Salzburg

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Salzburg soll zur Mobilitätsdrehscheibe werden

Noch sind in Salzburg die einzelnen Verkehrsträger untereinander kaum verzahnt. Das soll sich ändern und dabei soll der Flughafen eine zentrale Rolle als Mobilitätsdrehscheibe der Region spielen. Unter dem Projektnamen “Flughafen 4.0” arbeiten Airport, Wirtschaft und Landespolitik intensiv an der Verknüpfung verschiedenster Mobilitätsangebote. Der Verkehr zu den eigentlichen Zieldestinationen soll gebündelt werden. Davon sollen sowohl Einheimsiche als auch Touristen profitieren. „Der Zeitpunkt könnte nicht besser gewählt sein, wir befinden uns gerade in den Planungen für die neue Terminallandschaft am Flughafen und hier brauchen wir jeden Input für zukunftsweisende infrastrukturelle Änderungen. Für die Ansiedlung und Bestandssicherung internationaler Betriebe ist ein funktionierender und gut erreichbarer Flughafen essentiell. Das Mobilitätsprojekt soll dem Flughafen die Möglichkeiten darlegen, wie eine Weiterentwicklung zu einem attraktiven Mobilitätsknoten im regionalen Verkehrssystem aussehen kann. Davon sollen neben den direkten Flugpassagieren auch bestehende große wie kleine Unternehmen maßgeblich profitieren,“ unterstreicht Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer die Wichtigkeit des ambitionierten Projektes. Der „Flughafen 4.0“ soll ins alltägliche, multimodale Verkehrssystem eingebettet werden – attraktive Fuß- und Radwege, bedarfsorientierte Neuangebote im öffentlichen Verkehr, und alternative Mobilitätsmöglichkeiten sowohl für Touristen als auch für Pendler und Bewohner (nutzbar auch abseits des Flugverkehrs) sollen entstehen. „Wir wollen mit Methoden aus der Geoinformatik und Data Science aufzeigen, wie man die intermodale Wegekette der Reisenden bis in die Salzburger Regionen hinein bündeln und weiterentwickeln kann. In Form von Erreichbarkeits- und Planungsszenarien können bedarfsorientierte Optimierungen im Umweltverbund sowie weitere zukunftsweisende Mobilitätsangebote am Flughafen Salzburg simuliert und deren Auswirkungen abgeschätzt werden. Somit wird die Umsetzung neuer Angebote unterstützt und die alltägliche, multimodale

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Flyr nimmt München und Salzburg auf

Das norwegische Airline-Startup Flyr kündigt die Aufnahme von fünf weiteren Routen an. Darunter befindet sich auch eine Nonstop-Verbindung zwischen Oslo und Salzburg, die zweimal wöchentlich bedient werden soll. Der Carrier beabsichtigt ab 5. Jänner 2022 nach Bergamo und in die Mozartstadt zu fliegen. Einen Tag später folgen zwei wöchentliche Flüge nach Genf. München wird Flyr in selbiger Frequenz ab 7. Jänner 2022 bedienen. Einmal wöchentlich will das Startup ab 8. Jänner 2022 zwischen Oslo und Grenoble pendeln.

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SZG: Landesrechnungshof stellt Flughafen gutes Zeugnis aus

Gestern wurde der Bericht des Salzburger Landesrechnungshofs an die politischen Fraktionen des Landes Salzburg übermittelt. Zusammengefasst stellte der Landesrechnungshof dem Flughafen ein gutes Zeugnis aus. Eine Reihe von kleineren Verbesserungsvorschlägen im Bereich der internen Strukturen und Abläufe (Dokumentationswesen) seien entweder bereits integriert oder würden sobald als möglich angepasst. Das betreffe unter anderem eine verbesserte Dokumentation des bereits gelebten „4-AugenPrinzips“ innerhalb der Flughafenführung. „Der Flughafen Salzburg hat bereits in den letzten Jahren viele Einsparungspotentiale genutzt. Dieser Kurs wird strikt weiterverfolgt!“, so der Airport.

