Spanien

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Air Europa nimmt als erste spanische Fluggesellschaft die Boeing 737 Max 8 in ihre Flotte auf

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa hat als erster Betreiber in Spanien die Boeing 737 Max 8 in ihre Flotte aufgenommen. Das neue Flugzeug stieß am 21. Mai 2025 zur nunmehr 42 Maschinen umfassenden Flotte hinzu. Die Übernahme erfolgte im Rahmen eines bereits 2022 vereinbarten Leasingvertrages mit AerCap. Die Einführung der Boeing 737 Max 8 markiert für Air Europa den Beginn einer Modernisierung ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte. Noch in diesem Jahr sollen drei weitere Maschinen dieses Typs folgen, im Jahr 2026 zwölf und bis Mitte 2027 weitere vier. Laut Informationen von ch-aviation erwartet Air Europa die Auslieferung von insgesamt 29 Flugzeugen des Typs Max 8. Erneuerung der Flotte und Senkung der Betriebskosten im Fokus Juan José Hidalgo, Präsident von Air Europa, betonte, daß die Aufnahme dieses Flugzeugtyps eine neue Ära für die Fluggesellschaft einläute. Neben der Fortsetzung der laufenden Flottenmodernisierung setze man auf modernste Technologie, um in Bezug auf Wirtschaftlichkeit weiterhin führend zu sein. Er fügte hinzu, daß dieses Modell auch zur Reduzierung der Betriebskosten, einschließlich der Wartungskosten, beitrage und somit die langfristigen Rentabilitätsziele des Unternehmens unterstütze. Air Europa plant, die Boeing 737 Max 8 zunächst auf kontinentalen Mittelstrecken sowie auf innerstaatlichen Kurzstrecken einzusetzen. Ein Sprecher der Fluggesellschaft wies darauf hin, daß dies den Flottenerneuerungsprozeß fortsetze, dessen Konsolidierung auf ausschließlich Boeing-Modelle bereits vor einigen Jahren abgeschlossen worden sei. Die derzeit aktive Flotte von Air Europa besteht aus 17 Boeing 737-800, neun 787-8 Dreamlinern und 16 787-9 Dreamlinern. AerCap und Boeing begrüßen die Auslieferung Aengus Kelly, CEO von AerCap, zeigte sich stolz,

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Gericht in Salamanca untersagt Ryanair Gebühren für Handgepäck

Ein Gericht in Salamanca hat entschieden, daß die Billigfluggesellschaft Ryanair für die Mitnahme von Handgepäck keine zusätzlichen Gebühren erheben darf. Das Gericht verpflichtete die Airline zur Rückerstattung von rund 147 Euro an eine Passagierin für fünf Flüge zwischen 2019 und 2024. Das Urteil stützt sich auf eine frühere Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Jahr 2014, wonach Handgepäck als ein unverzichtbarer Bestandteil des Luftverkehrs anzusehen ist und daher nicht separat bepreist werden sollte. Ryanair argumentiert mit seiner Tarifstruktur, die die kostenlose Mitnahme einer kleinen Tasche erlaubt, für größeres Handgepäck jedoch Gebühren erhebt. Die spanische Verbraucherorganisation Facua unterstützte die Klage der Passagierin. Dieses Urteil könnte weitreichende Konsequenzen für das Geschäftsmodell von Billigfluggesellschaften in Spanien und möglicherweise auch darüber hinaus haben, da es die Praxis, für übliches Kabinengepäck extra zu kassieren, in Frage stellt. Es ist nicht das erste Mal, daß Ryanair in Spanien wegen seiner Gepäckrichtlinien in die Kritik gerät. Bereits im vergangenen Jahr verhängten spanische Behörden hohe Geldstrafen gegen mehrere Billigfluglinien, darunter auch Ryanair, wegen unzulässiger Gebühren für Handgepäck. Die Fluggesellschaft kündigte damals an, gegen diese Strafen rechtlich vorzugehen. Das aktuelle Urteil in Salamanca könnte nun die Position der Verbraucherschützer weiter stärken.

