Quarantäne

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Quarantäne

Vereinigte Arabische Emirate erteilen Ungeimpften Ausreiseverbot

Die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate gestatten ab dem 10. Jänner 2022 nur noch vollständig geimpften Personen das Land zu verlassen. Ungeimpfte sind ab diesem Zeitpunkt mit einem umfassenden Reiseverbot belegt. Die neue Regelung gilt in erster Linie für Einwohner der Vereinigten Arabischen Emirate, denn ungeimpfte Touristen können ohnehin nur in wenigen Ausnahmefällen einreisen. Je nach Emirat sind die Einreise- und Quarantänebestimmungen abweichend. Das Reiseverbot für ungeimpfte Einwohner soll jedoch für den gesamten Staat gelten. Das Außenministerium der VAE teilte mit, dass vor Auslandsreisen die Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 nachgewiesen werden muss. Andernfalls werde die Ausreise nicht gestattet. Ausnahmen gibt es für Personen, die nachweisen können, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Weiters gibt es Sonderregelungen für den Fall, dass man eine medizinische Behandlung im Ausland in Anspruch nehmen möchte.

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Personalmangel wegen Quarantäne: Qantas reaktiviert A380 im Jänner 2022

Qantas, die größte Fluggesellschaft Australiens, leidet derzeit unter zunehmendem Personalmangel, denn viele Besatzungen befinden sich in Quarantäne. Das führt dazu, dass man bereits im Jänner 2022 den Maschinentyp Airbus A380 wieder in die Luft bringen wird. Eigentlich wollte der Carrier den Superjumbo erst ab etwa Juni/Juli 2022 einsetzen, jedoch befinden sich immer mehr Crews in Quarantäne. Dies hängt damit zusammen, dass in vielen Staaten auch fliegendes Personal nach dem Dienst in eine Absonderung muss. Somit schwindet der verfügbare Stand an Flugbegleitern und Piloten Tag für Tag. Mit dem Wiedereinsatz des Airbus A380 will sich Qantas mehr Flexibilität holen, denn damit können auch die für den Superjumbo ausgebildeten Besatzungsmitglieder wieder eingesetzt werden. Derzeit ist geplant, dass die Strecke Sydney-Los Angeles ab 10. Jänner 2022 mit Airbus A380 bedient wird. Vorerst sind drei Umläufe pro Woche geplant, so Qantas in einer Erklärung. Diese Route wird derzeit überwiegend mit dem Maschinentyp Boeing 787 bedient. Die Regionalregierung von Queensland verlangt aber, dass sich Piloten und Flugbegleiter, die auf internationalen Flügen im Einsatz waren, anschließend für zwei Wochen in Quarantäne begeben. Daraus folgt, dass die verfügbare Personaldecke immer dünner wird. Qantas holt also den Airbus A380 nicht wegen besonders hoher Nachfrage zurück, sondern um akut bevorstehenden Engpässen bei Piloten und Flugbegleitern gegensteuern zu können. Wie bereits erwähnt: Die A380-Crews haben schon länger so gut wie gar nichts zu tun und können nun ihr Comeback im Flugdienst antreten. Vorerst ist vorgesehen, dass von den 12 Superjumbos zunächst eine bis zwei Einheiten reaktiviert werden. Je nach weiterem

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Deutschland setzt Spanien, Finnland, Monaco, Portugal und USA auf die Hochrisiko-Liste

