Spanien

Weitere Artikel aus der Rubrik

Spanien

Evelop und Orbest bieten künftig auch Linienflüge an

Die zwei Fluggesellschaften Evelop Airlines und Orbest waren bis dato nur als Charter-Flieger bekannt. Nun gehen beide auf die Linie. „Wir haben mit dem Umbau unserer Fluggesellschaften in Spanien und Portugal begonnen, um in naher Zukunft neben Charter- auch Liniendienste anzubieten“, wird Manager Vicente Fenollar vom Nachrichtenmagazin Preferente zitiert. Die beiden Carrier machen da wohl keine halben Sachen: Erst vor kurzem bauten sie ihre Flotten aus. Während Orbest einen A330 Neo einflottete, verstärkte sich Evelop Airlines mit einem A350. Den Anfang machen möchte man mit regelmäßigen Flügen nach Südamerika.

weiterlesen »

Ryanair droht mit Klage gegen Air-Europa-Staatshilfe

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Air-Europa-Mutter Globalia in Spanien um eine Staatshilfe in der Höhe von 400 Millionen Euro angesucht hat. Die Reaktion von Ryanair hat nicht lange auf sich warten lassen: Der Mitbewerber hält diese für illegal und kündigt im Falle einer Gewährung rechtliche Schritte an. Der irische Billigflieger meldete sich bei nahezu jeder Staatshilfe in ganz Europa zu Wort und kündigte jeweils rechtliche Schritte an. So auch in den Fällen Austrian Airlines und Lufthansa. Das Unternehmen drohte jeweils mit einer Wettbewerbsbeschwerde bei der Europäischen Kommission und Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof. Ryanair nahm jedoch selbst im Vereinigten Königreich ein staatlich besichertes Darlehen in Anspruch.

weiterlesen »

Spanien beteiligt sich an IAG-Kapitalerhöhung

Spanien wird sich über den Staatsfonds SEPI an der geplanten Kapitalerhöhung der International Airlines Group beteiligen. Der Ministerrat gab hierfür grünes Licht. Zuvor stand auch ein Ausstieg aus dem britisch-spanischen Gemeinschaftskonzern kurzzeitig zur Debatte. SEPI hält derzeit 2,52 Prozent an der IAG und wird im Rahmen der Kapitalerhöhung etwa 69,3 Millionen Euro einbringen. Das Gesamtvolumen der von den Aktionären Anfang September 2020 bewilligten Kapitalaufstockung beträgt 2,74 Milliarden Euro. Die spanische Staatsholding erhält durch die Teilnahme keine Sonderrechte, sondern verhindert lediglich die Verwässerung der Beteiligung. Auch Großaktionär Qatar Airways wird bei der bevorstehenden Kapitalerhöhung mitziehen.

weiterlesen »

Iberia und Santander starten Meilensammeln mit dem Girokonto

Mit dem normalen Girokonto Vielfliegermeilen sammeln? Genau das wird künftig in Spanien möglich sein, denn Iberia und die Santander Bank schlossen eine entsprechende Partnerschaft ab. Das so genannte „Santander One Iberia Plus“-Girokonto soll künftig für Zahlungen wie Gehaltseingänge, Überweisungen, Kartenzahlungen und Versicherungen Meilen auf den Avios-Account gutschreiben. Es werden auch unterschiedliche Stufen angeboten, über die Bankkunden in den Genuss von Leistungen, die eigentlich nur Statuskunden gewährt werden, kommen. Im teuersten Paket sind beispielsweise zusätzliche Gepäckstücke, Priority Boarding und 25 Prozent mehr Avios auf jedem Iberia-Flug dabei. „Wir sind sicher, dass diese Vereinbarung mit der Banco Santander dazu beitragen wird unsere jeweiligen Geschäfte wieder zu aktivieren. Wir leben in einer Ausnahmesituation, in der wir große Anstrengungen unternommen haben, um die Sicherheit unserer Kunden zu gewährleisten, aber um zur Normalität zurückzukehren, brauchen wir auch einfallsreiche und innovative Lösungen und die Banco Santander ist der perfekte Partner, um sicherzustellen, dass unsere Kunden ihre Wünsche und Erwartungen wieder fliegen zu können erlangen “, so Javier Sánchez-Prieto, Präsident von Iberia. Aus dem Aspekt des Meilen-Optimierens kann das neue Produkt natürlich interessant sein, doch ist es durchaus fraglich wie weit man dafür gehen möchte. Durch die Meilengutschriften für viele Transaktionen bekommen Avios und Iberia einen durchaus weitgehenden Einblick in das Einkaufs- und Zahlungsverhalten des Kunden. Zwar werden – auch im Hinblick auf das Bankgeheimnis – keine Details übermittelt, doch Rückschlüsse lassen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit dennoch ziehen. In Österreich kritisieren Datenschützer die Teilnahme der Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse beim JÖ-Bonusclub eben genau

weiterlesen »

Mallorca-Urlaub im Sommer 2021: Bereits jetzt sind im Juli über 50 Prozent der Fincas ausgebucht

