Österreich

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Österreich: Wirtschaftskammer fordert erneut Streichung der 3G-Einreiseregel

Das österreichische Gesundheitsministerium arbeitet derzeit an neuen Einreiseregeln. Die momentane Verordnung ist bis Ende September 2022 befristet, kann jedoch jederzeit geändert werden. Die Fachgruppe Reisebüros der Wirtschaftskammer fordert abermals, dass die 3G-Regel aufgehoben werden soll. Dabei verweist man auch auf die Praxis, die andere EU-Staaten, mit denen im Bereich Tourismus im Wettbewerb steht. Viele Regierungen haben die bürokratischen G-Regeln bei der Einreise bereits ersatzlos gestrichen. Die Wirtschaftskammer erwartet nun von Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne), dass sich die im Inland vollzogenen Lockerungen auch im Bereich der Einreiseverordnung finden müssen. „Es freut mich, dass österreichweit die meisten Covid-Maßnahmen aufgehoben werden konnten und unsere Gäste endlich wieder unbeschwert das einzigartige österreichische Tourismusangebot nutzen können. Nicht nachvollziehen kann ich hingegen, warum man in Sachen Einreiseverordnung nach wie vor nicht mit den Inlandsregeln gleichgezogen hat“, so Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Im harten Wettbewerb der Destinationen darf Österreich nichts unversucht lassen, um sich als für die Reisenden attraktives Land zu positionieren. Während viele europäische Mitbewerber ihre Einreiseregelungen bereits weitestgehend gelockert haben, gilt für die Einreise nach Österreich weiterhin 3-G. Um dem heimischen Tourismus keinen Wettbewerbsnachteil aufzubürden, braucht es hier besser heute als morgen eine entsprechende Änderung“.

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Österreich: Bundesheer kündigt Überschall-Abfangtrainings an

Das österreichische Bundesheer wird im Zeitraum von 25. April bis 6. Mai 2022 Abfangmanöver im Überschallbereich trainieren. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen. Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. „Dieses Training ist ein unverzichtbarer Teil für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung. Ein sicherer Flugbetrieb ist auch bei Einsätzen im Überschallbereich zu gewährleisten und die Flugsicherheit hat höchste Priorität. Die Piloten trainieren unter realen körperlichen Belastungen, die im Simulator nicht dargestellt werden können. Die enge und äußerst zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist ebenso wesentlicher Zweck des Trainings“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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Wien: Thompson-Hotel entsteht an der „Mahü“

An der Wiener Mariahilfer Straße entsteht derzeit ein neues Hotel, das unter der Hyatt-Marke Thompson auftreten wird. Es wird über 148 Zimmer verfügen und soll Ende 2024 eröffnet werden. Das Thompson Vienna ist Teil des Projekts „Mahü 10-18“: Auf der Fläche eines ehemaligen Möbelhauses entsteht dort ein Warenhaus, das von der KaDeWe Group betrieben und durch das Thompson Vienna ergänzt wird. Errichter des Bauprojekts ist die Signa Group. Für die Gestaltung des Thompson Vienna sind die Architekten von OMA und die Innenarchitekten Tara Bernerd & Partners verantwortlich. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Zusammenarbeit mit der Signa und Central Group mit dem Thompson Vienna weiter ausbauen können“, so Felicity Black-Roberts, Vice President Development Europe von Hyatt. „Mit seinem besonderen Ambiente und der dynamischen gesellschaftlichen Szene wird das bereits dritte Hyatt-Haus in Wien Gäste und Einheimische gleichermaßen anlocken. Das beispiellose Bauprojekt soll Premium-Shopping, Gastronomie, Unterhaltung, Mode und Hotellerie an einem Ort vereinen.“  Das Projekt folgt auf Hyatts kürzliche Ankündigung von Thompson Madrid. Das Thompson Vienna wird neben dem Park Hyatt Vienna und dem Andaz Vienna Am Belvedere das dritte Hyatt Hotel in der österreichischen Hauptstadt.

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Air Dolomiti hat Innsbruck-Zulassung erhalten

