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Nur Nürnberg und München wollen türkische Leiharbeiter einsetzen

Nur 150 Leiharbeiter aus der Türkei sollen an einigen wenigen deutschen Verkehrsflughäfen temporär eingesetzt werden. Ursprünglich war die Rede von rund 2.000 Aushilfen, die das Chaos, das an verschiedenen Airports in der Bundesrepublik herrscht, lindern sollten. Beispielsweise die Fraport AG benötigt eigenen Angaben nach keine Leiharbeiter aus der Türkei. Auch kritisierte man, dass die Versprechen, die der Anbieter gemacht habe, nicht mit der Realität übereinstimmen würden. Andere Airports, darunter beispielsweise München, werden einige wenige Aushilfen anfordern. Am größten Flughafen Bayerns sollen es 45 Leiharbeiter sein. Gegenüber der Agentur Reuters bestätigte der Arbeitgeberverband der Bodenabfertigungsdienstleister im Luftverkehr, dass insgesamt 150 türkische Leiharbeiter befristet an deutschen Airports arbeiten sollen. Diese sollen in München und Nürnberg insbesondere im Bereich Gepäckabwicklung eingesetzt werden. Der Einsatz ist seitens der Bundesregierung bis maximal 6. November 2022 genehmigt worden. Ursprünglich wollten auch die besonders stark von Personalmangel geplanten Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf zahlreiche Leiharbeiter einsetzen. Allerdings haben diese laut ABL kein Interesse mehr und haben demnach auch keine Aushilfen aus der Türkei angefordert. Die bürokratischen Vorgänge im Vorfeld hätten laut dem Arbeitgeberverband zu lange gedauert und die Sommerferien 2000 sind in Nordrhein-Westfalen schon vorbei.

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VC-Flughafencheck: MUC und LEJ mit Kopf-an-Kopf-Rennen

Der diesjährige Spitzenreiter im VC-Flughafencheck ist der Airport München, der aufgrund seiner sehr guten Ausstattung, unter anderem mit ILS-DME Sendern auf allen Bahnen, den ersten Platz für sich entscheiden kann. Diese Sender ermöglichen sichere Anflüge auch unter sehr schlechten Wetterbedingungen. Der Flughafen Leipzig-Halle hat aber aufgeholt und durch die Erneuerung der Nordbahn, inkl. der in Deutschland einmalig guten Runway-Beleuchtung an Schnellabrollwegen durch sogenannte RETILs und neue Yellow Runway Edge Lights, ein Ausrufezeichen gesetzt. Auf Platz drei findet sich mit ebenfalls guten Ergebnissen der Flughafen Stuttgart. „Auch wenn der Betrieb an vielen Flughäfen in diesem Jahr erneut mit großen Herausforderungen kämpft, bleibt das Sicherheitsniveau weiterhin auf einem sehr guten Niveau. Die Flughäfen sind hinsichtlich ihrer Ausrüstung gut auf die zunehmenden Verkehrsbewegungen vorbereitet und investieren darüber hinaus in neues Equipment oder optimieren Abläufe durch systematische Verbesserungen“, so Mattias Baier, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit. „Wir hoffen dennoch, dass der hoffentlich folgende Aufschwung in den kommenden Jahren auch dazu genutzt wird, noch weitreichendere Verbesserungen wie etwa 24/7 Stopbars bzw. Runway Status Lights zu installieren, um weiterhin auf dem Stand der Technik zu bleiben.“ Aber auch einige andere Flughäfen haben beachtenswerte Änderungen eingeführt. Allen voran der Airport Heringsdorf, wo die Anflugbefeuerung erneuert und neue Stopbars installiert wurden. Die Installation der Stopbars ist von entscheidender Bedeutung bei der Vermeidung von Runway Incursions, die eines der primären Gefahrenpotentiale an Flughäfen darstellen. Die Arbeitsgruppe Airport and Ground Environment (AGE) der Vereinigung Cockpit unterzieht die deutschen Verkehrsflughäfen bereits seit 1978 einem jährlichen Sicherheitscheck. Seit 1996 werden auch Regionalflughäfen in

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München: Warnstreik bei Swissport Losch führte zu Streichungen

