Qatar Airways

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Sponsoring: Katar weist den DFB in die Schranken

Die Kranich-Airline möchte das DFB-Team nicht mehr kostenlos chauffieren und erwägt eine vorzeitige Vertragsauflösung: Dieses Gerücht machte schon vor wenigen Tagen die Runde. Daraufhin habe der Deutsche Fußballbund ein Auge auf Qatar Airways geworfen. Bislang hüllten sich die beteiligten Parteien in Schweigen – bis jetzt.  Allerdings meldet sich nicht der Golf-Carrier selbst zu Wort, sondern die Botschaft des Emirats in Berlin. „Entgegen der Presseberichterstattung hat es zu keinem Zeitpunkt Verhandlungen oder Gespräche zwischen Qatar Airways und dem DFB über ein Sponsoring oder sonstige Förderungen gegeben“, wird Botschafter Abdulla Mohammed Al-Thani von der Sportschau zitiert. Das Interesse an einem Deal sei vielmehr einseitig gewesen, so der Botschafter des WM-Gastgebers von 2022: „Qatar Airways wurde zwar von Seiten des DFB mit einem derartigen Begehren kontaktiert, dies blieb aber bis zum heutigen Tag unbeantwortet.“ Qatar Airways ziehe es derzeit nicht in Betracht, entsprechende Verhandlungen aufzunehmen, so der Botschafter weiter. Damit stellt er den Verband öffentlich an den Pranger. Ohnehin hagelte es von allen Seiten Kritik für das Sponsoring. Ein Deal mit dem Unternehmen eines Staates, in dem etwa Homosexulität unter Strafe stehe, sei nicht mit den Werten eines Verbandes vereinbar, die der DFB proklamiere.

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Katar lässt Geimpfte ohne Quarantäne einreisen

Seit Montag können vollständig Geimpfte ohne Quarantäne nach Katar einreisen. Zusätzlich muss jedoch ein negativer PCR-Test vorgewiesen werden. Personen, die nicht oder unvollständig geimpft sind, müssen sich weiterhin der Absonderung und mehreren Tests unterziehen. Das Gesundheitsministerium von Katar teilte mit, dass vollständig Geimpfte bei der Einreise zusätzlich einen negativen PCR-Test vorweisen müssen. Weiters ist im Vorfeld eine elektronische Reiseanmeldung auszufüllen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so darf man den Golf-Staat ohne Quarantäne betreten. Andernfalls ist eine Absonderung anzutreten. Diese dauert je nach Einstufung des Herkunftsland bis zu zehn Tage. Ist der Staat grün eingestuft, so muss man nach einen negativen RT-PCR bei der Einreise vorweisen und kann sich nach fünf Tagen mittels eines weiteren RT-PCR aus der Quarantäne freitesten. Derzeit befinden sich beispielsweise Österreich und Deutschland auf dieser Liste. Bei gelben Staaten dauert die Absonderung sieben Tage und muss in einem Quarantäne-Hotel verbracht werden. Nebst dem negativen Befund, der bei der Einreise vorgewiesen werden muss, hat man am sechsten Tag einen weiteren RT-PCR vorzunehmen. Ist dieser negativ, so endet die Absonderung am Tag sieben. Zum Beispiel die Schweiz ist derzeit gelb eingestuft. Die rote Liste hat zur Folge, dass man zehn Tage in einem Quarantäne-Hotel verbringen muss. Der zweite Test ist am neunten Tag vorzunehmen und wenn dieser negativ ausfällt, kann man diese verlassen. Umstiege auf dem Flughafen Doha sind von den Quarantäne-Regeln für ungeimpfte Personen nicht erfasst. Diese sind weiterhin möglich, da man formell nicht nach Katar einreist. Offizielle Informationen hat das Gesundheitsministerium unter diesem Link bereitgestellt.

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DFB schielt auf kostenlose Qatar-Airways-Flüge

