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Transavia-Chef poltert gegen Schiphol-Gebühren und liebäugelt mit Brüssel-Basis

Der niederländische Billigflieger Transavia liebäugelt schon seit längerer Zeit mit einer Basis auf dem Flughafen Brüssel. Dies bekräftigte Firmenchef Marcel de Nooijer abermals und stellt den Sommer 2022 als möglichen Termin in Aussicht. Der Flughafen Amsterdam-Schiphol galt vor der Corona-Pandemie als chronisch überlastet. Um für Abhilfe sorgen zu können soll der Flughafen Lelystad ausgebaut werden und von hier aus sollen insbesonder Lowcoster und Charterflüge starten. Das Projekt ist massiv umstritten und aufgrund zahlreicher Klagen ins Stocken geraten. Derzeit ist völlig unklar, ob der ausgebaute Lelystad Airport jemals den gedachten Zweck erfüllen kann. Transavia würde sehr gerne ab dem zuletzt genannten Flughafen starten, aber momentan ist das nicht möglich. Diese unsichere Situation bewegt den Carrier nun den alten Brüssel-Plan aus der Schublade herauszuholen. Gegenüber Financieel Dagblad sagte Geschäftsführer de Nooijer bezüglich Belgien: “Wir werden sehen, ob wir dort eine Operation starten können. Wir wollen in den kommenden Jahren weiter wachsen können”. Einen Zusammenhang mit den vergleichsweise hohen Flughafengebühren in Schiphol schließt der Manager aber aus. Schiphol ist “Heimatbasis, aber nicht um jeden Preis” Dennoch stellt der die Route ins Fenster: “Schiphol ist unsere Heimatbasis, aber nicht um jeden Preis”. Hintergrund ist, dass die Gebühren um rund 40 Prozent steigen werden. Dies bezeichnet der Transavia-Chef als “unfair” und rechnet vor: „Wir werden fast 20 Millionen Euro mehr zahlen als 2019. Das sieht man an keinem anderen Flughafen.“ Weiters hat auch die KLM-Tochter im Zusammenhang mit der Staatshilfe, die die niederländische Regierung der Muttergesellschaft gewährt hatte, einen Beitrag zu leisten. Man müsse die

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Innsbruck: Lufthansa wird wieder zum Busunternehmer

Vor wenigen Tagen erhielt der Flughafen Innsbruck, der momentan aufgrund einer umfangreichen Pistensanierung temporär geschlossen ist, eine Hiobsbotschaft: Lufthansa wird die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main nicht mehr reaktivieren. Diese Strecke war ursprünglich eine Austrian-Airlines-Route, wurde jedoch dann an Lufthansa übergeben, wobei im Regelfall weiterhin AUA-Maschinen zum Einsatz kamen. Dann wurde auf OS-Flugnummern umgestellt und eigentlich war die “Rückgabe” an Lufthansa vorgesehen. Die österreichische Tochter zieht sich von Innsbruck-Frankfurt und Graz-Düsseldorf zurück. Damit werden die letzten dezentralen Routen aufgegeben bzw. an Konzernschwestern übergeben. Während in der Steiermark Eurowings übernehmen wird, sollte ab Innsbruck Air Dolomiti mit Embraer 195 fliegen. Damit hätten sich für die Passagiere lediglich die Flugnummern und das Logo auf dem Regionaljet geändert. Doch Lufthansa revidierte die Entscheidung und setzt nun auf ein Konzept, das in der Vergangenheit grandios gescheitert ist. Man will Reisende aus Innsbruck mit Reisebussen zum Drehkreuz München bringen. Genau das bietet man bereits an und zwar als Übergangslösung, weil Innsbruck aufgrund der Pistensanierung geschlossen ist. Rückblick: Vor einigen Jahren hatte Lufthansa eine Kooperation mit der Deutschen Post und bot unter anderem ab Nürnberg, Salzburg und Innsbruck Busverbindungen mit LH-Flugnummern zum Flughafen München an. Diese waren ein grandioser Flop und wurden im Zuge der Übernahme des Postbus durch Flixbus auch nicht übernommen. Die Deutsche Post bzw. ihre Subunternehmer hatten den Vertrag noch einige Wochen zu erfüllen und anschließend wurden die “PostHansa” eingestellt. Der Grund hierfür: Die Auslastung war sehr schwach, denn von den Passagieren wurden die Fahrten mit den Fernbussen nicht angenommen. Gerade

