Tourismus

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Österreichs Gastronomie erreicht Rekordwert in neuer Michelin-Selektion

Die Veröffentlichung des Michelin Guide 2026 markiert einen historischen Höchststand für den Kulinarikstandort Österreich. Insgesamt wurden 101 Restaurants mit den begehrten Sternen ausgezeichnet, was einer Gesamtzahl von 124 Sternen entspricht – ein Zuwachs von 20 Auszeichnungen im Vergleich zum Vorjahr. Besonders bemerkenswert ist die hohe Zahl der Neueinsteiger: 22 Gastronomiebetriebe erhielten erstmals eine Bewertung von einem Stern. Mit einer Dichte von über 13 Michelin-Sternen pro Million Einwohner festigt das Land seine Position in der internationalen Spitzengruppe und unterstreicht die hohe Qualität der heimischen Küchenbrigaden im globalen Wettbewerb. Die regionale Verteilung der Auszeichnungen spiegelt die gastronomische Breite der Bundesländer wider. Spitzenreiter sind Wien und Tirol mit jeweils 26 Sternen, gefolgt von Salzburg mit 18 und der Steiermark mit 17 Sternen. Ein besonderer Erfolg gelang dem Restaurant „Die Weinbank“ im steirischen Ehrenhausen, das als einziger Aufsteiger der aktuellen Selektion den Sprung auf zwei Michelin-Sterne schaffte. Die Bewertung erfolgt durch anonyme Inspektoren nach weltweit einheitlichen Kriterien, wobei die Produktqualität, das handwerkliche Können, die Originalität der Gerichte sowie die Beständigkeit der dargebotenen Leistung im Fokus stehen. Hinter der landesweiten Rückkehr des renommierten Restaurantführers steht eine großangelegte Kooperation zwischen der Österreich Werbung, den Landestourismusorganisationen und der Wirtschaftskammer. Seit 2025 fungiert die Österreich Werbung als offizieller Destination Partner, um die internationale Sichtbarkeit der heimischen Gastronomie zu erhöhen. Ergänzt wird die Selektion durch Sonderauszeichnungen wie den Young Chef Award für Sebastian Stock oder den Sommelier Award für Christian Zach. Die feierliche Übergabe der Plaketten für die neuen Sternebetriebe findet am 23. März 2026 im Rahmen des Kulinarik-Events

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Michelin-Sterne bestätigen kulinarisches Niveau am Wolfgangsee

Die aktuelle Ausgabe des Guide Michelin 2026 festigt die Position des Salzkammerguts als internationale Gourmet-Destination. In St. Gilgen und St. Wolfgang wurden zwei renommierte Gastronomiebetriebe erneut mit den begehrten Sternen ausgezeichnet. Stefan Fischers „Atelier Fischer“ in St. Gilgen konnte seinen Stern ebenso verteidigen wie das Gourmetrestaurant „Paula“ in St. Wolfgang unter der Leitung von Sebastian Leutgeb. Diese Auszeichnungen ergänzen die bereits bestehende Dichte an hochkarätigen Bewertungen durch Gault-Millau und Falstaff, wobei die Region rund um den Wolfgangsee mittlerweile 17 Hauben und 42 Gabeln auf sich vereint. Die Fachkritik wertet die wiederholte Prämierung als Beleg für die internationale Konkurrenzfähigkeit der lokalen Spitzengastronomie. Der 28-jährige Sebastian Leutgeb, der nach Stationen im Berliner Hotel Adlon und auf Schloss Fuschl an den Wolfgangsee zurückkehrte, setzt mit seinem Restaurant „Paula“ auf eine Kombination aus österreichisch-französischer Klassik und modernem Purismus. Das nach seiner Großmutter benannte Lokal wurde erst 2025 erstmals mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und konnte diesen Status nun im zweiten Jahr in Folge behaupten. Parallel dazu festigt Stefan Fischer im „Atelier Fischer“ seinen Ruf als einer der innovativsten Köche Österreichs. Sein Konzept zeichnet sich durch eine handwerkliche Verbindung von nordischer Klarheit und französischer Finesse aus, wobei er auch bei der Ausstattung des Restaurants auf Eigenfertigung von Tischen und Besteck setzt. Die touristische Strategie der Region nutzt diese gastronomischen Erfolge für eine gezielte Positionierung als Ziel für Genussreisende. Im April 2026 findet unter dem Namen „mundART Festival“ bereits zum zweiten Mal ein kulinarischer Schwerpunkt statt, der über 50 Einzelveranstaltungen in St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang

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Arkia: Zehn Bietergruppen konkurrieren um die Übernahme

