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Fünf „Hoppalas“ beim Fliegen, für die es einfache Lösungen gibt

Die ab Österreich tätigen Fluggesellschaften rechnen damit, dass besonders im Hochsommer viele Passagiere unterwegs sein werden. Die Nachfrage ist nach über zwei Jahren coronabedingter „Durststrecke“ wieder stark angezogen. Doch was passiert eigentlich bei Austrian Airlines, wenn kein Platz mehr in den Handgepäckfächern ist? Gerade auf der Kurz- und Mittelstrecke ist bei den meisten Fluggesellschaften in den günstigsten Economy-Class-Tarifen kein Aufgabegepäck mehr inkludiert. Viele Passagiere sind nicht bereit dafür extra zu bezahlen und reizen die erlaubte Handgepäckmenge vollständig aus. Bei vollständig ausgelasteten Flügen kann es schon mal eng werden. Doch was macht Austrian Airlines, wenn an Bord festgestellt wird, dass überhaupt kein Platz mehr für die letzten Trolleys und Handtaschen ist? „Sofern das Handgepäck nicht mehr ordnungsgemäß und sicher in der Kabine verstaut werden kann (in den Overhead Bins oder unter dem Vordersitz), wird das überschüssige Handgepäck kostenlos in den Frachtraum verladen. Da das Verstauen von Handgepäck während des Boardings im Allgemeinen zu Verzögerungen führen kann und vor allem das kurzfristige Verladen des Handgepäcks aus der Kabine sehr zeitintensiv ist, birgt das Handling des Handgepäcks die Gefahr, den Abflug   zu verzögern. Dementsprechend sind verschiedene Maßnahmen platziert worden, um die Handgepäcksmengen an Bord zu reduzieren. Dazu zählen u.a. die Kontrolle des Handgepäcks auf Größe, Gewicht und Anzahl sowie die Möglichkeit, auf ausgewählten Flügen regelkonformes Handgepäck kostenlos am Check-in Schalter einchecken zu können“, erklärt eine AUA-Sprecherin. Kleinkinder dürfen nicht in der Exit-Row sitzen Kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen sind für Fluggesellschaften mittlerweile eine sehr gute Einnahmequelle, denn immer mehr Reisende sind bereit Geld für den Wunschplatz

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Kontaktlos Reisen am Hamburger Airport

„Kamera an“ heißt es ab sofort am Hamburg Airport. Nach erfolgreicher Einführungsphase startet dort jetzt offiziell die biometrische Gesichtsfelderkennung der Star Alliance. Mit dem neuen Service kommen teilnehmende Fluggäste von Austrian, SWISS und Lufthansa zügig und kontaktlos durch die Zugänge zur Sicherheitskontrolle und das Boarding. Es genügt künftig ein einziger Blick – ganz ohne eine Bordkarte oder das Smartphone.  Wie funktioniert es?  Teilnehmer des Loyalitätsprogramms Miles & More registrieren sich einmalig mindestens 24 Stunden vor ihrem nächsten Austrian, Lufthansa oder Swiss Flug für Star Alliance Biometrics. Dazu benötigen sie ihren gültigen Reisepass sowie die neueste Version der Lufthansa App oder Miles & More App. Sobald sie sich angemeldet haben, können sie am Flughafen Hamburg die zentrale Sicherheitskontrolle und die Boarding Gates A17 und C16 kontaktlos passieren. Die Zugänge am Gate und an den Fastlanes der zentralen Sicherheitskontrolle sind sichtbar gekennzeichnet. Ihr Gesicht wird dort automatisch von der Kamera erfasst und mit ihrem hinterlegten Bild abgeglichen. Dabei können die Reisenden ihre Mund-Nasen-Bedeckungen, die sie zurzeit im Terminal zum Gesundheitsschutz tragen müssen, aufbehalten. Bei einer positiven Übereinstimmung öffnen sich die Zugänge automatisch.    „Wir freuen uns, dass Lufthansa, Austrian und SWISS die biometrische Gesichtserkennung der Star Alliance nun auch am Hamburg Airport anbieten“, sagt Mirjam Fröhlich, Leiterin Passagier- und Gepäckmanagement am Hamburg Airport. „Am Zugang zur Sicherheitskontrolle und an ausgewählten Gates erhöht sich dadurch der Komfort für die teilnehmenden Fluggäste. Die neue Technologie ermöglicht eine zusätzliche Zeitersparnis und sorgt dafür, dass sich der Kontrollprozess an zentralen Punkten am Flughafen noch flüssiger gestaltet

