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Auch ab Wien: Wizz Air baut stark in Richtung Saudi-Arabien aus

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air Hungary nimmt ab Bukarest, Budapest, Catania, Larnaka, Mailand, Neapel, Rom, Sofia, Tirana, Venedig und Wien neue Nonstopverbindungen nach Riad, Dschidda und Dammam auf. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Vor einiger Zeit unterschrieb die Wizz Air Group in Saudi-Arabien eine Absichtserklärung, die zur Gründung eines lokalen Ablegers führen soll. Das Unternehmen geht davon aus, dass man im kommenden Jahr rund eine Million Passagiere nach Saudi-Arabien bringen will. Bis 2030 will der Staat die Anzahl der Fluggäste verdreifachen. „Saudi-Arabien ist eines der aufregendsten Länder der Welt für die Luftfahrt und bietet eine elektrisierende Mischung von Reisemöglichkeiten mit unübersehbaren Zielen, unzähligen aufregenden Attraktionen und einer blühenden Kulturszene. Die heutige Ankündigung folgt auf die Absichtserklärung, die wir kürzlich mit der Regierung unterzeichnet haben und die es uns ermöglicht, zum Wachstum des saudischen Tourismus und seines gesamten Ökosystems beizutragen. Wizz Air bietet nicht nur unglaublich niedrige Flugpreise für Reisende, sondern verfügt auch über eine der jüngsten, modernsten und nachhaltigsten Flugzeugflotten der Welt. Ich sehe das Königreich als einen langfristigen, strategischen Markt für Wizz Air, in dem wir weiterhin innovativ sein und die Fahne des Billigfliegens zum Nutzen der saudischen Einwohner und Besucher sowie der sich diversifizierenden Wirtschaft des Landes hochhalten werden“, so Wizz-Air-Group-Chef Jozsef Varadi. Drei Saudi-Arabien-Ziele ab Wien sollen noch heuer aufgenommen werden Ab Wien-Schwechat will man zusätzlich zur bereits angekündigten Damman-Strecke auch nach Dschidda und Riad fliegen. Die Aufnahme der Riad-Flüge soll am 19. Dezember 2022 erfolgen. Man will an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag fliegen.

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Klagenfurt: Lilihill kritisiert angekündigte KBV-Klage heftig

Lilihill, der private Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens, ist nicht gerade darüber erfreut, dass die Kärntner Beteiligungsverwaltung eine neuerliche Klage angekündigt hat. Man fühlt sich angesichts des Umstands, dass dies unmittelbar vor einer Gesprächsrunde mit der Landesregierung erfolgt, regelrecht vor den Kopf gestoßen. Der Flughafen Klagenfurt ist seit vielen Jahren ein Politikum. Heuer wurden die Gräben innerhalb der Landesregierung besonders deutlich, denn die ÖVP war bestrebt die so genannte Call-Option zu ziehen. Allerdings hat man die Rechnung nicht mit der SPÖ, die den Landeshauptmann stellt, gemacht, denn diese hat den entsprechenden Antrag abgelehnt. Eine Lösung für die Streitigkeiten ist das aber nicht. In einem Medienstatement reagiert Lilihill auf die angekündigte Klage der KBV wie folgt: „Während Lilihill sich in lösungsorientierten Verhandlungen mit der Kärntner Landesregierung befindet, werden genau diese Gespräche durch die Ankündigung einer Klage gegen Lilihill und die Kärntner Flughafenbetriebsgesellschaft torpediert“. Weiters ist man der Ansicht, dass die Ankündigung unmittelbar vor der nächsten Gesprächsrunde mit der Landesregierung hinter dem Rücken des Landeshauptmanns erfolgt wäre. „Eine derartige Vorgangsweise ist beispiellos in der Geschichte Kärntens, schadet massiv dem Flughafen sowie dem Land Kärnten und darf nicht konsequenzlos bleiben“, so Lilihill. Man wirft der KBV vor, dass diese sämtliche Initiativen „konsequent blockieren“ würde und diese das Ziel verfolgen würde „den Flughafen wieder zu verstaatlichen“. Lilihill sieht das Vorgehen der KBV dennoch gelassen und verweist darauf, dass die Beteiligungsgesellschaft bereits zweimal vor Gericht unterlegen ist. Dennoch fordert man seitens der Landesregierung eine Klarstellung, dass die neuerliche Klage „nicht der Intention des Lands Kärntens entspricht