Zwischen dem Deutschen Fußballbund und Lufthansa scheint es nicht mehr so richtig zu harmonieren, denn der Kranich weigerte sich – auch unter Hinweis auf die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie – die Kicker kostenlos für die Europameisterschaft durch Europa zu fliegen. Für die Nationalmannschaft sind Flüge in der Economy-Class ein offensichtliches No-Go, denn es muss mindestens Business-, besser aber First-Class sein. So organisierte man sich in Litauen ein Charterflugzeug, das den gehobenen Ansprüchen der millionenverwöhnten Kicker gerecht wird. Lufthansa hat laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung gar kein Interesse daran das Sponsoring mit dem DFB fortzuführen. Nun hat der DFB ein Auge auf Qatar Airways geworfen und soll sich mit dieser Airline in intensiven Verhandlungen befinden. Der Fußballverein FC Bayern München kooperiert schon einige Zeit mit der Fluggesellschaft mit Sitz in Doha. Der DFB hofft offenbar darauf, dass man mit Qatar Airways kostenlos durch die Welt fliegen kann und insbesondere zur WM in Doha anreisen kann. Offiziell bestätigen wollen weder die Airline noch der Deutsche Fußballbund die Gespräche, jedoch scheint es so als wären diese schon weit fortgeschritten. In Deutschland wird zumindest leise Kritik laut, da sich der DFB für Human Rights einsetzt und in Katar soll es angeblich gerade rund um die Errichtung der Fußballstadien um diese nicht zum besten stehen.

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Qatar Airways prüft Comeback der First Class

Vor einigen Jahren zog sich Qatar Airways aus dem “First-Class-Wettrüsten”, das sich einige Golfcarrier geliefert hatten, zurück. Aus vielen Maschinen wurde diese Beförderungsklasse sogar ausgebaut, denn laut Firmenchef Akbar Al Baker war sie defizitär. Nun könnte es zu einem Comeback der Ersten Klasse kommen. Die einzigen Maschinen, die derzeit über eine First-Class-Kabine verfügen, sind jene Airbus A380, die der Qatar-Chef nicht mehr reaktivieren möchte. Während einer Luftfahrttagung bezeichnete er diesen Maschinentyp gar als große Fehlentscheidung. Die Konsequenz daraus ist aber, dass dieser Golfcarrier momentan keine Erste Klasse anbieten kann. Der Grund ist simpel: die anderen Flugzeuge haben schlichtweg keine verbaut. Das könnte sich ändern, denn Akbar Al Baker erklärte gegenüber dem Portal Simple Flying, dass derzeit die Wiedereinführung der First Class auf bestimmten Strecken geprüft wird. Der Manager sieht auf bestimmten Routen eine gute Nachfrage für das Spitzenprodukt, jedoch nicht auf allen Strecken. Nun steht die Überlegung im Raum, dass einige Maschinen um Erste-Klasse-Kabinen aufgerüstet werden könnten. Der Qatar-Chef hebt gleichzeitig auch die Vorzüge des Business-Class-Produkts hervor und nennt keine näheren Einzelheiten zu einem möglichen Zeitplan für ein mögliches Comeback der First-Class. Die Wiedereinführung gilt allerdings als wahrscheinlich, um besonders zahlungskräftiges Klientel besser ansprechen zu können. Anzunehmen ist, dass man sich auf jene Strecken, auf denen vormals die Erste Klasse auf dem Airbus A380 angeboten wurde, fokussieren wird. Fix ist aber noch nichts.

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Boeing 777-9: Qatar Airways wird wohl Erstkunde

Qatar Airways nimmt die Rolle als Erstbetreiber der 777-9 ein: Die Golf-Airline möchte 2023 die ersten drei Flugzeuge von Boeing erhalten. „Qatar Airways ist Erstkunde der 777X, wir werden unsere ersten drei Flugzeuge 2023 erhalten“, unterstrich Airlinechef Akbar Al-Baker beim Wirtschaftsforum der USA und Katar. Al-Baker setzt sich zudem für die Idee eines neuen Vollfrachters auf Basis der 777-8 ein. Auch die Lufthansa und Emirates hätten als Erstbetreiber vorrücken können, wie aero.de berichtet. Emirates rechnet mit den ersten 777-9 derzeit erst gegen 2024, Lufthansa erwartet 20 777-9 im Lieferzeitraum 2023 bis 2024.  Vier Boeing 777-9 fliegen bei Boeing derzeit im Zulassungsprogramm für den größten Zweistrahler der Welt.

