Streichungen

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Streichungen

UK: Airlines dürfen Flugpläne überarbeiten ohne Slots zu verlieren

Das Vereinigte Königreich lockert für die Sommersaison die ansonsten streng gehandhabten Slot-Regeln. Man will den Airlines ermöglichen, dass diese Verbindungen aus der Planung nehmen können ohne Gefahr zu laufen, dass die Start- und Landerechte verloren gehen. An vielen UK-Flughäfen und bei in diesem Staat tätigen Fluggesellschaften herrscht akuter Personalmangel. Obwohl man oftmals schon längerfristig weiß, dass es für die geplante Verbindung zu wenig Personal gibt, streicht man zumeist erst extrem kurzfristig. Dahinter steckt die „use it or lose it“-Regel. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs hat nun verfügt, dass die Fluggesellschaften eine kurze Zeitspanne zur Überarbeitung ihrer Flugpläne haben. Bis Freitag muss dem Regulator mitgeteilt werden welche Flüge gestrichen werden. Für Verbindungen, die nach diesem Stichtag abgesagt werden, gilt die Sonderbestimmung nicht.

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Weitere Streichungen folgen: Lufthansa schränkt Ticketverkauf ein

Der Lufthansa-Aufsichtsrat tritt außerplanmäßig zu einer Sondersitzung zusammen. Hintergrund ist, dass der Konzern im Juli und August 2022 weitere Flüge streichen wird und die Arbeitnehmervertreter laut Handelsblatt der Ansicht sind, dass der Vorstand den Aufsichtsrat nicht ausreichend über das komplette Ausmaß des Flugchaos informiert habe. Zwischenzeitlich hat Lufthansa den Vertrieb von Flugtickets stark eingeschränkt. Streckennetzweit wurden unter anderem die günstigsten Tarifklassen „ausgenullt“, also aus dem Verkauf genommen. Derzeit arbeite man intensiv daran von Streichungen betroffene Passagiere auf andere Verbindungen umzubuchen. Dieser Prozess soll dem aktuellen Informationsstand nach bis voraussichtlich 6. Juli 2022 dauern. Anschließend soll das Buchungssystem wieder regulär geöffnet werden. Von den momentanen Verkaufseinschränkungen sind in erster Linie die Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke sowie innerhalb Deutschlands betroffen. Flugscheine sind nur in den teuersten Buchungsklassen erhältlich. Lufthansa will damit „Platz“ für Passagiere, die man aufgrund weiterer bevorstehender Streichungen umbuchen muss, freihalten. Betroffen ist das komplette Kalendermonat Juli 2022 und teilweise auch der August 2022. Bereits fix ist, dass Lufthansa in diesen beiden Monaten zumindest 3.000 Flüge nicht durchführen kann. Angesichts der aktuellen Verkaufseinschränkung ist davon auszugehen, dass dies noch ausgeweitet wird. Es wird damit gerechnet, dass vor der Freigabe der günstigeren Tarifklassen für den Zeitraum bis inklusive September 2022 etwa 5.000 weitere Flüge abgesagt werden könnten. In den nächsten Tagen will sich die Firmengruppe dazu äußern und das vorläufig komplette Ausmaß kommunizieren.

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Amsterdam: Transavia muss Sommerflugplan 2022 reduzieren