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Pilatus übergibt den vierten PC-24 an Platoon Aviation

Anlässlich der AERO Friedrichshafen fand die feierliche Übergabe des vierten Super Versatile Jets an den deutschen Charter Betreiber Platoon Aviation statt. Das Hamburger Unternehmen Platoon Aviation nahm im Frühling 2021 den ersten PC-24 entgegen. Mit der Übergabe umfasst die gesamte Flotte von Platoon aktuell vier Super Versatile Jets, weitere sind bestellt. Platoon Aviation bedient mit seinen Businessjets eine immer größer werdende Kundschaft. Der deutsche Betreiber, dessen Flotte ausschliesslich aus PC-24 besteht, bietet Flüge zu allen europäischen Destinationen an. Im Sommer werden besonders klassische Feriendestinationen wie Olbia, Nizza, Mallorca oder Neapel angeflogen. „Der PC-24 ist auf dem neuesten Stand der Technologie und bietet den Passagieren höchsten Komfort: Sei es die geräumige und helle Kabine, der flache Boden oder die qualitativ hohe Verarbeitung der Materialien“, so der Platoon Aviation Geschäftsführer Deniz Weissenborn und ergänzt: «Der elegante Businessjet passt hervorragend zu unserer modernen Unternehmensphilosophie.“

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Flughafen Graz versteigert Teile des alten Fuhrparks

Der Flughafen Graz verkauft nicht mehr in Verwendung stehenden Altgeräte im Rahmen einer Online-Versteigerung. Um bei der Abfertigung der Flugzeuge und Passagiere, im Bereich des Winterdienstes und der Feuerwehr einen reibungslosen Ablauf sicherstellen zu können, sind Geräte notwendig, auf die Verlass ist – und das bei jedem Wetter, jeder Temperatur. Der Einsatz von Altgeräten sei daher ab einem gewissen Zeitpunkt ein technischer Risikofaktor, wie es in einer Aussendung des Airports heißt. Aus diesem Grund verabschiedet sich GRZ von den ausgemusterten Geräten – diese werden im Rahmen einer Versteigerung der Weiterverwendung zugeführt. 50 Geräte, vom Feuerwehr – Rüstlöschfahrzeug, über ein Cateringfahrzeug bis zu Werkstattkleinteilen wie ein Sandstrahl- oder ein Schweißgerät, werden bei der öffentlichen Versteigerung zum Verkauf stehen. Durchgeführt wird die Versteigerung durch die Firma Troostwijk Auctions. Die zur Versteigerung stehenden Objekte werden am 29.04. freigeschaltet und können am 16.05. von 08:00 – 15:00 Uhr am Flughafen besichtigt werden. „Der Fuhrpark eines Flughafens ist Teil seiner Lebensader, er ist mitentscheidend für die pünktliche und reibungslose Abwicklung der Flüge“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz, „Es ist daher notwendig, regelmäßig nachzurüsten um technisch auf dem neuesten Stand zu sein.“

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Egyptair: Zigarette im Cockpit wohl der Grund für Flugzeugabsturz

Der Absturz eines Flugzeugs der ägyptischen Fluggesellschaft über dem Mittelmeer im Jahr 2016 wurde allem Anschein nach durch ein Feuer wegen einer im Cockpit gerauchten Zigarette verursacht. Das berichtete die italienische Zeitung „Il Corriere della Sera“ gestern unter Verweis auf einen Bericht, den französische Fachleute in Paris im März bei Gericht einreichten. Das Feuer war der Einschätzung der Fachleute zufolge ausgebrochen, nachdem sich Sauerstoff aus einer Sauerstoffmaske an einer vom Piloten oder Kopiloten gerauchten Zigarette entzündet hatte. Die Aufzeichnungen des Flugschreibers der Maschine bestätigen laut der italienischen Zeitung die Vermutung. Der Egyptair-Flug MS804 war am 19. Mai 2016 auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem Mittelmeer abgestürzt. 66 Menschen starben. Während die ägyptischen Behörden zunächst von einem Anschlag ausgingen, bezweifelten die französischen Ermittler diese These von Anfang an.

