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Lufthansa will Kurz- und Mittelstrecke in neue Tochter auslagern

Die jüngsten Verhandlungen zwischen Lufthansa und der Vereinigung Cockpit haben zu keinem Kompromiss geführt. Nun will der Kranich-Konzern eine neue Tochtergesellschaft, die den Kurz- und Mittelstreckenverkehr ab Frankfurt und München übernehmen soll, gründen. Naturgemäß stößt das Vorhaben, über das die Arbeitgeberseite in einem internen Rundschreiben offiziell informiert hat, auf wenig Gegenliebe seitens der Gewerkschaften. Beispielsweise teilte die für die Flugbegleiter zuständige UFO mit: “Wir haben große Sorge um die Arbeitsplätze unserer Kabinen-Kollegen bei Lufthansa CityLine. Eine solche neue Plattform bedroht diese massiv, da bereits angekündigt wurde, dass hier zu sehr viel geringeren Kosten produziert werden soll. Auch eine Aufspaltung der Lufthansa Passage in Lang- und Kurzstrecke wird dort erneut zu Personalüberhängen und letztlich damit auch zur Vernichtung von tarifierten Arbeitsplätzen führen”, so Vorsitzender Daniel Kassa Mbuambi. Die Vorgehensweise von Lufthansa bezeichnet man als “Erpressungsstrategie”. VC-Präsident Stefan Herth sagte unter anderem: “Die Strategie, immer neue Plattformen zu gründen und auch wieder zu schließen, hat schon in der Vergangenheit für Lufthansa nicht den gewünschten Erfolg gebracht und ist kurzsichtig und unkreativ. Stattdessen sollte sich Lufthansa unbedingt auf die Verbesserung ihrer Produktqualität und auf effizientere Strukturen konzentrieren, statt ihr Heil in immer neuen Plattformen zu suchen. Schon in ihrem Geschäftsbericht von 2020 ist als Ziel einer angestrebten Konsolidierung die Reduktion der Anzahl der Flugbetriebe und damit der Komplexität genannt.“ Lufthansa sieht das im vorliegenden Rundschreiben gänzlich anders, denn die Piloten der Germanwings, die im Zuge der Corona-Pandemie stillgelegt wurde, sollen die Möglichkeit bekommen bei der Neugründung zu arbeiten. Der Kranich-Konzern will im Bereich

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Aeroflot-Flugzeuge sitzen in München, Amsterdam und Genf fest

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot hat derzeit drei Maschinen der A320-Reihe in der Europäischen Union sowie der Schweiz „festsitzen“. Diese dürfen aufgrund der Luftraumsperre für russische Airlines bis auf weiteres die jeweiligen Airports nicht verlassen. Im deutschen München ist der Airbus A320 mit der Registrierung VP-BET gestrandet. Dieser ist am Sonntag von St. Petersburg eingeflogen und konnte den bayerischen Airport aufgrund des seitens der deutschen Regierung ausgesprochenen Flugverbots für russische Airlines nicht mehr verlassen. In Amsterdam sitzt der Airbus A320 mit der Registrierung VP-BAC fest. Dieser war am Sonntag auf dem Weg von Moskau-Scheremetjewo nach Düsseldorf. Den geplanten Zielort erreichte der Carrier wegen der Luftraumsperre nicht mehr und musste daher nach Amsterdam ausweichen. Diesen Airport kann man wegen dem EU-weiten Bann nicht mehr verlassen. Im schweizerischen Genf sitzt der Airbus A321 mit der Registrierung VP-BOE fest. Dieser ist von Moskau-Scheremetjewo gekommen. Den Weg über Deutschland konnte man nicht mehr nehmen, da der Luftraum dichtgemacht wurde. Man wollte dann über Frankreich und Italien nach Mineralnyje Wody fliegen, jedoch wurde daraus nichts, denn die beiden Staaten haben ihre Lufträume für russische Carrier ebenfalls dichtgemacht.

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Lufthansa fliegt nicht mehr über Russland

Lufthansa hat sich am Samstag dazu entschlossen, dass der russische Luftraum mit sofortiger Wirkung nicht mehr genutzt wird. Das hatte zur Folge, dass die Verbindungen LH718 (München-Seoul) und LH716 (Frankfurt-Haneda) über Russland bzw. Estland umgekehrt sind. Auch die Frachtfluggesellschaften Aerologic und DHL haben sich dazu entschlossen, dass nicht mehr über die Russische Föderation geflogen wird. Entsprechende Flüge, die sich bereits in der Luft befanden, sind umgekehrt. Lufthansa teilte mit, dass der Luftraum der Russischen Föderation für mindestens sieben Tage nicht mehr genutzt wird. Das hat auch zur Folge, dass die Point-to-Point-Flüge ausgesetzt werden. Am Sonntag teilte das deutsche Bundesverkehrsministerium mit, dass ab 15 Uhr 00 sämtliche russischen Flugzeuge den deutschen Luftraum nicht mehr nutzen dürfen. Dies hat zur Folge, dass das Putin-Regime nun deutsche Airlines und Flugzeuge bannt.

