Österreich

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Deutschland: Einreiseregeln werden wohl bis Ende Mai verlängert

Für Urlaubsrückkehrer nach Deutschland sollen vorerst weiter CoV-Regeln gelten. Das deutsche Gesundheitsministerium will die an diesem Donnerstag auslaufende Einreiseverordnung bis Ende Mai verlängern, wie der ORF berichtet. Schutz vor einem zusätzlichen Viruseintrag durch Einreisende bleibe wichtig. In der aktuellen CoV-Situation sei nun in kürzeren Abständen zu schauen, was der Lage angemessen sei. Damit soll es vorerst dabei bleiben, dass alle ab zwölf Jahren bei der Einreise nach Deutschland über einen 3-G-Nachweis als geimpft, genesen oder negativ getestet verfügen müssen. Die Verordnung sieht für Rückkehrer aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet darüber hinaus auch Quarantänepflichten vor. Aktuell wird laut der entsprechenden Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) aber kein Land von der Bundesregierung als ein solches Gebiet eingestuft.

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Polen: Fluglotsen könnten im Mai für Flugausfälle sorgen

In Polen drohen ab dem 1. Mai massive Einschränkungen des Flugverkehrs aufgrund eines Tarifkonflikts. Eurocontrol warnt vor rund 1.000 Flugausfällen am Tag, die einerseits Verbindungen nach Polen, andererseits aber auch Flüge durch den Luftraum des Landes betreffen könnten. Das EU-Land müsse ohnehin schon Einschränkungen des Flugverkehrs aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine hinnehmen. Zusätzlich dazu drohe jetzt ab dem 1. Mai ein massiver Personalmangel aufgrund des Streits um neue Vergütungsregelungen der Fluglotsen. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur hatten im Februar 170 der aktuell 208 in Warschau beschäftigten Fluglotsen gekündigt, für die meisten läuft die Kündigungsfrist Ende April aus. Grund für die Kündigungswelle bei der zivilen Luftsicherung Pansa ist eine neue Bezahlungsregelung, welche Ende des letzten Jahres in Kraft getreten war. Im Zuge dessen wurden die Tarifgehälter der Lotsen um bis zu 70 Prozent gesenkt, was ein Großteil der Beschäftigten nicht akzeptieren will. Die zuständige Gewerkschaft steht seit mehreren Wochen in Verhandlungen mit Pansa, bislang konnte jedoch noch keine Einigung erzielt werden. Sofern sich dies nicht zeitnah ändert, könnte Eurocontrol mit der massenhaften Annullierung von Flügen reagieren, die möglicherweise schon ab dem 1. Mai beginnen. Die Gespräche wurden noch weiter laufen, wie Check24 berichtet.

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FACC arbeitet mit Leni Aviation zusammen

FACC kooperiert mit dem dänischen Teiledistributor und Serviceanbieter Leki Aviation. Wie der österreichische Flugzeugkomponentenhersteller mitteilt, soll damit die Verfügbarkeit von FACC-Komponenten vor allem in China verbessert werden. Dort sei Leki ein etablierter Partner für viele Airlines und betreibe zwei Niederlassungen. Benötigt eine Luftfahrtgesellschaft für eines seiner Flugzeuge ein Ersatzteil, wird künftig auf Bauteile aus der Produktion von FACC zurückgegriffen. „Der Markt für Wartung und Reparatur in der zivilen Luftfahrt – der sogenannte MRO-Bereich – erholt sich spürbar. Wir haben uns hier mit unseren innovativen Lösungen in den vergangenen Jahren sehr gut positioniert und sind hervorragend aufgestellt“, berichtet Robert Machtlinger, CEO der FACC AG.