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Mitteldeutsche Flughäfen: Deutlich mehr Passagiere und Fracht im ersten Quartal

Nach den pandemiebedingten Einbrüchen der Vorjahre weisen die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden im ersten Quartal 2022 deutliche Zuwächse beim Passagieraufkommen aus. Insgesamt stieg die Zahl der Fluggäste an beiden Airports auf 211.592 gegenüber 11.666 im Vergleichszeitraum 2021. Auch das Frachtaufkommen ist weiter auf Wachstumskurs. Die Zahl der Flugbewegungen im ersten Quartal lag mit 21.658 ebenfalls über dem Wert des Vorjahres mit 18.037 Starts und Landungen. Von Januar bis März 2022 zählte der Flughafen Leipzig/Halle 137.981 Passagiere. Im Zeitraum des Vorjahres waren es 5.131. Das Frachtaufkommen lag im ersten Quartal bei 385.438 Tonnen, ein Plus von 7,3 Prozent. Im Jahr 2021 erzielte der Umschlag an Europas viertgrößten Cargo-Airport mit rund 1,6 Millionen Tonnen einen neuen Rekordwert. Um 12,9 Prozent stieg die Zahl der Flugbewegungen 2022 auf 18.352. Am Flughafen Dresden sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres 73.611 Passagiere gezählt worden. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 6.535. Die Zahl der Starts und Landungen stiegt um 85,8 Prozent auf 3.306. 

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Flughafen Wien: Kostenloses Buch im Duty-Free-Shop erhältlich

Gegen eine freie Spende, die den Opfern des Krieges in der Ukraine zu Gute kommt, können Passagiere am Flughafen Wien-Schwechat in den Duty-Free-Shops von Gebrüder Heinemann ein kostenloses Buch erhalten. Es handelt sich um den Titel „Unter Deutschen“, eine humorvolle Betrachtung der österreichischen und deutschen Wesensart, verfasst von Christian Moser. Der österreichische Autor ist privat und beruflich seit vielen Jahren in Deutschland und Österreich unterwegs und beschreibt in humorvollen Erzählungen seine Erlebnisse in beiden Kulturen und Wesensarten. Dass ein Wort völlig entgegengesetzte Bedeutungen haben kann, der Amtsschimmel in beiden Ländern fröhlich wiehert und Corona so manche Verhaltensoriginalität noch verstärkt, sind nur ein paar der Eindrücke, die der langjährige Kommunikationsberater, Universitätsdozent, Journalist und nun auch Autor in seinem Buch augenzwinkernd beschreibt. Erhältlich ist das Buch seit heute im Terminal 2 gleich beim Heinemann-Shop. Alle Erlöse kommen der Initiative Nachbar in Not und den Opfern des Ukraine-Kriegs zugute. Christian Moser war schon vieles: Lagerarbeiter, Tennislehrer, Politikberater, Radio- und Fernsehmacher, Universitätsdozent sind nur ein Bruchteil seiner Tätigkeiten. Nur Wirt war er noch nie. Seit vielen Jahren ist der erfahrene Kommunikationsberater nicht nur in Österreich, sondern vor allem auch in Deutschland aktiv und berät Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Bei seinen zahllosen Reisen und Aufenthalten vor allem in Berlin, Hannover und Wien hat er viel erlebt – und das humorvoll niedergeschrieben. In seinem vor kurzem erschienenen Erstlingswerk „Unter Deutschen“ erzählt er augenzwinkernd in Geschichten und Anekdoten, was die Österreicher von ihren deutschen Nachbarn trennt, aber auch verbindet. Denn während man in Deutschland sagt: „Die

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Call-Option: Noch keine Entscheidung über Flughafen Klagenfurt

Die Aufsichtsratssitzung der Kärntner Beteiligungsverwaltung hat am Dienstagabend noch keine Entscheidung über den möglichen Rückkauf der von Lilihill gehaltenen Mehrheit am Flughafen Klagenfurt gebracht. Das Gremium will am Montag erneut tagen. Die Landesregierung ist sich über das weitere Vorgehen uneins. Die ÖVP, allen voran Landesrat Martin Gruber, drängt darauf, dass die Call-Option gezogen werden soll. Damit würde der Airport über die landeseigene KBV wieder ins mehrheitliche Eigentum des Landes Kärnten gebracht werden. Die SPÖ, die den Landeshauptmann stellt, sieht keinen Grund dafür. Unabhängig davon: Allein ein möglicher Beschluss des Aufsichtsrats der KBV ist nicht ausreichend für das Ziehen der Call-Option. In weiterer Folge müsste der Landtag den entsprechenden Beschluss fassen und eine Mehrheit hierfür ist angesichts der Uneinigkeit zwischen SPÖ und ÖVP derzeit fraglich. Die Aufsichtsratssitzung der KBV hat sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bis kurz vor Mitternacht gezogen. Man will bis zum kommenden Montag noch weitere Unterlagen und Dokumente sichten. Dann soll die Sitzung ab 17 Uhr 00 fortgesetzt werden und über das mögliche Ziehen der Call-Option abgestimmt werden.

