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Flughafen Wien: Genehmigungsverfahren für IFM-Angebot verlängert

Die IFM-Tochter Airports Group Europe S.à r.l. hat am Freitag mitgeteilt, dass das Genehmigungsverfahren des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft für das öffentliche Teilangebot für rund 9,99 Prozent der Aktien der Flughafen Wien AG in „Phase II“ geht. Die Verlängerung, die im Rahmen des österreichischen Investitionskontrollgesetzes erfolgt ist und bis zu zwei Monate dauern kann, wurde erwartet und ist bei kritischen Infrastrukturanlagen nicht unüblich, so das Unternehmen in einer Aussendung. „Wir sind uns bewusst, dass das öffentliche Teilangebot für Aktien des Flughafen Wien stark debattiert wurde. Die öffentliche Aufmerksamkeit ist angesichts der Bedeutung des Flughafens für Österreich und die österreichische Wirtschaft insgesamt verständlich. IFM Investors wurde vor mehr als 25 Jahren von gemeinnützigen australischen Pensionsfonds in Partnerschaft mit der australischen Gewerkschaftsbewegung gegründet, um die Altersvorsorge von Erwerbstätigen zu schützen und auszubauen. Heute investieren wir hauptsächlich im Namen von Pensionsfonds aus Australien, Europa, den USA und Kanada, die mehr als 120 Millionen Arbeitnehmer weltweit repräsentieren, darunter Pflegepersonal, Lehrer, Pflegekräfte und Beschäftigte im Bau- und Gastgewerbe“, erklärt Werner Kersch, IFM Investors Executive Director Infrastructure.

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Rauchentwicklung: Air Malta musste Wien-Flug abbrechen

Die Fluggesellschaft Air Malta musste am Donnerstag Flug KM514 von Luqa nach Wien abbrechen. In der Kabine hatte sich Rauch gebildet. Betroffen war der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-AHS. Der Vorfall ereignete sich bereits kurz nach dem Start auf dem maltesischen Flughafen. Der Kapitän entschied sich daher für eine Rücklandung in Luqa. An Bord sollen sich 170 Passagiere und sieben Crewmitglieder befunden haben. Diese konnten laut Air Malta das Flugzeug unbeschadet verlassen. Vorsorglich wurde die Feuerwehr bereitgestellt.

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Air France-KLM legt Wandelanleihe auf

Air France-KLM beschafft sich über eine Wandelanleihe 300 Millionen Euro – Frankreich und die Niederlande hielten sich bei der Platzierung zurück. Der Erlös soll komplett in die Tilgung französischer Corona-Kredite fließen: Air France-KLM nimmt 300 Millionen Euro über eine Wandelanleihe auf, die der Konzern später wahlweise auch mit neuen Aktien ablösen kann. Der Schuldschein werde anfänglich mit 6,5 Prozent verzinst und war „mehrfach“ überzeichnet, wie das Online-Portal Aero unter Berufung auf eine Aussendung der Airline berichtet. Der Großaktionär CMA CGM ging die Platzierung im Umfang von 27 Millionen Euro mit – die Reederei beugt so einer drohenden Verwässerung ihres 9-Prozent-Anteils vor. Die staatlichen Aktionäre Frankreich (28,6 Prozent) und die Niederlande (9,3 Prozent) zeichneten die Anleihe laut Stellungnahmen nicht.

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ORF-Friedenslicht mit Austrian Airlines in Österreich gelandet

