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Ukrainische SkyUp gründet moldauische Tochtergesellschaft Vision Air

Die ukrainische Fluggesellschaft SkyUp hat eine neu gegründete Tochtergesellschaft in Moldau etabliert, die als unabhängige Airline unter der Marke des Mutterkonzerns operiren wird. Rechtlich firmiert diese neue Fluglinie unter dem Namen Vision Air. Obwohl bisher noch keine eigenen Flugstrecken angekündigt wurden, ist der erste Jet, eine Boeing 737-700 mit 149 Sitzplätzen, bereits in Moldau eingetroffen, wie das Portal Avia News berichtet. Das Flugzeug trägt die charakteristische SkyUp-Lackierung samt den Logos des ukrainischen Fußballklubs Schachtar Donezk, dessen Partner SkyUp ist. Der einzige Hinweis auf den neuen Betreiber ist ein kleiner Aufkleber mit der Aufschrift „Operated by Vision Air“. Die betreffende Boeing 737 war zuvor bei SkyUp unter ukrainischer Registrierung UR-SQE im Einsatz und fliegt nun unter moldauischer Kennung ER-SMA. Diese Maßnahme könnte als Reaktion auf die durch den Konflikt in der Ukraine eingeschränkten Flugoperationen und Luftraumregelungen für ukrainische Airlines verstanden werden. Die Gründung von Tochtergesellschaften in anderen Ländern ist eine gängige Strategie in der Luftfahrt, um operative Flexibilität zu erhöhen und Zugang zu neuen Märkten oder stabileren Betriebsumgebungen zu erhalten. Für SkyUp bietet die moldauische Basis die Möglichkeit, den Flugbetrieb unter einer EU-nahen Lizenz fortzusetzen und neue Routen aufzubauen, während die Kernmarke beibehalten wird. Moldau, als Nachbarland der Ukraine, bietet sich hierfür als strategischer Standort an. Es bleibt abzuwarten, welche Flugstrecken Vision Air künftig bedienen wird. Die Ausstattung des Flugzeuges mit den Logos des Fußballklubs Schachtar Donezk deutet darauf hin, daß die Airline möglicherweise auch Charterflüge für Sportteams oder deren Fans anbieten könnte, zusätzlich zu regulären Linienflügen. Die Etablierung von Vision

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SkyUp erreicht herausragendes SAFA-Sicherheitsrating

Die ukrainische Fluggesellschaft SkyUp hat im Oktober 2024 ein herausragendes SAFA-Rating (Safety Assessment of Foreign Aircraft) von 0,21 erreicht, was auf ein hohes Maß an Flugsicherheit hinweist. Dies belegt, dass die Airline alle internationalen Sicherheitsstandards erfüllt, wie sie von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) im Rahmen des SAFA-Programms geprüft werden. Von Oktober 2023 bis Oktober 2024 unterzog sich SkyUp mehr als 20 erfolgreichen Inspektionen in der EU und anderen Teilnehmerländern. SkyUp, bekannt für ihre Charter- und ACMI-Dienstleistungen, setzt laut Qualitätsdirektor Anton Koval auf moderne Technologien und bewährte Praktiken, um globale Sicherheitsstandards zu erfüllen. Das hohe Sicherheitsniveau und die kontinuierliche Überwachung machen SkyUp zu einem vertrauenswürdigen Partner für internationale Geschäftspartner. Koval betonte, dass das Unternehmen weiterhin an der Optimierung seiner Prozesse arbeiten werde, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Flotte zu gewährleisten.

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Wetlease: Skyup fliegt für US-Bangla Airlines

Die ukrainische Fluggesellschaft Skyup Airlines konnte einen Wetlease-Auftrag für zwei Boeing 737 an Land ziehen. Der Carrier wird nun auch für US-Bangla Airlines mit Sitz in Bangladesch fliegen. Laut Mitteilung umfasst der Vertrag zwei Boeing 737 mit der Option auf die Ausdehnung auf weitere Maschinen. Von Dhaka aus soll Skyup im Auftrag von US-Bangla Airlines diverse Routen in der Region bedienen. Die Laufzeit der Wetleasevereinbarung ist vorläufig bis zum 31. März 2025 befristet.

