Tourismus

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Malta will Tourismus ab Juni 2021 hochfahren

Im Sommer des Vorjahres praktizierte Malta eher lasche Einreisebestimmungen, doch die touristische Saison war eher ein Totalausfall. Nur wenige Ausländer “verirrten” sich auf die drei Mittelmeerinseln. Heuer soll alles besser werden, kündigt Tourismusminister Clayton Bartolo an. Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, sollen ohne Einschränkungen einreisen dürfen. Dies soll ungefähr ab Anfang Juni 2021 ermöglicht werden. Alternativ kann ein negativer Test vorgelegt werden. Einreisen ohne Impfung oder Test wird es nicht mehr geben, so Bartolo. Das Regierungsmitglied rechnet mit einer hohen Nachfrage und verweist dabei sowohl auf den hohen Impffortschritt im Vereinigten Königreich als auch auf jenen im eigenen Land. Malta hat bereits den Großteil der Bevölkerung zumindest einmal geimpft. Derzeit sind Einreisen nach Malta weitgehend unproblematisch, da lediglich ein negativer Testbefund vorgelegt werden muss. Allerdings ist die Anzahl der Flugverbindungen auf einem historischen Tiefpunkt angelegt.

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EU macht sich für Steuersenkungen im Tourismus stark

Das Europaparlament stellt eine vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer für die Tourismusbranche in den Raum. In einem am Donnerstag angenommenen Bericht forderten die Abgeordneten die EU-Kommission auf, den Mitgliedstaaten eine Senkung der Steuer für Dienstleistungen in den Bereichen Reise und Tourismus nahezulegen. Für kleine und mittlere Unternehmen soll nach Willen des Parlaments zudem ein Konjunkturpaket für die Jahre 2020 bis 2024 geschnürt werden, um Konkurse zu verhindern. Das berichtet der Focus. Die Abgeordneten betonten, die EU-Tourismusbranche werde durch die Pandemie in einem beispiellosen Ausmaß belastet.

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Sommer: Salzburg stellt den Flugplan vor

Der Flughafen Salzburg stellt die Weichen für den bevorstehenden Sommer. Gemeinsam mit den Tourismus-Partnern wurde ein Sommer-Destinationsangebot ausgearbeitet.  Ganze acht neue Reiseziele stellt der Airport vor. Neben dem Ausbau des Angebots in Griechenland (Zakynthos und Karpathos), Deutschland (Lübeck) und Italien (Lamezia Terme) sind auch Urlaubsziele wie Larnaca, Riad, Jeddah und Dubai neu dabei. „Ganz besonders freuen wir uns schon auf Dubai, ein absolutes Highlight in unserem Flugplan! Die glamouröse Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ab der Sommersaison ohne Umsteigen von Salzburg mit FlyDubai erreichbar“, so Flughafen-Chefin Bettina Ganghofer.  Die Klassiker im „Destinationsmenü“ Doch auch altbewährte Strecken dürfen nicht fehlen. Zusätzlich zu Karpathos und Zakynthos sind die griechischen Inseln Kreta, Rhodos, Kos und Korfu im Flugplan zu finden. Auch italienische Ziele wie Calvi und Olbia werden wieder angeflogen. Genauso wie Mallorca, Hurghada, Istanbul, Antalya, Luxemburg, London-Gatwick, London-Stansted, Berlin, Düsseldorf, Köln, Hamburg und Frankfurt.  Die globale Corona-Pandemie hat vor niemanden Halt gemacht und auch nicht den Salzburger Airport verschont. Doch sie hat auch eines: Reiseplanungen schwer bis unmöglich gemacht. Denn auch jetzt sei noch vieles für den Sommer in der Schwebe, so der Airport. „Kurzfristigkeiten in der Streckenplanung werden uns diesen Sommer noch öfters begleiten.“ 

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Covid-19 verpasst der Stadt Wien einen krassen Nächtigungsrückgang

