Qatar Airways

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Porter Airlines prüft Beitritt zur Luftfahrtallianz Oneworld

Die kanadische Fluggesellschaft Porter Airlines erwägt einen strategischen Schritt zur Stärkung ihrer internationalen Positionierung und prüft einen möglichen Beitritt zur globalen Luftfahrtallianz Oneworld. Dies bestätigte Präsident Kevin Jackson gegenüber dem Fachportal Skift, betonte jedoch, dass eine endgültige Entscheidung noch ausstehe. Die Airline evaluiere derzeit sowohl klassische bilaterale Partnerschaften als auch die Vorteile einer vollwertigen Allianzmitgliedschaft. Porter Airlines, die in den letzten Jahren ihre Flotte signifikant modernisiert und ihr Streckennetz über die Kernmärkte Kanadas hinaus erweitert hat, unterhält bereits enge Kooperationen mit mehreren Mitgliedern der Oneworld-Allianz. Dazu zählen namhafte Gesellschaften wie Alaska Airlines, American Airlines, Qatar Airways und British Airways. Eine offizielle Allianzmitgliedschaft würde diese bestehenden Partnerschaften vertiefen und den Passagieren von Porter Airlines ein global erweitertes Streckennetz sowie durchgängige Reiseerlebnisse bieten. Präsident Kevin Jackson hob hervor, dass Oneworld bislang keinen kanadischen Partner in ihren Reihen habe. Angesichts der aktuellen Expansion und der Positionierung von Porter Airlines in Kanada, wäre die Gesellschaft nach seiner Einschätzung „eine offensichtliche Wahl“ für die Allianz. Dies würde Oneworld helfen, ihre Abdeckung im wichtigen nordamerikanischen Markt zu verbessern. Allerdings merkte Jackson an, dass ein formeller Allianzbeitritt mit höheren Kosten verbunden wäre als die derzeitigen bilateralen Abkommen. Der potenzielle Schritt in eine Allianz wie Oneworld spiegelt die Ambitionen von Porter Airlines wider, die über die regionale Rolle hinauswachsen wollen. Die Gesellschaft, die kürzlich den Betrieb von Turboprops auf moderne Embraer E2-Jets umgestellt hat, um Strecken in die USA und in die Karibik zu bedienen, positioniert sich zunehmend als wichtiger Wettbewerber zu den etablierten kanadischen Fluggesellschaften. Ein Beitritt

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Streik in Belgien: Maastricht Aachen Airport erwartet starken Anstieg des Flugverkehrs

Der Flughafen Maastricht Aachen Airport (MST) bereitet sich auf einen ungewöhnlich starken Anstieg des Flugverkehrs zu Beginn dieser Woche vor. Grund dafür ist ein dreitägiger Streik belgischer Gewerkschaften, der Fluggesellschaften dazu zwingt, ihre Flüge umzuleiten, da der belgische Luftraum von Montag bis einschließlich Mittwoch betroffen ist. Der kleine niederländische Regionalflughafen fungiert in diesen Tagen als wichtiger Ausweichstandort für internationale Verbindungen. Von den Umleitungen sind sowohl Passagier- als auch Frachtflüge betroffen. Bereits am Montag erwartet Maastricht Aachen Airport die Zwischenlandung von vier Flügen der Qatar Airways aus Las Vegas. Am Mittwoch wird die Situation noch angespannter: Es werden acht Passagierflüge von Wizz Air sowie zusätzlich acht Frachtflüge erwartet, die von Qatar Airways Cargo und LATAM Cargo durchgeführt werden. Diese unplanmäßige Zunahme des Flugbetriebs erfordert eine erhebliche Anstrengung in der logistischen Abwicklung. Um den ungewöhnlichen Zustrom an Flugzeugen und die damit verbundenen Abfertigungsprozesse zu bewältigen, mobilisiert der Flughafen eigenen Angaben zufolge Personal aus allen Abteilungen. Dazu zählen nicht nur die üblichen Bodenabfertigungsteams, sondern auch Feuerwehrleute und Büroangestellte, die zur Unterstützung der operativen Abteilungen eingesetzt werden. Dies unterstreicht die Flexibilität des Regionalflughafens, der durch seine geographische Lage nahe der belgischen Grenze oft als Ausweichflughafen dient. Der Streik in Belgien betrifft die Kontrolle des Luftraums und zwingt die Airlines, auf alternative Routen und Flughäfen auszuweichen. Während Großflughäfen wie Amsterdam Schiphol oder Frankfurt ebenfalls Kapazitäten bereitstellen, entlastet Maastricht Aachen Airport die größeren Drehkreuze durch die Übernahme dieser kurzfristigen Flüge und sichert damit die Fortführung wichtiger Fracht- und Passagierrouten in der Region.