Das ORF-Friedenslicht ist gestern Abend mit Austrian Airlines Flug OS858 am Flughafen Wien Schwechat gelandet. Austrian Airlines bringt das ORF-Friedenslicht von dem rund 2.600 Kilometer entfernten Betlehem bereits zum 36. Mal sicher nach Österreich. Jedes Jahr im Advent wird das Friedenslicht unter besonderen Sicherheitsauflagen von Austrian Airlines nach Österreich gebracht. Das kleine Licht aus Bethlehem leuchtet dann am Heiligen Abend in ganz Europa und mittlerweile auch in den USA sowie in Teilen Südamerikas als Symbol des Weihnachtsfriedens. Die Aktion ist 1986 auf Initiative des ORF-Landesstudios Oberösterreich entstanden. Anfang Dezember 2022 wird es von der Austrian Airlines Crew des Fluges OS87 nach New York geflogen. „Das ORF-Friedenslicht ist ein Stück österreichische Weihnachtsgeschichte. Umso mehr freuen wir uns, dass Austrian Airlines seit der ersten Stunde, Teil dieser langjährigen Tradition ist. Als rot-weiß-rote Airline sind wir stolz darauf, das Licht des Weihnachtsfriedens jedes Jahr nachhause zu holen und es unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen dann in die weite Welt zu fliegen“, sagt Austrian Airlines CCO Michael Trestl, der das Friedenslichtkind Sarah bei ihrer Ankunft in Wien Schwechat begrüßte.

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VIE kann Umsatzzahlen nahezu verdoppeln

In den ersten neuen Monaten des Jahres stieg der Gewinn auf 109 Millionen Euro.  Der Flughafen Wien ist nach der Coronakrise wieder auf Kurs. Die börsennotierte Betreibergesellschaft hat ihren Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres um 85 Prozent gesteigert, auf 508 Millionen Euro. Der Nettogewinn stieg auf 109 Millionen Euro, nachdem das Unternehmen im Vergleichszeitraum 2021 noch eine rote Null geschrieben hatte. „Die wieder gestiegene Reiselust hat sich auch im dritten Quartal 2022 fortgesetzt, Umsatz und Nettoergebnis haben deutlich zugelegt und das Unternehmen ist vor dem Start neuer, großer Investitionen praktisch schuldenfrei“, erklärt VIE-Vorstand Günther Ofner. Tatsächlich sind die Passagiere trotz Klimakrise und der durch hohe Energiepreise befeuerten Inflation zurückgekehrt. Gegenüber dem aufgrund der Pandemie von einem niedrigen Verkehrsniveau geprägten ersten drei Quartalen 2021 legten die Verkehrszahlen am Flughafen Wien in den ersten neun Monaten 2022 deutlich zu. Von Jänner bis September 2022 stieg das Passagieraufkommen in der Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice auf insgesamt 22.280.971 Passagiere – ein Plus von 163,6 Prozent. Alleine auf den Standort Wien entfallen rund 17,5 Millionen Fluggäste. Die Zahl der Flugbewegungen stieg auf 139.677 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 64,0 auf 77,2 Prozent. Der Flughafen wirbt seit dem Bau einer großen Photovoltaikanlage, besonders grün zu sein. Kritiker werfen dem Airport „Greenwashing“ vor. Wie Ofner erklärt, soll die Sonnenstromproduktion auf 45 Hektar verdoppelt werden, die Anlage wäre damit wieder die größte Österreichs. „Ab Jänner 2023 wird der Flughafen Wien seinen Betrieb CO2-neutral

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Ryanair fordert sofortige Rückzahlung der AUA-Staatshilfe

Vor wenigen Tagen hat Austrian Airlines angekündigt, dass man den staatlich besicherten Kredit, der im Zuge der Corona-Pandemie gewährt wurde, vorzeitig zurückbezahlen wird. Das hat nun den Mitbewerber Ryanair aus der Reserve gelockt. Dieser stichelt in einer Medienmitteilung gegen die AUA und wirft vor, dass diese die Preise drastisch erhöht habe. Dabei spielt der Billigflieger auch auf eine aktuelle Werbekampagne an, denn die österreichische Fluggesellschaft wirbt derzeit mit „Danke Österreich“ und 25 Prozent Rabatt auf ausgewählten Strecken. Ryanair fordert in diesem Zusammenhang, dass Austrian Airlines „die staatlichen Beihilfen unverzüglich zurückzahlen“ und „außerdem ihre sehr hohen Tarife auf den kürzlich angekündigten neuen Strecken senken“ soll. „Während Ryanair weiterhin in den Betrieb in Wien investiert und diesen ausbaut, ohne auch nur einen Euro an staatlicher Beihilfe zu erhalten, hat Austrian Airlines die Pandemie nur dank staatlicher Beihilfen in Höhe von 600 Millionen Euro von der österreichischen Regierung und ihrer deutschen Muttergesellschaft Lufthansa überlebt. Trotz dieser Beihilfen hat Austrian Airlines weiterhin Arbeitsplätze abgebaut, Strecken gestrichen und ihre ohnehin schon hohen Flugpreise weiter erhöht. Kürzlich erklärte Austrian Airlines, dass sie die staatlichen Beihilfen an die österreichische Regierung „vorzeitig“ zurückzahlen werde, jedoch nicht vor Ende 2022. Wenn es Austrian Airlines ernst damit ist, sich bei den österreichischen Steuerzahlern zu bedanken, dann sollte sie diese Gelder sofort, nächste Woche oder spätestens Ende November an die österreichischen Steuerzahler zurückzahlen“, so der Billigflieger in einer Medienmitteilung. Weiters weist Ryanair darauf hin, dass die in der vergangenen Woche angekündigten Neuaufnahmen bereits vom Lowcoster bedient werden. Man behauptet, dass der