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti hat die Zulassung für den Flugbetrieb ab Innsbruck erhalten. Diese hat man benötigt, weil ab 2. Mai 2022 bis zu dreimal täglich nach Frankfurt am Main geflogen werden soll. Der Flughafen ist für seine einzigartige Lage bekannt: Starts und Landungen sind kompliziert, da der Flughafen von Bergen umgeben ist und die nahen Alpen atypische Luftströmungen erzeugen. Dies erfordert eine RNP AR-Zertifizierung, die hohe Navigationsstandards garantiert. Im Februar hat die österreichische Behörde Austro Control die Zulassung für den Einsatz auf dem Flughafen erteilt, und in den letzten Tagen hat die Fluggesellschaft auch die Zulassung von ENAC erhalten: Air Dolomiti hat damit als erste italienische Fluggesellschaft die RNP AR-Zertifizierung erhalten.  „Diese neue ENAC-Zulassung ist sehr wichtig und macht uns stolz, denn sie bestätigt unsere starke Dynamik und unseren Willen, immer neue Wege zu gehen. Wir verfügen über die Unterstützung und Ermutigung der Lufthansa Group, die es uns zusammen mit unserem Enthusiasmus und unserer Professionalität ermöglicht, den kommenden Monaten des Jahres mit Optimismus entgegenzusehen, da wir uns auf viele Projekte freuen: neue Flugzeuge, neue Flugstrecken und neue Zwischenlandeorte“, erklärt Steffen Harbarth, CEO von Air Dolomiti.  “Der Flughafen Innsbruck ist bekannt für seinen komplexen Start- und Landebetrieb und seine sehr präzisen Navigationsanforderungen. Aus diesen Gründen müssen die Piloten, die auf diesem Flughafen eingesetzt werden sollen, geschult und darauf vorbereitet sein, die Komplexität der Manöver meistern zu können. Wir sind daher besonders stolz darauf, die RNP AR Zertifizierung für den Betrieb auf diesem Flughafen erhalten zu haben, auch weil dies

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Finnair fliegt im Winter 77 Flugziele an

Die Fluggesellschaft hat ihr Angebot für den kommenden Winter 2022/23 vor dem Hintergrund der Schließung des russischen Luftraums aktualisiert. Sie fliegt dann von ihrem Drehkreuz Helsinki aus zehn asiatische Ziele an, fünf USA-Ziele und 62 europäische Ziele. Von Stockholm-Arlanda aus bietet Finnair außerdem Direktflüge in die USA und nach Thailand an. In Asien bedient Finnair im Winter weiterhin Delhi, Singapur, Seoul und Tokio-Narita mit täglichen Anschlussflügen an das umfangreiche europäische Streckennetz. Außerdem fliegt die Airline vier Mal wöchentlich zu ihrem neuen Ziel Mumbai, sieben Mal wöchentlich nach Hongkong und ein Mal wöchentlich nach Shanghai. Urlaubsreisende nach Thailand können bis zu 14 wöchentliche Flüge nach Bangkok, drei wöchentliche Flüge nach Phuket und zwei wöchentliche Flüge nach Krabi nutzen.

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Touristen müssen künftig Venedig-Besuch vorab anmelden

Wer in Zukunft die italienische Lagunenstadt Venedig besuchen möchte, der muss den Ausflug in die Altstadt im Voraus reservieren. Ab dem Sommer gilt eine kostenlose Buchungspflicht für diejenigen, die in der Altstadt ankommen. Ab dem kommendem Jahr soll eine „Eintrittskarte“ eingeführt werden, um die auf dem Wasser liegenden Teile wie das historische Zentrum besichtigen zu können, wie der ORF in Bezugnahme auf den Tourismusbeauftragten Venedigs, Simone Venturini, berichtet. Ab wann die kostenlose Onlinereservierung für diesen Sommer nötig sein wird, sei noch völlig offen. Die Antwort auf diese Frage werde erst in den kommenden Wochen geklärt und dann auch bekannt gegeben. Die Regelung soll eine bessere Vorausplanung möglich machen und Aufschluss darüber geben, wie viele Menschen sich in der Stadt aufhalten werden. Ab 2023 Ticket für Venedig-Besuch nötig Das Ticket für 2023 ist vor allem für Tagesausflügler in das UNESCO-Weltkulturerbe wichtig. Wer ein Hotel in Venedig bucht, soll sich laut Venturini nicht darum kümmern müssen. Einheimische brauchten das Ticket sowieso nicht. Diese sind lediglich Opfer des seit Jahren vorherrschenden Massentourismus. Während der Coronavirus-Pandemie brachen die Besucherzahlen zwar deutlich ein. Dennoch besteht nach wie vor ein Bedürfnis, die Touristenströme in Zukunft besser zu kontrollieren. Rund um Ostern waren Medienberichten zufolge Hunderttausende Besucher in Venedig.

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Aegean Airlines fliegt von Köln/Bonn nach Athen

Rückkehr an den Köln/Bonn Airport: Ab Sommer fliegt die griechische Aegean wieder ab Köln/Bonn in die griechische Hauptstadt. Ab dem 20. Juni 2022 – und damit pünktlich vor Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen – steuert die Fluggesellschaft zweimal pro Woche Athen an. Abflug in Köln/Bonn ist immer montags und donnerstags um 13.10 Uhr, die Landung erfolgt nach drei Stunden Flugzeit um 17.10 Uhr Ortszeit. Zuletzt hatte der Carrier den rheinischen Airport 2014 angeflogen. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320. „Die Athen-Flüge von Aegean sind eine Bereicherung für das Angebot unseres Flughafens. Nicht nur, weil wir eine weitere Airline und eine weitere europäische Hauptstadt ins Portfolio aufnehmen können, sondern auch wegen der attraktiven Anschlussmöglichkeiten zu beliebten Urlaubsorten“, erklärt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung des Köln/Bonn Airport. Von Athen aus haben Reisende zahlreiche Möglichkeiten für Weiterflüge auf beliebte Urlaubsinseln. So sind Rhodos, Kos und Mykonos für Umsteiger ebenso gut zu erreichen wie Santorini, Kreta (Chania), Paros und viele mehr. Auch internationale Anschlüsse, etwa nach Beirut, Kairo, Jerewan oder Tel Aviv, sind via Umstieg in Athen gut zu erreichen.

