Spanien

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Gibraltar: Volotea nimmt Spanien-Verbindung auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird am 2. Juli 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Gibraltar und Bilbao aufnehmen. Damit endet eine lange Zeit der Anti-Konnektivität zwischen dem britischen Überseegebiet und Spanien. Zuletzt gab es im Jahr 2008 Flüge zwischen Gibraltar und dem Nachbaarstaat. Dieser streitet seit vielen Jahren mit dem Vereinigten Königreich, denn man betrachtet die schon äußerst lange zurückliegende Annexion bis heute als unrechtmäßig. Im Zuge der Brexit-Verhandlungen kam es aber zu einer Annäherung, denn das Überseegebiet gehört nun der Schengen-Region an. Das führt zum absurden Umstand, dass beispielsweise vor London-Flügen Passkontrollen durchgeführt werden. Formell handelt es sich um Inlandsflüge. Reguläre Linienflüge hatte man in Gibraltar auch vor der Corona-Pandemie nur wenige. Das Angebot beschränkte sich auf Ziele im Vereinigten Königreich und Marokko. Der Airport ist weltweit für eine einmalige Kuriosität bekannt: Die einzige Piste wird von einer öffentlichen Straße gekreuzt. Wenn Flugzeuge starten oder landen wird der Auto- und Fußgängerverkehr mittels Ampeln und Schranken gesperrt.

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Ostern: Türkei und Mallorca beflügeln den Hannover-Flugplan

Während der Osterferien ist das Angebot auf dem Flughafen Hannover wieder erhöht. Tuifly, Condor und Eurowings bieten gemeinsam 21 Palma-Umläufe pro Woche an. Austrian Airlines feiert nach einigen Jahren Abwesenheit das Comeback. Vor wenigen Wochen gab die AUA bekannt, dass man die einst an Eurowings übergebene Route wieder selbst bedienen wird. Zuletzt lag die Strecke aufgrund der Corona-Pandemie brach. Vorerst soll Wien-Hannover niederfrequent bedient werden. Als Maschinentyp kommen vorerst überwiegend DHC Dash 8-400 und Embraer 195 zum Einsatz. Ein weiterer Schwerpunkt des Osterprogramms ab Hannover sind insgesamt 13 Ziele in der Türkei. Diese werden von drei Airlines angeboten und richten sich sowohl an den so genannten ethnischen Verkehr als auch an Urlauber. Personen, die sich in der Türkei aufgehalten haben, müssen nach ihrer Rückkunft nach Deutschland in Quarantäne, sofern sie nicht Ausnahmen für sich in Anspruch nehmen können.

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Mallorca: Airlines wollen vor dem Rückflug testen

Die deutsche Bundesregierung prüft derzeit eine Quarantänepflicht für alle Personen, die im Ausland auf Urlaubsreisen waren, einzuführen. Einige Fluggesellschaften haben den Vorschlag gemacht, dass in Eigenregie Testungen auf Mallorca organisiert werden. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will sich nun für das Vorhaben stark machen. Die Bildzeitung berichtet unter Berufung auf Lufthansa, Eurowings, Tuifly, Condor und Regierungskreise, dass sämtliche Mallorca-Urlauber vor dem Abflug noch auf der Insel auf das Coronavirus getestet werden sollen. Entsprechende Räumlichkeiten werden derzeit auf dem Areal des Airports gesucht. Mit diesem Vorstoß versucht die Branche das Ostergeschäft zu retten, denn bei Wiedereinführung einer Quarantänepflicht bei der Rückkehr nach Deutschland wäre möglicherweise mit einer Stornowelle zu rechnen. Verkehrsminister Andreas Scheuer soll sich innerhalb der Regierung und in der Bund-Länder-Konferenz für die von den Airlines organisierten Testungen stark gemacht haben.

