Tourismus

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Österreichs Tourismusbetriebe fordern Bürokratieabbau

Der Tourismussektor in Österreich sieht sich durch übermäßige Bürokratie in seiner Wettbewerbsfähigkeit gehemmt. Susanne Kraus-Winkler, Bundesspartenobfrau der Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), betonte auf einer Konferenz in Alpbach, daß Unternehmen im Durchschnitt neun Stunden pro Woche mit administrativen Aufgaben verbringen. Besonders kleinstrukturierte Betriebe, die den Großteil der Branche ausmachen, leiden unter den hohen administrativen Anforderungen. Eine Umfrage zeigt, daß sich jedes zweite Unternehmen stark durch Bürokratie belastet fühlt. Dies führe zu hohem Zeit- und Kostenaufwand und schwäche die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Die WKÖ fordert daher ein umfassendes Entbürokratisierungspaket von der Bundesregierung. Zu den konkreten Maßnahmen zählen die Lockerung von Prüfpflichten, eine Flexibilisierung des Betriebsanlagenrechts und die Schaffung eines einfachen Modells für Aushilfskräfte. Die Branche erwarte sich von der Herbstklausur der Regierung eine entschlossene Reaktion. Die Freisetzung von Ressourcen durch den Bürokratieabbau soll den Unternehmen die Möglichkeit geben, sich auf ihr Kerngeschäft und die Betreuung ihrer Gäste zu konzentrieren. Die WKÖ betont, daß dies Freiräume für Innovation und Investitionen schaffen würde.

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Eurowings nimmt neue Direktverbindung von Salzburg nach Marrakesch auf

Die Fluggesellschaft Eurowings erweitert ihren Winterflugplan ab dem Salzburg Airport um eine neue Direktverbindung nach Marrakesch in Marokko. Die Flüge sollen ab Anfang November zweimal pro Woche angeboten werden. Die Flugverbindung nach Marrakesch hat eine Flugzeit von weniger als vier Stunden. Bedient wird die Strecke dienstags sowie abwechselnd freitags oder samstags. Die neue Route ergänzt weitere neue Destinationen im Winterflugplan, darunter Beirut, Pristina und Barcelona. Die Stadt Marrakesch gilt als kulturelles Zentrum Marokkos und liegt am Fuße des Atlasgebirges. Sie ist bekannt für ihre historische Altstadt und den Djemaa el Fna-Platz. Die neue Flugverbindung diversifiziert das Winterangebot des Salzburg Airports um ein weiteres Freizeitziel. Mit der neuen Route erweitert Eurowings ihr Angebot ab Salzburg um eine weitere attraktive Destination. Im kommenden Winterflugplan werden auch andere Urlaubsdestinationen in Ägypten, auf den Kanarischen Inseln und Mallorca angeflogen.

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Corendon Airlines lehnt russischen Vorschlag für Vertretungsbüro ab

Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya hat der türkischen Fluggesellschaft Corendon Airlines vorgeschlagen, ein offizielles Vertretungsbüro in Rußland zu eröffnen. Das Unternehmen hat den Vorschlag jedoch abgelehnt. Laut Alexei Buewitsch, Vizechef von Rosaviatsiya, sollte ein solches Büro die Abwicklung der Flüge effizienter gestalten und die Qualität für Passagiere verbessern. Die Gespräche, die auch neue Destinationen wie den Flughafen Gorno-Altaisk zum Thema hatten, dienten den russischen Behörden dazu, die Zusammenarbeit mit der türkischen Fluggesellschaft zu vertiefen. Eine Sprecherin von Corendon Airlines bestätigte die Gespräche, betonte jedoch, daß es keine Pläne gebe, eine Niederlassung in Rußland aufzubauen. Das Ziel der Unterredung sei es gewesen, operative Themen an den Flughäfen zu besprechen und den Austausch mit lokalen Partnern zu verbessern. Der türkische Ferienflieger bedient derzeit sieben Strecken nach Rußland. Corendon Airlines gehört zu den wenigen ausländischen Airlines, die Rußland nach den Einschränkungen im internationalen Flugverkehr weiterhin anfliegen und somit eine wichtige Flugverbindung für russische Touristen darstellen.

