Sommerflugplan

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Graz: Lufthansa fährt München-Hub-Anbindung stark zurück

Im Sommerflugplan 2023 nimmt Lufthansa auf einigen München-Strecken durchaus umfangreiche Kürzungen vor. Davon ist auch die Drehkreuz-Anbindung an Graz betroffen, denn diese soll nur noch einmal täglich angeboten werden. Ursprünglich sollte die Verbindung Graz-München auf bis zu 33 wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Daraus wird jedoch nichts, denn mit Wirksamkeit zum Wechsel auf die Sommerflugplanperiode 2023 werden seitens des Kranich-Konzerns nur noch sieben Rotationen zwischen den beiden Städten angeboten. Für die Konnektivität des steiermärkischen Flughafens ist diese Reduktion durchaus dramatisch, denn zahlreiche Umsteigeverbindungen via München können nicht mehr erreicht werden. Auch sind Reisen im doppelten Tagesrand in die Landeshauptstadt Bayerns künftig nicht mehr möglich. Besonders die Wirtschaft wird von der von Lufthansa nicht näher begründeten Rücknahme der Frequenzen betroffen. Derzeit ist vorgesehen, dass die Anzahl der München-Flüge ab Graz über die gesamte Sommerflugplanperiode 2023 auf sieben Flüge pro Woche, also einmal täglich, beschränkt bleibt. Mit Beginn des Winterflugplans 2023/24 will man wieder aufstocken, jedoch gilt es die tatsächliche Umsetzung abzuwarten. Passagiere können zwar alternativ die Drehkreuz-Anbindungen an den AUA-Hub Wien, das KLM-Drehkreuz Amsterdam sowie den Lufthansa-Hub Frankfurt am Main nutzen, jedoch gehen durch die umfangreiche München-Kürzung dennoch viel Kapazität und Umsteigemöglichkeiten verloren. Die Reduktion der Graz-Strecke ist ab München kein Einzelfall. Lufthansa fährt auch auf den Routen nach Amsterdam, Ancona, Athen, Barcelona, Basel, Bilbao, Billund, Birmingham, Breslau, Budapest, Bukarest, Göteborg, Helsinki, Köln/Bonn, Kopenhagen, London-Heathrow, Madrid, Manchester, Nizza, Paris-Charles de Gaulle, Paris-Orly, Prag, Rom-Fiumicino, Toulouse und Warschau zurück. Je nach Route fällt das Ausmaß der Streichungen stärker bzw. geringer aus. Teilweise handelt

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Etihad nimm Abu Dhabi-Lissabon auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Golfcarrier Etihad Airways eine Nonstopverbindung zwischen Abu Dhabi und Lissabon anbieten. Diese soll an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch und Sonntag bedient werden. Der Erstflug ist für den 2. Juli 2023 angekündigt. Saisonal wird der Carrier ab 18. Juni 2023 jeweils mittwochs und sonntags Málaga ansteuern. Ebenso wird man ab 16. Juni 2023 an Montagen und Freitagen Flüge auf die griechische Insel Mykonos im Portfolio haben. Mit den neuen Strecken nach Lissabon, Málaga und Mykonos bietet Etihad Airways Reisenden in diesem Sommer fast 160 wöchentliche Flüge zu 21 Zielen in Europa an, mit 20 % mehr verfügbaren Sitzen als im Jahr 2022.

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Genf-Montreal: Air Canada erhöht die Kapazität

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada wird im Sommerflugplan 2023 temporär die Kapazität zwischen Genf und Montreal erhöhen. Ab 21. Juni 2023 soll diese Route täglich mit Boeing 777-300ER, die mit 400 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient werden. Bislang und ab 4. September 2023 kommen im Regelfall kleinere Airbus A330-300 zum Einsatz. Von der temporären Aufstockung betroffen ist das Kurspaar AC884/AC885, das täglich auf der Strecke Montreal-Genf-Montreal angeboten wird.

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Basel: ASL France nimmt Constantine auf

Die Fluggesellschaft ASL Airlines France wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Mulhouse und Constantine anbieten. Die Neuaufnahme soll einmal wöchentlich mit Maschinen des Typs Boeing 737-700 bedient werden. Der Erstflug ist für den 28. April 2023 angekündigt. Das Kurspaar 5O535/5O536 soll jeweils am Verkehrstag Freitag durchgeführt werden. Derzeit ist geplant, dass die Route über die Sommerperiode 2023 bedient werden soll. In den Jahren 2020 und 2021 hatte ASL Airlines France die Constantine-Strecke ab Basel-Mulhouse nur in Form einzelner Umläufe im Portfolio.

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Gulf Air stockt Italien-Präsenz auf

Die Fluggesellschaft Gulf Air wird ab März 2023 häufiger zwischen Bahrain und Italien fliegen. Betroffen sind die Routen nach Mailand-Malpensa und Rom-Fiumicino. Das zuerstgenannte Ziel soll mit Wirksamkeit zum 7. März 2023 neu viermal wöchentlich angesteuert werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A321LR geplant. Zwischen 1. Juni und 28. September 2023 wird man zwei von vier wöchentlichen Umläufen nach Nizza verlängern. Ab 6. Mai 2023 wird der Flughafen Rom-Fiumicino dreimal wöchentlich angesteuert. Zwei Kurspaare verkehren dabei nach dem Muster Bahrain-Rom-Mailand. Diese Strecke soll ebenfalls mit Airbus A321LR bedient werden.