Transavia, der Billigflieger der Air-France-KLM-Gruppe, musste aufgrund der Deckelung der Passagierzahlen das Angebot ab Amsterdam-Schiphol reduzieren. Der Carrier hat in den Kalendermonaten Juli und August 2022 zahlreiche Verbindungen aus dem Flugplan gestrichen. Der größte Flughafen der Niederlande leidet unter akutem Personalmangel und gerät deshalb seit mehreren Wochen nicht aus den Schlagzeilen. Man hofft, dass man durch die Beschränkung der Anzahl der Fluggäste, die den Airport täglich nutzen dürfen, gegensteuern kann. Das führt aber unweigerlich auch dazu, dass die Airlines ihr Angebot reduzieren müssen. Die Folge daraus ist, dass es ausgerechnet während der Hauptreisezeit zu zahlreichen Stornierungen kommt. Beispielsweise Royal Jordanian verlegt einzelne Umläufe temporär nach Maastricht. Die niederländische Regierung will aber auch erreichen, dass dauerhaft weniger ab Schiphol geflogen wird. Ab Herbst des kommenden Jahres sollen die Slots deutlich reduziert werden. Das führt dazu, dass KLM das Drehkreuz verkleinern muss und eigenen Angaben nach keine Möglichkeiten zum Wachstum mehr hat. Point-to-Point-Flüge sollen nach Lelystad verlagert werden, jedoch ist noch völlig unklar, ob dieser Airport jemals die dafür notwendige Betriebsgenehmigung bekommen wird, denn die lokale Bevölkerung leistet hartnäckigen Widerstand. Seitens Transavia ist man nicht glücklich darüber, dass man im Juli und August 2022 zahlreiche Flüge stornieren muss. Man teilt mit, dass man in den meisten Fällen alternative Beförderungen, beispielsweise mit KLM oder mit Umstieg, anbieten kann, jedoch leider nicht immer. „Wir erwarten, dass wir Anfang Juli von Schiphol weitere Informationen über die für den Monat August erforderlichen Maßnahmen erhalten werden. Möglicherweise müssen wir auch im August eine Reihe von Flügen ändern

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Bei Verspätungen und Streichungen: Brauerei „entschädigt“ Spanien-Passagiere mit Freibier

Passagiere, deren Spanien-Flüge zwischen 1. Juli und 1. Oktober 2022 storniert werden oder aber mindestens drei Stunden verspätet sind, können als „Enschädigung“ einen Sixpack Bier kostenlos abstauben. Die Brauerei Anheuser-Busch hat diese ungewöhnliche Marketingaktion ins Leben gerufen. Laut Erklärung des Unternehmens können betroffene Passagiere, deren Spanien-Flüge abgesagt wurden oder aber mindestens drei Stunden verspätet waren, einen kostenlosen Sixpack Bier der Marke San Miguel bekommen. Dazu muss man diesen zunächst selbst kaufen und anschließend den Kassabon sowie einen Nachweis über die Streichung bzw. Verspätung (z.B. Formular der Fluggesellschaft, E-Mail oder SMS der Airline) auf www.sanmiguelsommer.de hochladen. Die Brauerei erklärt, dass der bezahlte Kaufpreis dann auf ein Bankkonto, das im Zuge der Einreichung angegeben werden muss, erstattet werden soll. Anheuser-Busch erklärt unter anderem: „Urlaub in Spanien ist für viele Menschen ein Highlight, auf das sie nicht verzichten wollen. Und gerade dort gehört unser spanisches Premium-Lagerbier San Miguel für viele zu einem entspannten Urlaubserlebnis einfach dazu. Da es nicht einfach ist, Reisepläne zu ändern, haben wir uns entschlossen, all denjenigen, die anders als geplant nicht in den Urlaub nach Spanien fahren können, ihr San Miguel zu schenken und ihnen so zu ermöglichen, die spanische Erfrischung und das spanische Lebensgefühl in Deutschland zu genießen“. Die Aktion gilt für Flüge nach Spanien.

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Swiss streicht weitere 676 Flüge im Sommerflugplan 2022

