Rumänien

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Rumänien: Hello Jets übernimmt ehemalige Blue-Air-Flugzeuge

In den letzten Tagen war mit der YR-AMA mehrfach eine Boeing 737-500 in den Farben von Blue Air für Aeroitalia im Einsatz. Die Maschine ist aber nur auf den ersten Blick von der schwer angeschlagenen rumänischen Billigfluggesellschaft, denn offizieller Betreiber ist die Neugründung Hello Jets. Dieser hat bereits im Juli des Vorjahres das AOC und die Betriebsgenehmigung seitens der Zivilluftfahrt Rumäniens erhalten. Das erste Flugzeug, das „umgemeldet“ wurde, ist die Boeing 737-500 mit der Registrierung YR-BAG. Der Mittelstreckenjet ist 32,6 Jahre alt und war unmittelbar zuvor bei Blue Air im Einsatz. Allerdings war dieses Exemplar schon länger geparkt. Zwischenzeitlich wurden auch weitere Flugzeuge aus Blue-Air-Beständen zu Hello Jets umgemeldet. Dabei handelt es sich um die Boeing 737-800 mit der Registrierung YR-BMQ und die B737-700 YR-BMR. Auch diese tragen weiterhin die Livery des einstmaligen Betreibers. Zeitgleich ist die Flotte von Blue Air auf nur noch drei Maschinen geschrumpft. Es handelt sich dabei um die Boeing 737-800 mit den Registrierungen YR-BMM und YR-BMN sowie die B737-500 mit dem Luftfahrtkennzeichen YR-AME. Es ist davon auszugehen, dass auch diese in Kürze auf das AOC von Hello Jets wechseln werden. Eine Maschine könnte jedoch zu Transavia wechseln. Beide Unternehmen wollten zu dieser Angelegenheit keine Stellungnahme abgeben. Während Blue Air sich seit einiger Zeit in einem Insolvenzverfahren nach rumänischem Recht befindet und Anfang September 2022 den Flugbetrieb einstellen musste, ist Hello Jets eine Neugründung. Allerdings sind die beiden Unternehmern auf Eigentümerseite eng miteinander verbunden, denn Cristian Rada gehören sowohl Hello Jets als auch 99,99 Prozent der

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Verschleppte Erstattungen: Blue Air kassiert weitere Geldstrafe

Die finanziell schwer angeschlagene Billigfluggesellschaft Blue Air kassierte seitens der nationalen Verbraucherschutzbehörde Rumäniens eine weitere Geldstrafe. Der Carrier muss umgerechnet knapp über zwei Millionen Euro bezahlen, weil man erneut die Erstattung von Flugtickets verschleppt hat. Es ist nicht das erste Mal, dass Blue Air wegen massiv verzögerter bzw. bis dato nicht durchgeführter Rückzahlung von Ticketgeldern abgesagter Flüge ein Bußgeld kassiert. Das Unternehmen wurde bereits mit einer Geldstrafe belegt, weil man es in der Vergangenheit mit der einwöchigen Erstattungsfrist nicht genau genommen hat. Diesmal betrifft der Zeitraum, für den man sanktioniert wird, die Zeit zwischen 15. Juni und 30. August 2022. Die Verbraucherschutzbehörde wirft dem Unternehmen vor, dass man die siebentägige Erstattungsfrist bei gestrichenen Flügen neuerlich absichtlich missachtet haben soll. Auch wirft man dem Carrier vor, dass ein Zusammenhang zwischen diesem Verhalten und der desaströsen Finanzlage besteht. Blue Air musste kürzlich sämtliche Linienflüge einstellen. Zunächst hieß es, dass man nur wenige Tage am Boden bleibt, jedoch verlängerte man die „Pause“ dann bis 10. Oktober 2022. Zwischenzeitlich gab das Unternehmen selbst bekannt, dass man auf unbestimmte Zeit nicht auf eigene Rechnung fliegen kann. Im Wetlease ist man momentan für Aeroitalia unterwegs, um zumindest kleine Einnahmen in die klammen Kassen bekommen zu können.