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Deutsche Flughäfen: Nachfrageerholung setzt sich im August fort

Der Branchenverband ADV verzeichnete auf dem Höhepunkt der Ferien- und Urlaubszeit im August etwa halb soviele Fluggäste wie im gleichen Zeitraum vor zwei Jahren.  Insgesamt nutzten 11,7 Millionen Menschen die Flughäfen. Im Vergleich zu 2019 war das ein Rückgang von etwas mehr als 52 Prozent. Ein leichtes Plus bei den Inlandsflügen verzeichnete der Luftverkehr durch den Lokführerstreik – doch auch die Verbindungen innerhalb Deutschlands erreichten lediglich 30 Prozent der Vor-Pandemie-Zeit. Verglichen mit dem sogenannten Corona-Sommer 2020 haben sich die Flugpassagierzahlen insgesamt allerdings nahezu verdoppelt: Damals war der Flugverkehr wegen der Pandemie weitgehend lahmgelegt. Das Cargo-Aufkommen wächst weiter zweistellig: 424.061 Tonnen bedeuten +15,6 Prozent zum Vorjahr, gegenüber 2019 sind es +12,2 Prozent . Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegt mit +34,0 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -40,0 Prozent deutlich niedriger. 126.834 Starts und Landungen verzeichneten die Flughäfen.

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München erneut für das Umweltmanagement ausgezeichnet

Die Flughafen München GmbH (FMG) ist für erneut für ihr Umweltmanagement ausgezeichnet worden. Auf der Basis der Umweltnormen EMAS und ISO 14001 wurde das Unternehmen von einem unabhängigen Umweltgutachter bewertet. Danach erfüllt die FMG sowohl die strengen Umweltstandards nach der entsprechenden europäischen Verordnung (EMAS) als auch die weltweit anerkannten Anforderungen, die an Umweltmanagementsysteme gestellt werden (ISO 14001). Der Gutachter habe in seiner Bewertung hervorgehoben, dass das Engagement der FMG weit über die gesetzliche Anforderungen hinausreicht. „Über das Umweltmanagementsystem und die umfangreichen Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz am Münchner Airport informiert die aktuelle Umwelterklärung 2021. Berichtet wird darin etwa über moderne LED-Beleuchtung und Lüftungsanlagen in Gebäuden und Parkhäusern, mit denen erhebliche Einsparungen beim Stromverbrauch und damit bei den CO2-Emissionen erzielt werden“, heißt es in der Aussendung. Auch das Voranschreiten der E-Mobilität am Münchner Flughafen ist Gegenstand der Berichterstattung: Neben elektrisch angetriebenen Pkw und Vorfeldgeräten sowie einem generator-elektrischen Passagierbus, der mit Bio-Methan betankt wird, war in der Wintersaison 2020/21 mit dem „Elephant e-BETA“ erstmals ein elektrisches Flugzeug-Enteisungsgerät im Einsatz. Dieser kann mit einer Batteriefüllung zehn bis 15 Flugzeuge enteisen. 

