Money konnte sich die FMG bereits zum siebten Mal in Folge in der Branche Verkehr und Transport unter „Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben“ platzieren.

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Mit Airbus A330: Iran Air nimmt Kurs auf München

Ab Ende September 2022 beabsichtigt die Fluggesellschaft Iran Air vorerst zweimal wöchentlich den zweitgrößten Flughafen Deutschlands, München, mit Teheran zu verbinden. Als Fluggerät sind Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-200 vorgesehen. Der Erstflug soll am 25. September 2022 durchgeführt werden. Iran Air plant diese Route an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag zu bedienen. Es handelt sich um die vierte Destination, die dieser Carrier in der Bundesrepublik Deutschland anbietet. Flug IR737 soll den Flughafen Teheran (Imam Khomeini) um 9 Uhr 10 Lokalzeit verlassen. Die Landung des Airbus A330-200 in München ist für 12 Uhr 50 Ortszeit angekündigt. Der Rückflug soll die bayerische Landeshauptstadt jeweils um 14 Uhr 20 verlassen und die Hauptstadt des Irans um 20 Uhr 45 Lokalzeit erreichen.

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Jet2 musste zwischenlanden: Pensionistin randalierte und urinierte auf Sitze

Das Fehlverhalten einer älteren Dame führte am 24. August 2022 dazu, dass Jet2-Flug LS819 auf dem Weg von Manchester nach Rhodos in München zwischenlanden musste. Die über 70-jährige Frau soll an Bord regelrecht randaliert haben und noch dazu auf Sitze uriniert haben. In Deutschland wurde sie von der Bundespolizei abgeführt. Kurz nach dem Start der Boeing 757-200 mit der Registrierung G-LSAI in Manchester wollte die Dame einen kostenfreien Champagner haben. Diesen bekam sie nicht und entschied sich dann für einen Gin-Tonic. Allerdings war sie laut Augenzeugen mit dem Umstand, dass sie keinen Champagner für lau bekam sehr unzufrieden. Ihren Unmut tat sie lautstark kund. So heftig, dass sich das Kabinenpersonal dazu entschloss ihr das alkoholische Getränk wegzunehmen. Bei der über 70-jährigen Dame brannten dann die Sicherungen durch. Zunächst schrie sie lautstark herum. Nach einer kurzen „Pause“ machte sie sich auf den Weg zu einer der Türen und versuchte diese während dem Flug zu öffnen. Das Kabinenpersonal schritt ein und versuchte die Frau zu beruhigen. Doch die Passagierin dachte gar nicht daran sich zu besinnen, sondern schlug einem Flugbegleiter zumindest zweimal ins Gesicht. Zwei männliche Passagiere versuchten zu helfen, jedoch wurden auch diese von der älteren Dame angegriffen. Anschließend soll die Frau auch noch ungeniert und vorsätzlich auf zumindest drei Sitze uriniert haben. Der Kapitän entschied sich zu einer außerplanmäßigen Zwischenlandung im deutschen München und forderte die Hilfe durch die Bundespolizei an. Die Exekutive führte die Dame, die lautstarken Protest und Widerstand leistete, ab. Anschließend wurde die Reise fortgesetzt, wobei sich

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München: Terminal 1 wegen Sprengstoffverdacht zeitweise gesperrt

Am Flughafen München musste am Samstagvormittag ein Teilbereich des Terminals 1 geräumt und temporär gesperrt werden. Ursache hierfür war laut Bundespolizei, dass bei der Sicherheitskontrolle im Bereich A der Sprengstoffalarm ausgelöst hat. Aus Sicherheitsgründen verfügte die Bundespolizei die temporäre Sperrung des Terminalbereichs. Die Reisenden hatten das Abfertigungsgebäude zu verlassen. Der Alarm wurde laut Exekutive gegen 9 Uhr 50 ausgelöst. Das Handgepäckstück, das einem Passagier zugeordnet werden konnte, wurde anschließend von Experten der Bundespolizei untersucht. Auch wurde ein speziell ausgebildeter Spürhund eingesetzt. Während der behördlichen Maßnahme wurde der Besitzer des Koffers unter Beobachtung der Exekutive gestellt. Nach umfangreicher Untersuchung unter schweren Sicherheitsvorkehrungen konnte die Bundespolizei Entwarnung geben. Es wurden weder Sprengstoff noch sonstige explosive Materialien im Gepäckstück des Reisenden gefunden. Was dazu geführt hat, dass die Scanner positiv angeschlagen haben, ist unklar.

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München: Blue Air zieht Iasi-Start vor

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air plant die Nonstopverbindung zwischen Iasi und München früher als ursprünglich angekündigt aufzunehmen. Der Carrier will bereits ab 30. Oktober 2022 zwischen den beiden Städten fliegen. Zunächst sollen zwei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag durchgeführt werden sollen, angeboten werden. Als Fluggerät sind Boeing 737-500 und -800 geplant. Mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2022 bis 22. Dezember 2022 sowie von 8. Jänner 2023 bis 29. Jänner 2023 will man dreimal wöchentlich fliegen. Der dritte Umlauf soll jeweils am Verkehrstag Dienstag durchgeführt werden. Außerhalb der zuvor genannten Zeiträume sind zwei Rotationen pro Woche geplant, die für die Verkehrstage Donnerstag und Sonntag geplant sind. Der rumänische Flughafen Iasi befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Grenze zur Republik Moldau. Dieser Airport wird zunehmend als Alternative für Chisinau genutzt. Die Fahrzeit zwischen dem Flughafen Iasi und der Hauptstadt der Republik Moldau beträgt etwa 2,5 Stunden. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln dauert es erheblich länger.

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Lufthansa kürzt den Winterflugplan 2022/23

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, nimmt bereits jetzt zahlreiche Verbindungen aus dem Winterflugplan 2022/23 heraus. Die Kürzungen betreffen in erster Linie den innerdeutschen und europäischen Verkehr, jedoch reduziert man auch die eine oder andere Langstrecke. Der Carrier informierte die Vertriebspartner in einem Rundschreiben über die jüngsten Anpassungen. Ans Begründung nennt Lufthansa unter anderem, dass man den „Fluggästen einen verlässlichen und planbaren Flugplan anbieten“ will. Bereits jetzt sollen betroffene Passagiere direkt bzw. über ihre Reisebüros über etwaige Streichungen informiert werden. Der Kranich-Konzern nennt keine Details wie viele Flüge man tatsächlich aus der Planung genommen hat. Es soll sich jedoch überwiegend um Verbindungen, für die es Ersatzbeförderungsmöglichkeiten gibt, handeln. Ab Frankfurt und München wird auch das Angebot auf der Langstrecke punktuell reduziert. Lufthansa musste den Sommerflugplan 2022 in mehreren Schritten aufgrund von akutem Personalmangel kürzen. Dieser betrifft sowohl den eigenen Konzern als auch Flughäfen, die man im Streckennetz hat. Die jüngsten Kürzungen sind ein Indiz dafür, dass man nicht damit rechnet, dass man den Engpass über den Winter 2022/23 in den Griff bekommen wird. Allerdings nehmen auch andere Fluggesellschaften viele Flüge aus der Planung, denn in der Branche rechnet man damit, dass aufgrund der starken Inflation, aber auch wegen möglicher neuerlicher Coronamaßnahmen, die Nachfrage stark einbrechen könnte.

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