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Salzburg vor starkem Winter-Comeback

Für den Salzburger Flughafen ist das Wintergeschäft traditionell besonders wichtig, denn in der kalten Jahreszeit macht Österreichs zweitgrößter Airport den Löwenanteil des Jahresumsatzes. Im Vorjahr war das Schi-Geschäft aufgrund der Corona-Pandemie ein regelrechter Totalausfall. Nun haben zahlreiche Airlines ihre Winterpläne vorgestellt. Besonders stark ist das Angebot ab dem Vereinigten Königreich nach Salzburg. Mit London-City und Southampton legt British Airways zwei neue Strecken auf. Auch ab London-Heathrow fliegt das IAG-Konzernmitglied wieder in die Mozartstadt. Ryanair wird ab London-Stansted und neu auch am Manchester nach Salzburg fliegen. Jet2 bringt Newcastle und Bristol neu an den Start. Weiters fliegt dieser Carrier auch ab Birmingham, Edinburgh, East Midlands und ab weiteren UK-Airports in die Mozartstadt. Aus Keflavik kommend gibt es heuer sogar zwei Anbieter, denn Icelandair und die neu gegründete Play bieten ihre Flugdienstleistungen an. Tarom nimmt eine Verbindung von/nach Bukarest auf. Air Alsie wird ab Feber 2022 unter der Marke Lübeck Air wieder von/nach Lübeck fliegen. Easyjet reaktiviert Hamburg und Berlin Transavia hat heuer die Ziele Rotterdam, Eindhoven und Amsterdam ab Salzburg angekündigt. Flydubai wird weiterhin ab Dubai in die Mozartstadt fliegen. Eurowings steuert mehrmals pro Woche Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Köln/Bonn an. Lufthansa hat Frankfurt am Main im Angebot. Easyjet wird wieder Hamburg und Berlin ansteuern.  Turkish Airlines hält die Hub-Anbindung an Instanbul aufrecht. Weiters wird es ab Salzburg diverse Outgoing-Charter, darunter Teneriffa, Gran Canaria und Hurghada, geben. Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Wochen und Monaten noch weitere Incoming-Charter aufgelegt werden. „Unsere Mannschaft am Flughafen ist bestens für den

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Wizz Air vertagt Salzburg-Comeback abermals

Der ungarische Billigflieger Wizz Air hat das Salzburg-Comeback erneut verschoben und zwar in den Sommerflugplan 2022. Zuletzt war noch St. Petersburg für Mitte Dezember 2021 angekündigt, jedoch wird daraus mal wieder nichts. Wizz Air nahm im Sommer des Vorjahres die Destination Salzburg kurzfristig ins Streckennetz auf. Angekündigt wurde damals ein durchaus umfangreiches Streckennetzt, jedoch zog man sich nach wenigen Flügen wieder zurück. Die für September 2020 angekündigten Aufnahmen von Kiew-Schuljany und St. Petersburg sind bis heute nicht erfolgt und werden in regelmäßigen Abständen nach hinten geschoben. Die im Vorjahr angebotenen Balkan-Strecken hat man gänzlich aus der Planung genommen. Diese sollen nicht mehr reaktiviert werden. Varna sollte eigentlich ab Juni 2021 bedient werden, aber wenige Tage vor dem angekündigten Erstflug machte Wizz Air einen Rückzieher und verschob die Aufnahme um ein ganzes Jahr nach hinten. Kiew-Schuljany und St. Petersburg werden in regelmäßigen Abständen um einige Wochen bzw. Monate verschoben.  Die ukrainische Hauptstadt ist diesmal für 28. März 2022 mit zwei wöchentlichen Umläufen angekündigt. Nach St. Petersburg soll es nun ab 27. März 2022 gehen und zwar viermal pro Woche. Varna ist ab 13. Juni 2022 mit zwei wöchentlichen Rotationen angekündigt. Angesichts der vielen Verschiebungen bleibt es abzuwarten, ob die neuen Termine diesmal halten. Derzeit hat Wizz Air keine Flüge für den Winterflugplan 2021/22 von/nach Salzburg geplant. Dem Carrier wurde zuletzt nachgesagt, dass man einige Schifahrer-Strecken ab dem Vereinigten Königreich bedienen könnte. Bislang heißt es seitens Wizz Air UK aber, dass man keine entsprechenden Pläne für Salzburg habe.

