Spanien

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Deutschland: Reiseveranstalter streichen Spanien-Flüge

Nach den jüngst erlassenen Reisewarnungen der deutschen Bundesregierung für das spanische Festland und die Balearen haben die Reiseveranstalter TUI und DER Touristik alle Reisen in die betroffenen Gebiete vom Programm genommen. Während DER Touristik die Flüge bis zum 21. August kostenlos stornieren lässt, sei dies bei TUI mindestens bis zum 24. August möglich. Andere Tourismus-Unternehmen, darunter Alltours und FTI, würden trotz Reiseeinschränkungen weiterhin Flugtickets anbieten. Auf Anfrage verwiesen beide Anbieter auf ein Zitat des deutschen Gesundheitsministers Jens Spahn, der in einem Interview mit dem ARD-Fernsehsender betonte, dass eine „Reisewarnung kein Reiseverbot“ sei, wie ch-aviation.com berichtet.

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Spanien kippt 206 Kündigungen bei Ryanair

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair darf in Spanien 206 Mitarbeiter vorerst nicht kündigen. Die Regierung untersagte dem Unternehmen ein entsprechendes Vorhaben unter Hinweis darauf, dass gesetzliche Bestimmungen nicht eingehalten wurden und der Carrier sich lediglich Sozialabgaben und Steuern sparen wolle. Die Angelegenheit hat eine längere Vorgeschichte, denn am 9. Jänner 2020 kündigte Ryanair insgesamt 244 spanischen Mitarbeitern auf diversen Bases. Ein Gericht kippte diese und ordnete die sofortige Wiedereinstellung an. Der Carrier habe die Gründe, die zur Schließung der Stationen und somit zu den Entlassungen geführt haben, nicht ausreichend dargelegt und weiters auch die gesetzlich vorgesehene Einbindung von Arbeitnehmervertretern missachtet. Just am Tag der Urteilsverkündung soll Ryanair neuerlich 206 Kündigungen ausgesprochen haben und neuerlich die Gewerkschaften nicht eingebunden haben. Das spanische Arbeitsministerium untersagte nun das Vorhaben. Gegen die Entscheidung kann Ryanair vor das spanische Nationalgericht ziehen. 

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Kassel-Calden: Sundair streicht Palma

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair streicht mit Wirksamkeit zum 19. August 2020 sämtliche Flüge nach Palma de Mallorca, die bislang ab Kassel-Calden angeboten wurden. Zwar gab es laut einem Bericht der regionalen Zeitung HNA bislang keine positive PCR-Testung, jedoch ist die Nachfrage eingebrochen. Das Unternehmen erklärte gegenüber dem Medium, dass die Flüge nach Kreta weiterhin durchgeführt werden. Auf der Palma-Strecke habe man einen starken Rückgang verzeichnet, weshalb diese nun eingestellt werden muss. Für den Flughafen Kassel-Calden, der ohnehin auch vor der Corona-Pandemie über ein nur sehr geringes Angebot verfügte, ist dies natürlich ein weiterer Rückschlag.

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Malta verlangt PCR-Test von Rumänen, Spaniern und Bulgaren

Der stellvertretende Premierminister der Republik Malta, Christopher Fearne, veröffentlichte am Dienstag die so genannte “Amber List”. Auf dieser enthalten sind Bulgarien, Rumänien und Teile Spaniens. Passagiere die Rumänien, Bulgarien oder aber Barcelona, Girona oder Madrid nach Malta einreisen wollen müssen ab Freitag einen negativen Coronatest vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Liegt dieser nicht vor, so kann eine Quarantäne in Malta angeordnet werden. Alternativ kann auch ein PCR-Test auf dem Flughafen Luqa veranlasst werden, wobei die maltesischen Behörden keine Auskunft zu eventuellen Kosten veröffentlicht haben. Staaten wie Österreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Schweiz, Slowakei und so weiter befinden sich weiterhin auf der grünen Liste. Hat man sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in die Republik Malta in den “green States” aufgehalten, so müssen lediglich zwei Formulare ausgefüllt werden, jedoch Beschränkungen gibt es nicht. Alle Länder, die nicht explizit auf der grünen Liste oder der “Amber List” genannt werden, sind weiterhin mit einem Einreiseverbot belegt. Fearne kündigte an, dass die Einstufung der Staaten wöchentlich überarbeitet werden soll. Jene Länder und/oder Regionen, die in die “Amber List” aufgenommen werden, veröffentlicht man im Amtsblatt und auf den Homepages der Regierung. Einfach zusammengefasst bedeutet das nun: Ist das Land, aus dem man einreisen möchte, grün gelistet, so gibt es keine Beschränkungen. Lediglich zwei Formulare müssen ausgefüllt werden. Scheint es auf der “Amber list” auf, so muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden. Findet sich der Staat auf der “Roten Liste” besteht ein generelles Einreiseverbot.