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Verlängerung des Bahntunnels am Münchner Flughafen fertiggestellt

Drei Jahre nach dem offiziellen ersten Spatenstich für die Verlängerung des Bahntunnels am Münchner Flughafen, durch die eine Durchbindung des Schienenverkehrs von Freising über den Airport nach Erding ermöglicht wird, konnte der Rohbau jetzt fristgerecht fertiggestellt werden. Der bereits bestehende Tunnel, der auf Höhe des Terminal 2-Satelliten endete, wurde in östlicher Richtung verlängert, um S-Bahnen und Zügen künftig das Durchfahren des Airports zu ermöglichen. Die Flughafen München GmbH (FMG) wendet für die jetzt abgeschlossene Baumaßnahme insgesamt 115 Millionen Euro auf.  Vom „sprichwörtlichen Licht am Ende des Tunnels“ sprach Flughafenchef Jost Lammers mit Blick auf die Perspektiven, die der Erdinger Ringschluss dem Airport bietet. „Eine verbesserte Anbindung des Münchner Flughafens an das Schienenverkehrsnetz ist für die künftige Entwicklung des Münchner Flughafens von entscheidender Bedeutung. Sie kommt sowohl dem Passagierkomfort als auch dem Klimaschutz zugute. Je mehr Reisende künftig auf der Schiene zu unserem Flughafen gelangen, desto weniger klimawirksame Emissionen werden durch den Zubringerverkehr freigesetzt“, so Jost Lammers weiter.

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Lufthansa Crews heben wieder in Trachten ab

Das traditionelle Münchner Oktoberfest wird auch heuer nicht stattfinden. Auf ausgewählten Lufthansa-Flügen werden die Besatzungen dennoch wieder Trachten tragen. Beispielsweise wird am 22. September 2021 ein Airbus A350 von München nach Charlotte mit neun Flugbegleitern, die traditionell gekleidet sind, abheben. Am 3. Oktober 2021 soll die Destination Denver folgen. Vor 20 Jahren fand der erste Flug von Frankfurt nach Denver statt, vor fünf Jahren folgte München-Denver. Die Tradition der Trachtenflüge ist bei Lufthansa ebenso lang wie erfolgreich. Bereits 1957 gab es erste Flüge in Tracht und schon damals begeisterten sie Lufthansa Passagiere weltweit. 2006 wurde die Idee wieder aufgegriffen, damals ging der Erstflug nach New York. Seitdem wurden 25 internationale Destinationen von den Lufthansa Trachtencrews angeflogen, von China über Japan und Indien bis in die USA. Hinzu kamen Ziele in ganz Europa. In diesem Jahr ist die Trachtencrew außerdem häufiger als in den vergangenen Jahren auch in Europa unterwegs: Bereits gestern flog sie von München nach Málaga, am 18. September, dem ursprünglichen Start der Münchner Wiesn, nach Funchal. Die Trachtencrew der Lufthansa CityLine startet zu rund 40 Flügen in Deutschland und Europa. Vom 20. September bis zum 3. Oktober fliegt sie unter anderem nach Kopenhagen, Dublin, Alicante und Sofia, außerdem nach Münster/Osnabrück, Bremen, Paderborn und Dresden. Die Tracht der Lufthansa Crews wurde wie in den Vorjahren vom Münchner Trachtenspezialisten Angermaier entworfen. Das Wiesn-Dirndl der Flugbegleiterinnen ist dunkelblau mit silbergrauer Schürze, die Herren tragen eine kurze Lederhose mit dunkelblauer Weste im Stoff des Dirndls. Für die Lufthansa Mitarbeitenden der Fluggastbetreuung im

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Lufthansa fliegt wieder von Leipzig/Halle nach München

Die Linienflüge werden bis zu zwölf Mal pro Woche angeboten. Die AUA-Mutter plant das Angebot zum Drehkreuz München auf bis zu 14 wöchentliche Flüge auszubauen. Bereits seit Juni dieses Jahres bietet Lufthansa bis zu 14 wöchentliche Flüge zwischen Leipzig/Halle und Frankfurt an. Bereits seit einem Jahr bedient die Fluggesellschaft – nach nur sieben Wochen Unterbrechung in Folge der Pandemie – die Strecke Dresden – Frankfurt. Die Flüge werden täglich angeboten. Das Drehkreuz München bedient Lufthansa täglich.

