Tourismus

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Air Canada setzt A321XLR nach Mallorca ein

Air Canada kündigt eine Erweiterung ihres Streckennetzes an, die durch die Einführung des neuen Flugzeugtyps Airbus A321XLR ermöglicht wird. Ab Juni 2026 wird die Fluggesellschaft eine Direktverbindung vom Montreal Trudeau International Airport (YUL) zum Flughafen Palma de Mallorca (PMI) aufnehmen. Dieses neue Flugzeug ist der erste Schmalrumpfflieger in der Flotte von Air Canada, der über eine Business Class mit vollständig flachen Liegesitzen verfügt. Die strategische Nutzung des A321XLR zielt darauf ab, neue, dünner besetzte Flugrouten wirtschaftlich zu erschließen und gleichzeitig den Service auf bestehenden Lang- und Mittelstrecken zu verbessern. Die Ankündigung ist der Beginn einer umfassenderen Wachstumsstrategie, da weitere A321XLR-Jets eintreffen und neue Verbindungen von anderen kanadischen Städten ermöglichen sollen. Ein neues Flugzeug für eine neue Ära Der Airbus A321XLR, der seit dem ersten Quartal 2026 an Air Canada ausgeliefert wird, ist ein „game-changer“, wie Mark Galardo, der Chief Operating Officer von Air Canada, in einer Erklärung betonte. Seine außergewöhnliche Reichweite eines Großraumflugzeugs in Kombination mit der Effizienz eines Schmalrumpffliegers eröffnet der Fluggesellschaft neue globale Möglichkeiten. Der erste Flug wird am 17. Juni 2026 von Montreal nach Palma de Mallorca abheben. Die Strecke wird bis zum 24. Oktober viermal wöchentlich bedient, und die Tickets sind bereits im Verkauf. Der Airbus A321XLR wird 182 Passagiere befördern können, darunter 14 Reisende in der Business Class, die über die begehrten Lie-Flat-Sitze verfügen. Die Entscheidung von Air Canada, Palma de Mallorca als erste Destination für den neuen Jet zu wählen, ist ein klares Signal. Die Balearen-Insel ist ein beliebtes Urlaubsziel mit einer starken sommerlichen

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City Airport Train bietet Kombi-Tickets für Wien-Touristen an

Der City Airport Train (CAT) hat eine Zusammenarbeit mit den Anbietern von Touristenkarten für die Stadt Wien bekanntgegeben. Reisende können ihre Transfertickets vom Flughafen in die Stadt nun gemeinsam mit der Vienna City Card und dem Vienna Pass erwerben. Durch die Kooperation soll der Kauf von Flugplatz-Transfer und Sightseeing aus einer Hand möglich gemacht werden. Die Vienna City Card bietet Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln und rund 200 Rabattangeboten. Der Vienna Pass hingegen ermöglicht freien Eintritt in bis zu 90 Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Die Geschäftsführer des CAT betonten, daß dieses neue Angebot die Planung für die Reisenden vereinfache. Die Strategie, den Flughafentransfer mit touristischen Dienstleistungen zu kombinieren, dient dazu, die Position des City Airport Train als bevorzugte Premium-Verbindung im Wettbewerb mit anderen Transportmöglichkeiten zu stärken.

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Südkorea: Aus T’way Air wird Trinity Airways

