Reiseveranstalter

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Urteil: Reiseveranstalter muss Getjet Airlines abgesagte Flüge bezahlen

Der Reiseveranstalter Novaturas und die Fluggesellschaft Getjet Airlines streiten sich seit einiger Zeit vor Gericht über Schadenersatz für vom Tour Operator während der Corona-Pandemie nicht abgenommene, aber vertraglich vereinbarte Flugdienstleistungen. Nun hat ein Berufungsgericht in Vilnius bestätigt, dass der Reiseveranstalter bezahlen muss. Im September 2023 wurde in erster Instanz entscheiden, dass Novaturas die von Getjet Airlines eingeklagte Summe in der Höhe von 1,15 Millionen Euro zuzüglich Zinsen sowie Anwalts- und Gerichtskosten bezahlen muss. Dagegen legte der Reiseveranstalter das Rechtsmittel der Berufung ein. Dieses wurde von der zweiten Instanz abgewiesen, denn das Ersturteil wurde bestätigt. Im Rechtsstreit geht es um einen Chartervertrag, der ursprünglich bis ins Jahr 2022 gelaufen wäre. Novaturas habe die vertraglich vereinbarten Flugdienstleistungen auch nach Aufhebung der strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen nicht abgenommen. In beiden Gerichtsverhandlungen argumentierte der Tour Operator damit, dass Getjet Airines die Dienstleistungen gar nicht hätte erbringen können, da zu diesem Zeitpunkt viele Passagiere nicht in der Lage gewesen wären die von den jeweiligen Regierungen vorgegebenen Einreisebestimmungen zu erfüllen. Sowohl die erste Instanz als auch das Berufungsgericht sah das anders. Der Tour Operator wurde zur Zahlung der eingeklagten Summe zuzüglich acht Prozent Zinsen pro Jahr, gerechnet ab 1. Jänner 2021, verurteilt. Auch muss Novaturas die Getjet Airlines entstandenen Anwalts- und Gerichtskosten ersetzen. Laut Erklärung des Tour Operators prüft man derzeit, ob man vor das Höchstgericht zieht. Nach lokaler Rechtlage hätte dieses außerordentliche Revision aber keine aufschiebende Wirkung, so dass man wohl oder übel bezahlen muss, denn nach Rechtskraft des Berufungsurteils könnte die Fluggesellschaft sonst die

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Summersplash-OGH-Urteil: Maturanten können sich Geld zurückholen

Die AK hat 20 Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Maturareiseanbieters Summersplash für Maturareisen im Jahr 2023 geklagt. Oberlandesgericht und OGH bestätigen: Der Anbieter darf die von der AK beanstandeten Klauseln in den Verträgen nicht mehr verwenden. So geht es etwa um überhöhte Stornopauschalen und unerlaubte Bearbeitungsgebühren von 35 Euro für Namensänderungen, wenn eine andere Person als geplant verreist. Konsumenten können mit einem AK Musterbrief das zu Unrecht verrechnete Geld zurückholen. Die praxisrelevantesten rechtswidrigen Klauseln für Maturareisen im Jahr 2023 – Konsumenten können das unrechtmäßig verlangte Geld kann zurückfordern: Überhöhte Stornopauschalklausel: Bei einer Reiseabsage hat Summersplash Stornopauschalen von 30 bis 85 Prozent kassiert. Das Gericht beurteilte die Klausel als gröblich benachteiligend, da eine 30-prozentige Entschädigung auch dann eingehoben wird, wenn Reisende mehrere Monate oder gar ein Jahr vor der Abreise stornieren. Das scheint nicht angemessen, denn die Reise kann meist weiterverkauft werden. Unzulässige Bearbeitungsgebühr: 35 Euro Bearbeitungsgebühr für Namensänderungen, wenn etwa eine andere Person als vorgesehen verreist ist. Wenn der Anbieter die Reise aufgrund unvorhergesehener Ereignisse, etwa Pandemie abgesagt hat, verrechnete er 25 Euro. Unrechtmäßige Entschädigungspauschale bei „No-Show“: Wenn Maturanten die Reise trotz bestätigter Buchung nicht angetreten haben („Now Show“) war laut Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine Entschädigungspauschale in der Höhe von 85 Prozent des Gesamtpreises zu zahlen. Die Forderung erfolgte zu Unrecht. Konsumenten können sich die unerlaubt eingehobenen Gebühren zurückholen. Für die Rückforderung der zu Unrecht eingehobenen Gebühren für Maturareisen im Jahr 2023 gibt es einen Musterbrief der AK auf deren Heomepage.

