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Bundesheer mit zahlreichen Neuanschaffungen

urch die Erhöhung des Budgets konnte im Jahr 2023 das Bundesheer modernisiert werden. Das Bundesheer hat heuer 449 Fahrzeuge gekauft: zwei Großraumbusse MAN Lion’s Coach, 40 VW Pritsche, 25 VW ID.4, 80 VW Golf 7 Variant und 302 Mitsubishi L200. Zusätzlich beschaffte das Bundesheer zehn gepanzerte Pandur Evolution. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Die Sicherheit Österreichs ist am Wichtigsten. Damit wir diese Sicherheit bieten können, müssen unsere Soldatinnen und Soldaten modern ausgestattet sein. Ich freue mich, dass wir im Jahr 2023 die Möglichkeit hatten, das Bundesheer zu modernisieren.“ Des Weiteren wurden 89 Schlittenanhänger inklusive Flat Racks und Wechselaufbauten, vier mittlere Bergefahrzeuge HX 42M mit Anhänger, 25 Bergfahrzeuge LKW Kipper 6×6 mit Anhänger und drei Löschcontainer beschafft. Das Bundesheer investierte auch in die Ausrüstung der Soldatinnen und Soldaten: Gekauft wurden 40.800 ABC-Schutzmasken M2000, 1.600 3D-Nachtsichtbrillen, eine erste Lieferung von 35.000 Stück des Schuhsystems Neu, 24 Soldatenfunkgeräte, 4.000 Stück Sturmgewehre des Modells StG77 A1 MOD, die Tranche 5 der Tarnanzüge und die Ausstattung der Berufsjäger mit Jagdausrüstung. Weitere Beschaffungen, die das Bundesheer im Jahr 2023 getätigt hat, waren ein Präzisionsanflugradar, eine Rundsichtradaranlage sowie das Erfassungs- und Ortungssystem ERFOS 2. Die IKT-Geräte wurden ebenfalls mit 6.000 Notebooks und 200 Liegenschaftsservern aufgestockt. Eine der größten Investitionen 2023 ist der Hubschrauber AW169. Im Dezember des Vorjahres hat Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die Option zum Kauf von insgesamt 36 Hubschraubern unterzeichnet, die bis 2028 geliefert werden. Insgesamt sind bereits fünf neue Hubschrauber beim Bundesheer gelandet.

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Erfolgreicher Familientag am Flughafen Salzburg

Am 24. Dezember 2023 ist am Salzburger Flughafen die 33. Auflage des traditionellen Familientages über die Bühne gegangen. Auch in diesem Jahr haben wieder rund 7.500 Kinder und deren Eltern bzw. Großeltern teilgenommen. Das vielfältige Eventprogramm bot von Spiel- und Bastelstationen über das Kasperltheater und die Zaubershow bis hin zum beliebten Flugsimulator für jedes Kind ein abwechslungsreiches Erlebnis. So verflog die Wartezeit vor Weihnachten wie im Nu, und dem Christkind mit seinen Helfern wurde die Landeerlaubnis erteilt. In diesem Jahr und an einem der ersten stark frequentierten Winterchartertage sorgten die Landungen der Flugzeuge für strahlende Kinderaugen. Den zahlreichen Besuchern des Familientags wurde die faszinierende Welt der Luftfahrt auf besondere Weise nähergebracht – und zwar durch exklusive geführte Busrundfahrten im Vorfeldbereich.

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Nachruf: Danke, Jörg Pommer!