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Qatar Airways erhöht Flugkapazitäten nach Asien und Afrika im Winter

Qatar Airways baut ihr Streckennetz im Winter 2025/2026 signifikant aus und erhöht die Flugkapazitäten zu mehreren wichtigen Langstreckenzielen. Die Airline, die ihren Heimatflughafen in Doha hat, reagiert damit auf die weltweit steigende Reisenachfrage. Insgesamt plant die Fluggesellschaft, in diesem Jahr fast 3.000 zusätzliche Flüge in ihr Netzwerk aufzunehmen. Im Fokus der Kapazitätserhöhung stehen Destinationen in Südostasien und Afrika. Die Verbindungen nach Kuala Lumpur werden ab dem 17. Dezember von 14 auf 17 Flüge pro Woche aufgestockt, was reibungslosere Anschlüsse zwischen Südostasien und Metropolen wie London und Paris ermöglichen soll. Auch die Frequenz nach Lagos (Nigeria) steigt zwischen dem 15. Dezember und dem 28. März 2026 von 10 auf 14 wöchentliche Flüge. Dies verbessert die Anbindung zwischen Nigeria und dem globalen Netzwerk der Fluggesellschaft, das über 170 Ziele umfasst. Darüber hinaus stärkt Qatar Airways ihre Präsenz im asiatischen Markt. Die Flüge nach Shanghai werden zwischen dem 1. Januar und dem 28. März 2026 von sieben auf zehn pro Woche erhöht, um der starken Nachfrage in Chinas größtem Luftfahrtmarkt gerecht zu werden. Ab dem 12. Januar wird die Airline auf ausgewählten Flügen nach Singapur den Airbus A380 einsetzen, um die Premiumkapazität auf dieser stark frequentierten regionalen Route zu erhöhen. Die Expansion stützt sich auf die Großraumflugzeug-Flotte von Qatar Airways, die unter anderem Boeing 777 und Airbus A350 umfasst. Die Airline, die 2025 zum neunten Mal zur weltbesten Fluggesellschaft gewählt wurde, ist das erste Unternehmen weltweit, das mehr als 100 Großraumflugzeuge mit dem schnellen Starlink-WLAN ausstattet. Die Wintererhöhungen spiegeln die fortlaufende Strategie der

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Qatar Airways kehrt an die Spitze des globalen Airline-Rankings zurück

Qatar Airways ist im AirHelp Score 2025 wieder zur besten Fluggesellschaft der Welt gekürt worden und verdrängt damit den Vorjahressieger Brussels Airlines vom ersten Platz. Das Ranking des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp bewertet 117 Fluggesellschaften anhand zentraler Faktoren wie Pünktlichkeit, Kundenzufriedenheit und dem Umgang mit Entschädigungsforderungen. Die katarische Nationalairline sicherte sich den Spitzenplatz mit einer Gesamtpunktzahl von 8,16 von zehn möglichen Punkten. Auf Rang zwei folgt mit Etihad Airways (8,07 Punkte) eine weitere arabische Airline, die sich im Vergleich zum Vorjahr um neun Plätze verbessern konnte. Den dritten Platz belegte die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic, die mit 8,03 Punkten nicht nur in die Spitze der Branche vorstieß, sondern auch zu den stärksten Aufsteigern zählt. Die Airline verbesserte sich um 27 Ränge im Vergleich zum Vorjahr. Mit Qantas (7,99 Punkte) und KM Malta Airlines (7,85 Punkte) folgen weitere starke Airlines, wobei KM Malta Airlines ebenfalls eine signifikante Verbesserung um 21 Ränge verzeichnete. Am unteren Ende des internationalen Rankings landete die kanadische Sunwing Airlines (4,30 Punkte) auf dem 117. Platz. Die deutschen Fluggesellschaften bewegen sich im internationalen Vergleich etwas über dem Durchschnitt von 6,36 Punkten mit einem Mittelwert von 6,88. Eurowings belegt trotz eines Rückgangs den soliden 22. Platz (7,37 Punkte), während die Lufthansa sich leicht verbessern konnte und Rang 29 (7,23 Punkte) erreichte. Im Mittelfeld folgten TUI (60. Platz) und Condor (61. Platz). Im separaten Kriterium der Pünktlichkeit sicherte sich Oman Air (8,8 Punkte) wie im Vorjahr den ersten Platz, während Qatar Airways nur auf Rang zehn landete. Bei der Kundenzufriedenheit dominieren erneut