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Tui Österreich baut Bulgarien-Angebot aus

Nur ein paar Flugstunden von Österreich entfernt können sich Reisende in Bulgarien über warme Sommertage, eine herrliche Landschaft, türkisblaues Meer, historische Stätten und weitläufige Sandstrände freuen. Das Urlaubsland an der Schwarzmeerküste verzeichnet gute Zuwächse zum Vorsommer. Für einen erholsamen und preisbewussten Familienurlaub am Meer ist Bulgarien bestens geeignet. Tui bietet ab Juli in den Sommermonaten jeweils einen wöchentlichen Direktflug ab Linz und Salzburg nach Burgas an, ab Wien geht es ab Mitte Juni bis zu zweimal wöchentlich immer samstags und sonntags nach Bulgarien. Neu im Programm ist der Tui Kids Club Sol Nessebar. Für preisbewusste Tui Gäste ab 16 Jahren hat das Tui Suneo Perla am Sonnenstrand eröffnet. Bis Ende April können sich Tui Gäste noch besonders günstige Angebote sichern und reisen im Sommer bereits ab 599 Euro pro Person für eine Woche an die Küste Bulgariens. Bulgarien wird dank seiner Strände und historischen Stätten, aber auch aufgrund der geringen Nebenkosten am Urlaubsort, zu einem immer beliebteren Urlaubsziel. Die Schwarzmeerküste Bulgariens hat vielfältige Strände zu bieten. Das Wetter ist hier von mediterranen Einflüssen geprägt. Dadurch ergeben sich in den Sommermonaten perfekte Bedingungen für einen entspannten Badeurlaub am Meer. Die milden Temperaturen im Herbst bieten optimale Voraussetzungen, um das Land und seine geschichtsträchtigen Bauten zu erkunden. Der Goldstrand, im Norden Bulgariens und nahe der Stadt Varna gelegen, hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Hotspot für Junge und Partysuchende entwickelt. Der Sonnenstrand, nahe der Halbinsel Nessebar und etwas nördlich von Burgas gelegen, ist hingegen ruhiger und besonders gut für

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Tui-Passagiere haben beliebteste Hotels gewählt

Im Vorfeld der diesjährigen Verleihung der Tui Global Hotel Awards am 4. März in Berlin stellt das weltweit führende Touristikunternehmen die Top 100 der besten Hotels im weltweiten Reiseangebot vor. „Wir freuen uns sehr, die 100 besten Hotels weltweit bekannt zu geben. Dies ist eine außergewöhnliche Leistung, wenn man bedenkt, dass wir mehr als 13.000 Hotels von Lappland bis Südafrika und von der Karibik bis Hawaii anbieten. Besonders beeindruckt bin ich, dass diese Liste ausschließlich von den ultimativen Urlaubsexperten – unseren Gästen – erstellt wurde“, sagt David Schelp, CEO Markets & Airlines der Tui Group, der diese Aufgabe am 1. Januar 2024 übernommen hat. „Unseren Hotelpartnern danke ich für ihre Vorreiterrolle und gratuliere ihnen, dass sie zu den allerbesten Hotels der Welt gehören. Zusammen mit dem gesamten Tui-Team freue ich mich darauf, nächste Woche bei der Preisverleihung in Berlin herausragende Leistungen zu feiern“, führt  Schelp weiter aus. Die Tui Global Hotel Awards sind eine jährliche Preisverleihung, bei der die Tui im Namen ihrer mehr als 19 Millionen Gäste weltweit die Hotels in ihrem Reiseangebot auszeichnet, die im vergangenen Jahr herausragenden Service und Qualität geliefert haben. „Unsere Gäste stehen bei allem, was wir tun, im Mittelpunkt. Wir schätzen ihr Feedback und auch die Bemühungen unserer Hotelpartner weltweit“, sagt Helen Caron, Group Product & Purchasing Director. „Die Top-100-Hotels werden durch eine sorgfältige Auswertung des Gästefeedbacks ausgewählt. Wir machen es uns jedes Jahr zur Aufgabe, die Leidenschaft und das Engagement zu würdigen, die nötig sind, um die besten Hotelerlebnisse der Welt zu schaffen.