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Spanien ordnet Entfernung von über 65.000 Airbnb-Angeboten an

Die spanische Regierung hat die Online-Plattform Airbnb angewiesen, mehr als 65.000 Anzeigen für Ferienwohnungen aus ihrem Angebot zu entfernen. Das zuständige Ministerium begründete diesen Schritt mit Verstößen gegen geltende Vorschriften. Demnach hätten viele der betroffenen Inserate keine gültige Lizenznummer enthalten, während bei anderen unklar gewesen sei, ob der Vermieter eine Privatperson oder ein Unternehmen ist. Diese Maßnahme ist Teil eines verstärkten Vorgehens Spaniens gegen Ferienwohnungsplattformen wie Airbnb und Booking.com. Verbraucherschutzminister Pablo Bustinduy erklärte, Ziel sei es, die mangelnde Kontrolle und Intransparenz im Geschäft mit Ferienunterkünften zu bekämpfen und den Schutz der Konsumenten zu verbessern. In Spanien gibt es seit längerem Proteste gegen steigende Mieten und Wohnungsknappheit, für die viele Einheimische auch Plattformen wie Airbnb mitverantwortlich machen. Erst im vergangenen Monat demonstrierten in rund 40 spanischen Städten Zehntausende Menschen für bezahlbaren Wohnraum. In einigen Städten sehen sich Einheimische mit Mietkosten konfrontiert, die mehr als die Hälfte ihres Einkommens ausmachen. Barcelona hatte angesichts dieser Probleme bereits angekündigt, alle Ferienwohnungen abschaffen zu wollen. Die nun erfolgte Anordnung zur Entfernung der zahlreichen Angebote unterstreicht die Entschlossenheit der spanischen Regierung, in diesem Bereich strenger durchzugreifen.

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Iberia als bedeutender Wirtschaftsfaktor für Spanien identifiziert

Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens PwC hat die signifikanten wirtschaftlichen Auswirkungen der Fluggesellschaft Iberia auf Spanien verdeutlicht. Demnach generierten die Aktivitäten von Iberia im Jahr 2024 einen Beitrag von 13,227 Milliarden Euro zum spanischen Bruttoinlandsprodukt (BIP). Dies entspricht beachtlichen 0,87 Prozent des gesamten nationalen BIP. Darüber hinaus sicherte die Tätigkeit der Fluggesellschaft und die Ausgaben ihrer Passagiere insgesamt 177.469 Arbeitsplätze in Spanien, was 0,9 Prozent der Gesamtbeschäftigung des Landes ausmacht. Die Analyse von PwC unterscheidet zwischen dem direkten Unternehmensbeitrag von Iberia und den Auswirkungen der Ausgaben der beförderten Passagiere. Im Jahr 2024 belief sich der direkte Beitrag der Fluggesellschaft zum spanischen BIP auf 4,388 Milliarden Euro und umfaßte 34.482 Vollzeitarbeitsplätze. Die Ausgaben der 31,7 Millionen Passagiere, die im selben Zeitraum mit der Iberia-Gruppe flogen, trugen weitere 8,839 Milliarden Euro zum BIP bei und schufen 142.987 Vollzeitarbeitsplätze. Von diesen Passagieren waren 8,1 Millionen Touristen in Spanien, wobei 5,8 Millionen aus dem Ausland kamen, hauptsächlich aus den Vereinigten Staaten, Frankreich, Italien, Deutschland, Großbritannien, Mexiko, Brasilien und Kolumbien. Die Ausgaben dieser Touristen wirkten sich besonders positiv auf das Gastgewerbe, den Einzelhandel sowie den Kultur- und Freizeitsektor aus. Die Berechnung des Gesamtbeitrags von Iberia erfolgte mithilfe der Social Accounting Matrix (SAM)-Methode, die auf einem Input-Output-Modell basiert und die direkten, indirekten und induzierten Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit sowie der Ausgaben der Touristen quantifiziert. Dies bedeutet, daß der genannte Betrag nicht nur die unmittelbaren wirtschaftlichen Aktivitäten von Iberia umfaßt, sondern auch die weiterreichenden Effekte, die durch die von der Fluggesellschaft ermöglichten Reisen und die damit verbundenen Ausgaben

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Icelandair erweitert Streckennetz um Edinburgh und Malaga