Die israelische Luftfahrtbranche steht vor einer weitreichenden personellen und strukturellen Veränderung. Nachdem die Verhandlungen zwischen den derzeitigen Eigentümern, den Brüdern Nakash, und dem amerikanisch-jüdischen Geschäftsmann Elliot Zemel ergebnislos abgebrochen wurden, hat der Verkaufsprozess der Fluggesellschaft Arkia eine neue, dynamische Phase erreicht. Branchenberichten zufolge prüfen derzeit nicht weniger als zehn verschiedene Interessengruppen die Abgabe eines verbindlichen Übernahmeangebots. Unter den potenziellen Käufern befinden sich drei finanzstarke Unternehmen aus den Vereinigten Staaten, die im Besitz amerikanischer Israelis sind und deren Marktwert auf mehrere Milliarden Dollar geschätzt wird, sowie sieben namhafte israelische Firmengruppen. Die Verkäuferseite hat den 15. April 2026 als verbindliche Frist für die Einreichung der Angebote festgesetzt. Besonders bemerkenswert ist die Neuausrichtung der Verkaufsstrategie: Wurde der Wert der Airline zu Beginn des Prozesses noch auf etwa 45 bis 50 Millionen Dollar taxiert, verzichtet das Management nun auf die Nennung eines festen Zielpreises. Ziel dieser Taktik ist es, einen Bieterwettstreit zu entfachen, um den maximalen Marktwert der zweitgrößten israelischen Fluggesellschaft zu realisieren. Die Neuausrichtung nach dem Scheitern der Zemel-Gespräche Der Rückzug von Elliot Zemel aus den Verhandlungen markierte einen Wendepunkt im Verkaufsprozess. Zemel, der vor allem im US-amerikanischen Pflegesektor und im israelischen Cannabismarkt als einflussreicher Akteur gilt, hatte über einen längeren Zeitraum intensiv die Bücher der Fluggesellschaft geprüft. Letztlich entschied er sich jedoch gegen den Einstieg in die Luftfahrtbranche. Für Arkia bedeutete dies jedoch keinen Stillstand, sondern vielmehr eine Öffnung des Verfahrens für einen breiteren Kreis an Investoren. Die Brüder Nakash, die Arkia über ihre Holdinggesellschaft kontrollieren, signalisierten deutlich, dass sie an einem

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Wiener Tourismus verzeichnet deutliches Nächtigungswachstum zum Jahresbeginn 2026

Der Wiener Tourismus setzt seinen Aufwärtstrend im ersten Quartal 2026 fort. Mit rund 1,2 Millionen Übernachtungen im Februar verzeichnete die Bundeshauptstadt ein Plus von 5 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Insgesamt wurden in den ersten beiden Monaten des Jahres rund 2,4 Millionen Gästenächtigungen gezählt. Besonders auffällig ist die Entwicklung auf dem deutschen Markt, der im Februar mit einem Zuwachs von 16 % auf 181.000 Übernachtungen eine starke Dynamik aufwies. Österreich bleibt jedoch mit 236.000 Nächtigungen der wichtigste Quellmarkt für die Wiener Beherbergungsbetriebe. Auch Fernmärkte wie die USA zeigten mit einem Plus von 10 % eine positive Entwicklung, während der polnische Markt im gleichen Zeitraum einen Rückgang von 22 % hinnehmen musste. Die wirtschaftliche Bilanz der Branche fällt ebenfalls positiv aus. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotels belief sich im Januar auf rund 75,5 Millionen Euro, was einer Steigerung von 9 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Umsatzsteigerung übertrifft das reine Wachstum der Nächtigungszahlen und deutet auf eine stabilisierte Preisstruktur im Beherbergungssektor hin. Die durchschnittliche Zimmerauslastung im Februar lag bei etwa 53 %, ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert von 52 %. Parallel dazu stieg die Bettenkapazität in der Stadt um etwa 2.100 auf insgesamt 82.800 verfügbare Einheiten, was einem Kapazitätszuwachs von 2,6 % entspricht. Branchenexperten führen das solide Ergebnis unter anderem auf die hohe Attraktivität Wiens als Städtereiseziel im Winter und das dichte Angebot an kulturellen Veranstaltungen zurück. Trotz des Ausbaus der Hotelkapazitäten konnten die Auslastungswerte stabil gehalten werden. International betrachtet profitiert Wien von einer hohen Nachfrage aus dem europäischen Raum,

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Wirtschaftsmotor Kreuzfahrt: Hamburg festigt seine Position als führender Terminalstandort in Nordeuropa