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Qatari Diar will neue Tourismusregion in Ägypten errichten

Katarische Staatsfonds-Tochter lanciert eines der größten ausländischen Immobilienprojekte in Ägypten – Fokus auf gehobene Hotellerie, exklusive Freizeitangebote und massive Infrastrukturverbesserungen. Die ägyptische Tourismus- und Immobilienlandschaft steht vor einer tiefgreifenden Transformation. Qatari Diar, die Immobiliensparte des katarischen Staatsfonds, hat eine wegweisende Vereinbarung über eine Investition in Höhe von 29,7 Milliarden US-Dollar in das Alam Al-Roum Mega-Resort-Projekt an der Mittelmeerküste Ägyptens bekannt gegeben. Dieses Vorhaben, das in Partnerschaft mit Ägyptens New Urban Communities Authority realisiert wird, ist eine der größten ausländischen Immobilienverpflichtungen in der Geschichte des Landes. Es zielt darauf ab, ein mehr als 20 Millionen Quadratmeter großes Gebiet entlang von 7,2 Kilometern Küstenlinie in eine ganzjährige Luxusdestination umzuwandeln. Die Investition teilt sich auf in eine Barzahlung von 3,5 Milliarden US-Dollar für die Landnutzung und eine Sachleistung in Form von Entwicklungsinvestitionen von rund 26,2 Milliarden US-Dollar. Alam Al-Roum ist als Ankerprojekt konzipiert, das die touristische Positionierung Ägyptens auf dem Weltmarkt neu definieren soll. Während Ägypten traditionell für seine antiken Wunder und Kulturschätze in Kairo, Luxor und Assuan bekannt ist, soll diese massive Entwicklung das Land nun auch zu einem global führenden Ziel für meeresabhängigen, gehobenen Ferienverkehr machen. Die Erwartungen sind hoch: Das Projekt soll dem ägyptischen Arbeitsmarkt über eine Viertelmillion neue Arbeitsplätze bringen und die Bemühungen der Regierung unterstützen, bis Ende 2025 eine Zielmarke von 17,5 bis 18 Millionen Touristen zu erreichen. Die Initiative ist ein zentraler Bestandteil der nationalen Strategie zur Diversifizierung der Wirtschaft, um die Abhängigkeit von Öl- und Gaseinnahmen zu reduzieren. Expansion der Luxushotellerie und Freizeit-Infrastruktur Die Ausmaße des

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Qatar Airways beendet Beteiligung an Cathay Pacific: Strategischer Rückzug für 896 Millionen US-Dollar

Nach achtjähriger Beteiligung hat Qatar Airways den Verkauf ihrer gesamten Anteile an der Hongkonger Fluggesellschaft Cathay Pacific Airways bekannt gegeben. Die in Doha ansässige Airline trennt sich von ihrem 9,6-prozentigen Aktienpaket, das im Jahr 2017 für 662 Millionen US-Dollar erworben wurde, und erzielt nun einen Verkaufspreis von 896 Millionen US-Dollar. Cathay Pacific wird die Aktien zu einem Preis von 1,40 US-Dollar (10,8374 Hongkong-Dollar) pro Stück zurückkaufen. Die Transaktion, die am 5. November 2025 der Hongkonger Börse gemeldet wurde, ist noch von der Zustimmung der unabhängigen Aktionäre von Cathay Pacific im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung abhängig. Dieser strategische Rückzug ist Teil der Neuausrichtung des Investitionsportfolios von Qatar Airways und wird von Cathay Pacific als Ausdruck des starken Vertrauens in die eigene Zukunft gewertet. Trotz des Endes der Kapitalbeteiligung haben beide Fluggesellschaften bekräftigt, ihre enge operative Zusammenarbeit innerhalb der globalen Luftfahrtallianz Oneworld fortzusetzen. Details der Transaktion und die historische Beteiligung Die nun beschlossene Veräußerung beendet eine bedeutende, achtjährige Investitionsbeziehung. Qatar Airways erwarb die 9,6-prozentige Beteiligung an Cathay Pacific im Jahr 2017 von der Hongkonger Kingboard Chemical Holdings und anderen Unternehmen. Diese Akquisition war seinerzeit bemerkenswert, da sie die erste Investition eines großen Luftfahrtunternehmens aus dem Nahen Osten in eine Fluggesellschaft in Ostasien darstellte. Die formelle Mitteilung, die der Hongkonger Börse am 5. November 2025 übermittelt wurde, besagt, dass Qatar Airways eine verbindliche Zusage, die sogenannte „Deed of Undertaking“, unterzeichnet hat. Gemäß dieser Zusage hat sich Qatar Airways unwiderruflich verpflichtet, die 643.076.181 Aktien an Cathay Pacific im Rahmen eines außerbörslichen Rückkaufs an das