Am Mittwoch sind am Flughafen München aufgrund eines Warnstreiks, der beim Bodenverkehrsdienstleister Swissport Losch stattfand, erneut einige Flüge ausgefallen. Die Gewerkschaft Verdi hatte im Zeitraum von 10 Uhr 00 bis 15 Uhr 00 zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Das genannte Unternehmen ist ein Ground-Handling-Dienstleister und daher unter anderem in den Bereichen Gepäck und Vorfeldbusse aktiv. Bedingt durch den Warnstreik ist es zu Verzögerungen und Flugausfällen gekommen. Laut einem Airportsprecher musste allein die Lufthansa Group etwa 36 Starts und Landungen annullieren. Betroffen waren demnach unter anderem Air Dolomiti, Lufthansa Cityline und Eurowings. Ausgefallen sind auch Ferienflüge, beispielsweise in Richtung Palma de Mallorca. Die Gewerkschaft Verdi erklärt, dass man mit Hilfe des Warnstreiks den Druck auf den Arbeitgeber erhöhen will. Nachdem man sich mit Lufthansa auf Lohnerhöhungen für das Bodenpersonal einigen konnte, ist das Ziel, dass man dies auch in München bei Swissport Losch erreicht. Man hält das bisherige Angebot, das rund zehn Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von einem Jahr sowie 250 Euro Einmalzahlung für nicht akzeptabel. Die Arbeitnehmervertreter verweisen auch darauf, dass Lufthansa in den niedrigsten Lohngruppen einer Anhebung von rund 19 Prozent zugestimmt habe. Ähnliches will man auch bei Swissport Losch durchsetzen. Die Swissport Losch München GmbH & Co. KG ist ein Joint-Venture von Losch und Swissport. Am Flughafen München ist man ein vollwertiger Ground-Handling-Anbieter, der Passage-, Gepäck-, Fracht-, Vorfeld-, Bus- und Transportdienste im Portfolio hat. Offiziellen Angaben des Airports nach hat man derzeit einen Marktanteil von etwa 40 Prozent. Der direkte Mitbewerber ist die Flughafentochter Aeroground.

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Skyexpress kündigt München-Athen an

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress kündigt die Aufnahme von drei neuen Strecken ab Athen an. Es handelt sich dabei um München, Mailand-Malpensa und Sofia. Diese sollen im Regelfall mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bedient werden. Die Landeshauptstadt Bayerns will man ab dem 2. November 2022 erstmals ansteuern. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag Airbus A320neo zwischen der griechischen Hauptstadt und dem zweitgrößten Airport Deutschlands pendeln sollen. Skyexpress hatte bislang ab Deutschland eher kleinere Airports im Programm und hat sich von großen Drehkreuzen wie Frankfurt oder München ferngehalten. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 wird sich das ändern, denn man nimmt die Landeshauptstadt Bayerns ins Programm auf. Da der Carrier über zahlreiche Interlining-Abkommen verfügt, ist damit zu rechnen, dass man auch darauf aus ist Umsteiger schon in München und nicht erst in Athen ins eigene Streckennetz zu bekommen. Ebenfalls ab dem 2. November 2022 will Skyexpress fünfmal wöchentlich die Strecke Sofia-Athen bedienen. Einen Tag später soll Mailand-Malpensa ins Streckennetz aufgenommen werden. Auch auf dieser Route plant der Carrier fünf Umläufe pro Woche. Aviation.Direct hat vor einigen Monaten das Produkt von Skyexpress getestet und in diesem Bericht vorgestellt.

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Lufthansa will Flugbetrieb „weitgehend stabilisiert“ haben

Lufthansa-Vorstandsmitglied Christina Foerster ist der Ansicht, dass der Konzern den Tiefpunkt durchschritten habe und den Flugbetrieb „weitgehend stabilisiert“ habe. Auf momentan lange Wartezeiten an den Hotlines will man mit Neueinstellungen reagieren. Foerster sagte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe aber auch, dass mit einer kurzfristigen Entspannung nicht zu rechnen ist. Es würde weiterhin zu Flugstreichungen kommen, wobei man primär im innerdeutschen Verkehr den Rotstift ansetzt. Der Grund soll sein, dass es zumeist mehrere Verbindungen pro Tag gibt, auf die im Bedarfsfall umgebucht werden kann. Mit einer deutlichen Verbesserung rechnet die Managerin nicht vor dem Beginn des Winterflugplans 2022/23. Derzeit würden an den deutschen Flughäfen rund 500 Verwaltungsmitarbeiter von Lufthansa aushelfen. Grund dafür ist, dass es in den verschiedensten Bereichen beim Bodenpersonal viel zu wenige Mitarbeiter gibt. Davon sind auch die Callcenter betroffen, denn Fluggäste beklagen sich über zum Teil enorm lange Wartezeiten. Laut Foerster soll der Personalstand in den für die Lufthansa Group tätigen Callcentern noch heuer verdreifacht werden. Erst kürzlich brachte ein von der Gewerkschaft Verdi organisierter Warnstreik den Flugbetrieb der Kranich-Airline fast vollständig zum Erliegen. Auch Konzerntöchter und Kundenairlines waren in Frankfurt am Main und München betroffen, da die Passage-Bodenabfertigung nur äußerst eingeschränkt bis gar nicht zur Verfügung stand. Lufthansa will noch heuer und im kommenden Jahr jeweils rund 5.000 Mitarbeiter einstellen. Dem gegenüber steht, dass man sich im Zuge der Coronapandemie von 30.000 Beschäftigten getrennt hat.

