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OGH kippt fünf Klauseln von Austrian Airlines

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines kassierte vor dem Obersten Gerichtshof hinsichtlich ihrer Allgemeinen Beförderungsbedingungen eine Schlappe. Die Arbeiterkammer hatte gegen fünf Klauseln geklagt und vor dem Höchstgericht recht bekommen. Der OGH betrachtete unter anderem die Praxis des Carriers, dass man für die Rückerstattung von Steuern und Gebühren eine saftige Gebühr in der Höhe von 35 Euro verlangte, für illegal. Die Arbeiterkammer stellt nun einen Musterbrief bereit, mit dem Betroffene das zu Unrecht einbehaltene Geld zurückfordern können. Die laut AK für Passagiere wesentlichsten Punkte des OGH-Urteils: Extra-Bearbeitungsgebühr bei storniertem Flug – nicht von Konsumenten holen: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen – und manchmal auch, wenn er die Reise gar nicht antritt. Wer seinen Flug storniert, hat das Recht, die Taxen und Gebühren zurückzubekommen. Die Austrian Airlines zog von diesem Betrag noch eine Bearbeitungsgebühr („Refundgebühr“) in der Höhe von 35 Euro pro Ticket ab. Die Airline berief sich auf eine Klausel, die bei Stornierung einen Abzug von „anwendbaren Bearbeitungs- und Stornogebühren“ vorsieht, ohne jedoch die Höhe zu benennen. Der OGH befand die Klausel als rechtswidrig, weil die Konsumenten über die Höhe nicht ausreichend aufgeklärt wurden. Die Klausel selbst gibt weder über die Höhe Auskunft noch enthält sie einen Hinweis, wo man sich über die Höhe informieren kann. Mit dem AK Musterbrief können sich Konsumenten die ungerechtfertigte Bearbeitungsgebühr zurückholen: www.arbeiterkammer.at/aua-bearbeitungsgebuehrklausel. Gepäck fliegt „soweit möglich“ mit – darf nicht von der „Laune“ der Airline abhängen: Als gröblich benachteiligend und intransparent beurteilte der OGH eine Klausel, wonach das aufgegebene Gepäckstück „soweit

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Ein Michelin-Stern für das Mountain Hub Gourmet im Hilton Munich Airport

Schon länger wurde um ihn spekuliert und nun ist er da: der Michelin-Stern für das Mountain Hub Gourmet im Hilton Munich Airport. Am Mittwochmittag gab der Guide Michelin seine Sternewertungen in Hamburg bekannt und das Fine-Dining-Restaurant am Münchner Flughafen wurde zum ersten Mal ausgezeichnet. Deutschland hat mit dieser Auszeichnung wieder ein Sternelokal an einem Flughafen bekommen – und das nur sechs Monate nach der Wiedereröffnung vom Mountain Hub Gourmet. „Für mich als Gourmet-Liebhaber hat der Stern einen enormen Stellenwert und natürlich sind wir unheimlich stolz auf das Team mit Stefan Barnhusen. Die Verleihung zeigt auf, was für eine großartige Qualität unser Produkt hat und dass sich harte Arbeit definitiv auszahlt!“, so Markus Hussler, General Manager des Hilton Munich Airport. Er ist sich sicher, dass der Stern den Bekanntheitsgrad des Restaurants weiter steigern und die gastronomische Vielfalt und Qualität am Flughafen München hervorheben wird. Auch Jost Lammers, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH freut sich über diese Neuigkeit: „Dass wir als Flughafen München ab sofort eine mit Michelin-Stern prämierte Gastronomie vorweisen können, ist eine tolle Nachricht für den Airport und seine Gäste. Wir gratulieren dem Küchenchef und dem Management unseres Hilton Hotels von ganzem Herzen zu diesem großartigen Erfolg. Für unseren Flughafen München, den ersten europäischen „Five-Star-Airport“, ist diese Auszeichnung gewissermaßen der sechste Stern.“

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Fraport: Weniger Passagiere wegen Omikron-Ausbreitung

