Tourismus

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Neuer Bikepark am Schneeberg nimmt Gestalt an

Am Schneeberg in Niederösterreich entsteht ein neuer Bikepark. Das Projekt am Standort der bestehenden Sesselbahn in Losenheim soll nach dreimonatiger Bauzeit im Frühjahr 2026 seine Pforten öffnen. Der zuständige Landesrat Udo Landbauer hat den Baufortschritt als gut bezeichnet. Das Projekt, in das insgesamt 2,6 Millionen Euro investiert werden, sieht in der ersten Ausbaustufe eine Strecke von elf Kilometern vor, einen Kilometer mehr als ursprünglich geplant. Die Mountainbike-Strecken, sogenannte Trails und Lines, werden alle Schwierigkeitsstufen von blau bis schwarz umfassen. Im Herbst 2025 beginnen zudem die Bauarbeiten für einen Riders Playground für Anfänger. In zwei weiteren Ausbaustufen ist eine Erweiterung des Bikeparks auf insgesamt 15 Kilometer bis zum Frühjahr 2028 geplant. Des weiteren wurden im Zuge der Bauarbeiten die Wanderwege neben der Sesselbahn umgestaltet und durch neue Stufen für Wanderer leichter zugänglich gemacht. Die Entwicklung des Bikeparks am Schneeberg ist Teil eines Trends in österreichischen Tourismusregionen, die Infrastruktur der Skigebiete auch für den Sommerbetrieb auszubauen. Mit dem Projekt soll ein ganzjähriges Freizeitangebot in der Region geschaffen werden.

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Sun d’Or Airlines kündigt Flüge nach Salzburg an

Die israelische Fluggesellschaft Sun d’Or Airlines hat ihren Winterflugplan 2025/2026 um eine neue Verbindung erweitert. Das Unternehmen plant laut einem Bericht von Aeroroutes.com, vom 14. bis zum 21. Dezember Flüge zwischen Tel Aviv und Salzburg anzubieten. Die Flüge sollen jeweils donnerstags und sonntags mit einem Flugzeug des Typs Boeing 737-800 durchgeführt werden. Sun d’Or Airlines ist eine Tochtergesellschaft der israelischen Nationalfluggesellschaft El Al und spezialisiert sich auf Ferienflüge zu verschiedenen Destinationen in Europa. Die neue Route zielt darauf ab, israelische Reisende für den Wintersport in die österreichischen Alpen zu bringen. Der Flughafen Salzburg gilt als wichtiger Zugangspunkt für Touristen, die die Skiregionen der umliegenden Bundesländer besuchen möchten. Der vorerst auf eine Woche beschränkte Flugbetrieb könnte als Testlauf für eine mögliche Verlängerung in zukünftigen Saisons dienen. Die Verbindung unterstreicht das wachsende touristische Interesse am Wintersport in Österreich und die Bemühungen, das Flugangebot aus dem Nahen Osten auszubauen.

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Marchfelder Schlösserreich erweitert Gruppenangebote

Das Marchfelder Schlösserreich in Niederösterreich bietet ein erweitertes Programm für Reisegruppen an. Die Kooperation der vier historischen Schlösser Hof, Eckartsau, Marchegg und Orth hat verschiedene Tagesprogramme zusammengestellt, die Geschichte und Architektur mit landschaftlichen Aspekten verbinden. Schloss Hof nahe der slowakischen Grenze lockt mit Führungen durch das barocke Gebäude und seine Parkanlagen. Schloss Eckartsau bietet in seiner landschaftlich reizvollen Umgebung Einblicke in die Geschichte vom Ende der Donaumonarchie. Das Programm Knicksen, aber richtig! bietet eine interaktive Führung durch das Schloß, während Spaziergang durch ein Gemälde sich auf die Parkanlage konzentriert. Das störchigste Schloss Marchegg verknüpft seine 750-jährige Geschichte mit einem Überblick über die umliegenden Auen. Schließlich dient Schloss Orth, eine ehemalige Wasserburg, als Standort für ein Nationalpark-Zentrum und das museumORTH. Die dortigen Programme verbinden historische Themen mit naturkundlicher Wissensvermittlung. Die Angebote richten sich an ein breites Publikum, darunter Reisegruppen, Schulklassen und Kindergärten. Die historischen Stätten im Marchfeld positionieren sich damit als attraktive Ausflugsziele für Besucher, die einen thematisch vielseitigen Tagesausflug suchen.