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Westbahn fährt nun öfter zwischen Wien und München

Anfang April hat die Westbahn ihre umsteigefreien Zugverbindungen von Wien nach München aufgenommen. Bereits nach wenig mehr als 100 Tagen weitet die private Eisenbahn ihren Fahrplan zum 2. August auf sechs tägliche Züge pro Richtung aus und verbindet damit noch öfter die Donau- mit der Isarmetropole. Nach Abfahrten von Wien Westbahnhof um 6.10 Uhr, 8.10 Uhr, 10.10 Uhr, 12.10 Uhr, 16.10 Uhr und 18.10 Uhr fährt die Westbahn mit ihrem üblichen Halteschema bis Salzburg und von dort ohne planmäßigen Halt bis München Ost weiter. Wenige Minuten später endet die Fahrt am Holzkirchner Flügel des Münchner Hauptbahnhofs. „Die ständig wachsende Nachfrage bestätigt uns darin, dass unsere Direktverbindungen für viele Reisende interessant ist. Wir verbinden Wien und München in 3 Stunden 43 Minuten – und Tickets für eine Fahrt mit der Westbahn auf dieser Strecke gibt es schon ab 23,99 Euro. Damit sind wir nicht nur der einzige private Betreiber, der im Fernverkehr von und nach München fährt, sondern auch der schnellste und günstigste Anbieter auf dieser Strecke“, so Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn.

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MUC: Abfertigung im Terminal 1 nicht von Streik betroffen

Der von der Gewerkschaft Verdi angekündigte Streik des Lufthansa-Bodenpersonals hat auch am Münchner Flughafen massive Auswirkungen. Laut Lufthansa werden am morgigen Mittwoch 330 Flüge der Airline annulliert. Bereits heute hat Lufthansa 15 Flüge aus ihrem Programm in München gestrichen. Auch Flüge von Partnerairlines der Lufthansa, die im Terminal 2 abgefertigt werden, sind von den Streikmaßnahmen betroffen. Für Passagiere der im Terminal 1 vertretenen Fluggesellschaften hat der Streik keine Auswirkungen: Diese Flüge finden wie geplant statt!

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Lufthansa hat bereits am Dienstag 45 Flüge gestrichen

Der Streik des Lufthansa-Bodenpersonals hat noch gar nicht begonnen, jedoch hat der Carrier eigenen Angaben nach bereits am Dienstag rund 7.500 Passagiere nicht geflogen. Die Schuld dafür sucht man bei der Gewerkschaft Verdi und das obwohl noch gar nicht gestreikt wurde. Lufthansa teilte mit, dass man am Dienstag ab Frankfurt und München rund 45 Flüge gestrichen hat. Dabei soll es sich fast ausschließlich um Langstreckenverbindungen, die angeblich ausgebucht waren, gehandelt haben. Betroffen sind laut Kranich-Airline unter anderem die Flüge aus Bangkok, Singapur, Boston, Denver, New York, Chicago, Los Angeles, San Francisco und Seoul nach München. In Richtung Frankfurt am Main sind unter anderem Buenos Aires, Johannesburg, Miami und Neu-Delhi abgesagt worden. Für Mittwoch hat Lufthansa aufgrund des Streiks des Bodenpersonals fast alle Flüge gestrichen. Damit wirkt sich der Streik bereits heute auf Gäste aus, die morgen planmäßig in München oder Frankfurt gelandet wären. Lufthansa erklärt weiters, dass man „mit Hochdruck“ daran arbeiten würde den Flugbetrieb bis zum Wochenende zu stabilisieren. In den nächsten Tagen ist mit Nachwirkungen in Form weiterer Ausfälle und Verspätungen zu rechnen. Auch die Konzernschwester Austrian Airlines hat alle für Mittwoch geplanten Verbindungen nach Frankfurt und München gestrichen.