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair baut ihr europäisches Streckennetz weiter aus und nimmt ab September 2025 die schottische Hauptstadt Edinburgh als neues Flugziel auf. Dies geschieht 80 Jahre nachdem die Airline erstmals Flüge nach Schottland aufnahm. Neben Glasgow wird Edinburgh somit die zweite schottische Destination im Angebot von Icelandair. Vom 12. September 2025 bis zum 12. April 2026 wird Icelandair wöchentlich drei bis vier Flüge nach Edinburgh anbieten. Die Strecke wird mit einer Boeing 737-MAX8 bedient, die Flugzeit beträgt etwa zweieinhalb Stunden. Dank optimierter Flugzeiten sollen Passagiere bequeme Anschlüsse an das globale Streckennetz von Icelandair erreichen können. Neben Edinburgh erweitert Icelandair ihr Angebot für die Wintermonate auch um Malaga in Spanien. Die Flüge nach Malaga starten im September und Oktober zweimal wöchentlich und danach einmal wöchentlich bis zum 7. Januar. Ab Mitte April bis Ende Mai 2026 wird die Strecke wieder zweimal pro Woche bedient. Der Präsident und CEO von Icelandair, Bogi Nils Bogason, äußerte sich erfreut über die Aufnahme von Edinburgh in das Streckennetz, insbesondere im Jubiläumsjahr der Schottland-Flüge. Er betonte, daß dies sowohl Reisenden in Edinburgh und Umgebung die Möglichkeit biete, Island und andere Ziele im Netzwerk zu besuchen, als auch den Zugang zur schottischen Hauptstadt erleichtere. Das Streckennetz von Icelandair umfaßt nun über 60 Ziele, und Passagiere können das Stopover-Programm in Island nutzen, um ihre Reise optimal zu gestalten.

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Aena-Flughäfen verzeichnen deutliches Passagierwachstum im April 2025

Die Flughäfen der Aena-Gruppe, darunter 46 spanische Airports, London Luton und 17 brasilianische Flughäfen, haben im April 2025 insgesamt 32,3 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 6,2 Prozent im Vergleich zum April 2024. Ein Faktor für dieses Wachstum war der Umstand, daß Ostern in diesem Jahr in den April fiel, während es 2024 im März gelegen hatte. Allein die spanischen Flughäfen der Gruppe verzeichneten 27,3 Millionen Passagiere, ein Plus von 6,3 Prozent. An 22 spanischen Flughäfen, darunter Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat und Málaga, wurden im April neue Passagierrekorde für diesen Monat aufgestellt. Madrid-Barajas war mit 5,6 Millionen Passagieren und einem Zuwachs von 3,8 Prozent der stärkste Flughafen. Im Frachtverkehr führte ebenfalls Madrid-Barajas mit 65.608 Tonnen und einem Anstieg von 10,7 Prozent. Auch die brasilianischen Flughäfen der Aena-Gruppe trugen mit 3,56 Millionen Passagieren (+5,7 Prozent) zum Wachstum bei. London Luton meldete 1,5 Millionen Passagiere, was einem Plus von sechs Prozent entspricht. Insgesamt verzeichnete die Aena-Gruppe im April auch Zuwächse bei den Flugbewegungen (+0,9 Prozent auf 274.866) und beim Frachtaufkommen (+6,8 Prozent auf 119.766 Tonnen). Betrachtet man den Zeitraum von Januar bis April 2025, so stieg die Zahl der Passagiere an den spanischen Aena-Flughäfen um 5,2 Prozent auf 90,9 Millionen, die Flugbewegungen um fünf Prozent auf 782.712 und das Frachtaufkommen um 5,6 Prozent auf 416.321 Tonnen. Die Aena-Gruppe setzt somit ihr solides Wachstum in ihrem globalen Netzwerk fort, getragen von saisonalem Reiseverkehr und einer Expansion im Frachtgeschäft, insbesondere in Spanien und Brasilien.