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PAD: Corendon fliegt nach Kreta und Rhodos

Corendon Airlines fliegt ab dem 2. Mai zweimal wöchentlich – montags und freitags – zwischen Heraklion auf der Insel Kreta und Paderborn/Lippstadt. Ab dem 3. Mai geht es auch nach Rhodos – zweimal wöchentlich, am Dienstag und Samstag. Schrittweise erweitert sich im Laufe des Sommers 2022 die Anzahl der Sonnenziele, die vom Flughafen Paderborn/Lippstadt erreichbar sind. Ab dem 2. Mai steuert die Fluggesellschaft Corendon wieder die beliebten griechischen Inseln an. Auf dem Flugplan bis Ende Oktober stehen vier wöchentliche Flüge, die sich auf die beiden Ziele Heraklion/Kreta und Rhodos verteilen und ab sofort buchbar sind. Los geht’s am Montag, 2. Mai, mit dem ersten Flug nach Heraklion/Kreta, den Corendon in den kommenden sechs Monaten jeweils am Montag und am Freitag durchführen wird. Am Dienstag, 3. Mai, folgt die Insel Rhodos, die im Sommer 2022 jeweils am Dienstag und Samstag vom Flughafen Paderborn/Lippstadt erreichbar ist. Corendon bedient die Flüge mit einer B738, die über 189 Sitzplätze verfügt. „Die Osterferien haben gezeigt, dass die Reiselust der Menschen in unserer Region ungebrochen ist. Auch die vorliegenden Buchungen für die ersten Flüge auf die griechischen Inseln bestätigen diesen Eindruck. Nach und nach werden im Sommer weitere attraktive Ziele von unserem Flughafen erreichbar sein“, erläutert Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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apf: Reisende erhielten 2021 über 1,1 Millionen Euro

Im Jahr 2021 konnte die apf trotz pandemiebedingt rückläufigen Schlichtungsanträgen insgesamt 1.142.939 Euro für Reisende mittels Schlichtungsverfahren erzielen. Der größte Anteil entfällt auf den Flugsektor mit 1.087.232 Euro, gefolgt vom Bahnbereich mit 54.429 Euro und dem Busbereich mit 1.278 Euro. Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf) setzt sich für Reisende im Bahn-, Bus-, Schiffs- und Flugverkehr ein. Im Rahmen außergerichtlicher Schlichtungsverfahren verhilft die apf Passagieren kostenlos und provisionsfrei zu ihrem Recht. Im Jahr 2021 gingen insgesamt 2.896 schriftliche Schlichtungsanträge bei der apf ein, wobei die durchschnittliche Reaktionszeit für eine erste inhaltliche Rückmeldung an die Antragstellenden lediglich eineinhalb Tage betrug. 1.189 der 2.896 Anträge und Anfragen weisen einen Bezug zur COVID-19-Pandemie auf. „Angesichts des starken Rückgangs an Verfahren, ist dieses Ergebnis mehr als zufriedenstellend“, zieht Maria-Theresia Röhsler, Leiterin der apf, Bilanz. Ein Großteil des erwirtschafteten Betrags für Reisende komme aus Verfahren mit COVID-Bezug, so Röhsler weiter. „Das zeigt einmal mehr, dass die apf auch in Krisenzeiten als Anlaufstelle im Streitfall mit Unternehmen nicht mehr aus der Schlichtungslandschaft wegzudenken ist.“ Entwicklung im Flugbereich Auch im Jahr 2021 betraf der Hauptgrund für Verfahren im Flugbereich wieder Annullierungen mit 76,6 Prozent, gefolgt von Verspätungen mit 17,1 Prozent, 4,8 Prozent Nichtbeförderungen. Der Großteil der Erwirtschaftung an Passagiere entfiel im Flugbereich auf die Erstattung von Ticketkosten bzw. Mehrkosten für Alternativbeförderungen mit 77 Prozent, lediglich 22 Prozent des Erlöses waren Entschädigungen. Lediglich vier Prozent der Verfahren im Flugbereich mussten mangels Einigung geschlossen werden. Mit Novelle des Luftfahrtgesetzes im Jahr 2021 wurde für den Flugbereich der apf durch

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