Qatar Airways

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Gericht: Qatar muss A350-1000 bezahlen und abnehmen

Ein britisches Gericht lehnte am Donnerstag einen Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung, die bewirken sollte, dass Qatar Airways vorerst keine weiteren Airbus A350-1000 abnehmen muss, ab. Die Folge daraus ist, dass der Carrier auch weiterhin bezahlen muss. Der Streit zwischen dem Hersteller und Qatar Airways ist damit nicht gelöst. Es laufen weitere Gerichtsverfahren. Unabhängig von deren Ausgang muss die Fluggesellschaft weitere Airbus A350-1000 abnehmen und bezahlen. Erst vor wenigen Wochen unterlag der Carrier in Sachen der seitens des Flugzeugbauers stornierten Großbestellung über 50 A321neo ebenfalls. Airbus darf die Maschinen an andere Kunden verkaufen und soll dem Vernehmen nach auch bereits damit begonnen haben. Qatar Airways wirft dem europäischen Flugzeugbauer erhebliche Qualitätsmängel am A350 vor. Airbus ist der Ansicht, dass es sich allenfalls um kosmetische Mängel handelt. Man verweist auch darauf, dass die EASA diese als nicht sicherheitsrelevant eingestuft habe. Eine Nachbesserung seitens des Herstellers lehnt der Golfcarrier bislang ab. Man verweigerte die Abnahme weiterer Maschinen und aus diesem Grund fordert Airbus Schadenersatz. Nun wurde gerichtlich festgelegt, dass die Fluggesellschaft weitere A350-1000 abnehmen und bezahlen muss. Da man aufgrund der Kündigung des Liefervertrags über 50 Airbus A321neo und des Umstands, dass ein britisches Gericht entschieden hat, dass sich Qatar Airways die Flugzeuge anderweitig besorgen muss, nicht direkt an diese Maschinen kommt, hat man sich bereits beim Konkurrenten Boeing nach Alternativen umgesehen.

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Lufthansa liebäugelt mit Airbus A350-1000

Lufthansa könnte möglicherweise schon bald den Maschinentyp Airbus A350-1000 einflotten. Dabei soll es sich um Maschinen handeln, die eigentlich für Qatar Airways bzw. Aeroflot bestimmt waren. Entsprechende Verhandlungen mit dem Flugzeugbauer sollen laufen. Airbus darf die Bestellungen der staatlichen Fluggesellschaft Russlands aufgrund der Sanktionen, die als Reaktion auf den kriegerischen Überfall gegen die Ukraine erlassen wurden, nicht bedienen. Mit Qatar Airways befindet man sich in einem Rechtsstreit und bereits drei Airbus A350-1000 wurden nicht abgenommen. Nun befindet sich der europäische Flugzeugbauer auf der Suche nach alternativen Abnehmern, wobei hierzu das deutsche Portal Aero.de unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, dass es Airbus und Lufthansa miteinander verhandeln sollen. Demnach soll sich der Kranich-Konzern für die Einflottung von Airbus A350-1000 interessieren. Bislang hat man die kleinere Variante A350-900 in der Flotte. Offiziell kommentieren wollte Lufthansa den Medienbericht nicht. Die Fluggesellschaft hat aber ein Problem, denn die Auslieferung der bestellten Boeing 777-9 wird sich dem aktuellen Informationsstand zumindest bis 2025 verzögern. Der Kranich-Konzern benötigt die Kapazität aber früher, so dass die kurzfristig verfügbaren A350-1000 eine annehmbare Lösung wären, sofern man sich beim Preis einig wird.