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Skyup fliegt mit drei Boeing 737 für Wizz Air

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat seit 1. April 2024 drei von Skyup betriebene Boeing 737 im Wetlease. Die Maschinen sind in Bukarest und Warschau-Chopin stationiert und bedienen im Auftrag des pinkfarbenen Lowcosters zahlreiche Routen. „Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit SkyUp bekannt zu geben. Ihr Engagement für operative Exzellenz und ihr Engagement für die Aufrechterhaltung hoher Sicherheits- und Professionalitätsstandards Sicherheit und Professionalität stimmen perfekt mit unseren Werten überein, wie unsere bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit bewiesen hat. In diesem Sommer streben wir neue Höhen an, indem wir mit SkyUp zusammenarbeiten, um Passagieren einen außergewöhnlichen Service zu bieten“, so Mauro Peneda, Head of Operations Control Center bei Wizz Air. Laut Mitteilung von Skyup ist der Wetlease-Vertrag, der drei Maschinen umfasst, vorerst bis zum 31. März 2025 befristet. Zwei Boeing 737 fliegen ab Bukarest-Otopeni für Wizz Air und eine ab Warschau-Chopin. Dieser ACMI-Auftrag, der an den ukrainischen Luftfahrtkonzern, der mit Skyup MT auch über einen EU-Ableger verfügt, steht auch vor dem Hintergrund, dass Wizz Air stark von den Problemen rund um jene Pratt&Whitney-Triebwerke, die bei der A320neo-Reihe verwendet werden, betroffen ist. Das Einmieten von Flugzeugen samt Besatzungen soll die Folgen zumindest ein wenig abmildern. „Die Entwicklung von Transporten im Rahmen von ACMI-Verträgen ist derzeit ein zentraler Bestandteil unserer Entwicklungsstrategie. Die Unterzeichnung des Vertrags mit Wizz Air ist ein ist für uns eine wichtige Etappe, da wir bereits über positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dieser Fluggesellschaft haben. Dies bestätigt einmal mehr, dass SkyUp ein zuverlässiger Partner für Partner für die europäischen Marktführer

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Skyup MT legt Linienflugpläne auf Eis

Entgegen vorheriger Ankündigungen will Skyup mit der maltesischen Tochtergesellschaft vorerst nicht ins Liniengeschäft auf eigene Rechnung einsteigen. Der Konzern hatte während der Zertifizierungsphase von Skyup MT wiederholt angekündigt, dass man als Lowcoster zahlreiche Routen auf eigene Rechnung bedienen will. Zu keinem Zeitpunkt wurden konkrete Strecken genannt, jedoch deutete man vage an, dass die Stationierung von Flugzeugen unter anderem in Österreich, Tschechien, der Slowakei, dem Baltikum und in anderen Staaten vorstellbar wäre. Geschehen ist in diese Richtung bis dato nichts, denn sowohl die ukrainische Skyup als auch ihr Malta-Ableger führen weiterhin lediglich Charterflüge durch sowie erbringen ACMI-Dienstleistungen. Dabei soll es lauft einem Bericht von CH-Aviation.com auch bleiben, denn die Linienflugpläne wurden ad-acta gelegt. Gänzlich beendet ist das Projekt zwar nicht, jedoch derzeit keinen Zeitplan. Möglicherweise könnte es auch daran liegen, dass auch in diesem Sommer die Nachfrage in den Bereichen Charter und Wetlease sehr hoch ist.

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Ukraine: Skyup erlangt IOSA-Safety-Audit