Die südkoreanische Fluggesellschaft T’way Air wird unter der Führung ihres neuen Eigentümers, des Hotel- und Resortkonzerns Daemyung Sono Group, einen umfassenden Wandel durchlaufen und in Trinity Airways umbenannt. Die Übernahme, die im Juni 2025 von der südkoreanischen Wettbewerbskommission genehmigt wurde, ist der Startschuß für eine ambitionierte Neuausrichtung. Der Namenswechsel, ein neues Markenbild und eine überarbeitete Flotte sollen die Fluggesellschaft für eine aggressive globale Expansion positionieren. Ziel ist es, das Image eines reinen Billigfliegers abzulegen und sich als Hybrid-Fluggesellschaft zu etablieren, die Effizienz mit Premiumelementen auf Langstreckenflügen kombiniert. Dieser Wandel markiert den Beginn einer neuen Ära, in der T’way Air und Daemyung Sono ihre Geschäftsmodelle synergetisch verknüpfen wollen, um den globalen Reise- und Tourismusmarkt zu erobern. Vom lokalen Betreiber zum internationalen Spieler Die Ursprünge von T’way Air reichen zurück in das Jahr 2005, als die Fluggesellschaft unter dem Namen Hansung Airlines gegründet wurde. Sie war die erste Billigfluggesellschaft Südkoreas und bediente zunächst lokale Routen mit Turboprop-Flugzeugen. Nach einer finanziellen Krise und einer Einstellung des Betriebs wurde das Unternehmen 2010 neu organisiert und als T’way Air wiederbelebt. Die Fluggesellschaft stellte ihren Betrieb auf eine reine Jet-Flotte um, die zunächst hauptsächlich aus Boeing 737-800-Flugzeugen bestand. Die neue strategische Ausrichtung auf preissensible Reisende zahlte sich aus, und T’way Air etablierte sich als einer der drei großen nationalen Billigflieger Südkoreas neben Jeju Air und Jin Air. In den letzten Jahren hat T’way Air eine bemerkenswerte internationale Expansion hingelegt. Von ihren Drehkreuzen am Incheon International Airport und am Gimpo International Airport in Seoul bedient die Fluggesellschaft

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Malaysia Airlines Group setzt auf strategisches Wachstum und Flottenerneuerung

Die Malaysia Airlines Group, zu der die nationale Fluggesellschaft Malaysia Airlines und ihre regionale Tochtergesellschaft Firefly gehören, hat eine umfassende Expansionsstrategie vorgestellt, die darauf abzielt, die Konnektivität und das Reiseerlebnis in Asien zu verbessern. Im Zuge dieser Pläne kündigte die Gruppe die Aufnahme mehrerer neuer Routen sowie eine Erhöhung der Frequenzen auf bestehenden Strecken an. Die Expansion wird durch eine Flottenerneuerung unterstützt, die die Einführung neuer Flugzeugtypen wie den Airbus A330neo vorsieht. Das übergeordnete Ziel ist es, die Position der Gruppe als wichtiges Tor zu Asien zu stärken und Malaysia Airlines bis 2030 unter die Top 10 der globalen Fluggesellschaften zu führen. Strategische Routenerweiterung und Fokus auf Asien Die Malaysia Airlines Group (MAG) setzt ihre Wachstumsstrategie mit einer gezielten Erweiterung ihres Streckennetzes in Asien um. Ab dem 9. Januar 2026 wird Malaysia Airlines tägliche Flüge vom internationalen Flughafen Kuala Lumpur (KUL) zum Chengdu-Tianfu International Airport (TFU) in China aufnehmen. Diese neue Verbindung wird das Streckennetz der Fluggesellschaft in Greater China auf insgesamt sieben Destinationen ausweiten. Die Expansion in diesem Markt ist strategisch von großer Bedeutung, da er sowohl für den Geschäfts- als auch für den Freizeitreiseverkehr zu den am schnellsten wachsenden Märkten der Region gehört. Die kürzlich eingeführte gegenseitige Visumfreiheit zwischen Malaysia und China unterstützt diese Entwicklung zusätzlich. Neben Chengdu bedient die Fluggesellschaft bereits die Städte Peking, Shanghai, Guangzhou, Xiamen, Hongkong und Taipeh. Die regionale Tochtergesellschaft Firefly wird ab November 2025 ihr Angebot mit neuen Verbindungen von Kuala Lumpur nach Krabi in Thailand, Siem Reap in Kambodscha und Cebu auf

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Icelandair verzeichnet Passagierwachstum im August 2025

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat im Monat August 2025 ein Passagierwachstum gemeldet. Insgesamt reisten 608.000 Menschen mit der Airline, was einem Anstieg von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der Fluggäste, die nach Island einreisten, stieg im Jahresvergleich besonders deutlich um 21 Prozent an. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf die Kernmärkte von und nach Island bestätigt sich damit in den Augustzahlen. 40 Prozent aller Reisenden flogen im Berichtszeitraum nach Island, während der Transitverkehr über den Flughafen Reykjavík 42 Prozent ausmachte. Die Auslastung der Flugzeuge lag bei 87,1 Prozent. Seit Jahresbeginn beförderte Icelandair 3,4 Millionen Passagiere, ein Wachstum von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Pünktlichkeitsrate der Fluggesellschaft betrug im Monat August 80,9 Prozent. Im Leasinggeschäft verzeichnete die Airline ein Wachstum von 30 Prozent.