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Corona-Hilfen: Salzburg fehlen 12 Millionen Euro

Österreichs zweitgrößter Flughafen, Salzburg, wird dem aktuellen Stand der Dinge nach keine Corona-Hilfen wie Fixkostenzuschuss oder Ersatz der Verluste, die aufgrund der Pandemie entstanden sind, erhalten. Bislang erzielt der Airport Unterstützung in Form von Kurzarbeit und einem teilweisen Umsatzersatz. Laut einem Bericht der Kronen Zeitung, der auf einem Gespräch mit Geschäftsführerin Bettina Ganghofer basiert, flossen bislang neun Millionen Euro. Der Zugang zu weiteren „Corona-Hilfen“ soll dem Salzburger Flughafen aufgrund der Eigentümerschaft aber verwehrt bleiben. Die weiteren Töpfe sollen nur Unternehmen, die sich in privater Hand befinden, zugänglich sein. Genau das ist aber nicht der Fall, denn der Airport gehört vollständig Stadt und Land Salzburg. Der Salzburger Flughafen ortet eine Ungleichbehandlung, denn Klagenfurt und Wien hätten Hilfsgelder aus jenen Pools, die Salzburg nicht zugänglich sind, bekommen. Das soll daran liegen, dass Wien und Klagenfurt private Mehrheitseigentümer haben und daher als private Unternehmen angesehen werden. „Wenn zwei von sechs Flughäfen Zuschüsse bekommen, ist das wettbewerbsverzerrend“, so Bettina Ganghofer gegenüber der Kronen Zeitung. Bislang hätten Gespräche, die sie mit dem Finanzministerium geführt hat, keinen Erfolg gebracht. Sie will aber weiter kämpfen, denn es geht um etwa 12 Millionen Euro, die Salzburg aufgrund des Umstands, dass die vergangene Wintersaison ein regelrechter Totalausfall war, dringend brauchen kann. Die Managerin verweist auch darauf, dass man allein heuer rund fünf Millionen Euro in Form von Krediten aufgenommen haben. „Uns wäre sehr geholfen, wenn wir zumindest den Verlustersatz mit rund acht Millionen Euro bekommen. Damit müssten wir keine weiteren Mittel aufnehmen“, so Ganghofer gegenüber der Kronen Zeitung.

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Salzburg: Tui Airways UK kündigt East Midlands an

Für den Flughafen Salzburg ist traditionell das Wintergeschäft besonders wichtig. In der vergangenen Saison hat man aufgrund der Corona-Pandemie de facto einen Totalausfall erlitten. Nun kündigen nach und nach Airlines ihr „Wintersport-Comeback“ an. So auch Tui Airways UK. Dieser Carrier wird ab 20. Dezember 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen East Midlands und der Mozartstadt bedienen. Vorerst ist ein wöchentlicher Umlauf geplant. Da es sich um eine saisonale Strecke handelt soll diese bis vorerst 26. Feber 2021 bedient werden. Der Mitbewerber British Airways kündigte Flüge ab Southampton und London City nach Salzburg an. Wien: AUA stockt Leipzig-Dreieck auf In Wien nimmt Austrian Airlines auf der Strecke Wien-Leipzig, die weiterhin mit Zwischenstopp in Nürnberg führt, eine Aufstockung vor. Ab 15. September 2021 wird das Dreieck statt sechsmal pro Woche achtmal bedient. Der innerdeutsche Abschnitt zwischen Nürnberg und Leipzig kann auch weiterhin nicht standalone gebucht werden. Austrian Airlines hat im Zuge der Corona-Pandemie wiederholt Routen zusammengelegt. Temporär wurde Hamburg mit Zwischenstopp in Berlin-Brandenburg bedient und auf einzelnen Stuttgart-Umläufen gab es eine Zwischenlandung in München. Übrig geblieben ist nur noch Wien-Nürnberg-Leipzig-Wien.