Die ukrainische Billigfluggesellschaft Skyup Airlines konnte ungeachtet des Krieges, der momentan im Heimatland des Carriers wütet, das so genannte IOSA-Safety-Audit erlangen. Dieses gilt als Goldstandard und ist für die Zusammenarbeit mit anderen Luftfahrtunternehmen von hoher Bedeutung. Es gibt einige Konzerne, beispielsweise die Lufthansa Group, die im Regelfall nur mit Unternehmen, die über dieses international anerkannte Audit verfügen, Kooperationen eingehen. Das gilt für Interling-, Codeshare- und Wetlease-Zusammenarbeit. Das hat auch seinen guten Grund, denn nur so ist sichergestellt, das Sicherheitsstandards eingehalten werden. Das gegenseitige Auditieren wird durch das Vorhandensein des IOSAs erheblich vereinfacht. Skyup Airlines war vor dem kriegerischen Überfall der russischen Armee gegen die Ukraine auf eine aufstrebende Billigfluggesellschaft. immer wieder hatte man mal Ärger mit den Flughafenbehörden bzw. der Flugsicherung der Ukraine, jedoch ging es dabei stets ums Geld und nicht um sicherheitsrelevante Aspekte. Der Carrier war dafür bekannt, dass man nicht jeden Gebührenbescheid kommentarlos bezahlt hat, sondern sich durchaus zur Wehr gesetzt hat, wenn man sich ungerecht behandelt gefühlt hat. Wie in der Luftfahrt fast branchenüblich: Den einen oder anderen Rückstand hatte man auch „rein zufällig“ angehäuft. Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Ukraine International Airlines oder Bees Airlines konnte Skyup Airlines davon profitieren, dass Leasinggeber verlangt haben, dass die Flugzeuge außer Landes gebracht werden. Das Skyup-Management machte sich sofort auf die Suche nach ACMI- und Wetlease-Aufträgen. Eigentlich hätte man als Nicht-EU-Carrier gar nicht innerhalb der Europäischen Union für andere Fluggesellschaften fliegen dürfen, jedoch wurden großzügig Sondergenehmigungen erteilt. Das Luftfahrtunternehmen konnte sich nicht nur in der Luft halten, sondern

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Skyup MT: Flotte auf drei Boeing 737-800 angewachsen

Die Flotte der maltesischen Fluggesellschaft Skyup MT ist mittlerweile auf drei Boeing 737-800 angewachsen. Sämtliche Maschinen, die der EU-Ableger der ukrainischen Billigfluggesellschaft betreibt, wurden bislang vom ukrainischen aufs maltesische AOC umregistriert. Neuzugänge hat man bislang keine übernommen, jedoch ist auch dies angekündigt. Laut Mavio News ist die dritte Boeing 737-800 jene, die zuvor als UR-SQP eingetragen war. Nun trägt der Mittelstreckenjet die Registrierung 9H-SAS. Im Sommerflugplan 2024 nimmt man auch Airbus A320 ins Wetlease.

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Skyup mit rund 1,5 Millionen Passagieren im Jahr 2023

Die ukrainische Billigfluggesellschaft Skyup und ihr maltesischer Ableger Skyup MT konnten im Jahr 2023 insgesamt 10.528 Flüge durchführen. Dabei handelte es sich fast ausschließlich um Wetlease-Aufträge für andere Airlines sowie um Charteraufträge, die man für Reiseveranstalter erfüllt hat. Vor dem kriegerischen Überfall der Russischen Föderation gegen die Ukraine war Skyup als Lowcoster auf eigene Rechnung aktiv. Unter anderem aufgrund des gesperrten Luftraums der Ukraine musste man sich neue Einnahmequellen suchen. Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Ukraine International oder Bees Airline ist es gelungen sich als ACMI- und Charteranbieter außerhalb des Heimatstaats zu etablieren. Auf Malta hat man mit Skyup MT einen eigenen EU-Ableger ins Leben gerufen. Dieser ist seit einiger Zeit operativ in der Luft. Laut Mitteilung haben die beiden Airlines zusammengerechnet im Jahr 2023 etwa 1,5 Millionen Fluggäste an Bord gehabt. Im Rahmen von Wetlease-Aufträgen war man unter anderem für Fly Egypt, Wizz Air Abu Dhabi, Wizz Air Malta, Hisky, Flyone, Tunis Air, Corendon und Tailwind Airlines unterwegs. Charterflüge hat man sowohl für externe Tour Operators als auch für die Konzernschwester Join Up durchgeführt.