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Do & Co: Umsatzeinbruch im Airline Catering

Auch die Do & Co Aktiengesellschaft bleibt von den Folgen der Krise nicht verschont und muss den Rotstift ansetzen. Das Cateringunternehmen verzeichnet in den ersten drei Quartalen 2020/21 einen Umsatzeinbruch um 75 Prozent auf 189,9 Millionen Euro sowie einen Nettoverlust in der Höhe von fast 36 Millionen Euro. Besonders die Luftfahrtbranche trägt zu diesem verheerenden Ergebnis bei. Denn die Covid-19-Pandemie bremste den weltweiten Flugverkehr nahezu komplett aus. Und damit auch die Verpflegung an Bord der Fluggesellschaften. Dadurch erleidet die Division „Airline Catering“ einen massiven Umsatzrückgang um 74,9 Prozent auf lediglich 134,5 Millionen Euro. Noch vor zwölf Monaten erwirtschaftete dieser Teilbereich des Unternehmens fast 540 Millionen Euro. „Der Umsatz- und Ergebnisrückgang ist einzig und allein auf die Auswirkungen der CoV-Krise zurückzuführen“, heißt es in der Aussendung.  Auch das vierte Quartal des derzeitigen Geschäftsjahres werde keine großartige Verbesserung bringen. Dennoch: der Konzern bleibt zuversichtlich. Denn trotz Krise konnten wichtige Airline-Aufträge gewonnen werden. So übernimmt Do & Co das Bordservice auf allen Kurz- und Langstreckenflügen der Delta Air Lines ab Detroit – und wird damit zum alleinigen Hub Caterer des US-Fliegers für die nächsten zehn Jahre. Außerdem setzen Air Premia in Seoul sowie seit neuestem auch Jet Blue auf die Dienste des Caterers. Wie auch bereits bestehende Kunden: Mit Qatar Airways oder Etihad konnten die Geschäftsbeziehungen intensiviert werden. Zudem wurde in London der Vertrag mit Gulf Air für weitere vier Jahre verlängert.

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Air Belgium: Erster Frachter eingetroffen

Der erste Frachter des Typs Airbus A330-200F ist nun bei Air Belgium eingetroffen. Die Maschine stand zuvor in den Diensten von Qatar Airways. Mit der Übergabe der letzten betriebenen Einheiten dieses Typs beendet der Golfcarrier den Einsatz dieses Musters im Frachtbereich. Die OO-CMA trägt noch die Livery des vormaligen Betreibers. Allerdings wurden alle Schriftzüge und Logos, die auf Qatar Airways hinweisen würden, entfernt. Air Belgium will sich künftig verstärkt auf Fracht konzentrieren. Die erste Maschine wird in Lüttich stationiert. Heuer will die Fluggesellschaft insgesamt sechs A330-Frachter übernehmen. Im Passagierbereich bietet der Carrier unter anderem ab Charleroi Flüge mit Airbus A340 nach Guadeloupe und Martinique an und hat auch Flüge nach Mauritius im Programm. Derzeit ruhen die Passagierverbindungen aufgrund der Corona-Pandemie.

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Luftfahrt-Branche drängt auf Aussetzung des EU-Katar-Luftverkehrsabkommens

Eine Aktivierung des EU-Katar-Luftverkehrsabkommens CATA wäre derzeit für Europa sehr „schädlich“ und deshalb unverantwortlich. Im Marktumfeld der Pandemie sprechen sich Unternehmen, Gewerkschaften, Abgeordnete und die Vorsitzende des Transport-Komitees des EU-Parlaments, Karima Delli, für einen Aufschub aus. Die EU-Kommission müsse nun auf diese breite Koalition hören und das Abkommen zumindest pausieren, so die Forderung der Vereinigung Cockpit. Hierzu erklärt die VC-Vorständin für Internationales, Maria-Pascaline Murtha: „Der Luftverkehr ist durch Covid-19 vollkommen unverschuldet in die schwerste Krise der Branchengeschichte gestürzt worden. Zu diesem absolut kritischen Zeitpunkt staatlich subventionierten Airlines aus Drittstaaten eine massive Ausweitung des Marktzugangs in Europa zu gewähren wäre unverantwortlich und würde unzählige Jobs in der Europäischen Union gefährden. Frau Kommissarin Valean, bitte tun Sie das Richtige für unsere europäische Luftverkehrswirtschaft und ihre Beschäftigten und pausieren Sie das CATA-Abkommen!“ Hintergrund Die EU-Kommission hat im März 2019 mit dem Staat Katar ein umfassendes Luftverkehrsabkommen namens CATA (Comprehensive Air Transport Agreement) geschlossen. Die Vereinbarung sieht eine schrittweise Öffnung des europäischen Marktes für Fluggesellschaften aus Katar vor. Nach Ansicht führender Branchenvertreter würde die Grundidee eines Open-Skies-Abkommens mit Katar aufgrund der Covid-19-Krise derzeit den europäischen Interessen in Wirtschaft und Beschäftigung diametral zuwiderlaufen. Eine Aktivierung ist daher nicht angemessen. Laut Medienberichten befindet sich CATA derzeit im Prozess der Finalisierung innerhalb der Kommission, anschließend müsste auch noch der Europäische Rat zustimmen.