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El Al veröffentlicht Winterflugplan mit neuen Verbindungen

Die israelische Fluggesellschaft EL AL hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26 bekanntgegeben. Dieser sieht neue Verbindungen von Salzburg nach Tel Aviv sowie die Wiederaufnahme der Inlandsstrecke von Tel Aviv nach Eilat vor. Die saisonale Anbindung von Salzburg startet am 11. Dezember 2025 und wird zweimal wöchentlich von der EL AL-Tochter Sundor durchgeführt. Zudem kehrt die innerisraelische Strecke zwischen Tel Aviv und der Stadt Eilat nach mehr als zehn Jahren Pause in das Programm der Airline zurück. Die Route nach Eilat ergänzt das bestehende Portfolio der Fluggesellschaft um eine wichtige Inlandsverbindung. Für den deutschsprachigen Raum sind weiterhin zahlreiche Verbindungen geplant. Die Fluggesellschaft bietet in der Wintersaison vier wöchentliche Flüge von Frankfurt und Wien sowie je fünf wöchentliche Flüge von München und Zürich nach Tel Aviv an. Von Berlin aus wird Tel Aviv ebenfalls fünfmal pro Woche angeflogen. Der neue Flugplan signalisiert das Bestreben von EL AL, die Anbindung Israels an den europäischen Markt zu festigen und das Inlandsgeschäft zu stärken. Die neuen Strecken nach Salzburg und Eilat sollen dabei den Tourismus in beide Richtungen fördern.

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Thailand plant Programm zur Förderung des Inlandstourismus

Die Regierung von Thailand erwägt ein Förderprogramm, das internationalen Touristen kostenlose Inlandsflüge anbietet. Die Initiative mit dem Namen „Buy International, Free Thailand Domestic Flights“ zielt darauf ab, den Tourismus in weniger bekannten Regionen des Landes anzukurbeln. Das geplante Programm, das von Thailands Minister für Tourismus und Sport vorgelegt wurde, hat ein Budget von 700 Millionen Baht. Es soll, bei Genehmigung, von September bis November 2025 laufen und mindestens 200.000 zusätzliche Besucher anziehen. Der Vorschlag kommt, nachdem die Zahl der ausländischen Touristen in diesem Jahr unter den Erwartungen geblieben ist. Von Jänner bis Juli 2025 wurden 5,6 Prozent weniger internationale Gäste gezählt als im Vorjahreszeitraum. Zudem hat die Zentralbank ihre Prognose für die Touristenzahlen für das Jahr 2025 nach unten korrigiert. Die Initiative, die in Zusammenarbeit mit sechs Fluggesellschaften umgesetzt werden soll, sieht eine Subventionierung von Flügen bis zu 3.500 Baht pro Person vor. Der Fokus liegt auf der Förderung von Zielen, die von der UNESCO ausgewiesen sind, sowie anderer regionaler Orte.

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Condor nimmt Flugverbindung von München nach La Palma auf

Der Ferienflieger Condor wird im nächsten Sommer eine neue Flugverbindung zwischen München und der Kanareninsel La Palma anbieten. Dies gab die Tourismusministerin der Inselregierung, Raquel Rebollo, nach Gesprächen mit der Fluggesellschaft bekannt. Die wöchentliche Verbindung ist für den Zeitraum vom 29. April bis zum 21. Oktober 2026 geplant und soll jeweils am Mittwoch stattfinden. Die neue Route soll die Anbindung der Insel für Reisende aus dem süddeutschen Raum weiter verbessern. Das Angebot ergänzt eine bereits angekündigte Verbindung des direkten Konkurrenten Discover Airlines. Die Lufthansa-Tochter wird ebenfalls eine wöchentliche Route zwischen München und La Palma anbieten, die bereits im Oktober dieses Jahres starten soll. Dies deutet auf einen verstärkten Wettbewerb um die deutschen Reisenden auf die Kanarischen Inseln hin. Mit den neuen Flugangeboten ist die Insel La Palma in der kommenden Wintersaison sowie im Sommer 2026 direkt an das Drehkreuz München angebunden.

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Sommer 2026: Corendon expandiert in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Corendon Airlines, eine türkisch-niederländisch-maltesische Fluggesellschaft, hat ihren Sommerflugplan für das Jahr 2026 vorgelegt und plant eine signifikante Kapazitätsausweitung. Mit einem Wachstum von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem verstärkten Fokus auf den deutschsprachigen Markt sowie Polen und Großbritannien, positioniert sich die Airline für eine ambitionierte Wachstumsstrategie. Die Gesellschaft, die nach eigenen Angaben jährlich rund 10 Millionen Passagiere befördert, setzt dabei insbesondere auf eine Stärkung ihrer Basen in Deutschland und eine Ausweitung des Flugangebots zu populären Feriendestinationen. Der Sommerflugplan 2026 von Corendon Airlines sieht eine konsequente Konzentration auf die Kernstrecken vor. Christian Hein, Head of Sales & Marketing bei Corendon Airlines, erläuterte, daß die Wachstumsstrategie vor allem durch ein zweistelliges Kapazitätswachstum gestärkt werde. Besonderes Augenmerk liegt auf den vier deutschen Basen in Düsseldorf, Köln/Bonn, Hannover und Nürnberg, wo jeweils zwei, in Düsseldorf sogar vier Flugzeuge stationiert werden. Dies soll den Reisenden eine größere Flexibilität bei der Urlaubsplanung ermöglichen. Ein zentrales Ziel der Expansion ist die Metropole Antalya an der Türkischen Riviera. Von allen 19 Abflughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Corendon Airlines anfliegt, soll es im Sommer 2026 mindestens dreimal pro Woche Flüge nach Antalya geben. Von den deutschen Basen wird das Angebot nochmals intensiviert: Ab Düsseldorf sind drei tägliche Flüge geplant, während von Köln/Bonn, Hannover und Nürnberg zweimal täglich Flüge angeboten werden sollen. Neben der Ausweitung des Angebots nach Antalya kündigt die Airline auch neue Routen an. Ganz neu im Flugprogramm ist die Verbindung zwischen dem Flughafen Münster/Osnabrück und Heraklion auf der griechischen Insel Kreta. Zudem werden