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Qatar Airways investiert weiter in die IAG

Die International Airlines Group (IAG) muss einen schweren Geschäftseinbruch wegen der Corona-Pandemie hinnehmen. Deswegen wolle sich die British-Airways-Mutter frisches Geld von Anlegern besorgen – und das in Milliardenhöhe. Geplant sei eine Erhöhung des Kapitals um bis zu 2,75 Milliarden Euro. Der größte IAG-Aktionär – der arabische Carrier Qatar Airways – habe bereits grünes Licht gegeben. Bevor allerdings die Geldhähne aufgedreht werden können, müssen die Aktionäre dem Vorhaben bei einer Hauptversammlung am 8. September erst noch zustimmen, wie aero.de berichtet. Dort haben die Beteiligten einiges zu bereden. Wie beispielsweise den Verlust von 2,1 Milliarden Euro im zweiten Quartal.

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Air Europa wird zum Schnäppchen für die IAG

Iberia, die größte Fluggesellschaft Spanien, soll kurz davor stehen, den spanischen Rivalen Air Europa zu übernehmen – und das fast zum halben Preis! Waren es zuvor über eine Milliarde Euro, soll der Verkaufspreis nun zwischen 500 und 600 Millionen Euro liegen. Eine Vertragsklausel über höhere Gewalt soll dies möglich gemacht haben. Berichten zufolge soll dieser Preis, auch angesichts der schwerwiegenden CoV-Krise, auch realitätsnäher sein. Air Europa hat bisher Darlehen in der Höhe von 160 Millionen Euro aufgenommen, die vom staatlichen Kreditinstitut ICO besichert wurden. Bei Iberia waren es sogar 750 Millionen Euro, wie ch-aviation.com berichtet.

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Ryanair droht mit weiteren Schließungen

Allem Anschein nach möchte Ryanair weitere Stützpunkte schließen. Nachdem Ryanair im zweiten Quartal 2020 einen Nettoverlust von umgerechnet 185 Millionen Euro verzeichnet hat, sei dies auch unvermeidlich. Auch seien die Verhandlungen mit den Gewerkschaften nicht von Erfolg gekrönt. Konkret soll es einzelne Basen in Deutschland, Spanien und Italien betreffen, wie ch-aviation.com berichtet. „Uns ist es nicht gelungen, deutsche Piloten davon zu überzeugen, Lohnkürzungen hinzunehmen. Deshalb haben wir die Schließungen unserer Stützpunkte in Stuttgart, Berlin-Tegel, Düsseldorf-Weeze und Frankfurt angekündigt. Am Ende des Sommerflugplans steht auch die Lauda-Schließung in Stuttgart bevor. Ich denke, das war noch nicht alles. Wir sehen uns auch einige Basen in Spanien an, wo sich die Gewerkschaften derzeit noch nicht auf die von uns benötigten Lohnkürzungen geeinigt haben“, so Ryanair-Chef Michael O’Leary.