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Lufthansa und Air France wollen Katar-Abkommen kippen

Lufthansa und Air-France wittern aufgrund der Corona-Pandemie eine Chance das Luftfahrtabkommen im Katar ins Wanken zu bringen. Dieses wurde im Jahr 2019 abgeschlossen, ist jedoch bis dato nicht in Kraft getreten. Die beiden Airline-Konzerne versuchen nun mittels gemeinsamer Lobbyarbeit das Vertragswerk zu Fall zu bringen. Grundsätzlich würde das Abkommen sowohl EU-Carriern als auch jenen aus Katar Erleichterungen bringen, allerdings profitiert davon in erster Linie Qatar Airways. Unter anderem Air France-KLM und Lufthansa habe sich schon im Jahr 2019 dagegen gestemmt, da man befürchtet, dass der der Oneworld-Allianz zugehörige Carrier im ganz großen Stil Passagiere aus der EU via Doha abziehen könnte. Anstatt sich auf die Verbesserung des eigenen Produkts zu konzentrieren, versucht man eben mit Lobbyarbeit die Interessen durchzusetzen. Qatar Airways ist in der Vergangenheit aufgrund der Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen geraten. Deshalb ist das Vertragswerk zwischen der EU-Kommission und Katar auch bei Gewerkschaften umstritten. Die europäische Pilotenvereinigung ECA wies bereits im Jahr 2019 auf ihre Bedenken hin und ist nun auch der Ansicht, dass Qatar Airways für Überkapazitäten sorgen könnte und damit die Erholung der europäischen Anbieter schwieriger werden könnte. Spohr und Smith in gemeinsamer Mission Air-France-KLM-Chef Ben Smith und Lufthansa-CEO Carsten Spohr versuchen nun bei ihren Regierungen zu intervenieren. Die Staatsführungen Deutschlands und Frankreichs gelten auf EU-Ebene als besonders einflussreich. Rückenwind gibt es aber auch vom Europäischen Parlament, denn der Ausschuss für Verkehr und Tourismus fordert seit Anfang Feber 2021, dass das CATA-Abkommen später in Kraft treten soll. Das Vertragswerk sieht vor, dass unter anderem Qatar Airways freien

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Nachtflugverbot: FC Bayern-Team musste am BER in Airbus A350-1000 übernachten

Auch für die Bundesliga-Fußballer des FC Bayern München gab es keine Ausnahme beim Nachtflugverbot am Flughafen Berlin-Brandenburg. Das führte dazu, dass die Mannschaft nach dem Match gegen Hertha BSC im Airbus A350-1000 mit der Registrierung A7-ANB am Vorfeld des BER übernachten musste. Der FC Bayern teilte mit, dass die Starterlaubnis am Flughafen Berlin-Brandenburg verweigert wurde. Der Langstreckenjet, der unter der Flugnummer QR7402 nach Doha fliegen sollte, musste noch enteist werden. Nur eine Minute vor Mitternacht war die A7-ANB dann bereit zum Start, doch das Nachtflugverbot beginnt eben um Mitternacht. Die Erlaubnis wurde verweigert und trotz mehrmaliger Versuche bleib die zuständige Behörde des Landes Brandenburg hart und die Fußballer mussten am Boden bleiben. Ungeplanter Zwischenstopp in München Das Team und der Betreuerstab sowie die Crew übernachteten dann auf dem Vorfeld des BER im Airbus A350-1000 von Qatar Airways. Erst am Samstagmorgen um 6 Uhr 52 gab es dann grünes Licht und der Langstreckenjet mit dem Fußballern des FC Bayern an Bord durfte abheben. Doch dann kam schon das nächste Problem: Aufgrund der Flight Duty Regulations musste Qatar Airways die Besatzung der A7-ANB austauschen. Die Folge daraus: Der Airbus A350-1000 musste eine Zwischenlandung in München einlegen, wo eine andere Crew übernahm. Der Weiterflug zum eigentlichen Ziel, Doha, hob um 9 Uhr 16 in der bayerischen Landeshauptstadt ab. Gegenüber der Bild-Zeitung sagte FC-Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge, dass er sich „von den zuständigen Stellen bei der brandenburgischen Politik total verarscht“ fühlt. Die wüssten gar nicht was sie dem Fußballteam „damit angetan haben“. Der Champions-Leauge-Sieger trifft

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