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Düsseldorf: Eurowings legt neue Winter-Strecken auf

Die Fluggesellschaft Eurowings plant im Winterflugplan 2022/23 drei neue Ziele ab Düsseldorf aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Agadir, Luleå und Kiruna. Die Konzernschwester EW Discover wird die zuerst genannte Stadt in Marokko ab Frankfurt und München bedienen. Ab Düsseldorf wird Eurowings ab dem 30. Oktober 222 mit Unterbrechungen jeweils an Sonntagen nach Agadir fliegen. Die Konzernschwester Eurowings Discover wird diese Destination ab Frankfurt/Main (2. November 2022) und München (3. November 2022) je zweimal pro Woche ansteuern. Die Flugtage ab Deutschlands größtem Airport sind Mittwoch und Freitag. Ab der bayerischen Landeshauptstadt will man an Donnerstagen und Sonntagen fliegen. Luleå (Schweden) soll ab dem 22. Dezember 2022 von Eurowings ab Düsseldorf angeboten werden. Die Destination wird an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient. Es gibt derzeit im Flugplan einige Unterbrechungen. Kiruna, das sich ebenfalls in Schweden befindet, soll ab dem 24. Dezember 2022 jeweils an Sonntagen angesteuert werden. Eurowings Europe startet im Mai 2022 ab der Basis Stockholm-Arlanda zwei neue Warmwasserstrecken. Dabei handelt es sich um Larnaka, das mittwochs und sonntags bedient werden soll. Nach Mykonos geht es jeweils an Samstagen.

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MUC: Rundfahrten werden am Wochenende wieder aufgenommen

Nach mehrmonatiger pandemiebedingter Unterbrechung starten ab dem kommenden Wochenende wieder die Besucherrundfahrten am Münchner Flughafen. Der Rundfahrtbetrieb beginnt am Samstag, dem 26. Februar. Jeweils von Mittwoch bis Sonntag werden von diesem Zeitpunkt an wieder zwei tägliche Bustouren um 11:00 Uhr und um 15:00 Uhr angeboten. Bei den Rundfahrten erhalten die Teilnehmer einen Einblick hinter die Kulissen eines internationalen Verkehrsflughafens. „Erfahrene Tour-Guides vermitteln den Besuchern dabei viel Wissenswertes über das aktuelle Luftverkehrsgeschehen“, so der Airport in einer Aussendung. Bei der 60-minütigen „Airport-Live-Tour“ gelten die 3G-Regel sowie eine FFP2-Masken-Pflicht. Außerdem wird das Platzangebot der Busse nur zur Hälfte ausgeschöpft, um auf den Rundfahrten einen ausreichenden Abstand zwischen den Teilnehmern zu gewährleisten. Flughafenführungen haben in München eine lange Tradition. Bereits vor 70 Jahren lockte die Faszination des Luftverkehrs zahlreiche Besucher nachMünchen-Riem. Am damaligen Flughafen fanden im Jahr 1952 über 50 Führungen mit rund 2.200 Teilnehmern statt. Mit der Eröffnung des neuen Flughafens im Mai 1992 ist das Besucherinteresse noch einmal deutlich angestiegen. So waren es vor der Pandemie im Jahre 2019 bereits über 66.000 Gäste, die an einer der insgesamt rund 2.500 Besucherrundfahrten teilnahmen.

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SkyUp verschiebt Flüge nach Wien und München auf unbestimmte Zeit

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp wird die im Dezember 2021 angekündigte Nonstop-Verbindung zwischen Lwiw und Wien-Schwechat vorläufig nicht aufnehmen. Ebenso betroffen ist die Route Borispil-München. Ursprünglich kündigte der Carrier an, dass man ab 22. April 2022 zweimal wöchentlich zwischen Lwiw und Wien fliegen wird. Nebst saisonalen Flügen nach Salzburg wäre es die zweite Destination in Österreich gewesen. Vorläufig wird SkyUp diese Strecke nicht aufnehmen und hat mittlerweile den Verkauf eingestellt. Zu den genauen Gründen äußerte man sich nicht, jedoch liegen diese aufgrund der aktuellen Situation durchaus auf der Hand. SkyUp plant jedoch zu einem späteren Zeitpunkt Lwiw-Wien aufzunehmen. Deckungsgleich verhält es sich mit der Route Kiew (Borispil)-München. Diese hätte ab 28. April 2022 dreimal wöchentlich bedient werden sollen. Auch diese Verbindung ist vorläufig abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Von der Entscheidung nicht betroffen sind die Flüge zwischen Borispil und Berlin. Diese sollen ab 4. März 2022 zweimal pro Woche angeboten werden.