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Dienstag: Kärnten entscheidet über Rückkauf des Klagenfurter Flughafens

Der morgige Dienstag ist ein wichtiges Datum für die Zukunft des Flughafens Klagenfurt. Die landeseigene Kärnten Beteiligungsverwaltung entscheidet in der Aufsichtsratssitzung, ob man die Call-Option ziehen wird und die momentan von Lilihill gehaltene Mehrheit zurückkaufen wird. Im Zuge der Teilprivatisierung wurde vereinbart, dass die öffentliche Hand die Möglichkeit eines Rückkaufs hat, wenn die jährliche Anzahl der Fluggäste unter eine vereinbarte Marke fällt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist genau das geschehen und die Landesregierung hat eigens ein Gutachten eingeholt, das zum Schluss gekommen ist, dass Corona nicht als „Ausrede“ dienen kann. Das Land kann also die Call-Option ziehen. Derzeit hält die KBV 20 Prozent der Flughafengesellschaft. Die Stadt Klagenfurt ist mit einem kleinen Anteil im Boot während sich die Mehrheit in den Händen von Lilihill befindet. Der Investor wollte im Frühherbst des Vorjahres den Airport komplett übernehmen, biss mit dem Ansinnen jedoch auf Granit bzw. auf den Widerstand der Kärntner Landespolitik. Die Vorstellungen für die weitere Entwicklung des Klagenfurter Flughafens unterscheiden sich stark. Lilihill will den Standort unter anderem mit Hilfe der Errichtung der Aviation City stärken, jedoch stemmt sich die öffentliche Hand dagegen. Man will verhindern, dass der Flughafen Grundstücke an Lilihill verkauft. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) stellte zuletzt den Ausbau der militärischen Nutzung in Aussicht. Mittlerweile ist die Stimmung dermaßen verfahren, so dass die Landesregierung den Rückkauf der Mehrheit avisiert hat. Der Aufsichtsrat der Kärnten Beteiligungsverwaltung ist nun am Zug und wird am Dienstag darüber entscheiden, ob die Call Option gezogen wird oder nicht. Sollte man sich für den Rückkauf

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Personalmangel: Salzburg sucht händeringend neue Mitarbeiter

Nach über zwei Jahren coronabedingter Durststrecke hat der Salzburger Flughafen ein ganz anderes Problem: Man hat zu wenig Personal. Es fehlt in nahezu allen operativen Bereichen an Mitarbeitern, weshalb man händeringend nach Neuzugängen sucht. Dem Vernehmen nach haben aufgrund der Kurzarbeit einige Beschäftigte selbst gekündigt und sich in anderen Firmen neu orientiert. Das allein soll aber nicht die Kernursache des Personalmangels sein, sondern eher, dass viele langjährige Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand getreten sind und sich offensichtlich das Interesse an den ausgeschriebenen Stellen in eng gesteckten Grenzen hält. Wie kompliziert der Personalmangel für die Salzburger ist, zeigte auch der Umstand, dass Flughafenchefin Bettina Ganghofer wiederholt selbst in der Lounge ausgeholfen hat. Von anderen europäischen Flughäfen ist ebenfalls zu hören, dass man deutlich weniger Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen bekommt. Vor der Coronapandemie war Arbeiten in der Luftfahrtbranche sehr begehrt, jetzt offenbar nicht mehr. Salzburg versucht nun auch über Social-Media-Kanäle offensiv auf die freien Jobs aufmerksam zu machen. Am 22. April 2022 führte man auch einen Bewerbertag durch. Wer diesen verpasst hat oder erst heute davon erfahren hat, der kann mit gleichen Chancen am 28. April 2022 ins Terminal 2 des Salzburger Airports kommen. Freie Stellen gibt es in so ziemlich allen Unternehmensbereichen. Manche Jobs kann man auf Wunsch auch als Saisonier annehmen, was gerade für Beschäftigte im Wintersport eine interessante Möglichkeit für den Sommer sein könnte.