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Caffè-Bar Vergnano eröffnet am Münchner Flughafen

Für Fluggäste und Mitarbeiter öffnet ab sofort das Caffè Vergnano im Zentralbereich des Terminals 1 am Münchner Flughafen seine Türen. Die typisch italienische Kaffee-Bar, die in den Räumlichkeiten des früheren Restaurants Leysieffer etabliert wurde, bietet alle Heißgetränke an der Bar auch zum Mitnehmen an. Zum Caffè Vergnano gehört auch ein eigener Restaurantbereich. Gäste haben hier die Auswahl zwischen bayerischen Schmankerln, Fleisch und Fisch vom Grill, Pasta und verschiedenen asiatischen Spezialitäten. Für den offiziellen Start des Caffè Vergnano formierten sich heute die Eigentümerin Carolina Vergnano mit Rainer Beeck (links), FMG-Bereichsleiter Commercial Activities und Andreas Reichert (rechts), Geschäftsführer der Allresto, zum symbolischen Ribbon Cutting.

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Lübeck Air stellt Winterflugplan 2021/22 vor

Im Winterflugplan 2021/22 wird Lübeck Air weiterhin die Destinationen München, Stuttgart und Bern mit der Hansestadt verbinden. Die Charterverbindung nach Salzburg wird dem aktuellen Informationsstand nach – zumindest vorläufig – nicht angeboten. Die operative Durchführung sämtlicher Verbindungen erfolgt weiterhin mit von Air Alsie betriebenen ATR72-500. Lübeck Air selbst ist keine Fluggesellschaft, sondern eine Vertriebsfirma des Airports. Operativ ist die dänische Air Alsie aktiv. Der aktuelle Winterflugplan 2021/22 von Lübeck Air ist unter diesem Link im PDF-Format zum Download bereitgestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Bern-Strecke an Sonntagen mit Zwischenstopp in Stuttgart bedient wird.

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MUC: Airlines reaktivieren weitere Flugverbindungen

Das infolge der Coronakrise ausgedünnte Flugangebot am Münchner Airport wird von den Airlines schrittweise wieder aufgebaut. Mittlerweile ist die Zahl der Destinationen, die von München aus regelmäßig angeflogen werden, auf über 170 angestiegen. Damit werden vom Münchner Airport bereits rund 80 Prozent der Ziele angesteuert, die im Vorkrisenjahr 2019 im Flugplan standen. Seit dieser Woche können Reisende von der bayerischen Landeshauptstadt aus mit Air Canada wieder nonstop nach Toronto fliegen: Da ab sofort auch Deutsche wieder in Kanada einreisen dürfen, sei die Nachfrage entsprechend angestiegen, so der Flughafen. Neben den drei wöchentlichen Verbindungen der Air Canada nach Toronto stehen Passagieren mit dem Reiseziel Kanada auch fünf wöchentliche Flüge der Lufthansa nach Vancouver zur Verfügung. Bereits seit Januar dieses Jahres bedient Singapore Airlines wieder die bayerische Landeshauptstadt. Jetzt erhöht die Airline die Anzahl ihrer Flüge von München nach Singapur von drei auf fünf wöchentliche Frequenzen. Diese zwei zusätzlichen sogenannten „Vaccinated travel lane“-Flüge ermöglichen es deutschen, vollständig geimpften Fluggästen, ohne Quarantäne nach Singapur einzureisen. Voraussetzung dafür ist, dass sie sich die letzten 21 Tage vor Abflug innerhalb von Deutschland aufgehalten haben und im Besitz eines negativen PCR Tests sind. Sowohl bei der Ankunft als auch nach drei Tagen Aufenthalt in Singapur müssen sich diese Gäste einem weiteren PCR-Test unterziehen. Lufthansa fliegt ab 1. Oktober mit dem modernen Langstreckenflugzeug Airbus A350 dreimal pro Woche nach Dubai. Auf der gleichen Strecke stockt Emirates ebenfalls im Oktober das Angebot von sieben auf neun wöchentliche Flüge auf. Lufthansa erhöht Flugangebot innerhalb Europas Die Kranichlinie fliegt rund

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