Im heurigen Februar, in dem Wiens Beherbergungsbetriebe neuerlich durchgehend für den Freizeittourismus geschlossen waren, wurde in Wien ein Nächtigungsrückgang von 93,3 Prozent auf 69.000 Nächtigungen registriert.  Zusammen mit dem Jänner zählte Wien im Jahresverlauf bisher 128.000 Nächtigungen (-94,1 Prozent). Die Nettoumsätze der Beherbergungsbetriebe im Jänner 2021 betrugen dabei 6,5 Millionen Euro und damit um 89,3 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Die konkreten Zahlen für den Februar sind noch ausständig.

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Digitaler EU-Pass soll schon am 1. Juni kommen

Die CoV-Krise schränkt unser aller Leben ein. Der Wunsch nach Reisen wird mit fortlaufender Dauer immer größer. Nun stellt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen Ausweg aus der Zwickmühle in Aussicht: den „Green Pass“. Geht es nach dem Wunsch der EU, soll der digitale europäische Impfausweis bis zum 1. Juni eingeführt werden. Der elektronische Ausweis könnte somit das Reisen in den Sommermonaten ermöglichen. Länder könnten etwa auf bestehende Test- und Quarantänepflichten verzichten. „Wir holen uns unsere europäische Lebensweise zurück“, sagte EU-Kommissionsvize Margaritis Schinas schon vor der offiziellen Vorstellung. Die Kommission nennt das Projekt „Digitaler Grüner Nachweis“ – angelehnt an den „Grünen Pass“ für Geimpfte in Israel.  Die EU wolle aber nicht nur Impfungen dokumentieren, sondern auch die Ergebnisse von zugelassenen PCR- und Schnelltests sowie überstandene CoV-Infektionen. Das berichtet der ORF. Welche Türen der Nachweis öffnen soll, steht in den EU-Staaten bislang noch in den Sternen. Einige Urlaubsländer wie Griechenland oder Spanien dringen darauf, Reiseerleichterungen mit einem solchen Dokument zu verbinden.  Deutschland hat sich hingegen gegen Erleichterungen für Geimpfte ausgesprochen, solange noch wenige Menschen Chancen auf die schützende Impfung haben. Diesen Standpunkt vertritt auch SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder, der gleichzeitig auch den optimistischen Zeitplan der EU hinterfragt. „Der Zeitplan beim Impfpass wirkt angesichts der Lieferverzögerungen von Impfstoffproduzenten und Unsicherheiten mit AstraZeneca fast absurd.“ Österreich beginnt schon im April mit der Umsetzung  Österreich werde schon in den nächsten Tagen die rechtlichen Grundlagen für die Umsetzung schaffen. Auf Basis dessen könne die operative Umsetzung bereits im April beginnen, teilte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger am Mittwoch per Aussendung mit. „Das ist

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1 Jahr Corona: Österreichs Tourismus zieht Bilanz

