Tourismus

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Jubiläum: Klagenfurt-Wien feiert den 65er

Die Flugverbindung zwischen Wien und Klagenfurt feiert in diesem Jahr ihr 65-jähriges Bestehen – ein Meilenstein, der von Austrian Airlines und dem Flughafen Klagenfurt gemeinsam gewürdigt wird. Seit 1960 dient diese Flugroute als unverzichtbares Bindeglied für das österreichische Bundesland Kärnten, indem sie die Landeshauptstadt nicht nur mit der Bundeshauptstadt Wien, sondern auch mit dem weltweiten Streckennetz der Lufthansa Group verbindet. Die Jubiläumsfeierlichkeiten unterstreichen die strategische Bedeutung dieser historischen Route für die wirtschaftliche Entwicklung, den Tourismus und die internationale Vernetzung der gesamten Region. Die Partnerschaft zwischen der Fluggesellschaft und dem Flughafen hat sich über mehr als sechs Jahrzehnte als tragende Säule der regionalen Infrastruktur erwiesen. Eine historische Verbindung: Vom Beginn im Jahr 1960 bis heute Als die Austrian Airlines im Jahr 1960 die Verbindung zwischen Wien und Klagenfurt aufnahm, läutete dies eine neue Ära des Reisens für Kärnten ein. In einer Zeit, in der die Luftfahrt noch als exklusives Fortbewegungsmittel galt, bot der regelmäßige Flugbetrieb eine revolutionäre Alternative zu den langen Fahrten mit der Bahn oder dem Auto. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich die Route den veränderten Marktanforderungen angepasst, hat Krisen wie die Finanzkrise und die Turbulenzen im Luftverkehr überstanden und sich als Grundpfeiler des Flugangebots am Flughafen Klagenfurt etabliert. Die Entwicklung dieser Verbindung spiegelt die Evolution des regionalen Flugverkehrs in Österreich wider. Während in den Anfangszeiten der Fokus auf dem direkten Personentransport lag, hat sich die Strategie in den letzten Jahren auf die Hub-Anbindung konzentriert. Dieser Wandel wurde notwendig, um Reisenden aus Kärnten einen nahtlosen Zugang zu interkontinentalen Zielen

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Hotellerie kritisiert geplante Erhöhung der Wiener Ortstaxe

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) hat sich kritisch zur geplanten Erhöhung der Wiener Ortstaxe geäußert. Der Präsident der Vereinigung, Walter Veit, bezeichnete die zusätzliche Abgabe als Preiserhöhung ohne Gegenleistung und forderte eine Entlastung der Wirtschaft. Die Ortstaxe in Wien wird als Prozentsatz des Nächtigungsentgelts berechnet. Veit argumentiert, daß die Stadt schon von den Preissteigerungen infolge der Inflation profitiere, weshalb eine zusätzliche Erhöhung des Prozentsatzes nicht gerechtfertigt sei. Die Abgabenlast stelle in der aktuellen Wirtschaftslage ein großes Problem dar. Die Kritik richtet sich auch an die Politik. Veit bemängelt einen Widerspruch in der Vorgangsweise von SPÖ-Vertretern. Er verwies darauf, daß man nicht gleichzeitig Preise gesetzlich drücken wollen und die eigenen Abgaben erhöhen könne. Die Hotellerie betont, daß Wien zwar auf kaufkräftige Gäste setze, aber auch Reisende mit kleinerem Budget nicht außer Acht gelassen werden dürfen.

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Ryanair fordert die Senkung der Luftverkehrssteuer in Österreich

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Regierung erneut aufgefordert, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen. Laut der Airline sei Österreich im Vergleich zu anderen EU-Märkten nicht wettbewerbsfähig und hinke bei der Erholung des Luftverkehrsaufkommens hinter seinen europäischen Konkurrenten her. Die Forderung zielt auf eine Abschaffung der Luftverkehrssteuer von 12 Euro pro Passagier sowie auf eine Senkung der Flughafen- und Flugsicherungsgebühren. Ryanair argumentiert, daß die hohen Kosten die Investitionen von Fluggesellschaften behinderten und die Flugpreise für Reisende erhöhten. Andere Länder wie Schweden und Ungarn hätten ähnliche Steuern bereits abgeschafft, um das Wachstum zu fördern. Die Fluggesellschaft stellte in Aussicht, im Falle einer Abschaffung der Steuer eine Milliarde US-Dollar in Österreich zu investieren und 300 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Das Passagieraufkommen könnte auf jährlich 12 Millionen steigen. Sollten die hohen Zugangskosten jedoch bestehen bleiben, drohe die Airline die Präsenz in Österreich zu reduzieren und die Kapazitäten auf Märkte mit besseren Wachstumsbedingungen zu verlagern.