Wegen akutem Personalmangel dünnt die Fluggesellschaft Swiss den Sommerflugplan 2022 weiter aus. Zusätzlich zu den kürzlich kommunizierten und wiederholt erweiterten Streichungen nimmt man nun bis inklusive Oktober 2022 Verbindungen aus dem Flugplan. Swiss ist der Ansicht, dass Streiks an einigen Flughäfen in Europa sowie bei manchen Flugsicherungen die Situation mit Blick auf die Reisesaison im Hochsommer zusätzlich verschärfen würde. Die externen Faktoren, die zum hausgemachten Personalmangel dazu kommen, sollen „unmittelbare Auswirkungen auf die operationelle Stabilität von Swiss“ haben. Die Geschäftsleitung hat sich dazu entschieden, dass im Zeitraum von August bis inklusive Oktober 2022 das Flugangebot weiter gekürzt wird. „Damit begegnet SWISS dem systemischen Industrierisiko und trägt zur Entlastung ihres Flugplans sowie des Gesamtsystems in der Schweiz bei. So wird das Risiko kurzfristiger Annullationen oder Flugplanänderungen minimiert. Die Streichungen im Umfang von rund 2 Prozent des geplanten Flugprogramms erfolgen durch weitere Reduzierungen von Frequenzen“, so die Lufthansa-Tochter in einer Medienerklärung. Auch wird man weiterhin nicht selbst zwischen Wien und Zürich fliegen. Laut Mitteilung des Unternehmens sollen diese bis voraussichtlich bis Ende Winterflugplan 2022/23 von der österreichischen Konzernschwester Austrian Airlines durchgeführt werden. Von den geplanten 31.414 Flügen im Zeitraum August bis Oktober streicht Swiss 676 Flüge. Die Flugplananpassungen können je nach Strecke auch Auswirkungen auf die Frachtkapazität haben. Um mögliche Auswirkungen zu reduzieren, prüft die Lufthansa-Tochter die punktuelle Durchführung von reinen Frachtflügen. „Das komplexe Aviatiksystem in Europa und weltweit befindet sich aktuell am operativen Anschlag. Angesichts der sich noch weiter verschärfenden Rahmenbedingungen und um unserer Verantwortung gegenüber unseren Fluggästen in vorausschauender Weise

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Tui verspricht trotz Flughafenchaos: „Ferien werden für Mehrheit reibungslos verlaufen“

Der Tourismuskonzern macht Reisenden trotz des Abfertigungschaos an Flughäfen Hoffnung auf einen entspannten Sommerurlaub. „Trotz aller Herausforderungen aufgrund von Personalengpässen in der Branche werden die Ferien für die überwiegende Mehrheit reibungslos verlaufen“, so der Deutschland-Chef des Reisekonzerns, Stefan Baumert. Anders als manche Airlines wie beispielsweise Lufthansa will die konzerneigene Fluggesellschaft Tuifly keine Flüge streichen. Der Flugplan bleibe bestehen, wie auch Planungen für zusätzliche Reserveflugzeuge zu Spitzenzeiten. Oft lohne sich auch ein Flughafenwechsel für den Start in den Urlaub aus einem Bundesland, in dem Ferien noch nicht begonnen haben, empfahl Baumert. Dem Manager zufolge stieg die Nachfrage nach Sommerreisen in den vergangenen Wochen deutlich und liegt „durchgängig über dem Niveau von 2019“. „Wir holen rasant auf und sind mehr als zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr ein Sommergeschäft sehen, das an 2019 herankommt“, bekräftigte Baumert frühere Erwartungen. Auch die Buchungen für die Monate September und Oktober zögen seit einigen Tagen kräftig an. Tui könne nicht feststellen, dass sich die Menschen wegen Problemen bei der Abfertigung an Flughäfen mit Buchungen zurückhielten. Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass Kunden bei den sogenannten Flextarifen verstärkt die Option nutzten, kostenfrei bis 15 Tage vor Abreise umzubuchen oder zu stornieren. „Sie wollen alle in Urlaub“, sagte Baumert. „Aber wir verzeichnen Rekordwerte bei den Anrufen bei unseren Kundenhotlines.“ Besonders gefragt sind nach mehr als zwei Jahren Corona-Pandemie klassische Reiseziele vor allem rund ums Mittelmeer, insbesondere die Türkei. Antalya hat demnach sich auf Platz zwei hinter Mallorca geschoben. Auch Griechenland werde weiterhin stark nachgefragt. „Kreta steuert auf eine Rekordsaison zu“,

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Innsbrucks Flughafenchef sieht „Übernachfrage auf allen Reisewegen“