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Thailand setzt QR-Code gegen Einreise-Chaos ein

Der internationale Flughafen Suvarnabhumi hat ein QR-Code-System in der Gepäckabholzone eingeführt, über das die Passagiere per QR-Code-Scan Auskunft darüber erhalten, an welchem Schalter sie sich mit den Mitarbeitern des von ihnen gebuchten Hotels für die Durchführung des obligatorischen PCR-Tests nach Ankunft in Thailand treffen müssen. Derzeit sind alle Teilnehmenden des „Test & Go“-Programms verpflichtet, nach der Landung in Thailand einen PCR-Test durchzuführen und dessen Resultat für eine Nacht in einem vorab gebuchten Hotel abzuwarten. Da vor Ort jedoch mehr als 400 Hotels diesen Service anbieten, entstanden auf der Suche nach dem korrekten Weg und Schalter in jüngster Zeit immer wieder lange Warteschlangen. Durch einen Scan des neuen QR-Codes erhalten Ankommende sofort die Information, wo der Schalter ihres gebuchten Quarantänehotels zu finden ist. Außerdem wurde die Anzahl der Schalter von 8 auf 17 erhöht und die Unterkünfte in alphabetischer Reihenfolge zugewiesen. Mit der Maßnahme soll dem Organisationschaos der vergangenen Tage und der daraus resultierenden Überfüllung im Ankunftsterminal entgegengewirkt werden, wie das Newsportal Der Farang berichtet. Über das Angebot informieren unter anderem Infografiken auf Bildschirmen, das Personal an Bord der landenden Flugzeuge und Mitarbeitende für Öffentlichkeitsarbeit vor Ort. Nicht zu verwechseln sei der Orientierungs-QR-Code jedoch mit dem des Thailand Pass; bei Letzterem handelt es sich um die Einreisegenehmigung für das südostasiatische Land, die verpflichtend spätestens sieben Tage vor der Ankunft beantragt werden muss.

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Jazeera nimmt Kuwait Stadt-Wien auf

Die Billigfluggesellschaft Jazeera Airways beabsichtigt ab 2. Juni 2022 zwei wöchentliche Flüge zwischen Wien und Kuwait-Stadt anzubieten. Diese sollen als J921/J922 jeweils an Montagen und Donnerstagen durchgeführt werden. Vorerst ist geplant, dass saisonal während der Sommersaison 2022 geflogen wird. Gänzlich ausschließen will man eine mögliche Verlängerung seitens des Carriers allerdings nicht. Die Flugzeit in Richtung Wien wird seitens des Carriers mit fünf Stunden und zehn Minuten angegeben. In die umgekehrte Richtung geht es mit vier Stunden und 45 Minuten ein wenig schneller. Die Flotte von Jazeera Airways besteht momentan aus acht Airbus A320 und neun A320neo.  Weiters erwartet der Carrier die Übernahme von acht bestellten A321neo sowie zwanzig A320neo. Vor einiger Zeit tätigte Jazeera Airways eine größere Bestellung. Nach Wien sollen sowohl A320ceo als auch A320neo zum Einsatz kommen.

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Emirates hält Verbindungen nach Russland weiterhin aufrecht

Die Maschinen der Airline fliegen von Dubai nach Moskau und St. Petersburg. Dabei wird das Heft des Handelns voll und ganz in die Hände der Politik gelegt und sich daran orientiert. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien haben Aufrufe westlicher Regierungen zurückgewiesen, Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Der Golf-Carrier werde demnach seine Verbindungen nach Russland so lange aufrechterhalten, wie die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate dies erlaube, sagte Emirates-Präsident Tim Clark der BBC. In dem Zusammenhang müsse auch bedacht werden, dass die Mehrheit der Russen sich klar gegen die Kriegshandlungen aussprechen und nicht am Geschehen teilnehmen würden, so Clark weiter. Die meisten großen internationalen Fluggesellschaften haben nach Kriegsbeginn wegen der Sanktionen des Westens ihre Flüge nach Russland eingestellt. Emirates ist damit eine der wenigen Fluglinien, die noch Flüge nach Moskau und St. Petersburg anbieten.

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