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Kulturallianz am Himmel: Qatar Airways und Swizz Beatz starten globale Kreativplattform

Qatar Airways, die bei den Skytrax Awards 2025 zur besten Fluggesellschaft der Welt gekürt wurde, hat eine umfassende Kulturpartnerschaft mit dem Grammy-prämierten Künstler und Unternehmer Swizz Beatz bekannt gegeben. Die Allianz wurde im Rahmen eines Events auf der Art Basel Paris 2025 vorgestellt, wo die Fluggesellschaft als Premium-Partner aller fünf weltweiten Art-Basel-Messen agiert. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, Kreativität und Kunst über die Grenzen hinweg zu verbinden. Zum Auftakt der Partnerschaft lancierten Qatar Airways und „The Dean Collection“, die von Swizz Beatz und seiner Frau, der Sängerin Alicia Keys, gegründet wurde, die erste Ausgabe der „Qatar Airways Creative 100“. Diese jährliche Plattform soll die 100 einflussreichsten Kreativen würdigen, deren Arbeit die globale Kultur prägt – von Kunst und Design über Musik und Technologie bis hin zu Sport. Zu den ersten bekannt gegebenen Visionären der „Creative 100“ zählen unter anderem der Grammy-prämierte südafrikanische DJ Black Coffee, der olympische Fechtweltmeister Miles Chamley-Watson, der Chefdesigner von Ferrari, Flavio Manzoni, sowie die Modedesignerin Yoon Ahn, die auch als Schmuckdirektorin von Dior Homme tätig ist. Die Initiative wird offiziell mit einem Auftaktevent im Februar 2026 im Rahmen der Art Basel Qatar in Doha eröffnet. Die Kooperation soll sich auch in der Passagiererfahrung von Qatar Airways widerspiegeln. Als erstes sichtbares Ergebnis der „Creative 100“ wurden Entwürfe für eine Sonderlackierung im Formel-1-Design präsentiert, die die Rolle der Airline als globaler Airline-Partner der Formel 1 unterstreicht. Zudem ist zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Sonderlackierung zur Partnerschaft mit der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 geplant. Parallel dazu wird eine digitale

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Tödlicher Zwischenfall auf Qatar Airways Flug führt zu Klage wegen widerrechtlicher Tötung

Der Tod eines 85-jährigen Passagiers an Bord eines Langstreckenfluges von Los Angeles nach Doha wirft ernste Fragen über die Flugsicherheitsprotokolle und die Reaktion der Besatzung auf medizinische Notfälle auf. Die Familie des Verstorbenen hat eine Klage gegen Qatar Airways eingereicht, die Fahrlässigkeit und widerrechtliche Tötung geltend macht. Im Zentrum der Vorwürfe steht die angebliche Verweigerung einer vorbestellten vegetarischen Mahlzeit, die zu einem Erstickungsanfall geführt haben soll, sowie die umstrittene Entscheidung des Kapitäns, das Flugzeug nicht umzuleiten. Der Fall bewegt sich in einer komplexen rechtlichen Grauzone des internationalen Luftrechts und könnte weitreichende Folgen für die Passagierwahrnehmung der Fluggesellschaft haben. Der tragische Tod des südkalifornischen Kardiologen Asoka Jayaweera auf dem Qatar Airways Flug von Los Angeles (LAX) nach Doha (DOH) zieht weitreichende rechtliche und öffentliche Konsequenzen nach sich. Berichten zufolge verstarb der 85-jährige Passagier, nachdem er mutmaßlich eine nicht vegetarische Mahlzeit erhalten hatte, die er vorbestellt hatte. Die Familie hat Klage eingereicht, die sich auf schwerwiegende Anschuldigungen stützt. Das Herzstück der Klage ist die Behauptung, dass Jayaweera die vorbestellte vegetarische Mahlzeit verwehrt wurde und ihm stattdessen angeblich geraten wurde, bei einer regulären Mahlzeit das Fleisch zu umgehen. Daraufhin soll er beim Essen erstickt sein. Die Familie führt in der Klage eine Aspirationspneumonie als letztendliche Todesursache an. Der umstrittene Ablauf an Bord Der Vorfall ereignete sich laut Berichten etwa zweieinhalb Stunden nach dem Start des rund 15,5-stündigen Fluges, als der Mahltzeitservice begann. Als die Besatzung mit der Verteilung der Mahlzeiten begann, eskalierte die Situation. Die Klage behauptet, die Flugbegleiter hätten die Problematik mit