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Sommer-Bergbahnen führen neue Verhaltensregeln ein

Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen (BÖSB) haben erstmals eine überregionale Handlungsempfehlung für Gäste vorgestellt. Die „Gipfelcharta“ soll den respektvollen Umgang mit der Bergwelt und anderen Besuchern fördern. Die Charta legt klare Leitlinien fest. Kornel Grundner, Sprecher der BÖSB, erklärte, daß die Empfehlungen auf erfolgreichen Initiativen aus den Bundesländern beruhen. Die „Gipfelcharta“ wurde in den Kriterienkatalog des Qualitätssiegels aufgenommen und muß bei Zertifizierungen kommuniziert werden. Die Bergbahnen berichteten zudem über eine positive Zwischenbilanz zur Saisonhalbzeit 2025. Laut einer Blitzumfrage waren rund zwei Drittel der Betriebe mit den ersten Monaten zufrieden, fast 60 Prozent verzeichneten stabile oder steigende Gästezahlen. Als Erfolgsfaktoren gelten die hohe Gästezufriedenheit und das Familien- und Aktivsegment. Der Sprecher der BÖSB betonte, daß die Bergbahnen trotz Herausforderungen wie Kostensteigerungen eine stabile Entwicklung zeigten.

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Juli-Buchungen: Starkes Last-Minute-Geschäft bei Urlaubsreisen

Das Last-Minute-Geschäft für pauschale Urlaubsreisen hat im Juli eine deutliche Steigerung verzeichnet. Laut einer Analyse von Travel Data + Analytics machten kurzfristige Buchungen für Abreisen im Juli und August 38 Prozent des Monatsumsatzes aus. Das Marktforschungsunternehmen führt dies unter anderem auf das verregnete Wetter in Deutschland zurück. Die Umsätze der laufenden Sommersaison übertreffen den Vorjahreswert kumuliert um sechs Prozent. Dabei bleibt die Anzahl der gebuchten Urlauber etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Buchungen für den Winter 2025/26 machen ein Fünftel des Monatsumsatzes aus. Das kumulierte Umsatzplus beträgt für die Wintersaison elf Prozent. Fernreisen werden weiterhin überdurchschnittlich stark nachgefragt, wobei die Emirate und die Kapverden besondere Zuwächse erzielten. Die Kanarischen Inseln bleiben das beliebteste Winterreiseziel, gefolgt von Ägypten. Die Türkei verzeichnete dagegen einen Rückgang bei den Passagierzahlen. Zudem sei im Juli ein deutlicher Anstieg bei den Frühbuchungen für den Sommer 2026 zu beobachten. Diese machten bereits zwölf Prozent des Monatsumsatzes aus, was einen Zuwachs von fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

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DDSG Blue Danube auf Erfolgskurs: Traditionsschiffahrt mit neuen Angeboten