Am vergangenen Wochenende hat das „europäische Flugchaos“ auch den österreichischen Regionalflughafen Innsbruck getroffen. Airportchef Marco Pernetta ist dennoch davon überzeugt, dass Passagiere, die ab kleineren Airports reisen ein wesentlich geringeres Risiko in Sachen langer Wartezeiten und Verspätungen haben. „Wenn man von einem Regionalflughafen aus zu einem Mittelmeerflughafen fliegt ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schief geht eigentlich sehr gering. Ich weiß, dass wir am Wochenende in Innsbruck ein Problem mit diesem technischen Thema hatten. Das Veranstalterprogramm funktioniert sehr gut. Problematisch wird es aber, wenn man auf Großflughäfen umsteigen muss oder aber von diesen abfliegen muss. Dort ist der Personalmangel eklatant und den wird man so schnell auch nicht beheben können“, so der Innsbrucker Flughafendirektor im Interview mit „Tirol Live“. Wenn es aber wie am vergangenen Wochenende zum Ausfall einer Maschine kommt, wird es extrem schwer einen Ersatz aufzutreiben. Pernetta erklärte, dass es momentan „keine freien Flugkapazitäten auf dem europäischen Markt gibt“. Es gäbe schlichtweg keine Ersatzflugzeuge. „Man musste über Nacht zaubern und irgendwie ein Flugzeug organisieren, das die Menschen wegbringt. Das hat natürlich zu mehrstündigen Verspätungen geführt“, Pernetta zum Wochenende. „Im Moment fliegt alles, das zwei Tragflächen hat und man Piloten dazu findet. Die Nachfrage ist etwas überraschend unheimlich angestiegen. Die Leute wollen in den Urlaub fahren, auch auf der Langstrecke, beispielsweise in die USA. Auf Rennstrecken wie New York gibt es teilweise wochenlang keine freien Plätze mehr. Das führt dazu, dass derzeit mit weniger Personal, aber mehr Nachfrage alles fliegt. Wenn dann irgendetwas ausfällt oder ein Pilot oder Flugbegleiter positiv

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Austrian Airlines hat „Generalprobe vor den Ferien“ vermasselt

Auch am Montag setzte sich das „Streichkonzert“ bei Austrian Airlines fort. Erneut sind enorm viele Passagiere in Wien und an anderen Flughäfen, die von der österreichischen Lufthansa-Tochter angeflogen werden, gestrandet. Wegen Personalmangel musste die AUA bereits am Wochenende zahlreiche Flüge absagen. Neben den Streichungen gab es in den letzten Tagen auch einige AUA-Kurse, die erheblich verspätet waren. Bis zu elf Stunden später waren zwei Kurse unterwegs. Angesichts dessen, dass AUA-Chefin Annette Mann noch vor wenigen Tagen, zuletzt am Samstag im Ö1-Morgenjournal, behauptete, dass man alles im Griff hat und es keinen Personalmangel gibt, steht die Glaubwürdigkeit des Unternehmens durchaus in Frage. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es immer mehr Passagiere gibt, die behaupten, dass Austrian Airlines das Thema Passagierrechte mancherorts sehr mangelhaft einhalten würde. Konkret geht es um den gesetzlichen Anspruch auf Ersatzbeförderung, denn mehrere gestrandete Fluggäste haben unabhängig voneinander berichtet, dass Umbuchungen auf Verfügbare Flüge anderer Airlines, die nicht der Lufthansa Group bzw. Star Alliance angehören, verweigert worden sein sollen. An manchen Airports sollen die von Austrian Airlines beauftragten Bodendienstleister lediglich Zettel mit der Telefonnummer der Hotline ausgeteilt haben. Diese soll stark überlastet gewesen sein und in vielen Fällen keine kurzfristige Lösung gewesen sein. Der Fairness halber muss man Austrian Airlines aber auch zu Gute halten, dass Fälle vorliegen, in denen Passagiere sowohl die angebotene Ersatzbeförderung als auch Hotels abgelehnt haben. Beispielsweise argumentierten Reisende damit, dass sie einen „Direktflug“ (ohnehin falsch, den „Direktflüge“ können im Gegensatz zu „Nonstopflügen“ Zwischenstopps haben) gebucht hätten und nicht „irgendwo“ umsteigen wollen.