Der Flughafen Frankfurt zählte im vergangenen Monat rund 2,1 Millionen Passagiere. Ein Plus von 211,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des letzten Jahres, in dem die Nachfrage aufgrund verschärfter Reisebeschränkungen sehr schwach ausfiel. Zwar habe die dynamische Ausbreitung der Omikron-Variante die Erholung der Nachfrage verlangsamt, allerdings habe der Wegfall einzelner Reisebeschränkungen die touristischen Verkehre am Standort Frankfurt belebt, so der Flughafenbetreiber. Im Vergleich zu Februar 2019 lag das Passagieraufkommen in Frankfurt weiter knapp unter der Hälfte des damaligen Niveaus. Das Cargo-Aufkommen verzeichnete im Februar einen Rückgang von 8,8 Prozent auf 164.769 Tonnen. Hintergrund war laut Fraport insbesondere die frühe Lage des chinesischen Neujahrs. Die Zahl der Flugbewegungen hingegen stieg um 100,8 Prozent auf 22.328 Starts und Landungen. Mit knapp 1,5 Millionen Tonnen wuchs die Summe der Höchststartgewichte um 53,0 Prozent (jeweils gegenüber Februar 2021). Auch an den internationalen Konzern- und Beteiligungsflughäfen entwickelten sich die Passagierzahlen erneut positiv. Mit Ausnahme von Xi’an in China erreichten alle Standorte deutliche Zuwächse von teils über 100 Prozent im Vergleich zum stark reduzierten Flugverkehr im Februar 2021.

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Flughafen Zürich führt Self Bag Drop ein

Passagiere können am Flughafen Zürich neu ihr Gepäck an Self-Bag-Drop-Automaten selbständig abgeben. Das Angebot im Check-in 2 und ab Anfang April auch im Check-in 3 stehe vorerst nur den Passagieren von Swiss, Edelweiss und anderen Lufthansa-Group-Airlines zur Verfügung, wie der Airport mitteilt. Weitere Airlines sollen folgen. Wer sich bereits zuhause oder unterwegs online eingecheckt und seine Bordkarte erhalten hat, kann neu am Flughafen Zürich sein Gepäck selbständig an den zehn Self-Bag-Drop-Automaten im Check-in 2, Reihe 5, abgeben. Ab Anfang April werden den Passagieren der Lufthansa-Group weitere zehn Automaten im Check-in 3 zur Verfügung stehen. Fluggäste können ihr Gepäck an den neuen Automaten ab 23 Stunden vor ihrem Flug während den jeweiligen Betriebszeiten abgeben. Gepäckabgabe in drei Schritten Um das Self-Bag-Drop-Angebot nutzen zu können, müssen sich Passagiere bereits vorgängig online bei der entsprechenden Fluggesellschaft eingecheckt und ihre Bordkarte erhalten haben. Die Bordkarte wird am Self Bag Drop gescannt, das Gepäck auf das Band gestellt, die Gepäcketikette ausgedruckt und an das Gepäckstück angebracht, sofern das nicht bereits zuhause gemacht wurde. Mittels Förderband wird das Gepäckstück anschließend vollautomatisch durch die Self-Bag-Drop-Automaten in das Gepäcksortiersystem des Flughafens Zürich eingespeist. Der Self-Bag-Drop-Service steht momentan Passagieren von Swiss, Edelweiss, Lufthansa sowie Austrian Airlines zur Verfügung. „Der Self-Bag-Drop-Service ermöglicht das Abfertigen verschiedener Airlines am gleichen Schalter. Das erhöht die Flexibilität im Check-in-Prozess und steigert den Komfort für die Passagiere durch zusätzliche Gepäck-Aufgabestellen“, so Roman Jung, Projektleiter Self Bag Drop, Flughafen Zürich AG.

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Flughafen Wien auf Platz 1 bei den ASQ-Awards 2021