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A321neo-Storno: Qatar verliert Klage gegen Airbus

Paukenschlag im Rechtsstreit zwischen Qatar Airways und Airbus. Ein britisches Gericht hat entschieden, dass der europäische Flugzeugbauer die Order über 50 Airbus A321neo stornieren darf. Das Rechtsmittel des Golfcarriers wurde abgewiesen. Im Jänner dieses Jahres annullierte Airbus überraschend eine Großbestellung von Qatar Airways für den Maschinentyp Airbus A321neo. Dies war der vorläufige Gipfel der Unstimmigkeiten zwischen den beiden Unternehmen, denn der Golfcarrier wirft erhebliche Qualitätsmängel am A350 vor. Diese werden vom Hersteller bestritten. Airbus hatte vereinfacht gesagt die Schnauze voll und stornierte die erwähnte Großbestellung. Das wollte Qatar Airways natürlich nicht auf sich sitzen lassen und zog in London vor Gericht. Der Verhandlungsort ergibt sich daraus, dass in den Lieferverträgen das Vereinigte Königreich als Gerichtsstandort für den Fall von Streitigkeiten einvernehmlich vereinbart ist. Somit war die Justiz des Inselstaats am Zug. Qatar Airways konnte kürzlich einen vorläufigen Etappensieg erzielen, denn die Richter gewährten vorläufigen Rechtsschutz. Es wurde Airbus temporär untersagt die Lieferslots des Golfcarriers an andere Kunden zu vergeben. Damit ist jetzt Schluss, denn der europäische Flugzeugbauer kann mit gerichtlichem Segen die 50 Airbus A320neo anderweitig verkaufen. Qatar Airways hat zwischenzeitlich die Fühler in Richtung Boeing ausgestreckt und schielt auf die noch nicht fliegende Boeing 737 Max 10. Dieses Muster hat, ganz davon abgesehen, dass es noch keine Zulassung hat, auch einen anderen Nachteil. Der A321neo hat eine größere Range als das Konkurrenzmodell. Qatar Airways versuchte mit diesem Argument auch das britische Gericht überzeugen, jedoch biss man auf Granit. Die Richter sind der Ansicht, dass sich Qatar Airways sehr wohl

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Qatar Airways fliegt künftig dreimal täglich nach Frankfurt

Die Golfairline erhöht zum 1. Juli ihre Flugfrequenzen zwischen Doha und Frankfurt. Ab 1. Juli 2022 ergänzt ein dritter täglicher Flug das bestehende Angebot aus zwei 777-300ER-Abflügen um 10:25 Uhr und 17:35 Uhr: QR072 verlässt die Main-Metropole um 20:20 Uhr, um 03:30 Uhr erreicht die Boeing 787-9 Doha. Aktuell bietet Qatar Airways zwei tägliche Flüge ab und nach Frankfurt an. Damit mache der Carrier von den Möglichkeiten des neuen EU-Luftfahrtabkommens Gebrauch, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Qatar Airways hatte ihre Haltelinien in Deutschland erreicht: 14 Starts pro Woche in Frankurt und München plus sieben Abflüge von anderen deutschen Airports – mehr gab das bilaterale Luftfahrtabkommen mit Deutschland nicht her. CATA schafft Abhilfe: Das zwischen der EU und Katar 2021 geschlossene Abkommen verhilft Qatar Airways ab 2024 zu weitgehend uneingeschränkten und bis dahin zu stetig steigenden Flugrechten aus der gesamten EU an das Drehkreuz Doha. „Die Strecke zwischen Doha und Frankfurt hat für Qatar Airways eine besondere Bedeutung“, sagte Qatar-Regionalmanager Ronny de Lange. „Sie war die zweite Route nach Deutschland, die von Qatar Airways im Jahr 2002 aufgenommen wurde. Der dritte tägliche Flug von Frankfurt nach Doha verbessert erneut die Konnektivität.“

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Qatar Airways nimmt die Strecke nach Genf wieder auf