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Alltours nimmt Buchungen für den Winter 2024/25 an

Der deutsche Touroperator Alltours hat mit dem Verkauf von Pauschalreisen für die Wintersaison 2024/2025 begonnen. Eigenen Angaben nach schaltet man die Zielgebiete nach und nach frei. Man ortet bereits jetzt eine hohe Nachfrage zu folgenden Destinationen: Kanaren, Mallorca, Ägypten, Türkei, Karibik, Asien und indischer Ozean. „Wer früh seine Alltours Reise bucht, hat nicht nur die größte Auswahl, sondern profitiert auch von attraktiven Frühbucherrabatten von bis zu 50 Prozent. Für mehr Flexibilität sorgt dabei der Alltours Flextarif, den Kundinnen und Kunden für nur 27 Euro pro Vollzahler hinzubuchen können. Mit ihm können Urlaubsreisen bis 15 Tage vor Reisebeginn ohne Angabe von Gründen storniert werden“, erklärt Georg Welbers, Alltours Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing.

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Ägypten-Reisen: Alltours bietet kostenfreie Storno-Option an

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours bietet Kunden, die Ägypten-Pauschalreisen für den Sommer 2024 an, dass diese bis 14 Tage vor dem planmäßigen Abflug spesenfrei storniert bzw. umgebucht werden können. „Ägypten ist eines unserer beliebtesten Urlaubsziele. Während in der laufenden Wintersaison die Buchungszahlen noch zweistellig wachsen und eher kurzfristig gebucht wird, zögern viele Urlauber aufgrund der Entwicklungen in Nahost vor einer langfristigen Buchung eines Ägyptenurlaubs im Sommer. Mit dieser Aktion wollen wir unseren Kunden mehr Flexibilität bei der Buchung ihres Ägyptenurlaubs bieten und die Bedenken vor einer zu frühzeitigen Buchung nehmen“, erklärt Georg Welbers, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Alltours. Voraussetzung ist, dass die Pauschalreise bis inklusive 30. April 2024 gebucht wird. Der Reisezeitraum muss sich zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2024 befinden.

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Zürich: Reiseveranstalter legt Charterflüge nach Jersey und Guernsey auf

Im Sommerflugplan 2024 lässt der Reiseveranstalter Rolf Meier ab Zürich wieder Charterflüge mit ATR72-500 auf die Kanalinseln Jersey und Guernsey durchführen. Laut Mitteilung des Tour Operators sollen diese im Zeitraum von 11. Mai bis 24. August 2024 jeweils am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden. Die Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-500, die zum Einsatz kommen werden, werden von Blue Islands betrieben. Es handelt sich um so genannte Direktflüge. Zunächst geht es von Jersey mit Zwischenlandung in Guernsey nach Zürich. Dann geht es zunächst nach Jersey, wo ein Stopp eingelegt wird und anschließend weiter nach Guernsey.

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Pauschalreisen: Weiterhin hohe Hurghada-Nachfrage

Erneut ist Hurghada die von Tui-Österreich-Kunden am häufigsten gebuchte Osterferien-Destination. Auf Platz Zwei rangieren die Malediven, gefolgt von Teneriffa und Dubai. Das ägyptische Ziel konnte seine Position „verteidigen“, jedoch sind in diesem Jahr Mallorca und Dubai weniger stark nachgefragt als im Vorjahreszeitraum. Tui Österreich hat eigenen Angaben nach darauf reagiert, dass die Kanaren weiterhin häufig gebucht werden. Dazu legt man je einen Zusatzflug für den 23. März 2024 nach Teneriffa und Gran Canaria ab Wien-Schwechat auf.  Die Top 3 Urlaubsländer sind Spanien – vor allem mit den Kanaren und Mallorca – vor Ägypten und den Malediven. Auf die gestiegene Nachfrage für die Malediven hat Tui mit der Aufnahme zusätzlicher Flugplätze reagiert. Sieht man sich die Regionen im Detail an, liegt Hurghada mit einem guten zweistelligen Plus im Vergleich zum Vorjahr wieder an erster Stelle. Die Malediven und die ganzjährig bereisbare Kanareninsel Teneriffa haben zum Vorjahr einige Plätze gutgemacht und belegen die Ränge zwei und drei im Tui Osterranking. Die Nachfrage nach Fernreisen ist noch einmal stark angestiegen. Die drei beliebtesten Urlaubsländer auf der Fernstrecke – die Malediven, die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA – verzeichnen gute Buchungszuwächse. Katharina Doppler-Reitner, Head of Flug- und Revenue Management bei Tui Österreich, berichtet dazu: „Wir haben auf die hohe Nachfrage für die Malediven reagiert und bis Ende April weitere Flugplätze in unser Programm mit aufgenommen.“ Noch sind Restplätze für die Strecke von Wien auf die Kapverden-Insel Sal buchbar. Auch auf den Osterflügen nach Rhodos sowie Chania (Kreta) sind noch einige Plätze frei. Zudem