Im Rahmen der Airport Service Quality (ASQ)-Analyse der internationalen Luftfahrtvereinigung ACI (Airport Council International) wurde der Flughafen Wien als bester Airport in seiner Kategorie (25-40 Millionen Passagiere in Europa) gemeinsam mit zwei weiteren Flughäfen ausgezeichnet. „Die Corona-Pandemie hat die Luftfahrt und den Flughafen Wien vor umfangreiche Herausforderungen gestellt. Unser Ziel dabei war es, trotz aller Umstände die Sicherheit und Qualität am Standort so hoch wie möglich zu halten und wir freuen uns sehr, dass Reisende unsere Anstrengungen so positiv bewerten. Möglich war dies nur durch eine enge und gute Zusammenarbeit aller Standortpartner auf dem Flughafen Wien und ich bedanke mich daher bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Behörden, Airlines, Dienstleistungspartner und der Flughafen Wien AG und ihren Tochterunternehmen für ihren stets sehr engagierten Einsatz in dieser herausfordernden Zeit. Auf die Auszeichnung als bester Airport Europas können wir gemeinsam stolz sein“ sagt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Im Rahmen der ASQ-Umfrage von ACI haben über 3000 Reisende diese Maßnahmen genauso wie andere Serviceangebote wie etwa das kostenlose W-Lan im gesamten Terminalbereich, sowie das allgemeine Sicherheitsgefühl und die Effizienz der Prozessabläufe auf dem Flughafen Wien im Jahr 2021 sehr gut bewertet. Generell liegt die insgesamte Passagierzufriedenheit in Wien im Jahr 2021 sogar über dem Wert von 2019 (Vorkrisenniveau). ASQ misst 34 wichtige Leistungsindikatoren wie etwa Reiseprozesse, Check-in, Sicherheit, Shopping & Gastronomie, Hygiene und Gesamtzufriedenheit. Verglichen wurden dabei rund 250 Flughäfen weltweit. Die Auszeichnung für den „Best Airport by Size & Region (25-40 Mio. passengers per year in Europe – auf Basis der

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Austrian Airlines fährt Klagenfurt-Flüge wieder hoch

Austrian Airlines wird die Klagenfurt-Strecke schrittweise auf 13 wöchentliche Umläufe hochfahren. Zuletzt hatte man teilweise nur eine Rotation pro Woche. Im laufenden März soll bis zu siebenmal wöchentlich geflogen werden. Im April 2022 will der Carrier auf neun Umläufe pro Woche erhöhen. Anschließend soll es bis zu 13 Rotationen geben, bestätigte eine Firmensprecherin gegenüber dem Österreichischen Rundfunk. Wien ist eine von nur zwei Linienstrecken ab Klagenfurt und dient primär als Anbindung an das Drehkreuz von Austrian Airlines. Köln/Bonn, bedient von Eurowings, ist die zweite Linien-Destination ab dem Kärntner Flughafen. Weitere reguläre Ziele gibt es ab diesem Airport momentan nicht. Im Sommer 2022 werden einige Charterflüge zu Urlaubsdestinationen angeboten.

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Flughafen Zürich als bester Flughafen Europas ausgezeichnet

Der Flughafen Zürich gewinnt wie bereits in den Jahren zuvor den Airport Service Quality (ASQ) Award in der Kategorie 25 bis 40 Millionen Passagiere in Europa. Auch in einem weiteren Jahr, das von der Pandemie geprägt war, schaffte es der Flughafen Zürich die Erwartungen seiner Passagiere zu erfüllen und erhält erneut den ASQ Award als „Bester Flughafen Europas in der Kategorie 25 bis 40 Millionen Passagiere“. Der ASQ Award wird jährlich vom Airports Council International (ACI) World, dem internationalen Dachverband der Flughafenbetreiber, vergeben. Die Auszeichnung würdigt Flughäfen auf der ganzen Welt, die basierend auf der Meinung ihrer eigenen Passagiere das beste Kundenerlebnis bieten. Die Umfrage beinhaltet 34 verschiedene Kategorien wie Infrastruktur, Sicherheitskontrolle, Verpflegungsmöglichkeiten oder Hygienemaßnahmen. „Ich freue mich und bin sehr dankbar, dass wir auch in diesem Jahr den ASQ Award als bester Flughafen Europas unserer Grösse gewinnen durften. Wie das Vorjahr brachte auch 2021 Herausforderungen mit sich, die Pandemie hatte einen massgeblichen Einfluss auf das Geschehen. Umso mehr freut es mich, dass unsere Passagiere sich bei uns wohl fühlen, unsere Dienstleistungen schätzen und unsere Bemühungen wahrgenommen werden. Der Dank für diese Leistung gilt auch unseren 280 Partnerfirmen und allen Mitarbeitenden am Flughafen, sowohl vor als auch hinter den Kulissen“, so Stephan Widrig, CEO der Flughafen Zürich AG.