Die Hansestadt Hamburg hat im vergangenen Geschäftsjahr ihre Rolle als bedeutendster Kreuzfahrthafen Deutschlands eindrucksvoll untermauert und blickt auf eine Bilanz der Superlative zurück. Mit rund 1,4 Millionen Passagieren verzeichnete die Elbmetropole ein deutliches Plus von etwa 100.000 Reisenden im Vergleich zum Vorjahr. Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard präsentierte Zahlen, die eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung des Standorts belegen: Insgesamt 295 Schiffsanläufe wurden im Hamburger Hafen registriert, was einer Steigerung um 29 Anläufe entspricht. Besonders bemerkenswert ist dabei die hohe Attraktivität der Stadt für internationale Reedereien, die mit 46 verschiedenen Schiffen die drei Terminals in der Hafencity, Altona und Steinwerder anliefen. Für das laufende Kalenderjahr prognostizieren die Verantwortlichen eine weitere Intensivierung des Betriebs mit geschätzten 331 Anläufen von Hochseekreuzfahrtschiffen sowie zusätzlichen 47 Besuchen von Flusskreuzfahrtschiffen. Diese Entwicklung unterstreicht nicht nur die logistische Leistungsfähigkeit der Hamburger Hafeninfrastruktur, sondern hat auch massive Auswirkungen auf die lokale Wertschöpfung. Fast 40 Prozent der Gäste verbinden ihre Seereise mittlerweile mit einem Aufenthalt in der Stadt, was zu einer erheblichen Steigerung der Umsätze in Gastronomie, Hotellerie und im Einzelhandel führt. Ausbau der Terminalkapazitäten und logistische Höchstleistungen Der Erfolg Hamburgs als Kreuzfahrtstandort basiert maßgeblich auf der spezialisierten Infrastruktur, die über das Stadtgebiet verteilt ist. Die drei Standorte – das moderne Terminal in Steinwerder, das traditionsreiche Terminal in Altona und der zentrale Anleger in der Hafencity – ermöglichen die gleichzeitige Abfertigung mehrerer großer Schiffe der neuesten Generation. Steinwerder hat sich dabei als besonders effizient für den Passagierwechsel großer Flotten erwiesen, während Altona und die Hafencity durch ihre Nähe zur Innenstadt bei internationalen Touristen

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Wizz Air verbindet Dortmund ab Oktober 2026 täglich mit Mailand

Die Fluggesellschaft Wizz Air erweitert ihr Angebot am Flughafen Dortmund um eine tägliche Direktverbindung nach Italien. Ab dem 25. Oktober 2026 bedient der ungarische Billigflieger die Strecke zum Flughafen Mailand-Malpensa (MXP). Damit kehrt Italien nach einer Unterbrechung als Ziel auf den Dortmunder Flugplan zurück. Die Flugzeit für die Strecke in die lombardische Metropole wird mit unter zwei Stunden angegeben. Die Entscheidung für die Aufnahme der Verbindung unterstreicht die Strategie der Airline, das bisher stark osteuropäisch geprägte Streckennetz in Dortmund zunehmend um südeuropäische Destinationen zu ergänzen. Die neue Flugverbindung zielt sowohl auf den Städte- und Geschäftstourismus als auch auf Reisende mit Zielen in der umliegenden Region ab. Mailand fungiert als zentrales Finanz- und Modezentrum Italiens und bietet mit Sehenswürdigkeiten wie dem Mailänder Dom, dem Opernhaus Teatro alla Scala und dem Giuseppe-Meazza-Stadion Anziehungspunkte für unterschiedliche Zielgruppen. Durch die Lage des Flughafens Malpensa im Nordwesten der Region sind zudem touristische Schwerpunkte wie der Comer See, der Lago Maggiore und die Alpenregionen für Winter- und Sommersportler schnell erreichbar. Auch die Grenznähe zur Schweiz erhöht die logistische Bedeutung der Verbindung für das Einzugsgebiet des Ruhrgebiets. Branchenanalysen zeigen, dass Wizz Air mit diesem Schritt den Wettbewerb im Low-Cost-Segment ab Nordrhein-Westfalen weiter intensiviert. Während der Flughafen Dortmund in der Vergangenheit primär als Drehkreuz für Arbeitsmigration und Familienbesuche Richtung Osteuropa fungierte, setzt das Management nun verstärkt auf klassische Urlaubs- und Kurzreisenmärkte. Guido Miletic, Leiter Marketing & Sales am Dortmund Airport, sieht in der täglichen Frequenz eine notwendige Aufwertung für das lokale Angebot. Die Airline setzt auf dieser Route