Mehrere Fluggesellschaften hat er aus der Taufe gehoben und bis zuletzt an innovativen Luftfahrtprojekten gearbeitet. Vor einigen Wochen ist er völlig überraschend und ohne Vorzeichen mit 68 Jahren verstorben. Der österreichische Luftfahrtunternehmer Georg Pommer war einer der Pioniere des privaten Flugverkehrs in der Alpenrepublik. Den Sprung in die Fliegerei hat Jörg Pommer, der selbst auch Privatpilot war, vor vielen, vielen Jahren bei Tyrolen Airways, die damals noch vollständig der Familie Langes-Swarovski gehörte, geschafft. Er arbeitete sich zum Leiter der Charterabteilung hoch und galt schon damals als kreativer Kopf. Sei es Charterflüge nach Courchevel oder eben Naxos touristisch erschließen. Es war Jörg Pommer, der lokalen Reiseveranstaltern die damals touristisch kaum bekannte Insel schmackhaft machte. Die heutigen Charterflüge zwischen Österreich und Naxos haben ihren Ursprung bei Georg Pommer, der zuletzt auch seine Pension dort verbrachte. Er war der Inbegriff des „Stehaufmännchens“, denn einige Projekte waren – zumindest nicht auf Dauer – nicht erfolgreich. Davon hat sich Jörg Pommer aber nie unterkriegen lassen, sondern schon am nächsten Projekt gearbeitet und dafür meist binnen kurzer Zeit Investoren begeistern können. Die Fluggesellschaften Fairline, Styrian Spirit und Robin Hood haben eines gemeinsam: Sie wurden ursprünglich von Jörg Pommer gegründet. Zum Zeitpunkt der Insolvenzen war er jedoch nicht mehr operativ in den Unternehmen tätig und auch nicht mehr beteiligt. Unterkriegen lassen sich Georg Pommer nie und immer für Gerechtigkeit gekämpft. Mal ging es um aus seiner Sicht besonders hohe Tarife der Austrian Airlines ab Graz, mal um nicht ganz ordentlich recherchierte Medienberichte, in denen er zum „Handkuss“

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Österreichischer Wintertourismus mit guten Buchungszahlen

„Der österreichische Tourismus ist mit 5,15 Millionen Nächtigungen vielversprechend in die Wintersaison gestartet. Im Vergleich zu 2022 ist dies ein Plus von 5,4 Prozent. Der punktgenaue Schneefall zum Saisonstart hat die Buchungen um ein Vielfaches angekurbelt. Die Bundesländer berichten von einer sehr guten Buchungslage in den Weihnachtsferien. Diese Stimmung hoffen wir über die gesamte Wintersaison aufrecht erhalten zu können. Die Wintersportregionen sind in jedem Fall für diesen Winter wieder gut gerüstet“, so Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler. Die Buchungslage entwickelt sich aktuell ähnlich positiv wie im vergangenen Jahr 2022. Auffällig sind vor allem die vielversprechenden Buchungszahlen zum Jahreswechsel, wo der Städtetourismus traditionell die höchste Auslastung aufweist. „Die Menschen sehnen sich nach wie vor nach Winterurlaub. In unseren Hauptherkunftsmärkten sind Zeit, Lust und Geld dafür vorhanden, was die aktuelle Winterpotenzialstudie der Österreich Werbung bestätigt. Österreich ist und bleibt bei inländischen wie ausländischen Gästen eine der Top-Winterdestinationen in Europa und im internationalen Vergleich zählt Österreich bereits auch zu den nachhaltigsten Winterdestinationen“, so Kraus-Winkler. Wintertourismus bedeutender Wohlstandsfaktor Der Wintertourismus ist mit einem Umsatz von 12,6 Milliarden Euro ein bedeutender Wertschöpfungsfaktor für den ländlichen Raum und trägt wesentlich zum Wohlstand Österreichs bei. Um das auch in Zukunft abzusichern, hat der Wintertourismus in den letzten Jahren massiv in die Nachhaltigkeit investiert. Er verbraucht nur 0,9 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs Österreichs und setzt sowohl bei der technischen Beschneiung als auch bei den Seilbahnen auf 90 Prozent erneuerbare Energien. Betrachtet man die Nächtigungszahlen im Lauf der Jahrzehnte, so gab es in der Wintersaison 1974/75 31,1 Millionen Nächtigungen, die sich bis

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Austrian Airlines nimmt Wien-Bremen auf

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines bietet ab 6. Mai 2024 vier wöchentliche Verbindungen zwischen Wien und Bremen an. Die Neuaufnahme soll mit Regionaljets des Typs Embraer 195 bedient werden. In der Vergangenheit haben sich schon verschiedene Carrier auf dieser Route versucht. Unter den gescheiterten Luftfahrtunternehmen befinden sich unter anderem Ryanair, Germania, Tyrolean Airways und die AUA. „Wir freuen uns, dass wir die Strecke von Bremen nach Wien bald wieder für Reisende im Nordwesten im Angebot haben und dass die Strecke auch kommenden Winter fortgesetzt werden soll – und dazu noch mit Austrian Airlines. Diese Strecke passt hervorragend in unser Destinationsangebot und ist gleichermaßen für Urlauber und Geschäftsreisende interessant. Dazu kommt, dass ab Wien das gesamte Streckennetz der Austrian Airlines für Weiterflüge genutzt werden kann“, so Marc Cezanne, Geschäftsführer Bremen Airport. Los geht’s bis zum 30. Juni mit vier wöchentlichen Flügen und zwar montags, mittwochs, donnerstags und sonntags. In der Zeit bis zum 31. August sind Flüge am Mittwoch, Freitag und Sonntag im Angebot und ab dem 1. September steigt die Frequenz wieder auf vier Flüge pro Woche.