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Tarom stellt Bukarest-Wien ein

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom stellt mit Wirksamkeit zum 28. Oktober 2022 die Nonstopverbindung zwischen Bukarest und Wien ein. Bereits jetzt bedient man diese Route nur noch in stark reduziertem Umfang. Derzeit ist völlig offen, ob Tarom in Zukunft die österreichische Hauptstadt wieder ins Streckennetz aufnehmen wird. Ein Sprecher bestätigte lediglich, dass neben Wien auch Barcelona eingestellt wird, jedoch über eine mögliche Wiederaufnahme noch nicht entschieden wurde. Beide Destinationen sind momentan auch nicht im Sommerflugplan 2023 buchbar. In der bevorstehenden Winterperiode 2022/23 werden drei Fluggesellschaften zwischen den Hauptstädten von Österreich und Rumänien unterwegs sein. Es handelt sich um Austrian Airlines, die drei tägliche Verbindungen anbieten, Wizz Air mit drei Rotationen pro Woche und Ryanair mit sechs wöchentlichen Umläufen.

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Rumänien: Blue Air verschiebt Comeback auf unbestimmte Zeit

Der rumänische Billigflieger Blue Air hat das auf den 10. Oktober 2022 verschobene Comeback vorläufig abgesagt. Einen neuen Termin für die mögliche Wiederaufnahme der Linienflüge nennt man diesmal nicht mehr. Aus finanziellen Gründen musste der Lowcoster, der sich in einem Insolvenzverfahren nach rumänischem Recht befindet, vor einigen Wochen den Flugbetrieb einstellen. Zunächst behauptete man, dass man in wenigen Tagen wieder abheben wird, ehe mal dann kurzfristig auf den 10. Oktober 2022 verschoben hat. Auch dieser Betrieb hält nicht. Blue Air teilte dazu unter anderem mit: „Die vielen schwerwiegenden finanziellen und betrieblichen Härten, die durch die COVID-19-Pandemie entstanden sind, haben alle Fluggesellschaften zu spüren bekommen, aber noch stärker die privaten regionalen Fluggesellschaften, die ums Überleben kämpfen. Ungeachtet dieser und anderer widriger Umstände tut Blue Air, ein stolzes rumänisches Privatunternehmen, sein Bestes, um den Flugbetrieb wieder aufzunehmen.Zu diesem Zweck führt Blue Air derzeit Gespräche mit potenziellen Investoren, Kreditgebern und der rumänischen Regierung, um ihr Kapitalprofil so umzustrukturieren, dass sie den Flugbetrieb wieder aufnehmen kann.Aufgrund der Komplexität dieses Prozesses ist Blue Air derzeit leider noch nicht in der Lage, den Flugbetrieb am 10. Oktober 2022 wieder aufzunehmen. Blue Air wird nach Abschluss der laufenden Gespräche zeitnah bekannt geben, wann sie mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs ihrer Flotte rechnet“. Zwischenzeitlich versucht der Billigflieger mit den wenigen verbliebenen Flugzeugen, die noch nicht zurückgegeben oder von Leasinggebern einzogen wurden, als ACMI-Provider Geld zu verdienen. Beispielsweise war man am Wochenende mit der YR-AMA im Auftrag von Aeroitalia in der Luft.

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Bukarest: HiSky Europe legt zwei neue Strecken auf

Auch die rumänische Fluggesellschaft HiSky Europe reagiert auf den Umstand, dass sich der Mitbewerber Blue Air in schweren Turbulenzen befindet. Man legt ab Bukarest zwei weitere Strecken auf. Diese sollen mit Airbus A320 bedient werden. Blue Air musste vor einigen Wochen den Flugbetrieb einstellen. Zunächst ging man davon aus, dass man ab 12. September 2022 wieder abheben kann, jedoch konnte man den Termin nicht einhalten. Derzeit hofft der Billigflieger, dass es am 10. Oktober 2022 soweit sein wird. Allerdings sind noch viele Fragen offen. In der Zwischenzeit haben Mitbewerber wie Wizz Air reagiert und angekündigt, dass die Präsenz in Rumänien deutlich aufgestockt wird. HiSky ist eine Fluggesellschaft mit Sitz in der Republik Moldau. Kürzlich wurde bekannt, dass man über einen Leasinggeber zwei Airbus A321LR beziehen wird. Unter dem Namen HiSky Europe unterhält man in Rumänien eine EU-Tochter. Diese wird im Winterflugplan 2022/23 die Destinationen Brüssel und Dublin neu ab Bukarest anbieten. Beide Routen sollen mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Die belgische Hauptstadt soll ab 4. November 2022 an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Zwischen 30. November 2022 und vorerst 27. Jänner 2023 plant man zusätzlich auch mittwochs zu fliegen. Dublin will man ab 7. Dezember 2023 jeweils an den Tagen Mittwoch, Samstag und Sonntag ansteuern.