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Absichtserklärung: Wizz Air will SAF bei OMV bestellen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air und der Mineralölkonzern OMV haben eine Absichtserklärung über die Lieferung von Sustainable Aviation Fuel (SAF) unterzeichnet. Zwischen 2023 und 2030 sollen bis zu 185.000 Tonnen SAF bezogen werden. „Wir haben unsere marktführende Position im Bereich Nachhaltigkeit durch kontinuierliche Investitionen in innovative Technologien und den Einsatz der modernsten Flugzeuge auf die effizienteste Weise erreicht. Wizz Air hat sich verpflichtet, seine eigene Emissionsintensität bis zum Ende des Jahrzehnts, um weitere 25 Prozent zu senken, wobei der Einsatz von SAF eine wichtige Rolle spielt. Die Unterstützung der Produktion und Forschung von SAF-Technologien ist eine unserer Prioritäten, und wir freuen uns, mit der OMV zusammenzuarbeiten, um den Kohlenstoff-Fußabdruck der Luftfahrtindustrie weiter zu reduzieren. Die neue Absichtserklärung ist ein Beweis für unser Engagement, dass unsere Kunden mit der Wahl eines Fluges mit Wizz Air die verantwortungsvollste Entscheidung für eine Flugreise treffen“, so Owain Jones, Development Officer bei Wizz Air. Nina Marczell, OMV Vice President Aviation, Fuel Distribution & Public Sector: „Ich freue mich sehr und bin überzeugt, dass die Kooperation zwischen OMV und Wizz Air uns helfen wird, unsere jeweiligen strategischen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Mit Wizz Air haben wir einen starken, internationalen Partner gewinnen können. SAF ist der wichtigste Weg zur Dekarbonisierung der Luftfahrt in den kommenden Jahrzehnten. Unsere strategische Beziehung ebnet den Weg in eine nachhaltigere Zukunft der Luftfahrt, an der wir beide teilhaben wollen.”

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Bombendrohung gegen Finnair in Wien: Betrunkener kommt mit 4.300 Euro Geldstrafe davon

Jener Passagier, der im November 2019 auf einem Flug von Helsinki nach Wien mit einer angeblichen Bombe in seiner Aktentasche drohte, wurde durch das Bezirksgericht von Västra Nyland zu einer Geldstrafe verurteilt. Weiters muss er sowohl die anderen Reisenden als auch die Airline entschädigen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls soll der Mann alkoholisiert gewesen sein und den Flugbegleitern mit einer angeblichen Bombe in seinem Handgepäck gedroht haben. Der Kapitän wurde umgehend informiert und dieser kontaktierte die österreichische Flugsicherung. Da der Vorgang nicht diskret war, sondern äußerst lautstark abgelaufen ist, brach an Bord des Finnair-Fluges Panik aus. Der Vorfall setzte sich nach der Landung in Wien-Schwechat fort, denn der alkoholisierte Mann drohte mit der Zündung seiner vermeintlichen Bombe. Die Exekutive griff durch und konnte glücklicherweise nichts finden. In Finnland kassierte er eine vergleichsweise äußerst milde Strafe, denn das Gericht in Västra Nyland verurteilte ihn zu einer Geldstrafe in der Höhe von 60 Tagessätzen. Den Passagieren wurden pro Person 80 Euro an Entschädigung zugesprochen. An die Fluggesellschaft Finnair muss der unruly PAX einen Schadenersatz in der Höhe von 2.000 Euro leisten. Insgesamt hat der Mann für seine Aktion also etwa 4.300 Euro zu bezahlen. Damit kommt er vergleichsweise sehr günstig davon, denn in vergleichbaren Fällen wurden in anderen Ländern zum Teil sehr lange Haftstrafen verhängt. Vor Gericht war der Mann übrigens nicht einsichtig. Er stritt den Vorfall komplett ab und hielt auch die Entschädigungen, die Passagieren und Airline zugesprochen wurden, für zu hoch. Lediglich gab er zu, dass er stark betrunken war.