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Austro Control: Valerie Hackl von von Elisabeth Landrichter abgelöst

Bei der österreichischen Luftfahrtbehörde Austro Control kommt es zu einem Führungswechsel, denn die bisherige Geschäftsführerin Valerie Hackl wird durch Elisabeth Landrichter, die derzeit stellvertretende Leiterin der Verkehrssektion und Leiterin der Gruppe Luftfahrt im Gewessler-Ministerium ist. Die künftige ACG-Chefin bekommt einen Fünfjahresvertrag und wird das Unternehmen an der Seite von Philipp Piber leiten. „Ich freue mich, dass wir mit Elisabeth Landrichter eine ausgewiesene Expertin an die Spitze der Austro Control bestellen können. Die Luftfahrt zieht sich wie ein roter Faden durch ihren beruflichen Werdegang. In meinem Ministerium ist sie für ihr Fachwissen hoch angesehen und wird für ihre Akribie geschätzt. Ich wünsche ihr für die neue Funktion und die auf sie wartenden Aufgaben viel Erfolg und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, so Verkehrsministerin  Leonore Gewessler (Grüne). Valerie Hackl, seit 2019 Geschäftsführerin der Austro Control GmbH, wird bis Mitte des Jahres bei der ACG bleiben und so auch eine reibungslose Übergabe sicherstellen. Verkehrsministerin Leonore Gewessler: „Ich bedanke mich bei Valerie Hackl für die Leistungen der vergangenen Jahre. Sie hat trotz multipler Krisen das Unternehmen mit ruhiger Hand durch Corona-Pandemie und Luftfahrtkrise gesteuert. Es ist ihr hoch anzurechnen, dass sie dabei stets auch den Beitrag der Flugsicherung für mehr Klimaschutz im Fokus hatte.“ Elisabeth Landrichter zu ihrer Bestellung: „Der Luftfahrtbranche steht in den kommenden Jahren eine massive Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit bevor. Diesem Megatrend und unserem grundlegenden Anspruch an Sicherheit, Service und Effizienz gerecht zu werden, dazu möchte ich in den kommenden Jahren meinen Beitrag leisten.“ „Die Austro Control sah sich

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Austrian Airlines mit zusätzlichen Zielen im Sommer 2024

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines erwartet in der Zeit rund um Weihnachten und Neujahr etwa 430.000 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum hat man eigenen Angaben nach um etwa 15 Prozent mehr Buchungen an Land ziehen können. „Austrian Airlines verbindet Österreich mit der Welt. Das sehen wir einmal mehr an den Feiertagen, wenn unsere Fluggäste aus der ganzen Welt nach Hause zu ihren Liebsten oder gemeinsam in den Urlaub fliegen.  Das Reiseinteresse ist im Vergleich zum Vorjahr noch weiter gestiegen und so erwarten wir dieses Jahr 15% mehr Fluggäste rund um Weihnachten und Silvester“, erklärt Chief Commercial Officer Michael Trestl. Auf den Langstreckenflügen serviert der Carrier den Passagieren der Businessclass im Zeitraum von 22. Dezember 2023 bis 1. Jänner 2024 einen speziellen Aperitif anmens Miss Rosy.  Dabei handelt es sich um einen Long-Drink auf Basis eines regional produzierten Schilcher-Wermuts. Der Wermut einer steirischen Jungwinzerin wird mit Tonic, Zitrone und frischem Rosmarin verfeinert und bietet einen feierlichen Start auf der kulinarischen Reise mit Austrian Airlines. Dieses Jahr wird Austrian Airlines voraussichtlich noch mehr Fluggäste zu Weihnachten und Silvester transportieren als im Vorjahr. Am Weihnachtswochenende alleine werden rund 130.000 und am Silvesterwochenende rund 100.000 Passagiere erwartet. Die Buchungen übersteigen die Vorjahreszahlen um 15 Prozent, wodurch von einem deutlich höheren Fluggästeaufkommen auszugehen ist. Bremen und Tiflis neu im Sommer 2024 Mit Tiflis und Bremen legt Austrian Airlines im Sommerflugplan 2024 zwei weitere Destinationen auf. Das Ziel in Deutschland wird ab 6. Mai 2024 vorerst viermal wöchentlich angesteuert. Nach Tiflis wid es ab 1.