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Neos stellt Amritsar-Toronto-Flüge aufgrund geringer Nachfrage ein

Die italienische Fluggesellschaft Neos hat ihre Direktverbindung zwischen dem indischen Amritsar und Toronto (Kanada) auf unbestimmte Zeit eingestellt. Als Begründung nannte das Unternehmen die „aktuelle internationale geopolitische Instabilität“ in Verbindung mit einem drastischen Rückgang der Buchungszahlen. Die Route, die erst im April 2023 eingeführt wurde, war primär darauf ausgerichtet, die große panjabische Gemeinschaft in Kanada anzusprechen. Mit einer unzureichenden Auslastung, die die betriebliche Rentabilität nicht mehr gewährleisten konnte, zieht sich Neos ab dem 8. Oktober 2025 vollständig aus dem kanadischen Markt zurück. Die Aussetzung dieser Langstreckenverbindung, die über das Drehkreuz Mailand Malpensa führte und mit dem modernen Boeing 787-9 Dreamliner bedient wurde, verdeutlicht, wie schnell politische Spannungen globale Handels- und Verkehrsadern unterbrechen und damit strategische Investitionen von Fluggesellschaften gefährden können. Der diplomatische Konflikt als wirtschaftlicher Faktor Die Entscheidung von Neos, die Verbindung Amritsar-Mailand-Toronto einzustellen, ist eng mit den angespannten diplomatischen Beziehungen zwischen Indien und Kanada verknüpft, die sich seit dem Jahr 2023 erheblich verschlechtert haben. Die diplomatische Krise, ausgelöst durch schwere Vorwürfe Kanadas gegen die indische Regierung in Bezug auf die Tötung eines kanadischen Sikh-Aktivisten, führte zu einer Eskalation mit gegenseitigen Ausweisungen von Diplomaten und einer kurzzeitigen Aussetzung der Visa-Bearbeitung durch Indien. Diese geopolitischen Spannungen haben eine direkte Auswirkung auf den Flugverkehr und das Reiseverhalten der Bevölkerung. Obwohl Indien und Kanada im Jahr 2022 ihr bilaterales Luftverkehrsabkommen aktualisierten und unbegrenzte Flüge zwischen den Ländern zuließen, was zu einem Höchststand von rund 40 wöchentlichen Flügen führte, ist die Frage, ob dieses Niveau gehalten oder weiter ausgebaut werden kann, angesichts des angespannten

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Aus Aeroitalia wird Air Italy

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia sieht sich gezwungen, ihren Namen und Markenauftritt zu ändern. Ein Gericht hatte entschieden, daß die bisherige Bezeichnung und das Erscheinungsbild der Airline zu nah an der Markenidentität der früheren Alitalia angelehnt seien. Die Markenrechte der Alitalia liegen bei der staatlich kontrollierten Nachfolgegesellschaft ITA Airways. Firmenchef Gaetano Intrieri bestätigte der italienischen Zeitung La Repubblica, daß Aeroitalia künftig unter dem Namen Air Italy am Markt auftreten werde. Intrieri begründet diesen Schritt damit, daß der Markenname Air Italy seiner Einschätzung nach wieder frei verfügbar sei. Die gleichnamige sardinische Fluggesellschaft, die diesen Namen zuvor trug und zeitweise dem Qatar Airways-Konzern gehörte, hatte ihren Flugbetrieb bereits im Februar 2020 eingestellt. Die Verwendung des Namens Air Italy würde somit eine juristische Auseinandersetzung mit der ITA Airways vermeiden. Trotz der gerichtlichen Beanstandungen will Aeroitalia das markante Trikolore-Design – die Farben der italienischen Flagge – beibehalten. Das Design soll jedoch in modifizierter Form zum Einsatz kommen. Die Aeroitalia hatte ihren Betrieb 2022 aufgenommen und bedient hauptsächlich nationale und europäische Strecken. Mit der erzwungenen Namensänderung reagiert die junge Fluggesellschaft auf den fortwährenden Druck etablierter Marktteilnehmer, die ihre Markenrechte verteidigen.

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