Spanien

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Spanien macht 475 Millionen Euro für Air Europa locker

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa erhielt seitens der staatlichen Industrieholding Sepi die Freigabe für ein 475 Millionen schweres Hilfspaket. Dieses wird in Form von Krediten gewährt. Im nächsten Schritt muss die spanische Regierung die Maßnahme bei der EU-Kommission zur Bewilligung einreichen. Ursprünglich hat Air Europa eine finanzielle Hilfe in der Höhe von 400 Millionen Euro beantragt. Aufgrund der neuerlichen Reisebeschränkungen, die sich negativ auf die Nachfrage auswirken, wurde die angefragte Summe nachträglich erhöht. Eigentümer Globalia wird aufgrund der veränderten Situation den Verkaufspreis mit der International Airlines Group neu verhandeln müssen. Die angestrebte Summe in der Höhe von einer Milliarde Euro kann nicht mehr gehalten werden.

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Alltours: Kanaren-Inseln wieder im Programm

Gute Nachrichten für alle Sonnenhungrigen: Die Bundesregierung hat angekündigt, die Reisewarnung für die Kanarischen Inseln ab dem 24. Oktober aufzuheben. Deswegen nimmt Reiseveranstalter Alltours die spanische Inselgruppe wieder in das Programm auf.  Der Inzidenz-Wert würde unter 35 liegen und sei damit deutlich niedriger als in den meisten deutschen Gebieten, so das Auswärtige Amt in einer Stellungnahme. Reisende können also wieder ungehindert auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma oder La Gomera Urlaub machen. Und dass, ohne böses Erwachen in Form einer Quarantänepflicht bei der Rückreise.  Dass das weiterhin auch so bleibt, führen die Veranstalter einige Sicherheits-Konzepte ein. So wurden nahezu alle Freizeitaktivitäten nach draußen verlegt, auch touristische Ausflüge finden in kleineren Gruppen statt. Dabei werde viel Wert auf die gängigen Präventionsmaßnahmen gelegt, allen voran das Tragen von Mundschutzmasken und das Einhalten der Sicherheitsabstände. „Eine Woche all inklusive auf Fuerteventura mit Traumblick auf den Atlantik und Sandstrand gibt es schon für 516 Euro pro Person“, so der Reiseveranstalter. 

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Deutschland hebt Kanaren-Reisewarnung auf

Die Bundesrepublik Deutschland hebt mit Wirksamkeit zum 24. Oktober 2020 die Reisewarnung für die kanarischen Inseln auf. Es handelt sich dann um das einzige Gebiet Spaniens, für das bei der Rückkunft keine Quarantäne notwendig sein wird. In der Touristik-Branche wird die Entscheidung positiv aufgenommen. So begrüßen sowohl der Reiseveranstalter Alltours als auch DRV-Chef Norbert Fiebig den Schritt, den die deutsche Regierung angekündigt hat. Airlines, Tour Operator und Hoteliers hoffen nun auf kurzfristige Buchungen in den Herbstferien. Österreich hat übrigens die Kanaren – im Gegensatz zum Rest von Spanien – nicht mit einer Reisewarnung belegt. Das bedeutet, dass bei der Rückkunft weder ein negativer PCR-Test vorgelegt werden muss, noch Quarantäne blüht.

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Air Europa kündigt Langstrecken-Ausbau an

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa kündigt an, dass die Langstreckenverbindungen in die Vereinigten Staaten von Amerika und nach Lateinamerika wieder ausgebaut werden sollen. Der Carrier teilte mit, dass bis Dezember 2020 18 von 23 Long-Haul-Strecken reaktiviert werden. Den Auftakt machen Ziele wie Bogotá, Medellin, Caracas und La Habana, die im November wieder angesteuert werden sollen. Die Frequenzen zu den bereits bedienten Destinationen Santo Domingo, Quito und Guayaquil will Air Europa schrittweise erhöhen. Im Dezember folgt der nächste Schritt: Miami, Buenos Aires, Lima, Santa Cruz/Bolivien, Panamá, Punta Cana und Salvador da Bahía werden reaktiviert. Derzeit bedient Air Europa unter anderem nachstehende Long-Haul-Ziele: Sao Paulo, Montevideo, San Pedro Sula, Santo Domingo, Quito, Guayaquil und Santa Cruz. Selbstverständlich macht das spanische Luftfahrtunternehmen in Zeiten wie diesen keine Ankündigungen ohne “Kleingedrucktes”. Der Medienmitteilung ist zu entnehmen, dass die Aufnahmen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie steht. Mit anderen Worten: Air Europa könnte das eine oder andere Ziel noch abblasen. In Kooperation mit Allianz Global Assistance wird man Versicherungspakete anbieten, die im Fall einer Infektion die Behandlungs- und Quarantänekosten übernehmen soll. Air Europa hofft darauf, dass mit dieser Absicherung, die für die Reisenden kostenpflichtig ist, die Nachfrage ein wenig angekurbelt werden kann.