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Iberia sucht neue Piloten: Kadettenprogramm mit FTEJerez gestartet

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat eine neue Auflage ihres Kadettenprogramms in Zusammenarbeit mit der renommierten Pilotenschule Flight Training Europe (FTEJerez) ins Leben gerufen. Vom 12. bis zum 25. Mai 2025 können sich Interessenten für den Beruf des Piloten über die Jobseite von Iberia bewerben. Das Programm zielt darauf ab, geeignete Kandidaten zu finden und ihnen finanzielle Unterstützung für ihre Ausbildung zur Verkehrspilotenlizenz (ATPL) zu bieten. Die Kooperation zwischen Iberia und FTEJerez sieht vor, daß ausgewählte Bewerber ein Ausbildungsprogramm absolvieren, bei dem Iberia etwa 50 Prozent der Kosten zinsfrei übernimmt. Die Fluggesellschaft begleitet die Ausbildung der Studenten eng und bewertet regelmäßig deren Fortschritte. Ziel des Programms ist es nicht nur, Piloten auszubilden, sondern auch junge Menschen für den Beruf zu begeistern und ihnen günstige Bedingungen für die Erfüllung ihres Traumes zu ermöglichen. Nach erfolgreichem Abschluß in Jerez plant Iberia, diesen Nachwuchspiloten den Einstieg in den Arbeitsmarkt innerhalb der Iberia-Gruppe zu erleichtern und ihnen die Möglichkeit zu geben, die Rückzahlung des von Iberia finanzierten Anteils zu beginnen. Bisher hat Iberia bereits 51 Piloten aus früheren Durchgängen des Programms übernommen. Für die nun gestartete Ausgabe werden zwölf Kandidaten ausgewählt, deren Ausbildung im September 2025 beginnen soll. Ramiro Sequeira, Produktionsdirektor von Iberia, betonte die Notwendigkeit, neue Piloten auszubilden, die höchsten Qualitäts- und Vorbereitungsstandards entsprechen, angesichts des prognostizierten Fachkräftemangels in der Luftfahrt. Óscar Sordo, CEO von FTEJerez, zeigte sich stolz, daß Iberia weiterhin auf die Expertise von FTEJerez bei der Ausbildung ihrer zukünftigen Piloten setzt.

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Dertour meldet deutliches Gästeplus für kommenden Winter – Fernreisen weiter im Trend

Der Reiseveranstalter Dertour blickt optimistisch auf den kommenden Winter und verzeichnet aktuell ein beachtliches Gästeplus von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie Produktchef Sven Schikarsky mitteilte, ist die Nachfrage nach Fernreisen weiterhin sehr stark. Besonders beliebt sind dabei Ägypten, Thailand und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dieser Trend setzt sich somit aus der vergangenen Wintersaison fort, in der Dertour bereits ein Gästeplus von über 30 Prozent verzeichnen konnte. Laut Sven Schikarsky hält der Trend zum Frühbuchen an, was sich in den aktuellen Buchungseingängen für den kommenden Winter widerspiegelt. Als wesentlicher Faktor für dieses Verhalten wird die anhaltende Wunsch nach Planungssicherheit genannt. Bereits im Winter 2024/25 buchten Urlauber ihren Aufenthalt durchschnittlich 104 Tage vor Reiseantritt. Die Beliebtheit von Fernreisen im Winter wird durch die Zahlen der vergangenen Saison untermauert, in der 38 Prozent der Dertour-Gäste ferne Länder bereisten. Hier waren Thailand, der Indische Ozean und die Vereinigten Arabischen Emirate die Top-Ziele. Besonders stark entwickelte sich die Nachfrage nach Reisen in die Golfstaaten, wo sich die Gästezahl von Dertour im Vergleich zum Vorjahr glatt verdoppelte. Die Karibik konnte ihr Niveau halten, verzeichnete aber auf Kuba Angebotsengpässe. Trotz des starken Interesses an Fernreisen blieben auch im vergangenen Winter die Kurz- und Mittelstrecken mit einem Anteil von 62 Prozent dominierend. Spanien verteidigte seine Spitzenposition mit einem Gästeplus von 24 Prozent. Ägypten und die Türkei verzeichneten mit Zuwächsen von 119 beziehungsweise 56 Prozent deutliche Steigerungen und verdrängten Deutschland, das aufgrund des milden Winters ein Minus von 15 Prozent hinnehmen mußte, auf den vierten Platz der