Nachdem der Sommerurlaub für viele Menschen in diesem Jahr ausfallen musste oder mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden war, hoffen Reisende umso mehr auf das nächste Jahr. Auch Mallorca-Urlauber hat es teils schwer getroffen: Nach einem anfänglichen Hin und Her bei der allgemeinen Reisewarnung und dann der großen Hoffnung, dass es auf der Baleareninsel doch noch einen richtigen Feriensommer geben wird, haben viele Länder Mallorca nun wieder zum Risiko-Gebiet erklärt, einzelne Viertel in Palma müssen erneut in den Lockdown. Wer nun plant seinen Finca-Urlaub einfach auf den Sommer 2021 zu schieben und denkt, dass er sich mit Organisation und Buchung noch Zeit lassen kann, sollte sich nicht zu sicher sein: Denn bereits jetzt ist beim Finca-Vermittler fincallorca für den Hauptmonat Juli 2021 die Hälfte der Ferienunterkünfte ausgebucht.  Doch wieso ausgerechnet Fincas? Ganz einfach: Sie bieten Abstand zu Fremden und ein hohes Maß an Sicherheit. „Wie hoch die Nachfrage nach Ferienhäusern aktuell speziell auf Mallorca ist, wurde uns bereits im Juni klar. In Zeiten von Corona sind Ferienunterkünfte absolut im Trend. Mallorca punktet zudem durch die kurze Distanz, die hohe Flugfrequenz sowie einen sehr hohen Standard bei der medizinischen Versorgung, sowie natürlich die implementierten Hygienemaßnahmen bei unseren Vermietern“, so Benjamin Schleining, stellvertretender Geschäftsführer von fincallorca. War vormals der 25. Dezember als inoffizieller „Saisonstart“ bekannt, könnte es dieses Jahr zu diesem Zeitpunkt bereits zu Engpässen kommen, denn die Nachfrage ist hoch. Das liegt teilweise auch an den zahlreichen Umbuchungen von Urlaubern, die ihre Mallorca-Reise von diesem auf das nächste Jahr verschoben haben. Trotzdem sollte man den Kopf nicht

weiterlesen »

Spanien schnürt Rettungspaket für Air Europa

Die Finanzlage der spanischen Fluggesellschaft Air Europa ist aufgrund der Coronakrise enorm angespannt. Nun scheint die Regierung dem Carrier mit einem 400-Millionen-Euro-Darlehen unter die Arme zu greifen. Allerdings will Spanien auch am Erfolg des Unternehmens teilhaben. Laut der lokalen Zeitung Cinco Dias machen Air Europa insbesondere die laufenden Leasingkosten für die Flotte schwer zu schaffen. Diese werden auf etwa 30 Millionen Euro pro Monat beziffert. Gleichzeitig können derzeit nur wenige Destinationen bedient werden und die Nachfrage hält sich ebenfalls in sehr eng gesteckten Grenzen. Auf der Langstrecke werden nur wenige Destinationen bedient und das überwiegend nur einmal pro Woche. Die spanische Regierung soll demnach Bereitschaft signalisiert haben ein Fixzinsdarlehen in der Höhe von 201 Millionen Euro zu gewähren. Bei diesem ist vorgesehen, dass je nach Erfolg von Air Europa auch der Staat profitiert. Weitere 199 Millionen Euro sollen über einen normalen, jedoch staatlich besicherten Kredit fließen. Die Staatsholding “Sociedad Estatal de Participaciones Industriales Sepi” führt derzeit eine Due-Diligence-Prüfung durch. Das Ergebnis soll in Kürze feststehen und ist maßgeblich für die Gewährung des Notkredits. Eigentlich wollte die International Airlines Group die Fluggesellschaft Air Europa zum Preis von knapp einer Milliarde Euro übernehmen und mit Iberia zusammenführen. Die Coronakrise führte jedoch dazu, dass der Wert des spanischen Carriers massiv gesunken ist und die IAG auch nicht mehr dazu bereit ist den hohen Preis an Globalia zu bezahlen. Zuletzt wurde kolportiert, dass maximal 500 Millionen Euro seitens der IAG als Angebot auf dem Tisch liegen. Das schmeckt dem bisherigen Eigentümer naturgemäß überhaupt nicht,

weiterlesen »