Mit Wirksamkeit zum 26. Dezember 2021 stuft Deutschland unter anderem Spanien und Portugal als so genannte Hochrisikogebiete ein. Österreich, Serbien und Bosnien-Herzegowina werden von der Liste gestrichen. Der Eintrag auf der so genannten Hochrisiko-Liste hat für vollständig Geimpfte und Genesene eher symbolische Bedeutung, da diese nicht in Quarantäne müssen. Ungeimpfte Personen müssen sowohl einen negativen Corona-Test vorlegen als auch sich in Absonderung mit der Möglichkeit des Freitestens nach fünf Tagen begeben. Für so genannte Virusvariantengebiete gelten deutlich strengere Einreisebestimmungen. Folgende Staaten werden mit Wirksamkeit zum 26. Dezember 2021 neu als so genannte Hochrisikogebiete betracht: Finnland Monaco Portugal inkl. der Azoren und Madeira Spanien inkl. der Balearen und Kanarischen Inseln Vereinigte Staaten von Amerika Zypern Von der Hochrisikoliste gestrichen werden mit Wirksamkeit zum 26. Dezember 2021: Belize Bosnien und Herzegowina Malaysia Österreich Serbien Derzeit hat die Bundesrepublik Deutschland die nachstehenden Staaten als so genanntes Virusvariantengebiet eingestuft. Botsuana (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Eswatini (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Lesotho (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Malawi (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Mosambik (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Namibia (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Simbabwe (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Südafrika (Virusvariantengebiet seit 28. November 2021) Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inkl. der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete (Virusvariantengebiet seit 20. Dezember 2021; Hochrisikogebiet bis 19. Dezember 2021) Die nachstehenden Staaten sind mit Stand 25. Dezember 2021 so genannte Hochrisikogebiete: Andorra (Hochrisikogebiet seit 19. Dezember 2021) Ägypten (Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021) Äthiopien (Hochrisikogebiet seit 26. September 2021)

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Salzburg und Innsbruck vor Desaster: Mückstein packt die Virusvarianten-Keule aus

Nach Deutschland beabsichtigt auch die österreichische Regierung dem Vereinigten Königreich mal wieder die Einstufung „Virusvariantengebiet“ aufzustempeln. In der Alpenrepublik sind mit dieser Negativ-Auszeichnung zwar keine Beförderungsverbote verbunden, jedoch gelten besondere Einreisebestimmungen, die sich besonders für die Flughäfen Innsbruck und Salzburg nachteilig auswirken können. Doch damit nicht genug, denn auch Dänemark, Norwegen und die Niederlande sollen als Virusvariantengebiete eingestuft werden. Aus diesen Staaten sowie dem Vereinigten Königreich kommen traditionell besonders viele Wintersportler nach Österreich, um hier ihren Schi- oder Snowboard-Urlaub zu verbringen. Die Einstufung als Virusvariantengebiet hätte zur Folge, dass die ausländischen Gäste mindestens fünf Tage in Quarantäne müssen und sich dann „freitesten“ können. Das stellt nicht nur die Flughäfen, sondern auch die Beherbergungsbetriebe vor Probleme, denn eine so genannte „häusliche Selbstisolation“ ist bei Urlaubern schlichtweg nicht möglich. In Beherbergungsbetrieben dürfen Personen in Quarantäne und normale Urlauber nicht miteinander vermischt werden. Sofern keine „Quarantänehotels“ geschaffen werden, dürften die ausländischen Gäste ihr Zimmer nicht verlassen. Lediglich der Gang zu einer Teststation wäre bedenkenlos zulässig. Urlauber müssten Tests selbst bezahlen Die Einreiseverordnung sieht aber auch vor, dass die Kosten für Testungen aller Art selbst zu tragen sind. Die Teilnahme an den Gratis-Tests, die von den Bundesländern, Apotheken und privaten Anbietern durchgeführt werden, ist im Regelfall an eine gültige österreichische Sozialversicherungsnummer (sprich E-Card) geknüpft. Lediglich die Stadt Wien bietet auch Personen ohne österreichische Krankenversicherung bedingungslos kostenfreie PCR-Testungen und übrigens auch Impfungen gegen Covid-19 an. Außerhalb der Hauptstadt herrscht ein Flickenteppich unterschiedlichster Regelungen. Landeverbote sind mit der Einstufung als Virusvariantengebiet nur dann verbunden, wenn Gesundheitsminister

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Hongkong: Cathay leidet schwer unter Einreisebestimmungen