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Klagenfurt: Maximilian Wildt bleibt Flughafen-Geschäftsführer

Der Klagenfurter Flughafen wird auch weiterhin von Maximilian Wildt, der Mitte 2023 als Übergangsgeschäftsführer vorgestellt wird, geleitet. Der Manager konnte sich in einer öffentlichen Ausschreibung durchsetzen. In der Generalversammlung wurde seitens der Eigentümervertreter demnach die Verlängerung bis Ende 2028 beschlossen. „Ich gratuliere Maximilian Wildt zu seiner Bestellung. Er hat in den letzten Monaten nach sehr turbulenten Zeiten Stabilität und Professionalität auf den Flughafen Klagenfurt zurückgebracht. Ich bin zuversichtlich, dass mit ihm an der Spitze weiterhin alle Kraft in das Kerngeschäft, nämlich den Flugbetrieb, investiert wird. Der Flughafen Klagenfurt ist eine zentrale Infrastruktureinrichtung für den Standort Kärnten. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit der neuen Geschäftsführung, diesen wieder erfolgreich zu machen und für die Zukunft zu rüsten“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP). „Ich danke den Eigentümervertretern für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich darauf, gemeinsam mit meinem engagierten Team intensiv daran zu arbeiten, den Flughafen Klagenfurt in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Auch wenn wir vor großen Herausforderungen stehen, so bin ich doch vom Potenzial unseres Airports absolut überzeugt“, so Maximilian Wildt, Geschäftsführer am Airport. Maximilian Wildt hatte seine Funktion als Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt Anfang Juli 2023 mit einem bis Ende 2023 befristeten Vertrag angetreten. Im Rahmen einer von HILL International Klagenfurt durchgeführten öffentlichen Ausschreibung konnte er sich erfolgreich durchsetzen.

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Sommer 2024: Swiss stockt Zürich-Graz auf

Der Grazer Flughafen ist momentan dreimal wöchentlich an das Swiss-Drehkreuz Zürich angebunden. Das ändert sich im Sommerflugplan 2024. Die schweizerische Lufthansa-Tochter wird ab 1. April 2024 fünf wöchentliche Umläufe zwischen Zürich und Graz anbieten. Das bedeutet, dass man künftig zwei Rotationen mehr pro Woche fliegt. Allerdings ist dies noch immer niederfrequent, denn ehemalige Operators haben den doppelten Tagesrand auf dieser Strecke bedient.

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Planai stellt Fuhrpark auf HVO100-Dieselersatz um

Die Bergbahnen Planai-Hochwurzen haben mitgeteilt, dass die zur Präparierung der Schipisten verwendeten Geräte sowie die firmeneigenen Fahrzeuge, die mit Dieselkraftstoff angetrieben werden, auf HVO100 umgestellt wurden.  Dabei handelt es sich um einen synthetisch hergestellten Dieselersatz-Kraftstoff, der Herstellerangaben nach umweltfreundlicher sein soll. „Im letzten Winter hatten wir zu Testzwecken in unserer Pistengeräteflotte zwei baugleiche Modelle im Einsatz. Eines wurde mit herkömmlichem Diesel betrieben, eines mit palmölfreiem HVO100-Treibstoff. Die Ergebnisse waren sensationell: Der Emissionsausstoß, wie etwa CO2, konnte im Vergleich zum Einsatz von herkömmlichem Diesel um rund 90 % reduziert werden, ohne dabei an Effektivität zu verlieren“, so Planai-Geschäftsführer Georg Bliem. Gestützt wird diese Aussage durch eine Studie der Thomas Klein Consulting GmbH, welche diesen Härtetest auf der Planai wissenschaftlich begleitet hat.   

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