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Flughafen Hamburg zieht Bilanz der Sommerferien

Der Hamburger Flughafen hat während der sechs Sommerferienwochen rund 2,2 Millionen Passagiere abgefertigt. Das Passagieraufkommen lag damit nach Unternehmensangaben auf dem Niveau des Vorjahres. Der stärkste Reisetag war der 25. Juli mit über 55.000 abgefertigten Reisenden. Die Spitze des Sommerreiseverkehrs verlief laut dem Flughafenbetreiber trotz der hohen Auslastung ohne größere Vorfälle. Um die große Nachfrage zu bewältigen, wurden die Terminals früher als üblich geöffnet, und einige Fluggesellschaften boten einen Vorabend-Check-in an. Das beliebteste Reiseziel war Mallorca, das mit durchschnittlich zehn Flügen pro Tag bedient wurde. Der Flughafen erwartet, daß die hohe Reisetätigkeit auch in den kommenden Wochen anhält. Nach Angaben der Flughafengesellschaft rechnen sie pro Woche mit rund 350.000 Passagieren. Aus diesem Grund bleiben die Terminals bis Ende Oktober bereits ab 3:15 Uhr geöffnet.

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Eine Nacht im Residenzschloß: Ludwigsburg setzt auf schaurige Führungen und historische Anekdoten

Während die meisten Besucher das Residenzschloß Ludwigsburg bei Tageslicht besichtigen, bietet das eindrucksvolle Monument in den Wintermonaten eine spezielle Attraktion an, die das Prachtschloß in einem neuen, unheimlicheren Licht erscheinen läßt. Unter dem Titel „Schaurig schön“ lädt eine nächtliche Führung die Gäste dazu ein, die dunklen Säle und Gänge des Schlosses zu erkunden, in denen sonst die Lichter längst erloschen sind. Die Atmosphäre wird durch das flackernde Licht von LED-Laternen und die Erzählungen von Geistergeschichten und unheimlichen Begebenheiten von einst verstärkt. Diese speziellen Führungen, die sich großer Beliebtheit erfreuen, sind Teil einer landesweiten Strategie, historische Orte in Baden-Württemberg auf eine neue, erlebnisorientierte Weise für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Die nächtlichen Rundgänge in Ludwigsburg vermitteln nicht nur Gruselmomente, sondern gewähren auch einen intimen Einblick in den Alltag und die Riten früherer Jahrhunderte. Auf den Spuren der Vergangenheit: Historie und Gruselgeschichten Die Führung durch das Residenzschloß Ludwigsburg, eines der größten Barockschlösser Deutschlands, ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Gruselgeschichten. Schlossführerin Kerstin Frisch führt die Gäste mit ihrer Laterne durch die dunklen Räume und erzählt von den Bewohnern und den Legenden, die sich um sie ranken. Ein Höhepunkt der Tour ist die Ahnengalerie, ein langer schmaler Saal, in dem die Porträts vergangener Herzöge und Prinzessinnen im Schatten der Dämmerung kaum zu erkennen sind. Hier entführt die Erzählerin die Gruppe in eine Welt voller unerklärlicher Geräusche und geheimnisvoller Begebenheiten, wie etwa die Geschichte von Herzog Karl Alexander, der angeblich den Teufel zu Gast hatte, was zu seinem frühen Ende führte. Auch

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Eurowings im Wandel: Zwischen Aufschwung im Mittelstand und anhaltendem Fokus auf den Tourismusmarkt