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Norse Atlantic: Bislang nur New York ab BER bestätigt

Bisher hat Norse Atlantic lediglich die Strecke Berlin–New York-JFK für den nächsten Sommerflugplan bestätigt und zur Buchung freigegeben. Ob weitere folgen werden, steht noch in den Sternen. Die norwegische Billig-Airline hob in diesem Jahr erstmals vom Berliner Hauptstadtflughafen ab und bediente mehrere Destinationen in den Vereinigten Staaten. Doch die Nachfrage ließ zu wünschen übrig und konnte nie das gewünschte Niveau erreichen. Daraufhin wurde das Flugplan wegen der zu geringen Auslastung auch rasch wieder heruntergefahren und einige Strecken gestrichen. Dies ist auch der Grund, weshalb aktuell ein Fragezeichen hinter etlichen US-Flügen ab BER steht. Die Fluggesellschaft erklärte jüngst in einer Aussendung, neue Strecken erst im Dezember und im neuen Jahr bekannt geben zu wollen. Nur bei der Flugverbindung nach New York herrscht Gewissheit, ein näherer Blick darauf bestätigt aber die aktuelle Tendenz: Wurde die US-Metropole von Berlin aus in der abgelaufenen Sommersaison täglich bedient, soll es im nächsten Jahr nur noch vier Flüge pro Woche geben, wie touristik-aktuell.de berichtet.

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„Hilfslieferung Ukraine“: Zoll beschlagnahmt in VIE gefälschte Markenprodukte

Aufgrund eines Hinweises, der Route und der Art der Verpackung wurde Mitte September 2022 bei einer Schwerpunktkontrolle im Zolllager am Flughafen Wien eine Sendung aus Hongkong via Dubai einer genauen Zollkontrolle unterzogen. In Folge stellte sich heraus, dass es sich um einen Volltreffer handelte. In 168 Kartons wurden 6.420 Stück vermutlich gefälschte Markenprodukte gefunden. Die mehr als 2 Tonnen schwere Sendung wurde vorübergehend verwahrt und die Markenrechtsinhaber wurden verständigt. In der Lieferung fanden sich 300 Stück Ohrhörer, 1.611 Stück, 388 Stück Bekleidung und Accessoires, 2.080 Stück Logos in Form von diversen Plaketten, 1.277 Stück Sportschuhe, 46 Stück Taschen, 332 Stück Uhren und 386 Stück Verpackungen, alles Fälschungen von bekannten Marken. Die kleinere Spedition aus Wien gab im Nachhinein – als die Fälschungen erkannt wurden – an, dass die Sendung als eine Art „Hilfslieferung“ gedacht war. Der Verstoß gegen das Markenrecht kann die Firma nun teuer zu stehen kommen, es droht ein Verfahren mit den Rechtsinhabern. „Produktpiraterie schädigt die korrekten Hersteller und Händler. Besonders verwerflich ist in diesem Fall auch, dass sich die Betrüger ungeachtet des Leids und der Not der Menschen in der Ukraine bereichern wollten. Unsere Zöllnerinnen und Zöllner leisten professionelle und umsichtige Arbeit, um unsere Regeln durchzusetzen und die redlichen Unternehmerinnen und Unternehmer vor unfairem Wettbewerb zu schützen“, so Finanzminister Magnus Brunner.

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