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Deutschlandweit erste E-Enteiser am Flughafen Stuttgart im Einsatz

Saisonauftakt für Eisbären am STR: Bei tiefen Temperaturen ist für Flugzeuge vor dem Start oft eine Enteisung nötig – am Landesairport kommen diesen Winter die neusten Zugänge der Elektroflotte am Airport zum Einsatz. Die beiden Sonderfahrzeuge für Flugzeugenteisung, im Airportjargon „Eisbären“ genannt, sind deutschlandweit die ersten elektrisch angetriebenen ihrer Art, so der Flughafen in einer Aussendung. Beim so genannten Deicing werden bestimmte Teile des Flugzeugs mit einem biologisch abbaubaren Heißwasser-Glykol-Gemisch abgesprüht. Was nach der heißen Dusche vom Rumpf oder den Flügeln abtropft, wird in den Rückhaltebecken des Flughafens vorbehandelt, bevor es an Kläranlagen in der Umgebung geht. Die Reste der Enteisungsmittel werden dort als externe Kohlenstoffquelle genutzt, um biologische Prozesse zu optimieren.

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BER: Oktober bisher reisestärkster Monat des Jahres

Der Oktober ist der bislang reisestärkste Monat des Jahres 2022. Insgesamt nutzten 2,1 Millionen Menschen im vergangenen Monat den Flughafen BER, gut 30.000 mehr als im September 2022 und rund 170.000 mehr als im August 2022. Damit lag die Zahl der Fluggäste bei etwa zwei Drittel des Aufkommens vom Oktober des Vor-Corona-Jahres 2019 mit 3,2 Millionen Gästen. Im Oktober 2021 reisten 1,7 Millionen Menschen über den BER. Im vergangenen Monat starteten und landeten rund 16.000 Flugzeuge in der Hauptstadtregion und damit 100 mehr als im Vormonat September 2022. Im Oktober 2021 wurden am BER knapp 15.000 Flugbewegungen gezählt, im Oktober 2019 waren es an den Flughäfen Schönefeld und Tegel insgesamt 26.000. Insgesamt nutzten in diesem Jahr bereits rund 17 Millionen Menschen den Flughafen BER. Im vergangenen Monat wurden rund 3.000 Tonnen Luftfracht umgeschlagen und damit 145 Tonnen mehr als im September 2022. Im Vorjahresmonat 2021 waren es 2.600 Tonnen, im Oktober 2019 waren es 3.100 Tonnen Luftfracht. „Zu den guten Passagierzahlen im Oktober hat auch der gut vorbereitete und weitgehend reibungslose Start in die Herbstferien beigetragen. Viele Menschen haben die Ferien genutzt, um noch einmal in die Sonne zu starten. Wir haben die Abläufe in beiden Terminals weiter optimiert, um unseren Fluggästen das Reisen so gut wie möglich zu erleichtern. Gerade die digitalen Angebote wie der Self-Service beim Check-in oder die Reservierung  eines Zeitfensters für die Sicherheitskontrolle über BER Runway wurden sehr gern und gut angenommen“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Eurowings verbindet Klagenfurt wieder mit Flughafen Köln/Bonn

Passend zur Wintersaison geht es mit Eurowings ab Dezember wieder direkt vom Flughafen Köln/Bonn nach Klagenfurt. Die Eurowings-Linie nach Köln-Bonn kehrt am 20. Dezember 2022 in das Streckennetz des Airports zurück. Ab kurz vor Weihnachten heben die Maschinen der Lufthansa-Tochter die ersten zwei Wochen zunächst dreimal wöchentlich vom Klagenfurter Flughafen ab – jeweils dienstags, freitags und sonntags. Ab der dritten Woche, konkret ab dem 6. Jänner 2023, werden die beiden Städte laut Flugplan nur noch zweimal wöchentlich miteinander verbunden – jeweils freitags und sonntags. Insbesondere für Wintersportler aber auch für alle anderen Alpen-Liebhaber dürfte diese Verbindung auf großes Interesse stoßen. „Dank unserer starken Partnerschaft mit Eurowings kommen Urlauber aus Nordrhein-Westfalen in nur etwas mehr als einer Stunde Flugzeit auf die Sonnenseite der Alpen“, sagt Marcus Hepner vom Marketing-Team des Flughafens Klagenfurt. Neben den Direktflügen von Köln/Bonn nach Klagenfurt ist der Kärntner Airport weiter ganzjährig aus den deutschen Großstädten über Umsteigeverbindungen via VIE mit Austrian Airlines erreichbar. Die Strecke Wien-Klagenfurt wird mehrmals täglich bedient.