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Salzburg: British Airways nimmt London City auf

British Airways wird im Winter 2021 auch von Southampton und London City aus nach Salzburg fliegen. Ab dem innerstädtischen Airport der britischen Hauptstadt sind derzeit zwei Umläufe pro Woche geplant. Durchgeführt werden die LCY-Flüge mit Embraer-Jets von der Tochtergesellschaft BA Cityflieger. Ab 10. Dezember 2021 will man jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag fliegen. Laut British Airways sollen Return-Tickets ab 109 Pfund zu haben sein. Die Verbindung zwischen Southampton und Salzburg soll am 11. Dezember 2021 aufgenommen werden und jeweils am Verkehrstag Samstag bedient werden. Der günstigste Return-Flugschein kostet laut British Airways 75 Pfund. Der Flugplan auf einen Blick: Route Departure and arrival time Schedule Flight No Route Departure time Schedule Flight No LCY – SZG 07.05 – 09.00 Friday and Saturday BA8479 SZG – LCY 10.50 – 11.45 Friday and Saturday BA8480 SOU – SZG 13.00 – 15.00 Saturday BA2829 SZG – SOU 16.50 – 17.50 Saturday BA2930

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SkyUp kündigt Salzburg und Berlin an

Die Billigfluggesellschaft SkyUp plant ab 26. Dezember 2021 zwischen Kiew-Borispil und Salzburg zu fliegen. Die saisonale Route richtet sich in erster Linie an Schifahrer, die ihren Winterurlaub in Österreich verbringen wollen. Bis inklusive 9. Jänner 2022 soll jeweils an Sonntagen geflogen werden. Per 15. Jänner 2022 wechselt man auf den Verkehrstag Samstag. Vorerst sind die Flüge bis zum 19. Feber 2022 buchbar. Eine Verlängerung ist – je nach Nachfrage – möglich. Der Mittbewerber Wizz Air hat im Sommer des Vorjahres die Aufnahme einer Verbindung von Salzburg nach Kiew-Schuljany angekündigt. Eigentlich sollte schon seit September 2020 geflogen werden, jedoch wurde die Aufnahme mehrmals verschoben. Aktuell plant man den Erstflug am 1. April 2022 durchzuführen. SkyUp hatte für den Sommerflugplan 2021 eine große Expansion in Richtung Deutschland angekündigt. Umgesetzt wurde diese nicht, denn alle Strecken, die zeitweise buchbar waren, hatte man wieder abgesagt. Nun kündigt man Borispil-Berlin mit zwei Umläufen pro Woche für den 4. März 2022 an.

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RDC Deutschland baut Nachtzug-Angebot aus

Der private Eisenbahnbetreiber RDC Deutschland will im kommenden Jahr das Angebot der Auto- und Nachtzüge stark ausbauen. 2022 verkehrt der BTE Autoreisezug an insgesamt 136 Verkehrstagen auf der Verbindung zwischen Hamburg und Lörrach gen Süden sowie zwischen Lörrach und Hamburg gen Norden. Dieser Nachtzug hält unterwegs nicht, sondern fährt direkt durch vom Start- bis zum Zielbahnhof. Neu im Angebot 2022 ist ein moderner Schlafwagentyp, der u.a. auch ein Deluxe-Abteil mit Bad-en-suite, schickem Design (Chrom, Holz, Leder), zwei Doppelbetten sowie feinem Sektfrühstück mit frisch zubereitetem Rührei bietet. Die bei Familien und Gruppen besonders beliebte Tickettkategorie „LiegewagenPlus-Abteil“ ist ebenfalls wieder buchbar. ADAC-Mitglieder profitieren außerdem vom Vorteilsprogramm mit Ermäßigung (15EUR pro Strecke/Buchung). In Deutschland ist die RDC Gruppe seit 2009 tätig. Sie betreibt aktuell den BTE Autoreisezug Hamburg-Lörrach, den Personennachtzug Alpen-Sylt-Nachtexpress, den Autozug Blauer Autozug Sylt und den Güterzug Schleswig-Holstein. Darüber hinaus bietet RDC Deutschland Personaldienstleistungen im Linien- und Sonderverkehr sowie Fahrzeugvermietung und Fahrzeugmanagement an.

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