Die harten Einreise- und Quarantänebestimmungen der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong schlagen sich auch in den Passierzahlen des größten lokalen Anbieters, Cathay Pacific, nieder. Der Carrier hatte im November 2021 nur noch 70.047 Fluggäste. Hongkong praktiziert dermaßen harte Quarantäneregeln, von denen auch fliegendes Airline-Personal erfasst ist, so dass immer mehr Fluggesellschaften ihre Verbindungen in die chinesische Sonderverwaltungszone einstellen. Cathay Pacific leidet darunter, dass viele Mitarbeiter kündigen, da sie wochenlange Hotelquarantänen nach fliegerischen Diensten ins Ausland absitzen müssen. Die Nachfrage ist im Keller, denn für Nicht-Staatsbürger ist die Einreise kompliziert und Einwohner Hongkongs müssen auch vollständig geimpft bei ihrer Rückkehr eine lange Absonderung antreten. Damit will die Leitung der Sonderverwaltungszone die Ausbreitung von Corona bzw. der Omikron-Variante eindämmen. Die Regierung der Volksrepublik China verfolgt weiterhin die so genannte No-Covid-Strategie, die beispielsweise in Australien grandios gescheitert ist. Die geringe Nachfrage spiegelt sich auch in der Auslastung von Cathay Pacific wider. Im November 2021 waren lediglich 26,8 Prozent der Sitze besetzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat eine Verschlechterung um 8,2 Prozent. Im Frachtbereich ist es besser gelaufen, denn der Carrier konnte sich um 15,8 Prozent auf 135.350 Tonnen verbessern. Es ist allerdings nur die „halbe Wahrheit“, denn die Cargoleistung lag im November 2021 um 23,9 Prozent unter jener von November 2019.

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England streicht Hotel-Quarantäne für Einreisende

England verabschiedet sich wieder von der verpflichteten Hotel-Quarantäne für Einreisende aus bestimmten Gebieten. Ab heute wurden alle elf noch verbliebenen Länder, unter anderem Südafrika und weitere afrikanische Staaten, von der sogenannten roten Liste entfernt. Da sich die neue CoV-Variante bereits schnell im Land verbreite, sei die Maßnahme nicht mehr geeignet, um die Ausbreitung bedeutsam zu verhindern. Bislang durften aus Ländern auf der roten Liste nur britische Staatsbürger und Menschen mit Aufenthaltsrecht in Großbritannien einreisen. Nach der Grenzüberschreitung mussten sie die zehntägige Selbstisolation in einem von der Regierung gemieteten Hotel antreten – auf eigene Kosten wohlgemerkt. Das stellte zweifelsohne eine enorme Belastung für die Betroffenen dar. An der Pflicht für Einreisende aus allen Ländern, sich vor und nach der Einreise zu testen, halte die britische Regierung jedoch bislang fest, wie rnd.de berichtet. Nach der Einreise ist ein PCR-Test notwendig, der bei einem zertifizierten Anbieter auf eigene Kosten gebucht werden muss. Bei der Pflicht zur Vorlage eines negativen Testergebnisses vor Antritt der Reise reicht auch ein Antigen-Test aus.

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Brasilien: Umgeimpfte müssen wohl in Quarantäne

Die neuartige Coronavirus-Variante macht der Reisefreiheit vielerorts wieder einen Strich durch die Rechnung. Auch Brasilien plant, die Zügel für umgeimpfte Einreisende straffer zu ziehen. So sei aufgrund der noch nicht vollständig erforschten Omikron-Variante eine härtere Vorgehensweise nötig. Demnach sollen Menschen, die keinen Impfnachweis erbringen können, unmittelbar nach der Einreise in das Land eine fünftägige Selbstisolation antreten. Diese könne erst durch eine negative PCR-Testung verlassen werden. Das kündigte der Gesundheitsminister des Landes an. Bisher genügte für Umgeimpfte die Vorlage eines negativen PCR-Tests bei Einreise, eine Quarantäne musste nicht angetreten werden. Wann und wie die Vorschrift umgesetzt wird, ist unklar. In Brasilien tobt eine Auseinandersetzung zwischen dem impfskeptischen, rechtspopulistischen Präsidenten Jair Bolsonaro und den Gesundheitsbehörden um die Coronapolitik.