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Ostern: Mallorca öffnet nur 93 Hotels

Angesichts der vielen Zusatzflüge, die diverse Airlines rund um Ostern zwischen Deutschland und Palma auflegen, könnte man fast annehmen, dass die Mittelmeer-Insel regelrecht überschwemmt wird. Dem widerspricht nun der lokale Hoteliersverband und verweist darauf, dass nur 93 Hotels geöffnet sein werden. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 standen rund um Ostern 772 Beherbergungsbetriebe zur Verfügung. Demnach ist die derzeit angebotene Kapazität sehr gering. Auch sind laut Mallorca Magazin 30 Prozent der Zimmer geblockt, um gegebenenfalls – ohne Aufpreis – Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, trennen zu können. Die lokale Gesetzgebung schreibt vor, dass nur Menschen, die im selben Haushalt wohnen sich ein Hotelzimmer teilen dürfen. Zwar sind in den letzten Tagen die Flug- und Reisebuchungen für Mallorca stark angestiegen, doch liegen diese deutlich unter den Werten des Jahres 2019. Dennoch wird in Deutschland eine kontroverse Debatte geführt, denn die deutsche Regierung denkt laut darüber nach, dass eine Zwangsquarantäne für Urlaubsrückkehrer eingeführt werden könnte. Diese ist als „Anlassgesetzgebung“ aufgrund der Mallorca-Nachfrage einzustufen. Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnte dies kurzfristige Auswirkungen auf Reiserückkehrer haben, jedoch ist damit zu rechnen, dass die Branche und/oder Betroffene dagegen klagen könnten.

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Vueling fliegt nonstop nach Mallorca

Die zur IAG-Gruppe gehörende Fluggesellschaft nimmt wieder Nonstop-Verbindungen zwischen Deutschland und Mallorca auf. Die Airline baut ihr Flugangebot nach Palma aus. Insgesamt fünf deutsche Strecken werden vom Billig-Flieger in den Osterferien bedient, darunter die Flughäfen in Düsseldorf, Hannover, Berlin, München und Stuttgart. Außerdem nimmt der Carrier ab Juni zwei neue Verbindungen ab Barcelona-El Prat in Angriff: Helsinki und Ancona (Italien) werden zweimal wöchentlich mit dem Flughafen verbunden, wie fvw.de berichtet. Von Barcelona aus bietet das Unternehmen insgesamt 58 nationale und internationale Strecken an.

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Volotea setzt A320 hauptsächlich ab Italien ein

Im April 2020 wird Volotea den ersten Airbus A320 in den Liniendienst stellen. Dieser Maschinentyp soll im Sommerflugplan 2021 auf vorerst 61 Strecken zum Einsatz kommen. Der Carrier will die Neuzugänge primär in Italien stationieren. Die ersten beiden Mittelstreckenjets dieses Typs tagen die Registrierungen EC-NNZ und EC-NNY. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge. Laut Erklärung des Unternehmens werden diese vorerst hauptsächlich ab Italien zum Einsatz kommen. Im Rahmen der Umläufe sind aber auch Strecken wie Palma de Mallorca-Lyon oder Nizza-Luxemburg vorgesehen. Das Rückgrat der Volotea-Flotte war über viele Jahre hinweg die Boeing 717. Man war letzter europäischer Betreiber dieses Musters. Anfang des Jahres trennte man sich von den letzten Einheiten. Die Umflottung auf Airbus-Maschinen wurde schon vor einiger Zeit eingeleitet. Bislang hatte man A319 in der Flotte. Ohne größere Kommunikation organisierte sich der spanische Billigflieger heuer die ersten gebrauchten A320.

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Volotea beantragt Umwelt-Förderungen in Brüssel

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea reichte beim Aufbauplan der EU-Kommission (Recovery and Resilience Facility) Förderanträge in der Höhe von 70 Millionen Euro ein. Insgesamt wurden drei Projekte vorgestellt, die primär die Digitalisierung und den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß der Luftfahrt senken sollen. Der Topf ist mit 672 Milliarden Euro gefüllt und soll sowohl die Digitalisierung als auch den Klimaschutz pushen. Weiters werden aus diesem Fonds auch Covid-Unterstützungsleistungen an EU-Mitglieder ausbezahlt. Volotea reichte ein Projekt, das sich mit der Elektrifizierung von Kurz- und Mittelstreckenflügen befasst ein. Dieses ist auch auf Maschinen bis zu 19 Sitzen spezialisiert und soll laut dem Carrier auch die Anbindung abgelegener Regionen und Inseln ermöglichen. Das zweite Vorhaben befasst sich mit der Digitalisierung im Bereich des Treibstoffverbrauchs, das zu einer Einsparung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes führen soll. Die Nummer drei betrifft Elektrofahrzeuge in den Bereichen Handling und Wartung.