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Fast eine Million Passagiere zählte der Flughafen Zürich im Februar

Im Februar 2022 sind exakt 981.835 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einer Vervierfachung der Passagierzahlen gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Gegenüber Februar 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei 48 Prozent. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Februar 2022 bei 726.947. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 26 Prozent – in Zahlen ausgedrückt sind das 250.900 Fluggäste. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 145 Prozent auf 11.566 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 59 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 111 Fluggästen 37 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 22 Prozentpunkte auf 67 Prozent gestiegen.  Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Februar 35.324 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Zunahme von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Februar 2019 wurde dennoch 3 Prozent weniger Fracht abgewickelt. 

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Emirates und Garuda Indonesia starten Codeshare-Partnerschaft

Emirates und Garuda Indonesia haben am Mittwoch den Start ihrer Codeshare-Partnerschaft bekanntgegeben. Das Codesharing soll den Kunden der beiden Fluggesellschaften ermöglichen, nahtlose Verbindungen auf Strecken in Nord- und Südamerika, dem Nahen und Mittleren Osten, Afrika und Europa zu nutzen. Garuda Indonesia wird ihren Code auf den von Emirates betriebenen Strecken zwischen Jakarta und Dubai platzieren, zusätzlich zu den Weiterflügen nach Paris, London Heathrow, Manchester, Mailand und Barcelona ab dem Drehkreuz von Emirates. Emirates wird ihren Code auf zehn von Garuda Indonesia durchgeführten Flügen über zwei ihrer Drehkreuze, Jakarta und Denpasar, platzieren. Der Golf-Carrier hat derzeit Codeshare-Vereinbarungen mit 23 Fluggesellschaften und zwei Bahngesellschaften auf der ganzen Welt geschlossen. „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Garuda Indonesia, mit der wir Kunden beider Fluggesellschaften nahtlose Verbindungen bieten können. Die Reisebranche erholt sich sukzessive und daher ist dies der perfekte Zeitpunkt, um unsere Partnerschaft zu starten. Mit der Codeshare-Vereinbarung können wir unsere Reichweite vergrößern, zudem eröffnet sie unseren Passagieren die Möglichkeit, zu zusätzlichen inländischen Zielen in Indonesien zu fliegen“, so Adnan Kazim, Chief Commercial Officer bei Emirates.

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FMM: Ryanair fliegt neu nach Pisa und Pescara

Ab dem 28. März 2022 nimmt die Billig-Airline die italienischen Destinationen Pisa und Pescara nonstop ab dem Flughafen Memmingen neu ins Programm auf. Ab dem 28. März geht es jeden Montag und jeden Freitag von Memmingen mit Ryanair nonstop in die Stadt, die nicht nur für ihren schiefen Turm weltbekannt ist. Mit dem internationalen Flughafen Galileo Galilei zwei Kilometer südlich der Innenstadt verfügt sie auch über den wichtigsten Flughafen Mittelitaliens und fungiert als idealer Ausganspunkt für Reisen durch die Toskana, nach Florenz oder an das nahe Ligurische Meer. Auf der anderen Seite des Stiefels befindet sich die Hafenstadt Pescara mit ihren kilometerlangen Adria-Stränden. Der Ryanair-Flug startet erstmals am 29. März von Memmingen nach Pescara und findet ab dann jeden Dienstag und jeden Samstag statt. „Wir spüren bereits seit Woche eine große Nachfrage nach Flügen in die Sonne“, erläutert Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. Dabei stehe auch Italien weit oben auf der Liste gefragter Urlaubsorte. „Umso mehr freut es uns“, so Schütz, “dass wir mit Pisa und Pescara nun zwei weitere touristische Schwergewichte anbieten können.“ Ab dem 27. März wieder nach Sardinien Die Insel im Mittelmeer wird eigenen Angaben zufolge auch sehr stark nachgefragt. Deshalb nimmt Ryanair ab 27. März wieder die Verbindung von Memmingen nach Alghero ins Programm. Zwei Mal pro Woche geht es – am Mittwoch und am Sonntag – nonstop in die Stadt an der Westküste. Sardinien, nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer, rechnet in diesem Sommer wieder mit der Rückkehr vieler Stammgäste. Am gleichen Tag starten dann auch

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