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Nachtzüge: GreenCityTrip steuert Österreich und Deutschland an

Das niederländische Eisenbahn-Startup GreenCityTrip will ab 25. Mai 2022 auch in Deutschland an den Start gehen Angeboten werden Ziele wie Venedig, Florenz, Bologna, Mailand, Kopenhagen, Göteborg und Wien. Der Zug soll eine Kapazität von 640 Betten aufweisen. Reisende können die neuen Nachtzüge ab dem 25. Mai 2022 abends in Köln, Dortmund und Bad Bentheim nutzen. Derzeit können Fahrkarten nur über die Homepage des Anbieters gebucht werden. Manche Ziele sind nur in Verbindung mit Hotelbuchungen erhältlich. Der niedrigste Preis für fünftägige Reisen inklusive Hotel soll bei 199 Euro pro Person liegen. „Mit diesem Schritt sind wir als Reiseunternehmen führend, wenn es darum geht, den Kunden ein noch verantwortungsvolleres Reisen zu ermöglichen. Wir bieten Städtereisen in fantastische europäische Städte an, einschließlich eines Hotels am Zielort. Bei diesen Angeboten wird neben der An- und Abreise im Nachtzug immer auch eine Hotelübernachtung am Zielort angeboten. Es ist auch möglich, nur ein Nachtzugticket zu buchen. Ein wichtiger Vorteil für deutsche Kunden ist, dass alle unsere Städtereisepakete und Nur-Ticket-Angebote vom niederländischen Verband der Reiseveranstalter für deutsche Kunden finanziell voll abgesichert sind. Dieser Service ist standardmäßig im Preis inbegriffen, ebenso wie frische Bettwäsche auf jeder Strecke. Unser Zug wartet am Zielort, so dass garantiert ist, dass unsere Kunden jederzeit sicher nach Deutschland zurückreisen können“, erklärt Maarten Bastian, Miteigentümer von GreenCityTrip. Von Köln Hbf nach Wien Hbf werden vorerst nur vereinzelte Fahrten angeboten. Beispielsweise ist im Juli und August 2022 nur je ein Termin buchbar. In den Monaten September und Oktober 2022 hat man momentan keine Fahrten geplant.

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Flughafen Salzburg baut Photovoltaikanlagen aus

Der Flughafen Salzburg will in den nächsten Jahren stark in Solaranlagen, die auf dem Areal des zweitgrößten Airports Österreichs montiert werden sollen, investieren. Bereits heute sind auf den Dächern der Gebäude Panels montiert, die etwa 480.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren. Innerhalb der nächsten Jahre soll die Produktion elektrischer Energie aus Sonnenkraft stark ausgebaut werden, erklärte Flughafenchefin Bettina Ganghofer gegenüber den Salzburger Nachrichten. Man will auch auf Freiflächen Solarpanels aufstellen und mehrere Millionen Kilowattstunden pro Jahr produzieren. „Ich sehe insgesamt ein Potenzial, über das nächste Jahrzehnt über sechs Millionen Kilowattstunden hier aufzusetzen. Davon zirka die Hälfte aus Freiflächen und die andere Hälfte aus Gebäudedächern“, wird Ganghofer von den Salzburger Nachrichten zitiert.

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Wiener Neustadt: Goldeck legt wieder Brac-Flüge auf

Das österreichische Luftfahrtunternehmen Goldeck Flug bietet heuer wieder ab Wiener Neustadt (Ost) Flüge ins kroatische Brac an. Diese werden saisonal ab Ende April 2022 bis voraussichtlich Oktober 2022 durchgeführt. Formell handelt es sich nicht um Linienflüge, sondern um Bedarfsflüge zu festen Abflugzeiten. Diese sollen an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag mit Pilatus PC-12 NG durchgeführt werden. Der Carrier weist darauf hin, dass man sich vorbehält bei zu wenigen Buchungen einzelne Umläufe nicht durchzuführen. Goldeck Flug will jeweils um 11 Uhr 00 in Wiener Neustadt (Ost) abheben. Der Zielort in Kroatien soll gegen 12 Uhr 30 erreicht werden. Die Rückflüge verlassen Brac um 13 Uhr 30 und landen in der niederösterreichischen Stadt gegen 15 Uhr 00. Pro Flug können maximal sechs Passagiere befördert werden. Das günstigste Return-Ticket ist ab 1.890 Euro erhältlich. Ein klassisches Online-Buchungssystem gibt es nicht. Über die Goldeck-Homepage können Buchungsanfragen gestellt werden. Anschließend meldet sich das Unternehmen bei den Interessierten mit einem Angebot. Alternativ kann auch telefonisch gebucht werden. Gänzlich neu ist der “Brac-Shuttle” nicht, denn Goldeck Flug hatte diesen bereits in der Vergangenheit. In den letzten beiden Jahren wurden die Flüge ab WIener Neustadt aufgrund der Corona-Pandemie nur in geringem Umfang angeboten. Heuer will man, je nach Nachfrage, über die gesamte Saison hinweg bis zu zweimal pro Woche fliegen.