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Singapur erleichtert Einreise für nicht vollständig Geimpfte

Singapur lockert die Einreisebeschränkungen für nicht vollständig geimpfte Reisende. Zum 29. August wird die siebentägige Quarantäne für diese Personengruppe vollständig abgeschafft. Zeitgleich wird auch die Verpflichtung zur Beantragung einer Einreiseerlaubnis aufgehoben. Wer ab dem 29. August nach Singapur reisen möchte und nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist, muss sich ab dann nicht mehr in eine siebentägige Quarantäne begeben. Notwendig ist für diese Personengruppe jedoch die Vorlage eines negativen Coronatests. Die Testung muss innerhalb von zwei Tagen vor dem Abflug nach Singapur durchgeführt worden sein. Anerkannt werden sowohl PCR-Tests als auch von geschultem Personal durchgeführte Antigentests. Neben der Abschaffung der Quarantäne für nicht vollständig geimpfte Reisende wird auch die Pflicht zur Beantragung einer Einreiseerlaubnis nach Singapur zum 29. August aufgehoben. Bis dahin jedoch müssen sich Personen ab 13 Jahren, die nicht vollständig geimpft sind und für einen Kurzzeitbesuch in das asiatische Land kommen, noch eine Einreisegenehmigung einholen. Diese wird allerdings nur bei zwingenden Gründen erteilt wie beispielsweise bei schwerer Erkrankung von Familienangehörigen. Das berichtet Check 24.

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BER erweitert gastronomisches Angebot im Terminal 1

Das gastronomische Angebot am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt wird ausgebaut. Ab Mai 2023 werden die SSP-Gruppe, ein international führender Verkehrsgastronom, und das junge Berliner Unternehmen beets&roots drei Restaurants und einen Coffee Store im Terminal 1 des Flughafens BER eröffnen. Das ist das Ergebnis eines EU-Konzessionsvergabeverfahrens, das jetzt beendet wurde. Insgesamt waren die Konzessionen zum Betreiben von vier gastronomischen Flächen im Terminal 1 des Flughafens BER mit einer Größe von insgesamt rund 800 Quadratmetern europaweit ausgeschrieben worden.  Die SSP-Gruppe wird im Terminal 1 sowohl im öffentlichen Bereich als auch im Food Court hinter den Sicherheitskontrollen jeweils ein Restaurant der Fastfood-Kette Burger King betreiben. Hinzu kommt ein weiterer Standort von Starbucks im Sicherheitsbereich. Starbucks ist bereits mit einem Coffee Store im öffentlichen Bereich des Terminal 1 präsent. Die SSP-Gruppe plant, am Flughafen BER 74 Mitarbeitende zu beschäftigen. beets&roots wurde 2016 in Berlin gegründet und steht mit seinem Healthy Fast Casual Food Konzept für gesunde und nachhaltige Ernährung. Das Unternehmen betreibt inzwischen zehn Restaurants in fünf deutschen Großstädten. Es wird künftig ebenfalls im Food Court des Terminal 1 zu finden sein und ist damit das erste beets&roots an einem Flughafen. Insgesamt gibt es in den Terminals 1 und 2 des Flughafens BER ein breites Angebot mit rund 125 Shops, Gastronomie- und Serviceeinrichtungen.  „Wir freuen uns sehr, im kommenden Jahr mit SSP sowohl einen starken internationalen Gastronomen als auch mit beets&roots ein innovatives Unternehmen aus der Region neu an unserem Flughafen begrüßen zu können. Die gastronomischen Konzepte beider Unternehmen ergänzen sehr gut das bisherige

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Emirates: Innenraum von 120 Langstreckenjets wird modernisiert

Emirates modernisiert die Innenausstattung von 67 Airbus A380 und 53 Boeing 777. Die Golf-Airline hat sich zum Ziel gesetzt, bis April 2025 jeden Monat vier Flugzeuge umzurüsten. Das Projekt stelle eine Multi-Milliarden-Dollar-Investition dar und soll im November offiziell starten. Verbaut werden knapp 4000 neue Premium-Economy-Sitze, über 5.000 Business-Class- Sitze und 728 First-Class-Privatsuiten. Darüber hinaus werden die Bodenteppiche und Treppen erneuert und die Innenverkleidung der Kabine mit neuen Farbtönen und Designmotiven aufgefrischt, darunter die ikonischen Ghaf-Bäume, die in den Vereinigten Arabischen Emiraten beheimatet sind.

