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Dokumentenkontrolle: Luqa lässt alle Passagiere am Check-in antanzen

Reisende, die ihren Urlaub auf den maltesischen Inseln verbringen, sollten bei ihrem Rückflug rechtzeitig am Flughafen Luqa erscheinen. Sämtliche Passagiere müssen den Check-in-Schalter ihrer Airline aufsuchen, denn der Airport lässt einen verpflichtenden Dokumenten-Check durchführen. Insbesondere Passagiere der Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizzair sollten beachten, dass der Online-Check-In dennoch durchgeführt werden muss. Kann am Schalter keine Boardkarte – wahlweise am Smartphone oder ausgedruckt – vorgeweisen werden, so verrechnen die beiden Lowcoster horrende Gebühren für den Check-in am Schalter. Kontrolliert werden beim verpflichtenden Dokumenten-Check, der leider in eher gemächlichem Tempo durchgeführt wird, die Boardkarte, der Impf-, Test- oder Genesungsnachweis (je nach Destination und Einreisebestimmungen) sowie falls notwendig die PLF- und Einreiseformulare die Zielstaats. Im Anschluss händigt der Agent eine kleine Bestätigung aus. Ohne diesen händisch ausgefüllten Zettel verweigert das Sicherheitspersonal den Zutritt zum Sicherheitsbereich. Falls es dennoch gelingen sollte “durchzuwitschen” kann die Fluggesellschaft das Boarding verweigern. Da sämtliche Reisende den Check-in-Schalter aufsuchen müssen, sollte dies unbedingt berücksichtigt werden, denn es entstehen zum Teil lange und absolut sinnlose Warteschlangen.

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Malta: Vorerst keine Erleichterungen für „ausländische“ Impfungen

Seit Dienstag gelten für die Republik Malta neue Einreisebestimmungen, die in den meisten Fällen deutliche Erleichterungen bringen. Geimpfte haben allerdings das Nachsehen, denn der Inselstaat praktiziert nun eine Diskriminierung der Extraklasse, die sich auch negativ auf die touristische Nachfrage auswirken könnte. Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, müssen keinen negativen PCR-Befund vorlegen. Ein genauer Blick auf die Verordnung der Regierung sowie die Hinweise des Tourismusministeriums zeigen, dass dies nur für jene Personen gilt, die einen maltesischen Impfnachweis mit maltesischem QR-Code vorlegen können. Vorerst gibt es also für Geimpfte, die ihr Vakzin in anderen EU-Staaten erhalten haben, keine Erleichterungen. Green Pass wird es im Laufe des Monats umgesetzt Spätestens zum 1. Juli 2021 soll sich dies ändern, denn man will dann im Rahmen des Grünen Passes alle Nachweise aus der Europäischen Union in Form der App bzw. der Offline-Alternative anerkennen. Mit dem Vereinigten Königreich, das der wichtigste Quellmarkt Maltas ist, wurde bereits ein bilaterales Abkommen geschlossen. Personen, die über eine maltesische ID-Card verfügen (es handelt sich nicht um die Staatsbürgerschaft, denn alle Personen mit Wohnsitz auf Malta können diesen Ausweis beantragen), können unter diesem Link das maltesische Impfzertifikat beantragen. Für Impfungen, die im Ausland verabreicht wurden, müssen die Nachweise entsprechend vorgelegt wurden. Wichtig: Diese Onlinemöglichkeit können nur Inhaber maltesischer ID-Cards nutzen. Ohne PCR-Befund gelandet kostet 120 Euro Somit bleibt – zumindest vorläufig – den meisten Touristen nur die Möglichkeit mittels negativem PCR-Test einzureisen. Wer diesen nicht vorweisen kann, muss sich am Flughafen Luqa einem PCR-Test unterziehen, für den an Ort

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Nichts mit „bis 10. Jänner 2021“ – Einreiseverordnung soll nochmals verschärft werden

Kann man den Informationen, die Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Innenminister Karl Nehammer (ÖVP), Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) während ihrer regelmäßigen, gemeinsamen Pressekonferenzen verlautbaren, überhaupt noch ansatzweise vertrauen? Alle vier haben betont, dass die „Weihnachtseinreise-Verordnung“ bis inklusive 10. Jänner 2021 gelten solle. Als die Verordnung dann wenige Tage vor dem Inkrafttreten vorgelegen ist, staunten viele nicht schlecht: Vom 10. Jänner 2021 war nichts zu lesen. Vielmehr ist in dem Text, der von Rudolf Anschober unterzeichnet ist, der 31. März 2021 als Ablaufdatum zu lesen. Selbiges Datum findet sich auch in den Informationen, die das Gesundheitsministerium an Airlines und Bodenabfertiger übermittelt hat. Im NOTAM, das für die Luftfahrt verbindlich ist, wird der 15. März 2021 als „Verfallsdatum“ genannt. Also kursieren drei unterschiedliche Termine wie lange die „Anti-Weihnachten-Verordnung“ gelten soll. Da ist es dann nur noch das Tüpfelchen auf dem „i“, dass das Anschober-Ministerium, das Anfragen ansonsten fast in Lichtgeschwindigkeit beantwortet, auf Fragen überhaupt nicht reagiert hat. Gefragt wurde das Gesundheitsministerium unter anderem, ob die Verordnung – wie von Bundeskanzler, Innenminister, Vizekanzler und Gesundheitsminister angekündigt – bis 10. Jänner 2021 gelten wird und was eigentlich danach kommt. Antworten gab es allerdings keine. Das dürfte auch seinen sehr guten Grund haben, denn mittlerweile will Österreichs Regierung nichts mehr von einer „Weihnachtsverordnung“ wissen, sondern will die massiv umstrittene Verordnung nochmals verschärfen. Das bedeutet konkret: Kommende Woche soll ein neuer Text herausgegeben werden und Reisende müssen sich abermals auf zusätzliche Schikanen einstellen. Laut Innenminister Karl Nehammer würde man mit dem Antritt

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EU arbeitet an digitalem Einreisesystem

Die Europäische Kommission arbeitet mit der Agentur für Flugsicherheit der Europäischen Union (EASA) zusammen, um ein gemeinsames digitales Einreisesystem der EU zu starten. Damit soll der Reiseverkehr zwischen den Mitgliedsstaaten noch sicherer werden. „Vor vier Wochen wurden wir beauftragt, ein digitales Formular für die Passagiersuche zu entwickeln. Jetzt starten wir das erste Pilotprojekt – in enger Zusammenarbeit mit der EASA“, so Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen während der Pressekonferenz. Ziel sei es, bis Ende des Jahres mit dem Passagiersuchformular fertig zu sein, wie news.gtp.gr berichtet. Griechenland war das erste Land innerhalb der Europäischen Union, welches ein PLF-System für Reisende eingeführt hat.

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