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Rumänien: Legend Airlines hat AOC für A340-Betrieb in der Tasche

Die junge Fluggesellschaft Legend Airlines hat seitens der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde die AOC-Zulassung für den Maschinentyp Airbus A340 erhalten. Der Vierstrahler mit der Registrierung YR-LRC darf nun für Passagier- und Frachtflüge eingesetzt werden. Die erste Maschine des Start-Ups trägt die Seriennummer 844 und war vormals bei Air Belgium im Einsatz. Vor der Registrierung in Rumänien wurden auf dem Flughafen Amman umfangreiche Wartungsarbeiten vorgenommen. In Kürze wird Legend Airlines mit der künftigen YR-LRB einen weiteren Airbus A340-300 erhalten. Auch dieser war zuvor bei Air Belgium im Einsatz. Beide Flugzeuge werden von Airbus Financial Services geleast. Legend Airlines teilte mit, dass der Flugbetrieb in naher Zukunft aufgenommen werden soll. Man hält die Genehmigung für die Durchführung von Passagier- und Frachtflügen. Das AOC und die Betriebsgenehmigung wurden von der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt.

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Blue-Air-Neustart gescheitert: Comeback nicht vor dem 10. Oktober 2022

Die rumänische Fluggesellschaft Blue Air wollte ursprünglich am 12. September 2022 in deutlich verkleinertem Umfang wieder abheben. Daraus wird nun nichts, denn man kann eigenen Angaben nach die Betriebskosten nicht bezahlen. Der Flugbetrieb soll bis mindestens 10. Oktober 2022 eingestellt bleiben, so das Unternehmen. Man befindet sich seit einiger Zeit im Clinch mit der staatlichen Konsumentenschutzbehörde. Diese hatte gar zum Boykott des Carriers, der sich seit fast zwei Jahren in einem Gläubigerschutzverfahren befindet, aufgerufen. Nachdem das Unternehmen ein Bußgeld zu Gunsten des Umweltschutzfonds nicht bezahlt hatte, wurden die Bankkonten des Unternehmens gesperrt. Daraufhin musste man den Flugbetrieb einstellen. Ursprünglich erklärte Blue Air, dass man am 12. September 2022 wieder abheben wird, jedoch wird daraus nichts. „In den letzten 48 Stunden haben die Geschäftsleitung, der Verwaltungsrat und die Aktionäre von Blue Air festgestellt, dass die Höhe der Ticketverkäufe erheblich beeinträchtigt wurde und die Beträge, die von den Zahlungsabwicklern eingezogen wurden, von diesen blockiert wurden, so dass das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt nicht über die notwendigen Mittel verfügt, um den Treibstoff und andere Betriebskosten zu bezahlen, die für die ab dem 12. September geplanten Flüge notwendig sind“, so das Unternehmen in einer Stellungnahme. Viele Lieferanten und Dienstleister bestehen auf Barzahlung im Voraus. Dies führt dazu, dass der tägliche Cashbedarf massiv angestiegen ist und dies kann Blue Air derzeit nicht bewerkstelligen. Zunächst müssen alle Schulden beglichen werden. Der rumänische Billigflieger geht derzeit davon aus, dass ein eventueller Neustart nicht vor dem 10. Oktober 2022 erfolgen kann. „Die Entscheidung, die Flüge wieder aufzunehmen, berücksichtigt

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Ab Debrecen und Budapest: Aeroexpress Regional geht mit Embraer 120 auf die Linie