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Thailand verlängert Visa-Gültigkeit

Thailand kurbelt den Tourismus zu Beginn der Hauptsaison im Oktober kräftig an. Vom 1. Oktober 2022 bis 31. März 2023 sind längere Aufenthalte möglich. Die Gültigkeitsdauer der Visa wird verlängert: Das reguläre Touristenvisum gilt dann 45 Tage, das Visum on Arrival 30 Tage. Ausländische Touristen dürfen sich mit ihrem Visum ab dem 1. Oktober 2022 länger in Thailand aufhalten. Statt wie bislang 30 Tage gilt das reguläre Visum dann 45 Tage. Das bei Ankunft erhältliche Visum on Arrival erlaubt einen 30-tägigen Urlaub. Bislang war dieses nur für 15 Tage gültig. Die Lockerung der Visaregularien besteht in der Hochsaison in den Monaten von Oktober bis März. Die Zeit gilt als Hauptreisezeit für Reisende aus Europa, während hier der Winter vorherrscht. Die Ausdehnung des Gültigkeitszeitraum sei Teil einer Wiederbelebungsmaßnahme des thailändischen Tourismus nach der Corona-Pandemie, wie Check24 berichtet. Zwischen dem 1. Januar und 14. August 2022 verzeichnete Thailand rund vier Millionen Touristen, die zum großen Teil aus Indien, Malaysia und Singapur kamen.

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TUI Airways fliegt künftig nach Sarajevo

Die Ferienfluggesellschaft TUI Airways hat Flüge zwischen London Gatwick und Sarajevo angekündigt. Die Fluggesellschaft habe sich jedoch dafür entschieden, die Flüge nicht in diesem Jahr, sondern erst in der Wintersaison 2023/2024 aufzunehmen. Das berichtet das Online-Portal Ex-Yu-Aviation. Bis dahin seien noch weitere Änderungen möglich. Ab Ende Dezember werden dann die beiden Hauptstädte einmal pro Woche miteinander verbunden. Zum Einsatz kommen sowohl Boeing 737-800 als auch Maschinen des Typs 737 MAX. Der Service richte sich an britische Urlauber, die die Landschaft des Landes erkunden wollen.

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Flughafen Wien startet kostenlosen VIP-Service für AmEx-Centurion-Karteninhaber

Der Flughafen Wien-Schwechat und American Express Österreich ermöglichen Inhabern der Centurion-Kreditkarten die kostenfreie Nutzung der vom Airport angebotenen VIP-Services. Das Angebot beschränkt sich jedoch auf in der Alpenrepublik ausgestellte Karten. Das Centurion-Programm von American Express gilt als besonders exklusives Kreditkartenangebot, das man laut Amex nur auf Einladung nach einem nicht näher definierten jährlichen Mindestumsatz erhält. Ganz billig ist die Jahresgebühr übrigens auch nicht, jedoch dürfte diese für Personen, die den jährlichen Mindestumsatz erreichen von untergeordneter Bedeutung sein. Der Kreditkartenanbieter und der größte Airport Österreichs haben eine neue Kooperation vereinbart, die derzeit nur Inhabern von Centurion-Karten, die von American Express Österreich ausgegeben wurden, vorbehalten ist. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass beispielsweise Inhaber dieser Karten aus anderen Amex-Ländern den kostenfreien VIP-Service nicht in Anspruch nehmen können. „Ob Urlaub oder Business-Trip – endlich ist Reisen wieder uneingeschränkt möglich. Wir freuen uns sehr, unseren Centurion Mitgliedern dank der Partnerschaft mit dem Flughafen Wien ein exklusives Leistungs-Paket anbieten zu können, das den Aufenthalt am Airport zum Erlebnis macht und dabei unsere heute wertvollste Ressource schont: Zeit“, so Anita Pruckner, Country Manager American Express Österreich. Konkret können Centurion-Inhaber das VIP-Terminal samt aller Annehmlichkeiten und Services ohne Aufpreis in Anspruch nehmen. Dort können auch Ausreise- und Zollformalitäten, Sicherheitskontrolle, Limousinen-Boarding und so weiter in Anspruch genommen werden. Amex-Österreich-Kunden müssen ihren VIP-Service vorab über die so genannte Concierge-Hotline von American Express Österreich buchen. Es gibt allerdings einen Haken, der das Angebot für Vielflieger eher unattraktiv macht. Das Kooperationsangebot kann maximal viermal pro Jahr genutzt werden. Man darf eine Begleitperson