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Bergbahnen und Klimaticket Ö setzen Zusammenarbeit fort

Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen und das Klimaticket Ö setzen ihre Zusammenarbeit fort. Die Kooperation, die den Titel Eins für Berg und Tal trägt, bietet Reisenden die Möglichkeit, von einem Preisvorteil bei der Nutzung von Seilbahnen zu profitieren. Bis Ende November 2025 erhalten Besitzer eines Klimaticket Ö an den Kassen der teilnehmenden Bergbahnen eine Ermäßigung von zehn Prozent auf den jeweiligen Tagespreis. Die Zusammenarbeit soll die Anreise zu alpinen Zielen erleichtern; über 80 Prozent der beteiligten Betriebe sind weniger als zehn Gehminuten von einer Haltestelle des öffentlichen Verkehrs entfernt. Die Initiative der Wirtschaftskammer Österreich umfaßt mittlerweile 82 Mitglieder mit insgesamt 100 zertifizierten Themenbergen. Diese bieten verschiedene Angebote, von Wanderwegen über Bike-Angebote bis zu Erlebnisparks, an. Die Kooperation unterstreicht das wachsende Bestreben, die Anreise zu touristischen Destinationen in Österreich durch eine Kombination von Mobilitäts- und Freizeitangeboten zu vereinfachen und attraktiver zu gestalten. Dies soll auch die Anreise aus entfernt gelegenen Landesteilen erleichtern.

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Norwegian startet neue Flugroute von Stockholm nach Ägypten

Die Fluggesellschaft Norwegian Air wird im Winterflugplan 2025/26 eine neue Flugverbindung aufnehmen. Ab dem 27. Oktober 2025 soll eine direkte Route von Stockholm-Arlanda nach Scharm asch-Schaich in Ägypten angeboten werden. Die neue Verbindung, die einmal wöchentlich jeweils am Montag bedient wird, ergänzt die bereits bestehenden Flüge von Norwegian nach Hurghada. Mit der Route reagiert die Fluggesellschaft auf die Nachfrage nach Sonnenzielen in der kalten Jahreszeit, insbesondere bei Reisenden aus Skandinavien. Die Aufnahme der neuen Strecke unterstützt das strategische Ziel des Flughafenbetreibers Swedavia, die internationale Anbindung des Flughafens Stockholm-Arlanda zu stärken. Scharm asch-Schaich gilt als beliebtes Ziel für Urlauber, die im Winter Sonne und Strand suchen. Die neue Verbindung unterstreicht die Rolle von Norwegian als wichtiger Anbieter für Low-Cost-Flüge zu Feriendestinationen. Sie zeugt von der anhaltend hohen Nachfrage nach Winterreisen von den nordischen Ländern aus.

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Mit Hilfe von Plus Ultra: Wie Cubana de Aviacion die Luftbrücke nach Deutschland neu aufbaut