„Manche Tage merkt man sich ein Leben lang. Für uns im Tourismus gehört der 13. März 2020 dazu“, bemerkt ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer zum traurigen Jahrestag der Ankündigung des ersten Covid-19-Lockdowns in Österreich: „Dieser Freitag, der 13., war ein rabenschwarzer Tag in der Geschichte des österreichischen Tourismus.“ Reitterer forderte in einer ersten Reaktion Maßnahmen zur Sicherstellung der Mitarbeiter-Einkommen. Mit 16. März wurden Hotels in Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg nach dem Epidemiegesetz geschlossen. Noch vor der Schließung der Hotels hebelte der Nationalrat am 15. März die Verpflichtung für den Bund aus, Unternehmen für Covid-19-bedingte Ausfälle zu entschädigen.  So rasch handelte der Gesetzgeber im kommenden Jahr nie wieder. Dafür brauchte es nur ein Betretungsverbot anstelle einer behördlichen Betriebsschließung, das am 4. April folgte und die behördlichen Betriebsschließungen in den vier tourismusintensivsten Bundesländern ablöste. Die Entschädigung für die Schließung bis dahin haben mehr als 90 Prozent der betroffenen Unternehmen bis heute nicht.  Das Ende des öffentlichen Lebens Schon davor war mit dem vorzeitigen Ende der Skisaison, der Flugverbindungen, dem Verbot, öffentliche Orte zu betreten, Grenzschließungen und Landeverboten, dem Wegfall von Festen und Kulturveranstaltungen, also der Reiselust, die Geschäftsgrundlage für die Hotellerie kollabiert. Stadt- und Seminarhotels erzielen seither mit wenigen Ausnahmen praktisch keine Einnahmen mehr. Bundesweit sinken die Nächtigungen von 153 Millionen auf 98 Millionen – auf das Niveau der frühen 70er.   Lockerungen für alle, Hotellerie muss warten Mit Anfang April treten erste Lockerungen in Kraft, die Öffnung für Friseure und Einkaufszentren folgt, die Hotellerie muss bis 29. Mai warten. Die Zahl der Arbeitslosen

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Spanier rechnen mit 50 Prozent des Vor-Krisen-Niveaus

In diesem Jahr werden deutlich mehr Menschen die spanischen Inseln bereisen. Davon ist zumindest Arturo Ortiz, der Chef des Fremdenverkehrsamtes Turespaña, mehr als überzeugt. Besonders die Deutschen würden die Nachfrage nach Spanienreisen beleben, so Ortiz. „Nach Ostern wird das Bedürfnis zu reisen, stark ansteigen. Die spanischen Inseln werden als Erstes davon profitieren“, glaubt Ortiz. Allen voran die Balearen, da die Inzidenzzahlen seit Wochen unter 50 pro 100.000 Einwohnern liegen und die Sommermonate die Hauptreisezeit für die Inseln sind. Das bestätigten unter anderem auch mehrere spanische Touristiker in den Gesprächen während der virtuellen ITB. Die Reisen nach Spanien werden sich laut Turespaña in Phasen erholen. „Wir denken, dass es im Mai und Juni eine zurückhaltende Erholung der deutschen Reisen nach Spanien geben wird“, so Ortiz. In Zahlen ausgedrückt rechnet er mit 35 Prozent der Ankünfte im Vergleich zu einem normalen Jahr.  In einer zweiten Phase rechne das Fremdenverkehrsbüro mit 50 Prozent des normalen Touristenvolumens in den Sommerwochen, berichtet fvw.de. Ab Septenmber setzt die dritte Phase ein, in der die Besucherzahlen nahezu an die einer regulären Saions heranreichten. Warnend fügt er hinzu, dass die Deutschen spät reservieren werden. „Aber nicht so spät wie in anderen Quellmärkten.“

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Sommer: Croatia Airlines streicht 14 Routen

Croatia Airlines stellt sich auf schwierige Sommermonate ein: Die staatliche Fluggesellschaft nimmt insgesamt 14 Destinationen aus dem Programm. Ab Zagreb legt der Carrier die Flüge nach Barcelona, ​​Bukarest, Dublin, Helsinki, Lissabon, Mailand, Mostar, Oslo, Prag, St. Petersburg, Stockholm und Tel Aviv auf Eis. Ab Dubrovnik hingegen trifft es nur Düsseldorf. Auch ab Split ist mit Belgrad nur eine Strecke betroffen. Streichungen darüber hinaus möchte die Fluglinie nicht ausschließen – ohnehin gebe es dieser Tage wenig Planungssicherheit.  Nichtsdestotrotz: die Kürzungen überraschen. Denn in diesem Jahr würden weitaus mehr Touristen an der Adriaküste erwartet als noch im Corona-Jahr. Das berichtet das Luftfahrtportal Ex-Yu Aviation. Bei den Buchungszahlen mache sich dieser Optimismus aber noch nicht bemerkbar, so Slaven Žabo, Director Commercial Division bei Croatia.  „Unter normalen Umständen würden wir bereits jetzt Buchungen für die Sommersaison entgegennehmen. Jedoch ist das momentan gar nicht der Fall. Wir rechnen damit, dass unsere Kunden ihren Sommer-Urlaub erst spät buchen werden. Es bleibt jedoch fraglich, ob diese verspäteten Buchungen die Buchungsrückstände kompensieren können“, so Žabo weiter. 