Die DDSG Blue Danube, Österreichs traditionsreichstes und grösstes Binnenschifffahrtsunternehmen, blickt auf eine äußerst erfolgreiche Sommersaison zurück. Nach dem starken touristischen Aufschwung der vergangenen Monate richtet das Unternehmen nun seinen Fokus auf die Herbstsaison und neue Angebote, die speziell auf einheimische Gäste abzielen. Mit der neu lancierten Donau Panorama Tour sollen die Wiener dazu ermutigt werden, ihre eigene Stadt aus einer frischen Perspektive zu erleben. Die neuen Produkte und die strategische Neuausrichtung wurden an Bord der MS Vienna, dem jüngsten Flottenmitglied, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Firma präsentiert. Das Unternehmen, ein Gemeinschaftsunternehmen von Wien Holding und Verkehrsbüro, setzt damit auf eine Verbindung von historischem Erbe und moderner Marketingstrategie. Von der Donaumonarchie in die Neuzeit: Eine traditionsreiche Geschichte Die Wurzeln der DDSG Blue Danube reichen weit zurück in die Geschichte der österreichischen Monarchie und des europäischen Binnenschiffahrtwesens. Das Unternehmen wurde 1995 als Nachfolgegesellschaft der legendären Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft gegründet, die bereits im Jahre 1829 vom Stapel lief. Die ursprüngliche DDSG war in ihrer Blütezeit eines der grössten Schifffahrtsunternehmen der Welt und spielte eine zentrale Rolle bei der Verbindung der Habsburger Hauptstadt mit dem Schwarzen Meer. Sie war massgeblich für den Handel, den Personenverkehr und die kulturellen Verbindungen auf der Donau verantwortlich. Ihre Schiffe transportierten nicht nur Passagiere, sondern auch Güter und prägten die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Donauraumes. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie und den Wirren des 20. Jahrhunderts wurde die Gesellschaft mehrmals neu strukturiert, bis sie schliesslich in den 1990er Jahren in ihre heutige Form überging. Die heutige DDSG

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Österreichs Campingbranche mit starkem ersten Halbjahr 2025

Die österreichische Campingbranche hat im ersten Halbjahr 2025 einen deutlichen Anstieg der Übernachtungszahlen verbucht. Laut Statistik Austria wurden insgesamt 3.020.022 Nächtigungen gezählt, was einem Plus von 12,4 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres entspreche. Besonders stark war der April, in dem sich die Nächtigungen auf 357.186 verdoppelten. Der Mai hingegen verzeichnete mit einem Minus von 25 Prozent einen Rückgang der Zahlen. Am häufigsten wurde in Tirol genächtigt, das mit 906.399 Übernachtungen an der Spitze liegt. Kärnten und Salzburg folgen auf den Plätzen zwei und drei. Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Campingclubs, erklärte, daß sich die Campingzahlen seit Jahren auf hohem Niveau bewegen. Die Zahlen zeigten, daß Camping kein vorübergehender Trend, sondern eine feste Größe im österreichischen Tourismus sei. Trotz eines kühleren Julis rechne die Branche mit einer zufriedenstellenden Sommersaison. Die guten Zahlen im August und der Nächtigungsrekord des gesamten Tourismus im Halbjahr würden auf ein positives Ergebnis hindeuten.

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Southwest Airlines erweitert Netz und nimmt St. Maarten ins Streckennetz auf

Die amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines, bekannt für ihr einzigartiges Geschäftsmodell und ihre dominante Stellung im Inland, hat einen bedeutenden Schritt in ihrer jüngsten Expansionsstrategie bekanntgegeben. Mit der Erweiterung ihres Flugplans bis in den Juni des Jahres 2026 kündigt das Unternehmen die Aufnahme von St. Maarten als neue internationale Destination an. Der tägliche Flugbetrieb von Orlando aus, ergänzt durch Wochenendverbindungen ab Baltimore/Washington, markiert die erste neue internationale Route der Fluggesellschaft seit dem Jahr 2021. Diese strategische Entscheidung, die eine der beliebtesten Karibikinseln ins Netzwerk integriert, signalisiert eine Rückkehr zu offensiverem Wachstum und unterstreicht die anhaltend starke Nachfrage nach Freizeitreisen in der Region. St. Maarten, berühmt für seine einzigartige Lage als niederländisch-französisches Territorium, bietet Southwest Airlines neue, vielversprechende Marktchancen in einem hart umkämpften Umfeld. Die Taktik der Expansion: Ein neuer Schritt im internationalen Flugplan Southwest Airlines, deren Netzwerk traditionell stark auf den amerikanischen Markt ausgerichtet ist, hat die internationale Expansion stets vorsichtig und schrittweise vorangetrieben. Nach einer Phase der Konsolidierung und der Fokussierung auf die Erholung nach der globalen Reisekrise stellt die neue Route nach St. Maarten einen klaren strategischen Wendepunkt dar. Die Wahl von Orlando und Baltimore/Washington als Ausgangspunkte für die neuen Flüge ist keinesfalls zufällig. Beide Städte dienen Southwest als wichtige Drehkreuze und sind zentrale Märkte für den Freizeittourismus. Von diesen beiden Knotenpunkten aus können Passagiere, so das Unternehmen, über 45 weitere US-Flughäfen erreichen, was die Attraktivität der neuen Route für Reisende aus dem gesamten Land deutlich steigert. Die tägliche Anbindung von Orlando aus ermöglicht es der Airline, kontinuierlichen Reiseverkehr