Für Reisende, die von Deutschland aus nach Kuba gelangen möchten, zeichnet sich eine signifikante Veränderung ab. Ab Dezember 2025 kehrt die staatliche kubanische Fluggesellschaft Cubana de Aviacion auf die Langstrecke zurück und bietet wieder direkte Flugverbindungen zwischen Frankfurt und der Karibikinsel an. Dieser Schritt beendet eine Periode, in der deutsche Reisende auf umständliche Umsteigeverbindungen angewiesen waren, nachdem andere europäische Carrier ihre direkten Flüge eingestellt hatten. Die Neuaufnahme des Flugbetriebs, organisiert von der deutschen Generalrepräsentanz Friends Touristik Marketing, signalisiert einen wiedererwachenden Optimismus im kubanischen Tourismussektor und eröffnet Reisenden eine neue, unkomplizierte Option, um das Land zu besuchen. Die Flüge werden mit einem Airbus A330-200 durchgeführt, der in einer Kooperation mit der spanischen Fluggesellschaft Plusultra betrieben wird, was die globale Vernetzung der Reisebranche unterstreicht. Ein Ende der Umwege: Die neue Verbindung als strategischer Schritt Die Wiederaufnahme des Linienbetriebs von Cubana de Aviacion ist ein entscheidender Moment für den deutschen Reisemarkt. Seit dem Ende des Winterflugplans 2024/2025, mit dem deutsche Ferienflieger wie Condor ihre Direktflüge nach Kuba eingestellt hatten, bestand eine Lücke in der direkten Luftanbindung. Der Ausstieg jener Carrier war das Resultat verschiedener Faktoren, darunter ökonomische Schwierigkeiten und die rückläufigen Touristenzahlen der letzten Jahre. Dies führte dazu, daß Reisende, die nicht auf Schiffe oder Flußfahrten auswichen, gezwungen waren, auf Routen über europäische Drehkreuze wie Amsterdam, Paris oder Madrid auszuweichen, was die Reisezeit verlängerte und die Komplexität erhöhte. Die neue Verbindung von Cubana zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen und den deutschsprachigen Markt wieder direkt an die wichtigsten Destinationen Kubas anzubinden. Die

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Kanarische Inseln: Einnahmen aus Tourismus steigen

Die Kanarischen Inseln haben im zweiten Quartal dieses Jahres touristische Einnahmen in Höhe von 4,4 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistikinstituts Istac verteilten sich die Einnahmen hauptsächlich auf Teneriffa und Gran Canaria, die zusammen für zwei Drittel des Gesamtumsatzes verantwortlich waren. Trotz der steigenden Einnahmen sank jedoch das durchschnittliche Tagesbudget pro Gast von 167 auf 158 Euro. Unterschiede zeigten sich auch nach Herkunftsländern: Gäste aus der Schweiz gaben mit durchschnittlich 174 Euro pro Tag am meisten aus. Dahingegen bildeten italienische Besucher mit 122 Euro das Schlußlicht. Die meisten Touristen übernachteten in Hotels, die mit einem Anteil von 58 Prozent die wichtigste Unterkunftsform blieben. Ein bemerkenswerter Trend ist die hohe Zahl an wiederkehrenden Besuchern; über 70 Prozent der Urlauber waren bereits zuvor auf den Inseln. Knapp die Hälfte der Touristen nutzte Pauschalreiseangebote mit Transport und Unterkunft.

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Neue Welle auf Europas Flüssen: Wie Celebrity Cruises das Segment der Flußkreuzfahrten neu belebt

Die amerikanische Kreuzfahrtreederei Celebrity Cruises, bekannt für ihre Schiffe der gehobenen Klasse auf den Weltmeeren, vollzieht den strategischen Schritt in das europäische Flußreisegeschäft. Wie angekündigt, bereitet das Unternehmen seine neue Marke Celebrity River Cruises auf den Stapellauf im Jahre 2027 vor. Die Nachricht hat in der Branche große Aufmerksamkeit erregt, denn der Markteintritt eines so namhaften Akteurs könnte das etablierte Segment der Flußkreuzfahrten in Europa nachhaltig verändern. Ab sofort sind Reservierungen für die Premierensaison möglich, was die Entschlossenheit der Reederei unterstreicht, in diesem hart umkämpften Markt schnell Fuß zu fassen. Das Vorhaben spiegelt das Bestreben wider, ein neues Klientel anzusprechen und das Konzept der „transformativen“ Reise von den Ozeanen auf die Binnenwasserstraßen zu übertragen. Ein neuer Akteur auf den europäischen Wasserstraßen Der Markt für Flußkreuzfahrten in Europa ist von einer Vielzahl von Anbietern geprägt, darunter etablierte Namen wie Viking River Cruises und AmaWaterways. Die meisten dieser Reedereien haben ihre Schiffe und ihr Angebot im Laufe von Jahrzehnten speziell auf die Besonderheiten der europäischen Flüsse zugeschnitten. Das Eintreten von Celebrity Cruises, einer Marke, die zum Kreuzfahrtgiganten Royal Caribbean Group gehört, ist daher ein gewichtiger Schritt. Es ist gewiß, daß das Unternehmen nicht einfach ein bestehendes Geschäftsmodell kopieren, sondern seine bewährte Premium-Philosophie an die kleineren Schiffe und engeren Wasserwege anpassen wird. Mit dem Fokus auf ein gehobenes Design und ein umfassendes Servicepaket zielt Celebrity River Cruises darauf ab, sich durch eine einzigartige Positionierung abzuheben. Das Unternehmen scheint die Überzeugung zu haben, daß die Nachfrage nach einem luxuriösen, aber dennoch zugänglichen Flußreiseerlebnis wächst.