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Dänemark forciert Austern-Tourismus als kulinarisches Standbein

Obwohl dänische Spezialitäten wie Smørrebrød oder Hotdogs bei deutschen Urlaubern fest etabliert sind, fristet die Auster als dänisches Exportgut in der Wahrnehmung der Touristen bisher ein Nischendasein. Eine aktuelle Umfrage vom Dezember 2025 belegt, dass lediglich 4 Prozent der Deutschen die salzige Delikatesse mit dem skandinavischen Nachbarland verbinden. Um dieses Marktsegment zu erschließen, setzt die dänische Tourismusbranche verstärkt auf sogenannte Austern-Safaris in der Nordsee und am Limfjord. Diese geführten Touren kombinieren Fachwissen mit aktivem Sammeln im Watt und zielen darauf ab, das exklusive Image der Auster für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Die Verfügbarkeit sowohl der einheimischen europäischen Auster als auch der weit verbreiteten pazifischen Variante ermöglicht dabei eine ganzjährige Bewirtschaftung der Bestände. Die historische Bedeutung der Auster in Dänemark reicht weit über die moderne Gastronomie hinaus. Archäologische Funde belegen, dass Schalentiere bereits um 4000 v. Chr. ein fester Bestandteil der Nahrung lokaler Siedler waren. Heute wird diese Tradition durch spezialisierte Akteure wie Jesper Voss, bekannt als „Oyster King“, professionalisiert. Voss, der seine Karriere in der Personalberatung für das Leben als Austernexperte aufgab, leitet Workshops und Safaris auf den Inseln Fanø, Rømø und Mandø. Das Zentrum dieser Entwicklung bildet die Stadt Nykøbing Mors am Limfjord, die sich mittlerweile als dänische Schalentierhauptstadt positioniert hat. Dort werden durch Veranstaltungen wie die Austern- und Muschelpremiere gezielt Anreize für Kulinarik-Reisende geschaffen, die Qualität der lokalen Bestände vor Ort zu prüfen. Ein operativer Höhepunkt der Saison 2026 ist das Austernfestival in Ribe, der ältesten Stadt Dänemarks, das am 21. März stattfindet. Das Programm umfasst

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DDSG Blue Danube startet Linienbetrieb zur Marillenblüte in der Wachau

Die DDSG Blue Danube nimmt am 28. März 2026 ihren regulären Linienbetrieb in der UNESCO-Welterberegion Wachau wieder auf. Pünktlich zum Einsetzen der Marillenblüte, bei der rund 100.000 Bäume die Donaulandschaft prägen, setzt die Reederei ihre Flottenmitglieder MS Dürnstein, MS Wachau und MS Austria ein. Geschäftsführer Wolfgang Fischer und Flottenkommandant Johannes Kammerer bestätigten den Abschluss intensiver Wartungs- und Modernisierungsarbeiten während der Wintermonate. Die Schiffe verkehren mehrmals täglich zwischen den Hauptstationen Krems und Melk, wobei Zwischenstopps in Dürnstein, Weißenkirchen und Spitz eine flexible Reiseplanung ermöglichen. Die wirtschaftliche Bedeutung der Schifffahrt für den niederösterreichischen Tourismus zeigt sich insbesondere in der Kopplung mit regionalen Großereignissen. Parallel zum Saisonauftakt auf der Donau findet Ende März und Anfang April der Marillenblütemarkt in Krems statt. Zudem wird die Region durch das „wachau GOURMETfestival“ belebt, bei dem internationale Gastköche und lokale Winzer kooperieren. Die DDSG Blue Danube, die sich im gemeinsamen Eigentum der Wien Holding und des Verkehrsbüros befindet, nutzt diese Synergien, um jährlich über 300.000 Passagiere auf ihren insgesamt neun Schiffen zu befördern. Ab dem 25. April 2026 wechselt die Reederei in den vollständigen Sommerbetrieb. Dann werden drei Schiffe im täglichen Rotationsprinzip eingesetzt, um die hohe Nachfrage in der Hochsaison abzudecken. Die Preisgestaltung für die Linienfahrten bleibt stabil: Eine einfache Fahrt zwischen Krems und Melk wird für 40 Euro angeboten, während die kombinierte Hin- und Rückfahrt für 49 Euro erhältlich ist. Ergänzt wird das Angebot durch Bordgastronomie, die sich auf regionale Spezialitäten und Weine aus den umliegenden Anbaugebieten konzentriert. Hintergrund der stabilen Marktposition der DDSG ist ihre

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Traditionelle Volksmusik und Brauchtumspflege zum Frühlingsbeginn im Ausseerland