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings verzeichnet nach eigenen Angaben eine leichte, aber stabile Erholung im Geschäftsreisesegment. Wie CEO Jens Bischof auf einer Pressekonferenz auf Mallorca erklärte, seien vor allem kleine und mittelständische Unternehmen wieder verstärkt auf Dienstreisen unterwegs, während Großkonzerne weiterhin Zurückhaltung übten. Trotz dieser positiven Entwicklung hält die Lufthansa-Tochter an ihrer nach der Pandemie eingeschlagenen Strategie fest, den Fokus auf den Tourismusmarkt zu legen. Die Neuausrichtung scheint sich auszuzahlen: Bischof äußerte sich optimistisch und rechnet für das laufende Jahr erneut mit einem dreistelligen Millionengewinn. Die strategische Fokussierung wird durch den Aufbau eines eigenen Reiseveranstalters, Eurowings Holidays, weiter untermauert, um die Margen zu erhöhen und die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu verringern. Vom Business-Carrier zum Touristik-Spezialisten Die Corona-Pandemie hat die Luftfahrtindustrie grundlegend verändert. Eurowings hat in dieser Zeit eine strategische Neuausrichtung vollzogen, die das Unternehmen von seiner früheren Position als primärer Business-Carrier für die Lufthansa-Gruppe wegbewegt hat. Vor der Pandemie lag der Schwerpunkt der Fluggesellschaft auf der Bedienung von Geschäftsreiseverkehr in Europa. Viele innerdeutsche und inneruropäische Strecken wurden mit hohen Frequenzen bedient, um Geschäftsreisende zu bedienen. Mit dem Einbruch des Geschäftsreiseverkehrs und der anhaltenden Zunahme von Telekonferenzen und digitalen Meetings reagierte Eurowings strategisch und schwenkte auf den touristischen Sektor um. Die neue Aufteilung des Geschäftssegments sieht vor, daß 60 Prozent der Flüge touristische Ziele bedienen, 30 Prozent dem Geschäftsreiseverkehr dienen und die restlichen 10 Prozent für den sogenannten VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) reserviert sind. Der Standort Palma de Mallorca ist dabei, wie von Bischof betont, zum zentralen Dreh- und Angelpunkt

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Edelweiss benennt neue Flugzeuge nach Engadiner Berggipfeln

Die Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss hat zwei neue Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350 nach den Engadiner Berggipfeln „Piz Bernina“ und „Piz Palü“ benannt. Die Namen wurden im Rahmen einer Veranstaltung auf der Diavolezza offiziell bekanntgegeben. Die Veranstaltung betonte die Partnerschaft zwischen der Fluggesellschaft und der Region Engadin, die bereits im Jahr 2016 begann, als ein anderes Flugzeug nach dem Corvatsch benannt wurde. Zur Feier der jüngsten Flugzeugtaufen wurden zwei Holzbänke auf der Diavolezza eingeweiht, die einen Ausblick auf die beiden Gipfel bieten. Die Benennung der Flugzeuge ist Teil der Unternehmensstrategie, die Verbindung zwischen der Airline und den Tourismusregionen der Schweiz zu hervorzuheben. Mit den neuen Flugzeugen des Typs A350 modernisiert Edelweiss ihre Flotte im Langstreckenbereich.

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Saalfelden Leogang setzt auf längere Tourismussaison

Die Tourismusregion Saalfelden Leogang hält ihre Angebote für Besucher bis zum Beginn der Wintersaison aufrecht. Entgegen der üblichen Zwischensaison im November bleiben die Leoganger Bergbahnen sowie Teile der Gastronomie durchgehend geöffnet. Die Verlängerung der Saison ermöglicht es Wanderern, die Wege und Almrunden am Berg auch im Spätherbst zu nutzen. Zudem bleibt der Epic Bikepark Leogang bis zum 9. November in Betrieb. Ergänzend dazu bieten mehrere Hotels spezielle Programme im Bereich von Wellness und Gesundheit an, um Gäste anzuziehen. Einige dieser Häuser richten sich mit Angeboten wie Eisbaden oder Ballonfahrten an eine breitere Klientel. Die strategische Fokussierung auf Angebote abseits des klassischen Sommer- oder Wintertourismus solle dabei helfen, die Saison zu verlängern und die Auslastung im Monat November zu verbessern. Auch im kulinarischen Bereich positioniert sich die Region mit mehreren ausgezeichneten Betrieben als ganzjährige Destination.

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