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München: Eurowings Discover kündigt Malediven-Flüge an

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird im Winterflugplan 2022/23 eine Langstreckenverbindung von München nach Malé aufnehmen. Die Malediven sollen dem aktuellen Planungsstand nach zweimal wöchentlich ab dem bayerischen Airport bedient werden. In der bevorstehenden Sommerflugplanperiode wird der Carrier diese Destination zweimal wöchentlich ab Frankfurt am Main bedienen. Mit dem Wechsel in die kalte Jahreszeit ist eine Aufstockung auf drei Umläufe pro Woche vorgesehen. Im Sommer 2022 wird Eurowings Discover ab München die Langstreckenziele Las Vegas, Punta Cana und Cancun anbieten. Die Verbindung in die USA soll ab 27. März 2022 zweimal pro Woche angeboten werden. Punta Cana wird taggleich mit selbiger Frequenz aufgenommen. Die mexikanische Stadt will die Lufthansa Tochter ab dem 30. März 2022 zweimal wöchentlich bedienen. Im Laufe des Sommers erweitert Eurowings Discover ihren Flugplan ab München zudem um weitere Ziele auf der touristischen Kurz- und Mittelstrecke, unter anderem auf die Kanarischen Inseln, zu über zehn griechischen Inseln und in die Türkei. Vor Ort sollen fünf Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 stationiert werden.

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Lufthansa und Swiss sammeln Klima-Spenden an Bord

Der “Ablasshandel” mit so genannten Kohlenstoffdioxid-Kompensationszahlungen läuft bei den meisten Fluggesellschaften nicht gerade gut. Extrem wenige Passagiere spenden im Zuge der Buchung oder im Nachgang über eine unabhängige Plattform. Lufthansa versucht nun einen neuen Weg zu gehen. Der Kranich bietet neuerdings den Fluggästen an, dass diese an Bord über das Inflight-Entertainment-System ihre Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Form einer Spende kompensieren können. Bei Lufthansa steht das Angebot ab München auf Kurz- und Mittelstreckenflügen, die über eine WLAN-Internetverbindung verfügungen, zur Verfügung. Auf der Langstrecke testet man sowohl bei der Mainline als auch bei Swiss auf ausgewählten Verbindungen. Das Feature wird Gästen im Onboard-Entertainmentsystem angezeigt. Dort können sie mittels Schiebregler selbst entscheiden, wie sie die CO2-Emissionen ihrer Flugreise ausgleichen möchten: Entweder über nachhaltigen Flugkraftstoff aus biogenen Reststoffen, über hochwertige Klimaschutzprojekte der Non-Profit-Organisation myclimate, oder über eine Kombination beider Optionen. Die Fluggäste können das Angebot kostenfrei über das Internet an Bord auf ihren mobilen Endgeräten nutzen. In der neuen Anwendung können die Passagiere direkt sehen, wie viele Fluggäste bereits die CO2-Emissionen ihrer individuellen Flugreise an diesem Tag ausgeglichen haben und so Teil einer wachsenden Community werden. Ob sich der “digitale Klima-Klingelbeutel” an Bord bewährt, wird sich zeigen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte dies dann auch das entscheidende Kriterium sein, ob das Feature konzernweit ausgerollt wird oder nicht.

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Oman Air stockt in Frankfurt und München auf

Golfcarrier Oman Air erhöht mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 die Präsenz auf den deutschen Flughäfen Frankfurt am Main und München. Der Carrier legt je einen weiteren Umlauf auf. Die Änderung wird in München zum 28. März 2022 wirksam. Oman Air wird den bayerischen Flughafen dann an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag von Muscat aus ansteuern. Im Regelfall werden Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-8 zum Einsatz kommen. Bereits einen Tag zuvor wird die Route Muscat-Frankfurt aufgestockt. Diese Strecke soll im Sommerflugplan 2022 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag bedient werden. Derzeit ist der Einsatz von Boeing 787-9 geplant.

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Sommer 2022: Kuwait Airways erhöht Präsenz in Deutschland

Die Fluggesellschaft Kuwait Airways beabsichtigt im Sommerflugplan 2022 die Präsenz in Deutschland zu erhöhen. Dabei werden sowohl die Frequenzen angehoben als auch größere Maschinen eingesetzt. Betroffen sind die Routen von Kuwait-City nach München und Frankfurt am Main. Die Strecke in die Landeshauptstadt Bayerns wird von drei wöchentlichen Umläufen, die mit A320neo bedient werden, auf vier Rotationen pro Woche erhöht. Als Fluggerät sind Langstreckenjets des Typs Boeing 777 geplant. Per 1. Juli 2022 soll es zu einer Änderung der Flugtage gekommen. Ab diesem Termin soll an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag geflogen werden. In Richtung Frankfurt am Main will Kuwait Airways im Sommerflugplan 2022 dreimal wöchentlich mit Airbus A330-800 fliegen. Die Maschinen des Golfcarriers sollen an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag den größten Airport Deutschlands ansteuern.

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