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Ryanair flog Frau nach Kiew-Borispil statt Valencia

Eigentlich wollte eine 30-jährige Frau von London-Stansted nach Valencia fliegen, um dort ihren Freund zu besuchen. Aufgrund einer Verkettung ungünstiger Umstände stieg sie aber unbemerkt ins falsche Ryanair-Flugzeug und kam in Kiew-Borispil an. Dort fühlte sie sich vom Billigflieger so richtig im Stich gelassen, denn auf diesem Flughafen unterhält Ryanair keinen Serviceschalter, an den sie sich mit ihrem Anliegen hätte wenden können. Gegenüber dem britischen Daily Star erklärte die Dame, dass sie vermutlich die Gates miteinander verwechselt hatte. Ihr Flug wäre am Flugsteig 44 abgeflogen, versehentlich stieg sie jedoch am Gate 54 – eben nach Borispil – ein. Bei der Bordkartenkontrolle wäre nach Angaben der Frau nichts aufgefallen, da nach dem Scannen keine Fehlermeldung angezeigt wurde. An Bord wurde die Dame eigenen Angaben nach misstrauisch und fragte wiederholt die Besatzung wann denn die Maschine in Valencia ankommen würde. Als Auskunft wurde ihr lediglich gegeben, dass die Flugzeit etwa zwei Stunden und 15 Minuten betragen wird. Nach der Landung bemerkte die Dame, dass sie nicht in Spanien, sondern in der Ukraine gelandet ist. Eigenen Angaben nach will sie das unter anderem an den Polizeiuniformen und dem Umstand, dass kyrillische Schriftzeichen sichtbar waren, erkannt haben. Die Einreise erfolgte jedoch problemlos, denn lediglich ein Stempel wurde im Reisepass angebracht und die Exekutive interessierte sich nicht weiter für die Frau. Das Bodenpersonal des Flughafens Borispil war jedoch verwundert wie es sein kann, dass die Dame mit einer Valencia-Bordkarte auf dem größten Airport der Ukraine “gestrandet” ist. Nachdem sie selbst mit Ryanair nicht weitergekommen ist,

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Spanien will „sichere Reisekorridore“ schaffen und die Kosten übernehmen

Die spanischen Inseln Kanaren und Balearen leiden derzeit besonders unter diversen Reisewarnungen und damit verbundenen Quarantänen bei der Rückkehr. Mit Deutschland will man nun über die Schaffung “sicherer Reisekorridore” verhandeln. Diese sollen dazu führen, dass Urlaubern bei ihrer Rückkunft die Zwangsquarantäne, die in der Bundesrepublik ab 8. November 2020 gelten soll, erspart bleibt. Auch mit weiteren Staaten sollen nun Gespräche aufgenommen werden, um den Tourismus im Winter am Leben halten zu können. Die jeweiligen lokalen Regierungen und die Zentralregierung in Madrid unterzeichneten ein entsprechendes Protokoll. Im Kern soll der Ablauf wie folgt sein: Bei der Ankunft auf den Balearen und den Kanaren soll ein PCR-Test durchgeführt werden. Selbiges auch wieder vor dem Rückflug. Beide sollen für Urlauber kostenfrei sein, wobei die lokalen Gesundheitsbehörden hierfür Termine zur Verfügung stellen. Die Befunde sollen so zeitnah ausgehändigt werden, dass beispielsweise die deutsche 48-Stunden-Frist eingehalten werden kann. Sobald wie möglich sollen ergänzend auch Schnelltests durchgeführt werden. Spanien plant, dass im Falle eines positiven Ergebnisses die betroffene Person das Land vorerst nicht verlassen darf und auf Kosten der Kanaren bzw. Balearen eine Unterkunft zugewiesen bekommt und dort unter Quarantäne gestellt wird. Die Versorgung mit Lebensmitteln und die medizinische Betreuung werden ebenfalls von den jeweiligen Lokalregierungen finanziert und gestellt. Wenn nötig: Auch die Kosten für einen eventuellen Aufenthalt in einem Krankenhaus wollen die spanischen Provinzen vollständig übernehmen, so dass Reisenden bzw. den ausländischen Krankenkassen keine Kosten entstehen. Tourismusministerin Reyes Maroto hofft, dass die Verhandlungen mit zahlreichen Staaten, darunter Deutschland, möglichst rasch zu einem Abschluss kommen. So

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Iberia verlangt 50 Euro für Corona-Schnelltests