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Der stille Aufbruch: Wie die Nebensaison den Reisemarkt neu gestaltet

Die Reisegewohnheiten der Menschen in Europa wandeln sich grundlegend. Eine neue Umfrage der globalen Reise-App Skyscanner offenbart, daß die traditionelle Vorstellung der Hauptsaison, die sich auf die Sommermonate und Schulferien beschränkt, zunehmend an Bedeutung verliert. Die Flexibilität der Reisenden nimmt zu, und damit auch die Attraktivität der sogenannten Nebensaison. Mehr als ein Drittel aller Reisenden, 38 Prozent, faßt den Entschluß, die Sommerzeit durch Reisen in der Nebensaison besser zu nutzen. Sogar 44 Prozent meiden gezielt die Monate der Hauptsaison, um den Menschenmassen und den hohen Preisen zu entgehen. Dies zeigt, daß sich der Reisemarkt in einer tiefgreifenden Transformation befindet. Der September, der gewiß als einer der beliebtesten Monate der Nebensaison gilt, zieht dabei Reisende an, die nicht an feste Urlaubszeiten gebunden sind. Er verspricht die Vorzüge weniger überfüllter Orte, gepaart mit den immer noch angenehm warmen Temperaturen in vielen europäischen und nordafrikanischen Regionen. Die Freiheit der Flexibilität: Warum der Herbst zur neuen Hauptsaison wird Der Bericht von Skyscanner zeichnet ein klares Bild des modernen Reisenden, dessen Entscheidung nicht mehr primär von den Ferienzeiten, sondern von der Flexibilität und dem Preis geleitet wird. Die Reiseexpertin Friederike Burge von Skyscanner hebt hervor, daß ein Großteil der Reisenden, nämlich 79 Prozent, bereit ist, ihre Reisedaten zu ändern, um Geld zu sparen. Dieses Verhalten hat einen erheblichen Einfluß auf die Preisgestaltung und die Auslastung der Fluggesellschaften. So bieten Flüge an günstigeren Wochentagen, die oft in die Nebensaison fallen, erhebliche Einsparungspotentiale. Dieses Umdenken ist nicht nur eine Folge der Preisempfindlichkeit, sondern auch ein Ausdruck eines

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Österreich nähert sich europäischem Standard bei Kartenzahlung an

Die Zahl der Zahlungsterminals in Österreich ist stark angestiegen und hat sich seit 2022 auf nunmehr 30 Terminals pro 1.000 Einwohner verdoppelt. Damit erreicht das Land nahezu den bereinigten EU-Durchschnitt. Österreich hat sich somit an die Dichte in Nachbarländern wie der Schweiz und Tschechien angeglichen. Der offizielle EU-Durchschnitt liegt bei rund 38 Terminals pro 1.000 Einwohner, wobei dieser Wert durch Länder mit einer sehr hohen Dichte wie die Niederlande stark beeinflußt wird. Im Vergleich dazu bleibt Deutschland mit lediglich 15 Terminals deutlich zurück. Der Anstieg in Österreich wird hauptsächlich durch den Tourismussektor getrieben, da ausländische Gäste zunehmend bargeldlose Zahlungen erwarten. Auch der technologische Fortschritt, insbesondere mobile Lösungen, die Smartphones in Bezahlterminals verwandeln, ermöglicht Kleinbetrieben einen einfacheren Zugang zur Kartenzahlung. Marktanalysen legen nahe, daß die Einführung bargeldloser Zahlungen den Umsatz von Händlern steigern und gleichzeitig Kosten sowie Risiken im Umgang mit Bargeld verringern kann. Die Zunahme der Zahlungsterminals gilt als wichtiger Faktor für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes.

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