Das Ausseerland Salzkammergut begeht den Auftakt der diesjährigen Frühlingssaison am 21. März 2026 mit dem 45. „Josefisingen“. Die Traditionsveranstaltung gilt als bedeutender Treffpunkt für authentische Volksmusik und versammelt Sänger sowie Musikanten aus verschiedenen Regionen. Im Mittelpunkt stehen unverfälschte Volkslieder, Jodler und Tanzlmusik, die ohne technische Verstärkung dargeboten werden.  Ein besonderes Merkmal dieses Abends ist das Ausseer „Paschen“, ein rhythmischer Klatschbrauch, der tief in der regionalen Identität verwurzelt ist und die musikalische Darbietung ergänzt. Die Orte Altaussee, Bad Aussee, Bad Mitterndorf und Grundlsee nutzen diesen Rahmen zudem, um ihr kulinarisches und traditionelles Profil für das beginnende Frühjahr zu präsentieren. Nach dem Auftakt im heimischen Umfeld verlagert die Region ihre Präsenz vom 8. bis 12. April 2026 in die Bundeshauptstadt zum Steiermark-Frühling auf den Wiener Rathausplatz. Unter der Leitung von Geschäftsführerin Pamela Binder präsentieren lokale Gastgeber und die amtierenden Narzissenhoheiten das touristische Angebot der Erlebnisregion. Der Fokus liegt dabei auf einer Verbindung von regionaler Kulinarik und gelebtem Handwerk. Vertreten sind unter anderem Institutionen wie die Salzwelten, das Narzissen Vital Resort sowie Holzkunst-Handwerker. Musikalische Einlagen regionaler Gruppen und Auftritte der Volkstanzgruppe Altaussee sorgen für die typische Atmosphäre des Salzkammerguts im Herzen Wiens. Ein wesentlicher Bestandteil der Präsentation in Wien ist das mobile Kochstudio, bei dem namhafte Köche der Region ihr Handwerk zeigen. Am Sonntag wird Haubenkoch Dominik Utassy von der Geiger Alm erwartet, unterstützt von Kollegen des Hotels Erzherzog Johann und des Mondi Resorts Grundlsee am Freitag. Diese kulinarischen Vorführungen dienen dazu, die gehobene Gastronomie des Ausseerlandes einem überregionalen Publikum zugänglich zu machen.

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Kitzbühel bereitet sich auf die 65. World Airline Ski Championships vor

Die Gamsstadt Kitzbühel wird in der kommenden Woche zum Zentrum der internationalen Luftfahrt-Skigemeinschaft. Vom 22. bis 27. März 2026 finden in dem Tiroler Wintersportort die 65. World Airline Ski Championships (WASC) statt. Das Organisationskomitee, bestehend aus Eurotours, Kitzbühel Tourismus und der Eventagentur Element3, hat den Zuschlag für die Austragung dieses prestigeträchtigen Ereignisses erhalten. Nach den Titelkämpfen des Vorjahres in Japan kehrt die Veranstaltung damit nach 2018 erneut nach Österreich zurück, bevor die Rennserie im nächsten Jahr nach Kanada weiterzieht. Die Vorbereitungen für das Großereignis, das von der International Airlines Ski Federation (IASF) veranstaltet wird, befinden sich laut Eurotours-Geschäftsführer Maik Gruba bereits in der finalen Phase. Erwartet werden bis zu 800 Teilnehmer von insgesamt 43 Fluggesellschaften aus 27 Nationen. Das Starterfeld setzt sich aus Piloten, Flugbegleitern und Bodenpersonal zusammen, wobei ein Großteil der Sportler – etwa 60 Prozent – aus den USA anreist. Zu den namhaften vertretenen Airlines gehören unter anderem Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Delta, KLM und Qantas. Die Vielfalt des Teilnehmerfeldes spiegelt sich auch im Alter wider, das von 20 bis zu 85 Jahren reicht. Die Athleten treten in insgesamt acht verschiedenen Wettbewerben an, die über fünf Tage verteilt sind. Das sportliche Programm umfasst klassische Alpin-Disziplinen wie Slalom und Riesenslalom, Snowboard-Bewerbe sowie nordische Disziplinen, darunter Sprints und Distanzrennen. Der feierliche Auftakt der Weltmeisterschaften erfolgt am Sonntag, den 22. März 2026, mit einer öffentlichen Parade durch die Kitzbüheler Innenstadt, gefolgt von der offiziellen Eröffnungsfeier im Stadtpark. Die Veranstalter legen Wert darauf, dass sowohl die Eröffnung als auch die sportlichen Wettkämpfe

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