Der Golf-Carrier feiert sein Comeback in Genf: Am Sonntag flog Qatar Airways nach zwei Jahren Abwesenheit erstmals wieder den Flughafen Genf-Cointrin an. Die Verbindung QR 100, Genf – Doha, Abflug 16.10 Uhr, Ankunft 23.10 Uhr wird bis Ende Mai viermal wöchentlich, jeweils am Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag und ab Juni täglich angeboten und ermöglicht Anschlüsse nach 140 Zielen im Streckennetz der Airline. Ab dem 1. Juni bietet die Fluggesellschaft wöchentlich 17 Flüge ab der Schweiz nach Qatar an. Abgefertigt werden die Flüge am kürzlich eröffneten Ostflügel des Flughafens Genf. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Flüge nach Genf nach zwei Jahren coronabedingter Pause wiederaufnehmen können. Der Schweizer Markt ist und war immer ein sehr wichtiger für Qatar Airways. Passagiere nach und von Genf können nun wieder unseren preisgekrönten Service geniessen und von exzellenten Verbindungen über unseren Heimatflughafen, den Hamad International Airport, profitieren“, so Eric Odone, Qatar Airways Vice President Sales, Europe.

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Qatar Airways kehrt nach Sarajevo zurück

Qatar Airways hat die Wiederaufnahme der Flüge zwischen Doha und Sarajevo ab dem 3. Juni 2022 angekündigt. Damit kehrt die Fluggesellschaft nach mehr als zwei Jahren pandemiebedingter Auszeit in die bosnische Hauptstadt zurück. Der Golf-Carrier stellte den Flugbetrieb nach Sarajevo zu Beginn der Coronavirus-Pandemie ein. Obwohl die Verbindungen nach Belgrad und Zagreb seither wieder in den Flugplan aufgenommen wurden, blieben Skopje und Sarajevo außen vor. Für die Rückkehr der Flüge in die nordmazedonische Hauptstadt wurde bis dato noch immer kein genaues Datum genannt. Den Flughafen Sarajevo werde die Airline dreimal wöchentlich anfliegen – immer dienstags, freitags und sonntags. Damit bewege sich die Frequenz annähernd auf Vor-Krisen-Niveau, unterhielt die Fluggesellschaft vier wöchentliche Flüge auf der Strecke. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320-Flugzeug. Das berichtet Ex-Yu-Aviation.

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Qatar Airways: Airbus klagt 220 Millionen U.S.-Dollar ein

Golfcarrier Qatar Airways und Airbus liegen sich seit längerer Zeit in den Haaren und mittlerweile sind auch verschiedene Klagen anhängig. Nun zieht der Hersteller in den Vereinigten Staaten von Amerika vor Gericht und will von der Fluggesellschaft 220 Millionen U.S.-Dollar sowie die Rückzahlung von Darlehen durchsetzen. Kernpunkt des Streits sind Qualitätsmängel, die Qatar Airways am Maschinentyp A350 festgestellt hat. Die Zivilluftfahrtbehörde von Katar hat in weiterer Folge Flugverbot erteilt. Der Hersteller sieht die Angelegenheit aber gänzlich anders und insbesondere weit weniger dramatisch als der Kunde. Zunächst weigerte sich Qatar Airways weitere Flugzeuge dieses Typs abzunehmen. Der Streit fand dann seinen vorläufigen Höhepunkt in einer von Airbus ausgesprochenen Kündigung einer A321neo-Großbestellung. Gegen diese zog der Golfcarrier vor Gericht und konnte nach einer ersten Anhörung einen ersten Erfolg erzielen, denn das Gericht untersagt vorläufig die Neuvergabe der Lieferslots. Diese Anordnung gilt vorerst bis zum nächsten Verhandlungstermin, der für den 4. April 2022 anberaumt ist. Qatar will dann eine einstweilige Verfügung beantragen, die für die gesamte Dauer des Verfahrens vorläufigen Rechtsschutz gewähren soll. Ob diese erlassen wird oder nicht obliegt im Ermessen des Gerichts. Airbus hat nun in den Vereinigten Staaten eine Klage gegen Qatar Airways eingebracht und fordert unter anderem 220 Millionen U.S.-Dollar Schadenersatz für nicht abgenommene A350 sowie die Rückzahlung von gewährten Darlehen ein. Auf Anfrage sagte die betroffene Fluggesellschaft, dass noch nichts von diesem Rechtschritt bekannt ist. Man habe noch keine Klage zugestellt bekommen. Dies dürfte sich wohl nur noch um eine Frage weniger Tage handeln.