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Wegen CoV-Krankenständen: AUA muss weiter Flüge streichen

Corona-Infektionen bei Mitarbeitern wirbeln den Flugplan der Lufthansa-Tochtergesellschaft derzeit heftig durcheinander. Zu Wochenbeginn wurden wieder einige Flüge aus dem Programm genommen. Heute müssen weitere 19 Flüge gestrichen werden, sagte eine Sprecherin der Airline der Nachrichtenagentur Reuters. Bei den betroffenen Flügen handle es sich vorwiegend um Städteflüge innerhalb Europas, etwa nach Düsseldorf, München, Zürich oder Paris. Weitere Anpassungen seien nicht ausgeschlossen. Bereits am Wochenende mussten etwa 100 von 700 Flügen gestrichen werden, weil Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. „Austrian Airlines unternimmt aber alles, um eine größtmögliche Stabilität des Flugplans sicherzustellen und insbesondere Streichungen von klassischen Ferienflügen zu verhindern“, sagte die Sprecherin. Eine Prognose für die kommenden Tage sei schwierig. „Die österreichweiten Corona-Infektionen spiegeln sich analog auch bei Austrian Airlines wider.“ Die AUA empfiehlt allen Fluggästen, unbedingt online den Flugstatus zu überprüfen, bevor man sich auf den Weg zum Flughafen macht. Betroffene Passagiere würden nach Möglichkeit auf andere Flüge umgebucht oder im Bedarfsfall entschädigt. Laut EU-Fluggastrechteverordnung hat man ab einer Flugverspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Ausgleichszahlung, die je nach Entfernung der Destination zwischen zweihundertfünfzig und sechshundert Euro beträgt. Bei der AUA hätten am Wochenende die Umbuchungen aber nicht immer reibungslos funktioniert, so der ORF. Am Flughafen Wien haben sich lange Warteschlangen gebildet, Passagiere berichten von stundenlangen Wartezeiten, teilweise habe man erst im letzten Augenblick vom Flugausfall erfahren.

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Bilanz zum Wochenende: Urlauber im Luftfahrt-Chaos „versunken“

Die österreichischen Sommerferien haben noch gar nicht begonnen, aber das Chaos vom Wochenende war durchaus ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl was noch so alles bevorstehen könnte. Austrian Airlines musste zahlreiche Flüge streichen, in Wien mussten Passagiere lange warten und in Innsbruck gab es gar eine unnötige Busreise nach München und wieder zurück. Indes kassierten Buzz und Austrian Airlines kassierten in Wien je einen Birdstrike. Der Ausfall einer Fokker 100 der kroatischen Fluggesellschaft Trade Air hatte zur Folge, dass das Charterprogramm des Reiseveranstalters Idealtours ordentlich durcheinander gewirbelt wurde. Die Urlauber mussten enorm lange auf ihre Flüge warten. In einem Fall wurden diese zunächst mit einem Reisebus nach München gebracht, jedoch wurde auch von dort aus nicht geflogen, so dass es wieder zurück nach Innsbruck ging. Nach einer Übernachtung wurden die Reisenden dann mit einem A319 von Trade Air an ihr Ziel gebracht. Für die übrigen Idealtours-Kunden hieß es noch lange warten, denn die Fokker 100 ist es am Samstagabend aus Zagreb eingetroffen. Die Verspätungen haben sich somit über das gesamte Wochenende hingezogen. Innsbruck als „Mini-Blaupause“ für Wien Das AOG einer einzigen Maschine wirbelte also den Charterflugplan von Idealtours ordentlich durcheinander. Trade Air hat offensichtlich kein Backup zur Verfügung und der ACMI-Markt ist aufgrund hoher Nachfrage regelrecht leergefegt. Da die 9A-BTE mittlerweile fast 30 Jahre auf dem Buckel hat und der Maschinentyp Fokker 100 dafür bekannt ist, dass dieser enorm robust und sicher ist, aber auch anfällig für Kleinigkeiten ist, könnte sich ein solches Chaos-Wochenende während dem Sommer 2022 jederzeit wiederholen.

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