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Hongkong sperrt viele Europäer aus

Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong untersagt ab 2. Dezember 2021 Personen, die sich in den letzten 21 Tagen in Deutschland, Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Tschechien, Dänemark, Israel oder Italien aufgehalten haben die Einreise. Lediglich vollständig geimpfte Einwohner dürfen weiterhin Hongkong betreten. Diese müssen sich aber sieben Tage in einer staatlichen Quarantäneeinrichtung absondern und sich anschließend auf eigene Kosten in eine zweiwöchige Hotelquarantäne begegeben. Die Kosten für regelmäßige PCR-Testungen sind ebenfalls selbst zu tragen. Ausländer, die sich in den oben genannten Staaten aufgehalten haben, dürfen grundsätzlich nicht einreisen, wobei es wenige Ausnahmen, für die vorab eine Sondergenehmigung einzuholen ist, gibt. Diese befreit jedoch nicht von der Quarantäne. Personen mit Wohnsitz oder letztem Aufenthaltsort in Angola, Äthiopien, Nigeria und Sambia ist die Einreise nach Hongkong nun generell untersagt. Die Regierung der Sonderverwaltungszone will dadurch die Einschleppung und Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus vermeiden.

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Israel macht die Grenzen wieder dicht

Erst vor wenigen Wochen hat sich Israel nach langer Grenzschließung wieder für ausländische Touristen geöffnet. Damit ist schon wieder Schluss, denn aufgrund der zuerst im südlichen Afrika aufgetretenen Omikron-Variante macht man die Grenzen wieder dicht. Vorerst dürfen nur vollständig geimpfte Staatsbürger Israels einreisen. Diese müssen sich auf den Flughäfen einem PCR-Test unterziehen und am dritten Tag nach der Einreise einen weiteren PCR-Test absolvieren. Bis zum Vorliegen des Befundes des zweiten Coronatests ist eine häusliche Quarantäne einzuhalten. Nicht-Staatsbürger – davon ausgenommen sind Personen mit Wohnsitz in Israel, die eine häusliche Quarantäne antreten können – benötigen wieder eine Sondergenehmigung für die EInreise. Anschließend findet bis zum Vorliegen der Testergebnisse eine Absonderung in Quarantänehotels statt. Ungeimpfte Israelis werden sieben Tage lang isoliert und können die Quarantäne nur dann verlassen, wenn die Testungen negativ ausfallen. Die Regierung hat bereits zahlreiche Staaten auf dem afrikanischen Kontinent rot eingestuft und teilweise auch Landeverbote erlassen. Derzeit sind die Länder im Norden Afrikas noch nicht betroffen.

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Aus UK kommend: Schweiz steckt auch Umsteiger zehn Tage in Quarantäne

Umsteigen in der Schweiz ist für Personen, die sich zuletzt im Vereinigten Königreich aufgehalten haben, gar keine gute Idee. Die Eidgenossenschaft steckt auch Transit-Passagiere, die aus UK kommen, zehn Tage in Quarantäne. Hauptbetroffen von dieser Maßnahme ist die Lufthansa-Tochter Swiss. Zusätzlich zum bislang praktizierten 3G-Nachweis müssen alle Personen, die von UK aus in die Schweiz einreisen wollen oder auf einem dortigen Airport umsteigen wollen, eine zehntägige Quarantäne antreten. Bei Ungeimpften können noch höhere Auflagen bestehen, wobei für diese die Einreise ohnehin mit einer Absonderung verbunden wäre. Neu ist, dass auch Geimpfte Personen einen negativen PCR-Befund vorlegen müssen. Dieser befreit, sofern man aus dem Vereinigten Königreich kommt, aber nicht von der zehntägigen Quarantäne. Diese greift ausdrücklich auch, wenn man nur in Zürich umsteigen möchte. Wie die Schweiz dies genau umsetzen will, ist noch nicht so ganz klar. Jedenfalls sind Flüge beispielsweise von London via Zürich nach New York nun mit einer zehntägigen Absonderung in der Eidgenossenschaft verbunden. Während dieser sind auch kostenpflichtige PCR-Testungen zu absolvieren. Betroffene Passagiere sollten sich unverzüglich mit ihrer Airline und/oder ihrem Reiseveranstalter in Verbindung setzen. Derzeit sind von dieser Neuregelung nur Personen betroffen, die sich zuvor im Vereinigten Königreich aufgehalten haben. Die Schweiz hat erst Ende der vergangenen Woche ein Einreise- und Landeverbot für Passagierflüge, die im Süden Afrikas starten. Staatsbürger der Eidgenossenschaft und Liechtensteins sind ausgenommen, müssen jedoch dann eine Quarantäne antreten und zwar völlig unabhängig vom Impfstatus. Auch aus Belgien, Tschechien und anderen Staaten kommend wurden die Bestimmungen verschärft.

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