Iberia: Schnäppchentickets mit großem Haken

Das IAG-Konzernmitglied Iberia bietet noch bis zum 20. September 2020 besonders billige Flugtickets an. Der Reisezeitraum erstreckt sich bis zum 30. Juni 2020. Sowohl die Destination als auch das Datum können ohne Umbuchungsgebühr geändert werden. Allerdings kann eine etwaige Tarifdifferenz nachverrechnet werden. Die von Iberia derzeit angebotenen Preise erinnern stark an Lowcoster, denn innerhalb von Spanien wird ab 22 Euro oneway verkauft. Nach Portugal geht es ab 25 Euro, Spanien und Italien sind ab 35 Euro pro Richtung zu haben, die  USA ab 99 Euro pro Strecke und Mexiko und Puerto Rico ab 250 Euro oneway. Inselbewohner, die über eine entsprechende Residence-Card verfügen, erhalten den üblichen Rabatt zusätzlich. Die spanische Fluggesellschaft erklärt, dass bei Buchung bis zum 20. September 2020 Umbuchungen ohne Gebühr möglich sind. Es fällt allerdings gegebenenfalls die Tarifdifferenz an. Das Angebot hat allerdings einen großen Haken, der in der momentanen Situation für Reisende nicht gerade kundenfreundlich ist: Auf die Erhebung der Umbuchungsspesen wird nur dann verzichtet, wenn die Änderung mindestens 15 Tage vor dem geplanten Abflug vorgenommen wird. Wer also wenige Tage vor Abflug von neuen Einreisebeschränkungen überrascht wird, schaut mit diesem Spezialangebot von Iberia regelrecht durch die Röhre. Die günstigen Preise scheinen eher kurzfristigen Einnahmen zu diesen.

weiterlesen »

flyBAIR stellt Spanien-Flüge ein

Das im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne kofinanzierte Start-up flyBAIR muss ihr Spanien-Angebot aus dem Programm nehmen. Grund dafür sei die neue BAG-Regelung, nach welcher jeder, der aus Mallorca in die Schweiz einreist, zehn Tage in verpflichteter Isolation verbringen muss.   Nach nicht einmal zwei Monaten müssen die neu aufgenommene Strecke wieder eingestellt werden. Daneben bietet das Unternehmen noch wöchentliche Charterflüge nach Heraklion und Rhodos an und hofft, diese Strecken auch bis Ende Oktober halten zu können. Danach ist vorerst Schluss: in der Winter-Saison wolle man nicht mitmischen und die Flieger am Boden lassen, wie ch-aviation.com berichtet. 

weiterlesen »

Lauda Europe führte ersten Linienflug durch

Die Fluggesellschaft Lauda Europe Ltd. führte am Freitag den ersten kommerziellen Linienflug durch. Das maltesische Luftfahrtunternehmen ist Nachfolgerin der Laudamotion GmbH, die geschlossen werden soll und flog den Premierenflug auf der Strecke Palma de Mallorca-Bournemouth. Der Carrier fliegt im Auftrag der Konzernmutter Ryanair. Eingesetzt wurde die 9H-LMG, die vormals unter der Registrierung OE-LMG bei Laudamotion flog. Ab 15. September 2020 wird die Basis Wien sukzessive auf das maltesische Luftfahrtunternehmen Lauda Europe Ltd. umgestellt. Zahlreiche Maschinen wurden bereits vom österreichischen ins maltesische Register übertragen. Nach Abschluss dieses Vorgangs wird die österreichische Laudamotion geschlossen. Als Nachfolger fungiert Lauda Europe. Transport Malta erteilte vor wenigen Tagen die Betriebsgenehmigung und das AOC (MT-62). Der Three-Letter-Code lautet LDA. Der Two-Letter-Code ist LW. Die Flotte besteht aus Airbus A320, die vom Vorgänger Laudamotion GmbH übernommen werden. Geschäftsführer des Unternehmens ist der momentane Laudamotion-Chef und Ryanair-Vorstand David O’Brien, der auch als Accountable Manager fungiert. Geflogen wird primär im Auftrag von Ryanair, so dass zumeist deren Flugnummern verwendet werden.

weiterlesen »

Spanien: Iberostar gründet Langstrecken-Airline

Man muss schon sehr mutig sein mitten in der Corona-Krise eine neue Fluggesellschaft zu gründen und mit dieser auch noch auf die Langstrecke gehen zu wollen. Der spanische Reiseveranstalter Iberostar, der bereits heute mehr als 30.000 Mitarbeiter hat, will eine eigene Airline in die Luft bringen. Unter dem Namen „World 2 Fly“ soll der Carrier mit Airbus A350 Langstreckenziele bedienen. Der Konzern mit Sitz auf Mallorca betreibt eigenen Angaben nach 120 Hotels in 19 Staaten und sieht durchaus Potential darin sich unabhängiger von externen Airlines zu machen. Gegenüber der lokalen Tageszeitung „Diario de Mallorca“ sagte man, dass die Dominikanische Republik, Kuba und Mexiko zu den ersten Zielen zählen werden. Gesichert habe man sich bereits einen Airbus A350 und befindet sich in den Verhandlungen über einen zweiten, baugleichen Langstreckenjet. Derzeit strebt Iberostar an, dass die Neugründung im März 2021 abheben soll. Gerade der Fokus auf die Long Haul ist ein mutiger Schritt, denn aufgrund internationaler Einreise- und Quarantänerichtlinien ist gerade dieses Segment besonders hart von der Coronakrise getroffen. Einst hochprofitable Routen können zum Teil überhaupt nicht mehr bedient werden oder haben eine so geringe Nachfrage, dass das Fliegen wirtschaftlich keinen Sinn macht.

weiterlesen »