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Wiener Tourismus im ersten Halbjahr 2025 mit Zuwachs

Die Wiener Tourismusbranche verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen Zuwachs bei den Übernachtungen und dem Gesamtumsatz. Der Umsatz der Beherbergungsbetriebe überstieg in den ersten sechs Monaten des Jahres die Marke von einer halben Milliarde Euro. Zwischen Jänner und Juli wurden in der Hauptstadt insgesamt 10,6 Millionen Übernachtungen gezählt, was einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Obwohl die Übernachtungen im Juli um zwei Prozent leicht zurückgingen, konnte der Umsatz im ersten Halbjahr um sieben Prozent auf rund 632 Millionen Euro gesteigert werden. Die Herkunft der Besucher zeigt eine Verschiebung: Während die Zahl der Gäste aus den Vereinigten Staaten und der Schweiz zurückging, stieg die Zahl der Nächtigungen von Besuchern aus Polen und der Türkei deutlich an. Deutschland führt weiterhin die Liste der wichtigsten Herkunftsmärkte an, gefolgt von Österreich. Die Auslastung der Hotelzimmer lag im Juli bei rund 73 Prozent, im Vergleich zu etwa 77 Prozent im Vorjahr. Dies ist auch auf eine Zunahme der verfügbaren Hotelbetten um 3,5 Prozent zurückzuführen, was eine Markterweiterung signalisiert.

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ESC 2026: Wiener Hotels erhöhen Preise nach Veranstaltungszusage

Nach der Bekanntgabe, daß Wien den Eurovision Song Contest 2026 ausrichten wird, haben Hotels in der österreichischen Hauptstadt ihre Preise für das Veranstaltungs-Wochenende angehoben. Erste Analysen zeigen, daß die Übernachtungskosten bereits kurz nach der Verkündung deutlich gestiegen sind. Berichten zufolge verlangt ein Hotel nahe des Konzerthauses für ein Zimmer am Finalwochenende im Mai 2026 rund 2.300 Euro. Der Preis lag eine Woche zuvor bei 700 Euro, was einer Steigerung von 230 Prozent entspricht. Auch Unterkünfte in der Nähe der Wiener Stadthalle, dem voraussichtlichen Austragungsort, haben ihre Preise teils mehr als verdoppelt. Die Preissteigerungen beschränken sich nicht auf das Luxus-Segment. Selbst Jugendherbergen und Hostels haben ihre Bettenpreise für das Event angepaßt. Die Entwicklung ist typisch für die dynamische Preisgestaltung, die in der Tourismusbranche bei internationalen Großveranstaltungen angewendet wird. Unterkünfte reagieren so auf die erwartete hohe Nachfrage. Der Eurovision Song Contest gilt als Großveranstaltung, die regelmäßig Tausende von Besuchern anzieht und die lokale Wirtschaft ankurbelt. Für Reisende bedeutet die Nachfrage-Spitze jedoch, daß die Preise für Unterkünfte schon frühzeitig in die Höhe schnellen.

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Arosa Flussschiff GmbH erhält neuen Hauptanteilseigner

Die Rostocker Arosa Flussschiff GmbH hat im Rahmen einer Umstrukturierung der Eigentümer einen neuen Hauptanteilseigner bekommen. Der in London ansässige Finanzinvestor Fidera hat die Rolle des Mehrheitsgesellschafters von dem Private-Equity-Fonds Duke Street übernommen. Fidera, das bereits zuvor an der Rostocker Reederei beteiligt war, stellt dem Unternehmen zusätzliches Kapital zur Verfügung. Die Investitionen sollen in die Modernisierung der 15 Schiffe umfassenden Flotte und die Weiterentwicklung digitaler Prozesse fließen. Die Geschäftsführung von Arosa verfolgt mit dem neuen Kapital das Ziel, die Marktposition bei Flusskreuzfahrten in Europa zu stärken. Geplant sind zudem eine Optimierung des Vertriebs und die Erschließung neuer Kundengruppen, um das Geschäft auszubauen. Geschäftsführer Rolf-Dieter Maltzahn betonte die Bedeutung, einen Finanzpartner an der Seite zu haben, der das Unternehmen in die Zukunft führen könne. Die Übernahme zeugt von der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens in einem wachsenden Tourismussegment.

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