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UK überrascht mit neuer Quarantäne

Durchaus eiskalt erwischt hat es britische Urlauber, die sich momentan in Spanien aufhalten. Die Regierung des Vereinigten Königreichs führte mit sofortiger Wirkung eine 14-tägige Quarantäne ein. Dies hat auch Folgen für die Luftfahrt. Ryanair rechnet mit einem Einbruch der Nachfrage zwischen den beiden Staaten. Die Tui Group stricht bereits alle Verbindungen vom Vereinigten Königreich aufs spanische Festland. Lediglich die Balearen und Hannover werden weiterhin angeflogen. Nach Angaben des Unternehmens soll es allerdings nicht dazu kommen, dass britische Urlauber standen, denn bis etwa 9. August 2020 will man sieben bis acht Rückflüge pro Woche durchführen. Anschließend hofft man, dass auch wieder Urlauber nach Spanien gebracht werden können. Die Regierung des Vereinigten Königreichs führte am Wochenende überraschend eine 14-tägige Quarantäne für Reisende, die sich zuletzt in Spanien aufgehalten haben, ein. Da es keinerlei „Schutzfrist“ gab, sind nun alle betroffen. Österreich hingegen stufte Großbritannien hinsichtlich der Reisewarnung von sechs auf vier herab.

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Frankfurt: Lufthansa fliegt auf die Kanaren

Lufthansa wird ab 3. Oktober 2020 die Destinationen Las Palmas und Teneriffa Süd jeweils an den Verkehrstagen Samstag und Sonntag ab Frankfurt am Main anbieten. Die Flüge sollen mit Maschinen der A320-Rehihe bedient werden und ab 79 Euro oneway erhältlich sein. „Damit ergänzt Lufthansa ihr attraktives Angebot an touristischen Destinationen, das sukzessive erweitert werden soll. Das Ziel der Lufthansa Group ist es, neben der bereits bestehenden Kompetenz im Corporate Bereich auch den touristischen Fußabdruck im Privatreisesegment nachhaltig zu erhöhen und die Zukunft der Touristik aktiv mitzugestalten“, so die Kranich-Airline in einer Aussendung.

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USO: Ryanair und Lauda sollen Kabinen mangelhaft reinigen

Die spanische Gewerkschaft USO übt seit einigen Wochen heftige Kritik an der Umsetzung der spanischen COVID-19-Schutzmaßnahmen durch die Fluggesellschaften Ryanair und Lauda. Insbesondere der Umstand, dass entgegen der lokalen Gesetzgebung keine FFP2-Masken an das fliegende Personal ausgegeben werden, führte bereits dazu, dass Beschwerden an die Luftfahrtbehörden und das Arbeitsinspektorat gerichtet wurden. USO kritisiert nun auch die Reinigungsprozesse der Ryanair Group, denn diese würden zwischen zwei Flügen auf die Reinigung durch Fachpersonal verzichten. Lediglich in der Nacht komme es zum ausführlichen Putzen und Desinfizieren der Kabinen. Das ist aus Sicht der Arbeitnehmervertreter in Zeiten von Corona zu wenig. Man verweist auch auf Mitbewerber, die sehr wohl zwischen zwei Flügen durch Fachpersonal reinigen lassen würden. Bei Lauda und Ryanair soll das Kabinenpersonal „ohne Reinigungsmittel, Schutzmittel und Schulung“ diese Aufgabe übernehmen. Seit 8. Juli 2020 gelten für alle Airlines, die ab Spanien tätig sind, verbindliche COVID-19-Sicherheitsvorschriften, die sich an den Empfehlungen der EASA orientieren. Diese sollen Ryanair und Lauda laut USO missachten. Besonders sauer stößt den Arbeitnehmervertretern auf, dass anstatt der vorgeschriebenen FFP2-Masken nun wiederverwendbare MNS-Masken, die in China produziert wurden und keine Zulassung in Europa haben sollen, an das Personal ausgegeben werden. An Bord soll es nicht einmal gegen Geld Austauschmasken für Passagiere geben. Die EASA empfiehlt in diesem Zusammenhang, dass Airlines solche bereithalten sollen. Davon, dass diese für die Passagiere gratis sein müssen, ist jedoch keine Rede. Die Gewerkschaft USO kritisiert weiterhin, dass trotz einer bereits bei den zuständigen Behörden eingebrachten Beschwerde der Bordverkauf nicht reduziert wurde. Weiterhin werden Duty-Free-Artikel angeboten.

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