
AUA-Bodenpersonal stimmt über Sparpaket ab
Gewerkschaft GPA-DJP ruft rund 3.000 Mitarbeiter zur Teilnahme auf.

Gewerkschaft GPA-DJP ruft rund 3.000 Mitarbeiter zur Teilnahme auf.

Der irische Billigflugkonzern stellt bereits den Flugplan ab Wien auf Ryanair, Malta Air und Buzz um. Die OE-Flugnummern werden allerdings derzeit noch beibehalten.

Um den bevorstehenden Jobverlust von 370 Mitarbeitern bei Lauda und 250 weiteren bei Crewlink doch noch abwenden zu können, will man nun mit der Gewerkschaft eine Lösung finden. Dazu wird man am Montag eine Kundgebung vor der Vida-Zentrale abhalten.

Der Betriebsrat handelte mit der Geschäftsführung ein 300 Millionen Euro schweres Sparpaket aus. Noch steht die formelle Zustimmung der Gewerkschaft aus.

Die einen sind zutiefst betroffen, andere feiern regelrecht und die Lauda-Geschäftsführung sieht die Schuld bei Finanzminister Gernot Blümel und der Gewerkschaft Vida.

Ab 2. Juni 2020 gibt es wieder Flüge nach Tallinn und wenige Tage später folgt die lettische Hauptstadt Riga.

Die Gewerkschaft Vida hat den geforderten Kollektivvertrag nicht unterschrieben. Nun wird die Basis Wien geschlossen, das fliegende Personal wird gekündigt und die Konzernschwestern übernehmen die Strecken. Tickets sollen gültig bleiben und von Ryanair anerkannt werden.

Österreichische Ryanair-Tochter wendet sich mit ungewöhnlicher Bitte an den Finanzminister und fordert die Belegschaft dazu auf sämtliche politischen Kontakte durchzutelefonieren.
Schweiz-Flüge ab Samstag wieder frei, aber ab 23. Flüge dürfen Passagierflüge aus folgenden Ländern nicht mehr in Österreich landen: Volksrepublik China, Iran, Italien, Weißrussland, Frankreich, Spanien, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Ukraine und Russische Förderation.