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Teide-Nationalpark auf Teneriffa wird ab 2026 kostenpflichtig

Besucher des Teide-Nationalparks auf Teneriffa müssen sich ab dem Jahr 2026 auf eine Eintrittsgebühr einstellen. Wie die Inselregierung mitteilte, wird für den Zugang zum Nationalpark rund um den höchsten Berg Spaniens eine Gebühr erhoben. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Programms, mit dem die Folgen des zunehmenden Massentourismus auf das sensible Ökosystem des Parks begrenzt werden sollen. Die Einnahmen aus dem neuen Eintrittsgeld sollen direkt in den Natur- und Landschaftsschutz fließen. Bereits jetzt sind die Besucherzahlen auf dem Teide beschränkt; täglich dürfen maximal 300 Wanderer den Gipfelbereich betreten, eine vorherige Anmeldung ist dafür notwendig. Die Einführung der Gebühr ist nun eine weitere Reaktion auf die negativen Auswirkungen des starkenTouristenandrangs. Die Inselregierung begründet den Schritt mit Problemen wie ausgetretenen Pfaden, Müllablagerungen, wildem Parken und sogar illegalen Grillpartys im Schutzgebiet. Zusätzlich zur Eintrittsgebühr plant die Inselregierung ab 2026 eine deutliche Reduzierung des Autoverkehrs im Nationalpark. Stattdessen sollen kleinere Elektro-Shuttles die Besucher umweltschonender durch das Gebiet transportieren. Auch die Präsenz von Rangern soll verstärkt werden, um die Einhaltung der Regeln zu überwachen, und bei Verstößen sollen künftig härtere Strafen verhängt werden. Teneriffa hatte bereits 2024 eine Eintrittsgebühr für Wanderer eingeführt, die die Masca-Schlucht erkunden möchten, wo ebenfalls eine vorherige Registrierung erforderlich ist. Diese neuen Maßnahmen deuten auf ein verstärktes Bemühen der Insel hin, die Naturschätze zu schützen und den Tourismus nachhaltiger zu gestalten.

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Frankfurt mit Passagierplus, Frachtvolumen sinkt leicht

Der Frankfurter Flughafen (FRA) hat im April 2025 ein Passagierwachstum von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet. Insgesamt reisten 5,3 Millionen Fluggäste über das grösste deutsche Luftverkehrsdrehkreuz. Besonders stark nachgefragt waren Verbindungen zu sonnigen Zielen in Italien, Spanien und der Türkei. Während das Passagieraufkommen stieg, sank das Frachtvolumen, einschliesslich Luftfracht und Luftpost, leicht um 1,1 Prozent auf 169.563 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen nahm um 4,3 Prozent auf 39.168 Starts und Landungen zu. Auch im globalen Netzwerk der Fraport-Gruppe entwickelten sich die Passagierzahlen im April 2025 überwiegend positiv. Der Flughafen Ljubljana (LJU) in Slowenien verzeichnete einen Zuwachs von 12,7 Prozent auf 125.567 Passagiere. Die brasilianischen Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) bedienten zusammen eine Million Passagiere (+7,2 Prozent), und der Flughafen Lima (LIM) in Peru zählte rund zwei Millionen Passagiere, ein Plus von 8,4 Prozent. Die 14 griechischen Flughäfen der Gruppe begrüssten 1,8 Millionen Passagiere (+4,9 Prozent), wobei die bulgarischen Küstenflughäfen Burgas (BOJ) und Varna (VAR) mit einem Zuwachs von 29,8 Prozent auf 128.058 Passagiere besonders hervorstachen. Der Flughafen Antalya (AYT) in der Türkei erreichte ein Wachstum von 6,6 Prozent und zählte 2,6 Millionen Passagiere. Insgesamt stieg das Passagieraufkommen an allen von Fraport gemanagten Flughäfen im April 2025 um 6,2 Prozent auf rund 13 Millionen. Diese Zahlen deuten auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Flugreisen hin, wobei der Frankfurter Flughafen weiterhin eine zentrale Rolle im internationalen Luftverkehr spielt.

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