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Marokko im Fokus deutscher Reisender: Eurowings‘ massiver Ausbau des Flugnetzes

Die Nachfrage nach Fernreisen in warme Regionen wächst ungebrochen, und Marokko hat sich zu einem der attraktivsten Ziele entwickelt. Mit einem bemerkenswerten Wachstum im Tourismussektor hat das nordafrikanische Königreich eine neue Ära der Anziehungskraft für internationale Besucher eingeläutet. Diesem Trend folgend, hat die Fluggesellschaft Eurowings, Deutschlands größter Ferienflieger, einen strategischen Schritt unternommen und ihr Angebot nach Marokko für den Winterflugplan 2025/26 massiv ausgebaut. Durch die Verdreifachung des Flugangebotes auf nunmehr 16 wöchentliche Verbindungen von sechs deutschen und europäischen Flughäfen, untermauert das Unternehmen die wachsende Bedeutung des Landes für den Reisemarkt. Neue Direktverbindungen von Städten wie Hannover, Salzburg, Stuttgart und Prag nach Marrakesch sowie Frequenzerhöhungen auf bestehenden Strecken deuten auf ein wachsendes Vertrauen in die Vielfalt und Attraktivität Marokkos hin. Dieser Ausbau spiegelt nicht nur die geschäftlichen Erwartungen der Airline wider, sondern auch das steigende Interesse von Reisenden an den kulturellen Schätzen, den malerischen Landschaften und dem ganzjährigen angenehmen Klima des Königreiches. Ausbau des Flugnetzes: Strategische Entscheidung in einem wachsenden Markt Die Entscheidung von Eurowings, das Flugangebot nach Marokko signifikant auszubauen, ist ein deutliches Zeichen für die prosperierende Entwicklung des Tourismus in der Region. Wie aus dem Pressetext hervorgeht, wird das Flugnetz von sechs Standorten aus bedient, wobei besonders die neuen Verbindungen nach Marrakesch von Hannover, Salzburg, Stuttgart und Prag im Fokus stehen. Die Frequenz der Flüge ab Düsseldorf nach Marrakesch wird von zweimal auf dreimal wöchentlich erhöht, was die Beliebtheit dieser Route unterstreicht. Zusätzlich wird Fès, eine der vier Königsstädte, erstmals auch im Winter zweimal pro Woche ab Köln/Bonn angeflogen.

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Österreichs Tourismusbetriebe fordern Bürokratieabbau

Der Tourismussektor in Österreich sieht sich durch übermäßige Bürokratie in seiner Wettbewerbsfähigkeit gehemmt. Susanne Kraus-Winkler, Bundesspartenobfrau der Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), betonte auf einer Konferenz in Alpbach, daß Unternehmen im Durchschnitt neun Stunden pro Woche mit administrativen Aufgaben verbringen. Besonders kleinstrukturierte Betriebe, die den Großteil der Branche ausmachen, leiden unter den hohen administrativen Anforderungen. Eine Umfrage zeigt, daß sich jedes zweite Unternehmen stark durch Bürokratie belastet fühlt. Dies führe zu hohem Zeit- und Kostenaufwand und schwäche die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Die WKÖ fordert daher ein umfassendes Entbürokratisierungspaket von der Bundesregierung. Zu den konkreten Maßnahmen zählen die Lockerung von Prüfpflichten, eine Flexibilisierung des Betriebsanlagenrechts und die Schaffung eines einfachen Modells für Aushilfskräfte. Die Branche erwarte sich von der Herbstklausur der Regierung eine entschlossene Reaktion. Die Freisetzung von Ressourcen durch den Bürokratieabbau soll den Unternehmen die Möglichkeit geben, sich auf ihr Kerngeschäft und die Betreuung ihrer Gäste zu konzentrieren. Die WKÖ betont, daß dies Freiräume für Innovation und Investitionen schaffen würde.

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