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Tui startet neues Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen

Der Reisekonzern Tui konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Oktober bis Dezember 2023) den Umsatz um 15 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro steigern. Die Dienstleistungen der Firmengruppe wurden von etwa 3,5 Millionen Reisenden in Anspruch genommen. Erstmals seit längerer Zeit war das erste Quartal des Geschäftsjahres positiv. Der börsennotierte Konzern kann ein bereinigtes Ebit in der Höhe von sechs Millionen Euro ausweisen. Traditionell ist dieses aufgrund der schwächeren Wintersaison negativ. Firmenchef Sebastian Ebel erklärt, dass die eingeleiteten Maßnahmen Früchte tragen würden und es deshalb gelungen wäre schwarze Zahlen zu schreiben. Gleichzeitig dürfte Tui auch davon profitiert haben, dass man höhere Preise bei den Kunden durchsetzen konnte. Diese wurden im Schnitt um vier Prozent angehoben. In Sachen Buchungen konnte man ein um acht Prozent erhöhte Volumen an Land ziehen. Ebel prognostiziert, dass man das laufende Geschäftsjahr – bezogen auf das operative Ergebnis – mit einem Plus von zumindest 25 Prozent abschließend wird können. Betrachtet man die einzelnen Geschäftsbereiche, so stechen die Kreuzfahrten hervor. In diesem Segment sind die durchschnittlichen Raten um 17 Prozent auf 204 Euro gestiegen. Allerdings waren die Reisenden auch weniger an Bord, denn im Vergleich mit dem Zeitraum der Vorperiode ist ein Rückgang von 2,4 Millionen auf 2,3 Millionen Passagiertage verzeichnet worden. Generell konnte der Tui-Konzern auch im Bereich der eigenbetriebenen Hotels zulegen. Die Reiseveranstalter in Österreich, Deutschland, Polen und der Schweiz schrieben im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gemeinsam ein Plus von 1,3 Millionen Euro. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor steckte dieses Segment mit einem Verlust

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Luftschiffe: Reiseveranstalter will Kreuzfahrten mit Airlander 10 anbieten

Kreuzfahrten und Expeditionen mit Luftschiffen könnten schon in naher Zukunft möglich werden, denn der französische Reiseveranstalter Grands Espaces will genau das in Zukunft anbieten. Dazu hat man eine Absichtserklärung zum Erwerb eines Airlander 10 unterschieben. Für das von Hybrid Air Vehicles geplante Luftschiff gibt es schon eine ganze Reihe von Unternehmen, die entsprechende Absichtserklärungen unterschrieben haben. Beispielweise beabsichtigen Air Nostrum und die Tochtergesellschaft Mel Air diese Luftschiffe im Inlandsverkehr in Spanien und Malta einzusetzen. Unter anderem will man eine Alternative zu Fährverbindungen zwischen dem Festland und den Balearen schaffen. Auch kann man sich vorstellen eine Verbindung zwischen Luqa und dem Gozo Heliport einzurichten. Diese Route liegt seit vielen Jahren brach und wurde in der Vergangenheit mit Helikoptern bedient. Wie es momentan am Gozo Heliport aussieht, hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt. Dem Tour Operator Grands Espaces schwebt vor, dass man künftig Expeditionsreisen mit Luftschiffen in die Polarregionen anbieten könnte. Auch andere Reisen sind für das Unternehmen vorstellbar. Daher habe man sich vorerst einen Airlander 10 gesichert. Wie dieser ausgestattet werden soll, ist noch völlig offen. Allerdings hat der Hersteller bereits vor einiger Zeit mitgeteilt, dass auch der Einbau von Kabinen für Passagiere möglich ist. Dies wäre dann eine Art Comeback der alten Luftschiff-Ära. Allerdings wird es bis mindestens 2028 dauern bis die ersten Fahrgäste eine Kreuzfahrt mit einem AIrlander 10 unternehmen können. Zuvor ist eine Auslieferung nahezu ausgeschlossen, da HAV noch vor der Serienproduktion die notwendigen Zertifizierungen erlangen muss. Ursprünglich strebte man dafür das Jahr 2025 an, jedoch deutet momentan

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