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Skyup MT nimmt zwei Airbus A320 ins Wetlease

Die ukrainische Billigfluggesellschaft Skyup konnte sich seit Kriegsausbruch in der Ukraine durch Wetlease-Aufträge in der EU und anderen Regionen in der Luft halten. Auf Malta hat man eine Tochtergesellschaft ins Leben gerufen und genau diese holt sich nun selbst Wetlease-Flugzeuge. Einst war Skyup eine Billigfluggesellschaft, die innerhalb der Ukraine, aber auch international, aktiv war. Für das Jahr 2022 hatte man zahlreiche neue Routen in die D-A-CH-Region angekündigt, jedoch wurde aus der Expansion nichts, denn im Feber 2022 meinte die Russische Föderation ihren Nachbarstaat kriegerisch überfallen zu müssen. Der Luftraum der Ukraine ist bis heute aus Sicherheitsgründen für ziviles Fluggerät gesperrt. Nicht alle ukrainischen Carrier haben es geschafft rechtzeitig ihre Maschinen außer Landes zu bringen und sich darüber hinaus ACMI- und Charteraufträge an Land ziehen können. Ukraine International musste gar Insolvenz anmelden, denn nach ein paar Flugaufträgen kam so gut wie nichts mehr hinterher. Skyup war bewusst, dass man als Non-EU-Carrier nur aufgrund von Sondergenehmigungen innerhalb der EU ACMI- und Wetlease-Aufträge erfüllen darf. Daher gründete man auf Malta den Ableger Skyup MT. Von den ersten Ankündigungen, dass ein großer Billigflieger aufgezogen werden soll, ist man weit entfernt. Das Luftfahrtunternehmen führt hauptsächlich Charter- und Wetlease-Aufträge durch. Derzet fliegt man beispielsweise im Auftrag von der in der Republik Moldau ansässigen Flyone. Es gibt momentan keine Anzeichen dafür, dass die angekündigten Linienflüge auf eigene Rechnung in absehbarer Zeit realisiert werden könnten. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com nimmt Skyup MT im Zeitraum von 5. April bis vorerst 5. November 2024 zwei Airbus A320 von Fly2Sky

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ACMI: Skyup mit über einer Million Passagiere im Sommer 2023

Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine kann Skyup-Airlines dem eigentlichen Geschäftsmodell als Billigfluggesellschaft nicht mehr nachgehen. Rechtzeitig hat man die Flotte außer Landes gebracht und sich auf ACMI- und Charterflüge umgestellt. Im Sommer 2023 beförderte man so 1.047.555 Fluggäste.  Im ACMI- und Charterverkehr hat Skyup eigenen Angaben nach zwischen 1. April und 1. November 2023 6.904 Flüge durchgeführt. Dabei war man auf 440 Routen in 43 Ländern unterwegs. Damit konnte man die Leistung der Vorsaison übertreffen, denn damals hatte man in diesem Bereich 5.412 Movements, auf denen 827.482 Passagiere unterwegs waren. Während der Sommersaison 2023 führte SkyUp Airlines Flüge im Auftrag von Tunisair, FlyOne, HiSky SRL, HiSky Europe SRL, Wizz Air Malta, Wizz Air Abu Dhabi, Corendon Dutch, Tailwind Airlines und FlyEgypt durch.  „Die Fluggesellschaft zeigt eine positive Dynamik und erhöht die Anzahl der Flüge unter ACMI-Verträgen. Wir sind unseren Partnern für ihre Zusammenarbeit dankbar und werden diese Geschäftsrichtung weiter ausbauen. Gleichzeitig sind unsere strategischen Pläne nicht nur auf Europa beschränkt: SkyUp Airlines erhielt die FAR129- und FAOC-Zertifikate für ausländische Fluggesellschaften in den USA bzw. Kanada. Dies ermöglicht es der ukrainischen Fluggesellschaft, ihre Aktivitäten in Nordamerika auszuweiten, d.h. ACMI-Dienste anzubieten und Charterflüge durchzuführen“, kommentiert Dmytro Seroukhov, CEO von SkyUp Airlines.  Die Liste der Top-5-Länder mit den meisten Flügen änderte sich im Laufe des Jahres. Im Jahr 2022 lag die Türkei mit 1.740* Flügen an der Spitze, gefolgt von Deutschland mit 798 Flügen, der Slowakei mit 660* Flügen, Griechenland mit 425 Flügen und Moldawien mit 281 Flügen. In diesem

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