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Mallorca-Boom: 600 Prozent mehr Buchungsanfragen

Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen führte zu einem starken Anstieg der Neubuchungen. Das Portal Skyscanner verzeichnete eigenen Angaben um 600 Prozent mehr Suchanfragen. Laut dem Reisevermittler lag Palma de Mallorca bereits in den vergangenen Wochen auf Platz 2 der meistgesuchten Reiseziele für die Osterzeit. Die Sicherheit der Aufhebung der Reisewarnung nimmt vielen Reiselustigen die letzte Hürde zur Buchung und bringt Palma de Mallorca auf Platz 1 der meist gesuchten Ziele zu Ostern. Den größten Ansturm auf die Flüge zur Lieblingsinsel der Deutschen verzeichnete Skyscanner vergangenen Sonntag, als die Reisewarnung offiziell fiel. Beliebtestes Anreisedatum für den Osterurlaub ist Karfreitag. Mit einer durchschnittlichen Reisedauer von weniger als einer Woche steht für Ostern für viele Deutschen scheinbar ein Kurztrip in die Sonne an – die meisten suchten nach Tickets für zwei Personen. Bei Buchung vergangenes Wochenende bezahlten Nutzer durchschnittlich 250 Euro für ihren Mallorca-Flug. Wenn die Mallorca-Reise mit mehr Vorlauf gebucht wird, werden die Ticketpreise günstiger: So sind beispielsweise am 16. April 2021 noch Flüge für unter 100 Euro buchbar.

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Ostern: Ryanair stockt das Angebot weiter auf

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair stockt das Angebot rund um Ostern weiter auf. Ab Berlin, Köln/Bonn, Memmingen und Frankfurt am Main fliegt der Carrier wieder nach Porto. Ab Deutchlands größtem Airport legt die Billigfluggesellschaft zusätzlich das spanische Valencia auf. Ryanair schreibt in einer Medienerklärung, dass man einen starken Anstieg der Buchungszahlen für die Zeit der Osterferien verzeichnete. Der Lowcoster verkündete auch die Aufstockung der Verbindungen in Richtung Palma de Mallorca. Rund um Ostern wird das Unternehmen 200 zusätzliche Flüge auf die Mittelmeerinsel anbieten. „Wir freuen uns, noch mehr Flüge von Deutschland zu Ostern ankündigen zu können, nachdem die Reisebeschränkungen zu Deutschlands beliebtesten Sonnenzielen in Europa gelockert wurden. Aufgrund der starken Kundennachfrage haben wir heute zusätzliche Flüge nach Porto und Valencia vom 28. März bis Mitte April aufgenommen“, so Jason McGuiness, Commercial Director bei Ryanair. Die zusätzlichen Osterstrecken auf einen Blick: Verbindung Flüge pro Woche Berlin-Porto 2 (+2) Köln/Bonn-Porto 1 (+1) Frankfurt International-Porto 2 (+2) Frankfurt International-Valencia 2 (+2) Memmingen-Porto 2 (+2)

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Zur Osterzeit: Swiss erweitert Flugangebot

Der Wegfall der Quarantänebestimmungen für Spanien und Portugal hat einen starken Nachfrageschub ausgelöst – um ein Fünffaches innerhalb einer Woche. Deswegen erhöht die Lufthansa-Tochter nun über die Osterzeit die Frequenz für Flüge in diese Länder.  Einerseits würden mehr Flüge durchgeführt, andererseits sollen größere Flugzeuge zum Einsatz kommen. Wie Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour ausführt, zeigen die Beispiele von Spanien und Portugal, dass die Aufhebung von Quarantänepflichten und die Aufnahme verlässlicher Reiseregelungen sofort zu einer spürbaren Nachfrage-Erhöhung führen. Swiss sei in der Lage, auf solche Änderungen kurzfristig zu reagieren. Zusätzliche Flüge gibt es nach Palma de Mallorca, Málaga, Barcelona, Alicante und Valencia. Damit werden in der Woche ab dem 29. März neu 43 (statt 34) Flüge nach Spanien durchgeführt, und in der Folgewoche (ab 5. April) gar 59 Flüge. Darüber hinaus werden auch die Frequenzen nach Porto und Lissabon erhöht. In einigen Fällen will Swiss mit A321-Maschinen fliegen, mit 219 Sitzen das größte Shorthaul-Fluggerät der Flotte. Auch der Einsatz von Langstreckenmaschinen werde in Erwägung gezogen, so der Carrier.

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