Mittlerweile ist der Maschinentyp Embraer 120 im europäischen Linienflugverkehr nur noch selten anzutreffen. Ab Budapest und Debrecen werden nun Flüge in Richtung Rumänien mit diesem Muster angeboten. Der Embraer-120-Operator Budapest Aircraft Service gründete gemeinsam mit einem Partner die virtuelle Fluggesellschaft Aeroexpress Regional. Über diese Vertriebsfirma werden ab Budapest und Debrecen Flüge nach Rumänien angeboten. Eigenen Angaben nach will man der im Nachbarland lebenden ungarischen Community ermöglichen schneller zu reisen. Die Fahrzeit auf dem Landweg ist durchaus sehr lange. Budapest Aircraft Service, im Außenauftritt gelegentlich auch Base Airlines, war in den letzten Jahren auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Man ist einer der letzten verbliebenen Operators des Maschinentyps Embraer 120 in Europa. In einer Medienmitteilung zeigt sich der ungarische Hauptstadtflughafen erfreut, dass unter der Marke Aeroexpress Regional drei wöchentliche Flüge nach Cluj angeboten werden. Laut Reservierungssystem werden diese an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag durchgeführt. Von Debrecen aus nimmt am an montags, mittwochs und freitags Kurs auf Cluj. An selbigen Tagen fliegt man ab dem ungarischen Airport auch ins rumänische Targu Mures. Flugscheine werden ab 17.500 Forint, was in etwa 43,45 Euro entspricht, oneway verkauft. Je nach Nachfrage kann der Ticketpreis, wie in der Luftfahrt üblich, deutlich steigen. Die Durchführung der Flüge erfolgt mit Embraer 120 von Budapest Aircraft Service. Derzeit verfügt man über drei Turbopropflugzeuge dieses Typs. Diese sind nach Angaben der Airline mit 30 Sitzplätzen bestuhlt.

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Rumänien sperrt Blue-Air-Konten: Flugbetrieb weitgehend eingestellt

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air muss den Flugbetrieb weitgehend einstellen. Das Unternehmen bezahlte eine von der Verbraucherschutzbehörde verhängte Geldbuße nicht. Daher wurden gerichtlich die vorläufige Pfändung von Bankguthaben sowie die Sperre von Firmenkonten verfügt. Der Lowcoster kann Lieferanten nicht mehr bezahlen. Laut offizieller Erklärung von Blue Air soll der Flugbetrieb bis vorläufig Montag, 12. September 2022 eingestellt bleiben. Man hofft, dass man bis dahin die Aufhebung der Pfändung bzw. Kontensperre erwirken kann. Der Umstand, dass die Finanzlage von Blue Air stark angespannt ist, war schon länger ein offenes Geheimnis. Der Carrier hat sich viel Zeit bei der Erstattung von Ticketgeldern gestrichener Flüge gelassen. So viel, dass man sich eine heftige Strafe der Verbraucherschutzbehörde eingehandelt hat. Der Carrier konnte offenbar das Bußgeld in der Höhe von zwei Millionen Euro nicht fristgerecht bezahlen und soll es Behördenangaben nach auch verabsäumt haben ein aufschiebendes Rechtsmittel einzulegen oder aber eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Daher fährt das staatliche Amt nun den harten Kurs der Zwangsvollstreckung. Bereits vor ein paar Tagen hat der Leiter der Verbraucherschutzbehörde ANPC öffentlich zum Boykott von Blue Air aufgerufen. Dies brachte ihm durchaus Kritik ein, denn die Fluggesellschaft konterte mit einer Strafanzeige wegen mutmaßlichem Amtsmissbrauch. Unabhängig davon dürfte sich der Schlagabtausch negativ auf die Buchungszahlen ausgewirkt haben. Blue Air teilt nun mit, dass aufgrund der „unvorhersehbaren Situation“ sämtliche Flüge, die von/nach Rumänien geplant sind bis vorläufig 12. September 2022 abgesagt werden müssen. Als Begründung nannte man den Umstand, dass man aufgrund der behördlich verfügten Kontensperre die Lieferanten nicht bezahlen kann Eigenen

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Rumänien: Air Connect kündigt zehn Strecken an

Mitte Oktober 2022 will in Rumänien die junge Fluggesellschaft Air Connect den kommerziellen Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst will man sechs Strecken, die mit ATR72 bedient werden sollen, anbieten. Unter dem IATA-Code KS will man ab 15. Oktober 2022 ab Bukarest und Cluj zweimal wöchentlich die ungarische Hauptstadt Budapest ansteuern. Am 16. Oktober 2022 sollen ab Bukarest die Ziele Targu Mures (dreimal wöchentlich) und Suceava (fünfmal wöchentlich) folgen. Ab 17. Oktober 2022 sollen von der rumänischen Hauptstadt aus die Ziele Baia Mare (zweimal pro Woche) und Sibiu (dreimal wöchentlich) angesteuert werden. Ab Juni 2023 will man auch in Constanta aktiv werden und von dort aus vier Ziele anbieten. Ab 22. Juni 2023 beabsichtigt Air Connect einmal pro Woche nach Suceava und je zweimal wöchentlich nach Cluj und Timisoara zu fliegen. Ab 25. Juni 2023 soll es einen wöchentlichen Umlauf nach Oradea geben.

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