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Sommer 2023: Lufthansa reduziert Angebot um 34.000 Flüge

Bei der Lufthansa Group hat man offensichtlich Zweifel daran, dass die eigenen Airlines, aber auch europäische Flughäfen, die man ansteuert, über ausreichend Personal für den Sommer 2023 verfügen. Bereits jetzt hat man damit begonnen den Sommerflugplan 2023 auszudünnen. Laut einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ wurden bereits 34.000 Flüge aus den Planungen genommen. Rein rechnerisch hat man etwa jeden zehnten Flug vorab gestrichen. Lufthansa will sich damit eine größere Flexibilität verschaffen und vermeiden, dass in großem Umfang kurzfristig gestrichen werden muss, so ein Sprecher, der die exakte Anzahl der Stornierungen nicht bestätigen wollte. Ein Firmeninsider erklärte gegenüber dem Medium, dass die Reduktionen zunächst die Kernmarke betreffen. Auch bei den anderen Flugbetrieben soll es in Kürze zu Streichungen für den Sommerflugplan 2023 kommen. Diese könnten äußerst unterschiedlich ausfallen.

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GoToFly kündigt Forli-Oradea an

Die Hausmarke des italienischen Flughafens Forli, GoToFly, will im April 2023 eine Nonstopverbindung nach Oradea aufnehmen. Offizieller Operating Carrier ist Aeroitalia, jedoch sollen von Air Connect betriebene ATR72-600 eingesetzt werden. Der Erstflug ist für den 7. April 2023 angekündigt. Vorerst soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag zu nachstehenden Flugdaten geflogen werden: XZ881: Oradea (OMR) 16:30 – 17:30 Forli (FRL); XZ880: Forli (FRL) 12:30 – 15:30 Oradea (OMR). Der niedrigste Oneway-Ticketpreis beträgt 55 Euro.

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Paris-Orly: Azul nimmt Viracopos/Campinas auf

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul plant im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Viracopos/Campinas und Paris-Orly aufzunehmen. Diese soll sechsmal wöchentlich bedient werden. Als Maschinentyp sind Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350 geplant. In Richtung Paris will man mit Ausnahme des Verkehrstages Dienstag täglich fliegen. Folglich wird auf dem Rückweg mittwochs nicht geflogen. Der Erstflug ist für den 26. April 2023 angekündigt, so Azul.

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Sommer 2023: Air France nimmt Nizza-Marrakesch auf

Im Sommerflugplan 2022 wird die Fluggesellschaft Air France eine saisonale Route zwischen Nizza und Marrakesch bedienen. Diese soll zwischen 7. Juli 2023 und 25. August 2023 zweimal pro Woche angeboten werden. Die Durchführung der Flüge erfolgt am Verkehrstag Montag mit dem Maschinentyp Airbus A320. An Freitagen sollen Airbus A319 eingesetzt werden. Vorerst ist die Neuaufnahme bis 25. August 2023 befristet, jedoch ist bei entsprechendem Markterfolg eine Verlängerung seitens Air France vorstellbar.

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Amsterdam-Brüssel: KLM und Thalys bauen Kooperation aus

Die niederländische Fluggesellschaft KLM und der Eisenbahnbetreiber Thalys bauen ihre Kooperation auf der Strecke Amsterdam-Brüssel weiter aus. Die Airline reserviert für ihre Passagiere zusätzliche Sitze auf den vier täglichen Bahnverbindungen. Diese sind ab 26. März 2023 verfügbar. Im Vorjahr testete KLM die Akzeptanz der Schienenverbindung als Alternative zu klassischen Zubringerflügen. Offensichtlich ist man mit dem Ergebnis zufrieden, denn im Sommer 2023 will der niederländische Carrier deutlich mehr Sitze in den Thalys-Zügen, die gegen Herbst 2023 als Eurostar auftreten werden, anbieten. KLM ist ein entschiedener Befürworter des niederländischen Aktionsplans für Schienen- und Luftverkehrsdienste, der darauf abzielt, internationale Zugreisen als Alternative zum Fliegen zu sechs vorrangigen Zielen (Brüssel, Paris, London, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin) zu verbessern. Der Aktionsplan wurde Ende 2020 von Amsterdam Airport Schiphol, dem niederländischen Eisenbahnnetzbetreiber ProRail, KLM und NS Dutch Railways ausgearbeitet. Der Nachhaltigkeitsansatz von KLM konzentriert sich auf die Verringerung der Emissionen und der Lärmbelastung, und die kontinuierliche Entwicklung des Produkts Luft/Schiene ist Teil dieser Bemühungen. „Wir sind stolz darauf, dieses Luft-Schiene-Produkt auszubauen. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, eine reibungslose Reise für unsere Kunden zu gewährleisten und den Zug auf Kurzstrecken in Europa zu einer immer besseren Alternative zum Flugzeug zu machen. Wir arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen, um die notwendigen Verbesserungen für unsere Kunden zu erreichen“, so Boet Kreiken, Executive Vice President Kundenerfahrung KLM.

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