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Gelungenes Event in Schärding: MBB Bölkow & Friends Treffen 2022

Oberösterreich wurde vom 12.08. bis einschließlich 15.08.2022 zum Mittelpunkt der Messerschmitt-Bölkow Blohm Luftfahrzeuge und befreundeter Flieger. Vierzig Luftfahrzeuge und weitere Gast-Flugzeuge, überwiegend aus den ehemaligen Messerschmitt Bölkow Blohm Werken stammend, folgten dem Ruf von Andrea & Thomas, am langen Wochenende nach Schärding / Suben in Oberösterreich zu kommen. Ein Treffen historischer deutscher Flugzeuge aus den 60er, 70er und auch 40er Jahren (wie z.B. die Bücker Bestmann von Wolfgang & Regina Niebch) von Fliegern für Flieger sollte es werden. Nachdem das Flugzeug von Tom Strohmeier, seine Bölkow BO209RV Monsun beim letzten Treffen in Hildesheim zum schönsten der Veranstaltung gekürt wurde, war es ihm Ehre und Pflicht das 2022er Treffen auszurichten. Normalerweise beheimatet im oberbayerischen Jesenwang (EDMJ – westlich von München) wurde beratschlagt, wie und wo das Treffen ausgerichtet werden könne. Denn Jesenwang, mit seiner etwas kürzeren Landebahn, hätte für so manchen Gastflieger bei entsprechender Beladung eine Herausforderung dargestellt. Sicherheit geht vor, so hatten sich die Ausrichter dazu entschieden das Treffen nicht am Heimatflugplatz, sondern an einem anderen Flugplatz auszurichten. Tom Strohmeier nahm mit der Flieger-Union Schärding (LOLS) Kontakt auf und fand einen mehr als kooperativen Verein, welcher ohne zu Zögern den Bölkow & Friends ihr Areal und deren Infrastruktur (wie z.B. die „Villa Patrick“ mit Ihren vier Doppelzimmern und bester Möglichkeit zum Camping am Platz) zur Verfügung stellte. Schön gelegen, nahe der Dreiflüsse-Stadt Passau, gut zu erreichen und fliegerisch wie auch touristisch anfliegens- und sehenswert, war dann schnell die Entscheidung getroffen. Grenzübergreifend war somit die Basis gelegt. Auch die lokale Gastronomie,

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MUC erneut als „Blühender Betrieb“ ausgezeichnet

Die Flughafen München GmbH ist erneut vom Bayerischen Umweltministerium als „Blühender Betrieb“ ausgezeichnet worden. Eine entsprechende drei Jahre gültige Auszeichnung hatte der Airport im Rahmen des „Blühpaktes Bayern“ bereits im Jahr 2019 bekommen. Das Bayerische Umweltministerium hat mit dem „Blühpakt Bayern“ ein Bündnis ins Leben gerufen, das sich für die Schaffung und Erhaltung von Lebensräumen für Insekten einsetzt. Im Rahmen dieses Engagements werden bayerische Betriebe ausgezeichnet, die sich in beispielhafter Weise für den Insektenschutz stark machen. Die FMG wurde nun erneut für ihre Maßnahmen auf diesem Gebiet gewürdigt. „Durch die extensive Pflege der mehr als 900 Hektar großen Grünflächen leben auf dem Airportgelände eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Blütenpflanzenkönnen sich optimal entwickeln, da ein Großteil der Flächen nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht und keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Zude betreibt die FMG auf dem Flughafen-Campus fünf „Insektenhotels“, in denen die Tiere überwintern und nisten können“, so der Airport in einer Aussendung.

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