In Zusammenarbeit mit einem Großlabor bietet die IAG-Tochter Iberia nun PCR- und Antikörpertests an. DIese können telefonisch und/oder online reserviert werden. Nach Angaben der Airline sollen die Preise um 20 Prozent unter den marktüblichen Kosten liegen. Der so genannte “Standard-PCR-Test” kostet beispielsweise 98 Euro. Angeboten werden aber auch Antigen-Schnelltests, bei denen das Ergebnis innerhalb einer Stunde feststehen soll. Für diese werden 50 Euro fällig. Die Preise für die PCR-Tests sind primär von der Geschwindigkeit, in der man das Ergebnis haben möchte, abhängig. Im langsamsten Verfahren kostet es 98 Euro, an Wochenenden und Feiertagen jedoch 130 Euro. Wer jedoch innerhalb von maximal 24 Stunden den Befund benötigt, muss stolze 180 Euro auf den Tisch legen. Beim “Standard-Test” liegt das Ergebnis innerhalb von 72 Stunden vor, was jedoch für viele Einreiseziele zu spät ist. Beispielsweise darf in Deutschland der Befund maximal 48 Stunden alt sein.

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IAG baut das Management-Team um

Die International Airlines Group stellt ihr Management-Team neu auf: Alex Cruz, Geschäftsführer von British Airways, tritt zurück und wird dem Verwaltungsrat künftig als Non-Executive Chairman angehören. Ihm folgt Sean Doyle, der bislang Aer Lingus leitete, nach. Bei der irischen Tochter wird Donal Moriaty übergangsweise die Geschäftsleitung übernehmen. Eine dauerhafte Nachfolgelösung soll erst in den nächsten Wochen kommuniziert werden. Level-CEO Fernando Candela wird in der Firmengruppe die neue Funktion des Chief Transformation Officers übernehmen. „Die IAG hat sich als eine der weltweit führenden Airline-Gruppen mit einem Portfolio erfolgreicher Unternehmen erwiesen. Wir befinden uns in der schlimmsten Krise unserer Branche und ich bin zuversichtlich, dass diese internen Werbeaktionen sicherstellen werden, dass die IAG gut aufgestellt ist, um in einer starken Position aufzutreten. Ich möchte Alex für alles danken, was er bei British Airways getan hat. In den Jahren vor dem 100-jährigen Jubiläum arbeitete er unermüdlich an der Modernisierung der Fluggesellschaft. Seitdem hat er die Fluggesellschaft durch eine besonders anspruchsvolle Zeit geführt und mit der überwiegenden Mehrheit der Mitarbeiter Restrukturierungsvereinbarungen getroffen. Sean Doyle verfügt über umfangreiche Erfahrung bei British Airways, nachdem er 20 Jahre dort gearbeitet hat, bevor er vor fast zwei Jahren zu Aer Lingus wechselte, wo er hervorragende Arbeit geleistet hat. Ich bin zuversichtlich, dass dies bei British Airways so bleibt. Fernando Candela, der über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Luftfahrt verfügt und sowohl bei Iberia Express als auch bei Level hervorragende Leistungen erbracht hat, tritt unserem Management Committee als neuer Chief Transformation Officer bei. Er wird den Wandel

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Herbstferien: Griechenland stößt Mallorca vom Thron

In den in Deutschland bevorstehenden Herbstferien sind heuer die griechischen Inseln Rhodos, Kreta und Kos deutlich stärker nachgefragt als Mallorca. Zu diesem Schluss kommt Eurowings nach Auswertung der Buchungszahlen. Die seitens der Bundesrepublik bestehende Reisewarnung für Spanien, die ab 15. Oktober 2020 auch zu einer Zwangsquarantäne führen wird, dürfte dabei eine wichtige Rolle spielen. Die Lufthansa-Tochter fliegt erstmals mehr sonnenhungrige Urlauber auf die drei griechischen Inseln als auf die Baleareninsel, deren Tourismus seit Monaten unter den aktuellen Reise-Restriktionen leidet.

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60 Flugschüler können Ausbildung bei FlyBy fortsetzen

Für 120 Auszubildende einer britischen Flugschule schien der Traum vom Fliegen zu enden. Denn die Academy musste aufgrund der prekären finanziellen Lage, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, schließen. Etwa die Hälfte der Flugbegeisterten bekommen jetzt doch noch einen Ausbildungsplatz: Die spanische Flugschule FlyBy nimmt sie auf. Die Corona-Krise wütet über die Luftfahrtbranche. An eine Ausbildung zum Piloten denken zurzeit nur wenige. Denn das letzte, was eine Airline jetzt braucht, sind zusätzliche Piloten. FlyBy scheint dies gar nicht zu stören: Die spanische Academy eröffnet eine zweite Basis im Norden Spaniens – und nimmt erst einmal 30 der entlassenen Kadetten auf. Weitere 30 sollen im nächsten Monat dazu stoßen.  Der neue Standort verfügt über zwei Start- und Landebahnen mit einer Länge von jeweils 1,4 Kilometer und 500 Meter und befindet sich in der Autonomen Region Kastilien-Léon. 

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