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Hotellerie in Wien spürt Rückenwind

„Ostern brachte eine Wiederauferstehung des Wiener Tourismus“, zieht Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien erstmals seit langem wieder eine positive Bilanz. Die Wiener Hotels waren am verlängerten Wochenende sehr gut gebucht, 85 bis 90 Prozent der Zimmer belegt. „Für den gesamten April werden wir nach aktuellen Prognosen rund 55 Prozent Auslastung erreichen. Das ist zwar noch immer nicht kostendeckend, aber ein Schritt in die richtige Richtung“, so Schmid. Verantwortlich für den Oster-Boom in der Wiener Hotellerie seien nicht zuletzt auch die Öffnungsschritte gewesen, ist Schmid überzeugt: „Dass Wien jetzt auch die Regeln gelockert hat, hat sich sehr schnell an konkreten Buchungszahlen messen lassen. Und auch an der Stimmung in den Häusern, Gäste und Mitarbeiter sind wieder entspannter und gelöster, der Spaß am Reisen ist wiedergekehrt“. Wobei auch zu merken ist, dass derzeit vor allem Freizeit- und Urlaubsreisende die Bundeshauptstadt besuchen, Geschäftsreisende bleiben noch aus. Schmid: „Wir sehen gute Reservierungen für die Wochenenden, unter der Woche ist die Auslastung noch immer gering“.  Schmid geht aber davon aus, dass die Geschäftsreisenden im Laufe der nächsten Monate wiederkehren werden: „Geschäftstourismus braucht Anlaufzeit und Planungssicherheit. Da wird es noch dauern, bis das Vertrauen wiederhergestellt ist. Manche Experten gehen davon aus, dass wir erst 2024 das Vor-Corona-Niveau bei Business-Reisenden erreichen werden“. Daher sind die Aussichten für die nächsten Monate auch noch etwas verhalten, für Mai und Juni geht man in der Branche von derzeit 60 bis 65 Prozent Auslastung aus. Schmid: „Bisher machte der Anteil der Geschäftsreisenden in Wien rund 45

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Osterwelle: FKB bewältigt ersten Passagieransturm

 Das vergangene Osterwochenende brachte erstmals nach Beginn der Corona-Pandemie wieder den lang ersehnten Passagieransturm am FKB. Allein im Zeitraum vom 14.04. bis zum 17.04. wurden 100 Starts und Landungen im Linien- und Charterflugverkehr mit fast 17.000 Passagieren ohne nennenswerte Probleme in der Abfertigung bewältigt, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Der erwartete Andrang trat zwar ein; das im Vorfeld oft befürchtete Gedränge blieb am FKB jedoch aus. Die Zahlen lagen  erfreulicherweise zum ersten Mal wieder über dem Niveau von 2019. „Die Professionalität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und entsprechende Vorarbeit“ sind laut Eric Blechschmidt, Bereichsleiter Luftverkehr am FKB, die Erfolgsgründe, warum es zu Beginn der Hauptreisezeit eben nicht hakte. „Wir haben bereits früh damit begonnen, uns auf die Zeit nach Corona einzustellen, und die veränderten Bedingungen in unsere Abläufe zu integrieren. Alle relevanten Prozesse wurden analysiert und auf die neuen Bedingungen – wie beispielsweise größere Abstände zwischen Fluggästen und ein erhöhtes Kontrollaufkommen von Dokumenten – hin angepasst. Als Folge wurden Veränderungen beim Check-In, in der Wegeführung und im Gate-Bereich umgesetzt. Diese Maßnahmen haben sich nun ausgezahlt.“, freut sich Blechschmidt über den wieder stark frequentierten FKB.

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