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Gericht: Airbus darf Qatar-A321neo-Lieferslots vorerst nicht neu vergeben

Golfcarrier Qatar Airways konnte in Sachen der seitens Airbus stornierten Bestellung über 50 A321neo einen Etappensieg erzielen. Ein britisches Gericht untersagte, dass der Hersteller die Lieferslots an andere Kunden vergeben darf. Der Vertrag zwischen den beiden Unternehmen enthält die Klausel, dass im Falle von Streitigkeiten der Gerichtsstand Vereinigtes Königreich als vereinbart gilt. Aus diesem Grund zog Qatar Airways unmittelbar nach der herstellerseitigen Annullierung der Großbestellung in UK vor Gericht. Das Gericht untersagte in erster Instanz, dass Airbus die Kündigung wie gedacht vollziehen darf. Vorerst muss man die Lieferslots weiterhin für Qatar Airways reserviert halten. Der Flugzeugbauer wollte diese eigentlich für andere Kunden verwenden, da man an den Golfcarrier nicht mehr liefern möchte. Es handelt sich aber nur um einen Etappensieg für Qatar Airways, denn inhaltlich halt sich das britische Gericht noch nicht mit der Angelegenheit befasst. Es handelt sich daher nur um einen vorläufigen Rechtsschutz bis zum nächsten Verhandlungstermin. Dieser ist für den 4. April 2022 anberaumt. Qatar Airways erklärte unter anderem gegenüber Al Jazeera, dass man dann eine Einstweilige Verfügung beantragen wird. Auch in Sachen Airbus A350, der eigentlichen Kernursache des Streits, trifft man sich vor Gericht und zwar am 26. April 2022.

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A7-BAC: Qatar Airways verpasst B777-300ER eine Retro-Livery

Golfcarrier Qatar Airways hat der Boeing 777-300ER mit der Registrierung A7-BAC eine Retrolackierung verpasst. Das im Jahr 2008 übernommene Langstreckenflugzeug wurde unter anderem in Toulouse in diesem Farbenkleid fotografiert. Dieses hebt sich deutlich von der aktuellen Qatar-Airways-Livery, die im Startfoto dieses Artikels zu sehen ist, ab. Der 13,6 Jahre alte Langstreckenjet ist das momentan einzige Flugzeug des Golfcarriers, das eine Retrolackierung trägt. In nachstehend eingebetteter Twitter-Galerie ist die A7-BAC im Retro-Outfit zu sehen.

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Qatar Airways bestellt 34 Boeing 777-8F und schielt auf B737-Max-10

Golfcarrier Qatar Airways hat sich für die Bestellung von 34 Boeing 777-8F entschieden. Gleichzeitig sicherte sich die Fluggesellschaft Optionen für 16 weitere Exemplare. Auch auf die Boeing 737 Max 10 hat man ein Auge geworfen. Vor einiger Zeit bestellte Qatar Airways insgesamt 60 Boeing 777X. Die nunmehrige Fachter-Order hat zur Folge, dass man sich mit Boeing dahingehend arrangiert hat, dass die Bestellung der Passagiervariante um 20 Exemplare reduziert wird. Somit erwartet man 40 Boeing 777X (Passagiere) und 34 Boeing 777-8F. Man ist gleichzeitig auch Erstkunde für das Cargoflugzeug. Da Airbus den Auftrag über 50 Airbus A321neo storniert hat, schaute sich Qatar Airways bei Konkurrent Boeing nach Ersatz um. Der Carrier gab bekannt, dass man eine Absichtserklärung über den Kauf von 25 Boeing 737 Max 10 unterschrieben hat. Gleichzeitig sicherte man sich Optionen für 25 weitere Exemplare. Damit würde man hinsichtlich der Stückzahl die seitens Airbus stornierte Order abdecken.

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