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Mallorca-Urlaub: Alltours für strengere Regeln

Anlässlich der internationalen Reisemesse ITB, die derzeit nur virtuell abgehalten werden kann, adressiert Alltours-Inhaber Willi Verhuven für die Sommersaison klare Erwartungen an die mallorquinische Regierung und deren Tourismusministerium.  Dazu gehöre, dass nur noch Personen mit negativem Corona-Test nach Mallorca reisen dürfen und der Partytourismus auf den balearischen Inseln und vor allem auf Mallorca verboten wird. Gleichzeitig honoriert der alltours Chef die Anstrengungen der Inselregierung im Kampf gegen Corona. Die niedrige Inzidenz von derzeit gerade einmal 22 auf Mallorca und ein 7-Tage-Wert von unter 35 seit mehr als einer Woche mache Hoffnung auf einen erholsamen Oster- und Sommer-Urlaub auf der gerade bei Deutschen beliebten Ferieninsel. „Mit der Öffnung unserer allsun Hotels auf Mallorca ab 17. März haben wir ein klares Signal gesetzt. Jetzt ist die balearische Regierung gefragt, deutliche Maßnahmen zu ergreifen, damit der Erfolg nicht aufs Spiel gesetzt wird“, so Willi Verhuven.  Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen Ein negativer Test müsse als Bedingung für alle Flugreisen nach Mallorca gelten. Das beinhalte ausdrücklich auch alle innerspanischen Flüge. Außerdem müssten Einreisen auf dem Land- und Seeweg einbezogen werden. Als Inseln hätten die Balearen mit Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera beste Voraussetzungen für entsprechende Kontrollen. Im letzten Sommer habe die Politik noch den Fehler gemacht, innerspanische Fluggäste nicht auf Corona zu testen – selbst Reisende aus den damaligen Corona-Hotspots Madrid und Barcelona. Dieser Fehler darf sich nach Überzeugung des Konzern-Chefs nicht wiederholen.  Urlaubsvergnügen ja – Rücksichtslosigkeit nein Auch ein Partytourismus und Alkohol-Exzesse wie im letzten Jahr, die zu einem Ansteigen der Infektionszahlen und schließlich zur

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Thailand: Quarantäne soll für Geimpfte früher enden

Thailand will die vorgeschriebene Quarantänezeit für geimpfte Reisende verkürzen – von 14 auf 7 Tage.  Damit liebäugelt das Land aus Südostasien damit, Lockerungen für Menschen einzuführen, welche die CoV-Vakzine schon intus haben. Die neue Regelung könnte schon ab dem nächsten Monat in Kraft treten, allerdings müsse das Kabinett noch seine Zustimmung erteilen. So steht es in der Online-Ausgabe der Rheinischen Post.  Für Reisende aus afrikanischen Ländern soll sich hingegen nichts ändern – aller Voraussicht nach müssen sie weiterhin die volle Zeit in Isolation verbringen. Immerhin bekommen auch nicht geimpfte Menschen Zugeständnisse gemacht. Die vorgeschriebene Isolationszeit könnte bald auf zehn Tage verkürzt werden. Weitere Lockerungen seien im Oktober möglich, wenn mindestens 70 Prozent der Gesundheitsmitarbeiter und Mitarbeiter der Tourismusindustrie geimpft seien. Thailands Tourismusindustrie, die zehn Prozent der Wirtschaft des südostasiatischen Landes ausmacht, liegt wegen der Corona-Pandemie seit einem Jahr am Boden.

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