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Lufthansa-Streik: AUA streicht alle Flüge nach Frankfurt und München

Der für den morgigen Mittwoch angekündigte Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals hat auch Auswirkungen auf die Flugangebote der Tochtergesellschaften, darunter auch Austrian Airlines. Das österreichische Luftfahrtunternehmen hat für den 27. Juli 2022 alle 18 Flüge nach Frankfurt und München gestrichen. Auch am 28. Juli 2022 wird ein weiterer Umlauf ausfallen. Derzeit geht Austrian Airlines davon aus, dass rund 2.100 Fluggäste betroffen sein werden. Die Verbindungen zu anderen Airports in Deutschland sind dem aktuellen Informationsstand nach nicht betroffen, da die AUA dort andere Ground-Handling-Anbieter beauftragt hat. „Fluggäste, die von einer Flugstreichung von/nach Frankfurt oder München betroffen sind, werden umgehend informiert. Betroffene werden von Austrian kostenlos und in der Regel automatisch auf einen anderen Flug umgebucht und über die Mobilfunknummer oder per Mail informiert. Aufgrund der Hauptreisezeit sind die verfügbaren Kapazitäten allerdings sehr begrenzt und es kann daher im Moment phasenweise länger dauern eine adäquate bzw. zeitnahe Umbuchungslösung zu finden. Fluggäste können auch online unter „Meine Buchungen“ den aktuellen Stand der Buchung abrufen. Sollten Fluggäste sich selbst um eine alternative Reisemöglichkeit kümmern (z.B. Bus, Zug), wird empfohlen alle Rechnungen für eine nachträgliche Kostenerstattung aufzubewahren. Dasselbe gilt auch für eine eventuelle Hotelübernachtung. Kostenrückerstattungen können auf der austrian.com Website eingereicht werden“, so eine Sprecherin der Austrian Airlines gegenüber Aviation.Direct. Nicht nur bei Lufthansa und Austrian Airlines, sondern auch bei Swiss, Brussels Airlines, Eurowings und Eurowings Discover werden aufgrund des Streiks des Lufthansa-Bodenpersonals zahlreiche Flüge ausfallen. Ebenso betroffen sind „Drittairlines“, die den Kranich mit dem Ground Handling beauftragt haben. „Hotspots“ sind Frankfurt und München. An anderen Airports

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Streik des Bodenpersonals: Lufthansa muss fast alle Flüge ab Frankfurt und München streichen

Derzeit geht Lufthansa davon aus, dass der für Mittwoch seitens der Gewerkschaft Verdi angekündigte deutschlandweite Warnstreik des Bodenpersonals massive Auswirkungen haben wird: In Frankfurt am Main und München muss man laut Mitteilung des Kranich-Konzerns „nahezu das gesamte Flugprogramm absagen“. Auch kann Lufthansa nicht ausschließen, dass es am Donnerstag und Freitag noch zu Nachwirkungen, also weiteren Ausfällen und Verspätungen kommen kann. Man arbeite auch im Hinblick auf den Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg an einer möglichst raschen Stabilisierung des Flugbetriebs, jedoch kann man Nachwirkungen eben nicht ausschließen. In Frankfurt müssen insgesamt 678 Flüge gestrichen werden, davon 32 bereits am heutigen Dienstag und 646 am Mittwoch. Betroffen sind voraussichtlich 92.000 Fluggäste. Am Drehkreuz in München müssen insgesamt 345 Flüge gestrichen werden, davon 15 bereits am heutigen Dienstag und 330 am Mittwoch. Betroffen sind voraussichtlich 42.000 Fluggäste. „Die frühe Eskalation nach nur zwei Verhandlungstagen in einer bislang konstruktiv verlaufenden Tarifrunde richtet enorme Schäden an. Das betrifft vor allem unsere Fluggäste in der Hauptreisezeit. Und es belastet unsere Mitarbeitenden in einer ohnehin schwierigen Phase des Luftverkehrs zusätzlich stark. Angesichts unseres hohen Angebots mit sehr substantiellen Vergütungssteigerungen im Zeitraum der nächsten 12 Monate von mehr als 10 Prozent Plus in den Vergütungsgruppen bis 3.000 Euro und rund 6 Prozent Plus bei 6.500 Euro monatlicher Grundvergütung ist dieser sogenannte Warnstreik mitten in der Hauptreisezeit schlicht nicht mehr verhältnismäßig“, erklärt Personalvorstand Michael Niggemann.

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