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Fraport profitiert von starken Sommermonaten und erwartet Millionengewinn

Die stark erholte Nachfrage nach Flugreisen hat dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport kräftige Zuwächse beschert. Im saisonal stärksten Quartal von Juli bis September verdiente Fraport operativ mit 420 Millionen Euro (EBITDA) wieder fast soviel wie vor der Coronakrise. Auch der Ausblick auf das vierte Quartal bleibt optimistisch. Das Passagieraufkommen am Frankfurter Flughafen lag im ersten Halbjahr noch 38 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Im dritten Quartal betrug der Rückstand nur noch 26 Prozent, im Oktober nur noch gut 23 Prozent. In den ersten neun Monaten erreichte der Flughafen Frankfurt ein kumuliertes Aufkommen von 35,9 Millionen Fluggästen. Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen bis zu 50 Millionen Fluggäste in Frankfurt nach gut 70 Millionen vor der Krise. Demgegenüber stieg das Fluggastaufkommen an den internationalen Beteiligungsflughäfen stark an, alleine an den 14 griechischen Airports lag das Verkehrsaufkommen im Sommer schon drei Prozent über dem Vorkrisenniveau von 2019. Währenddessen sank das Cargo-Aufkommen am Flughafen Frankfurt um 12,9 Prozent. Schuld sei die gesamtwirtschaftliche Lage sowie die weiteren Einschränkungen des Luftraums durch den Ukraine-Krieg und umfassende Corona-Schutzmaßnahmen in China, so der Konzern in einer Aussendung. Unter dem Strich habe Fraport im dritten Quartal die Rückkehr in schwarze Zahlen geschafft. In den ersten neun Monaten verbuchte der Flughafenbetreiber bei einem Umsatzplus um 57,6 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBITDA) um knapp 33 Prozent auf 828,6 Millionen Euro. Das Konzernergebnis erreichte 98,1 (Vorjahr: 118) Millionen Euro. Eine Dividende zahlt der börsennotierte Konzern, der gut zur Hälfte dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt

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Flughafen Wien: Regiojet reaktiviert Brno-Züge

Die Eisenbahngesellschaft Regiojet wird in Kürze wieder umsteigefreie Züge zwischen Flughafen Wien-Schwechat und Brno anbieten. Diese wurden unter anderem aufgrund der Bauarbeiten, die derzeit zwischen Schwechat und Flughafen Wien von den ÖBB vorgenommen werden, temporär eingestellt. Regiojet wird künftig drei tägliche Kurspaare anbieten. Für den Betrieb erhält man für vorerst ein halbes Jahr Subventionen seitens der Stadt Brno. Das tschechische Eisenbahnunternehmen konnte sich im Zuge einer Ausschreibung durchsetzen. Nach einem halben Jahr soll die Nutzung evaluiert werden und dann will der Stadtrat über eine mögliche Fortführung der Subventionen entscheiden. Der Verkauf von Fahrscheinen soll in Kürze über die Homepage von Regiojet sowie an den Schaltern des Eisenbahnunternehmens aufgenommen werden. Die Reaktivierung der Züge zwischen Brno und Flughafen Wien-Schwechat v.v. soll spätestens zum 11. Dezember 2022 (Fahrplanwechsel) erfolgen. Ergänzend zu den drei eigenen Verbindungen bietet man auch zwei tägliche Kurspaare mit Umstieg auf die ÖBB am Wiener Hauptbahnhof an. Dabei verkauft man aber durchgehende Tickets. Weiters bietet Regiojet auch Fernbusse ab Flughafen Wien nach Brno an. Regiojet nimmt in Österreich am so genannten Klimaticket teil. Dieses akzeptiert man in der 2. Klasse bis zu den Grenzbahnhöfen Breclav (Tschechien) bzw. Hegyeshalom (Ungarn). Nähere Einzelheiten dazu unter diesem Link. Die Regiojet-Züge hat Aviation.Direct unter diesem Link genauer unter die Lupe genommen. Hier findet sich ein Produkttest der Regiojet-Fernbusse.

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Wien: Twin City Liner führt Treibstoffzuschlag ein

Der Twin City Liner, die Schiffsverbindung zwischen den Hauptstädten Wien und Bratislava, verrechnet den Passagieren ab sofort einen Treibstoffzuschlag in der Höhe von zwei Euro pro Person und Richtung. Dies begründet am Rande einer Aussendung mit den stark gestiegenen Einkaufspreisen für Diesel. Offensichtlich hat man sich diese Extragebühr in der Luftfahrt „abgeschaut“, denn seit vielen Jahren verlangen zahlreiche Fluggesellschaften so genannte Kerosinzuschläge. Diese werden entweder offen als solche ausgewiesen oder aber wie im Fall der Lufthansa Group als so genannte „internationale Gebühr“ getarnt, um auf Anfrage dann sagen zu können, dass man ja gar keine Treibstoffzuschläge verrechnen würde. Eingeführt wurden diese bei vielen Airlines Anfang der 2000er-Jahre als die Ölpreise kurzfristig stark gestiegen sind. Damals wurde versprochen, dass diese bei sinkenden Spritpreisen wieder abgeschafft werden. An das Versprechen haben sich jedoch nur wenige Airlines erinnert. Ähnlich wie in der Luftfahrt werden die Treibstoffzuschläge bei Twin City Liner auf die Fahrkartenpreise aufgeschlagen, so dass es für die Reisenden zu einer spürbaren Verteuerung kommt. Dies kommuniziert man in einer Medienaussendung, die sich primär mit Adventfahren zwischen Wien und Bratislava befasst, in nur einem einzigen Satz ganz am Ende. Ursprünglich wurde der Twin City Liner entwickelt, um eine rasche Verbindung zwischen Wien und Bratislava auf die Beine zu stellen. Allerdings wurde die Alternative zu Auto, Bahn und Fernbus nicht wie gedacht von der Bevölkerung angenommen. Man änderte daher das Geschäftsmodell und positionierte sich als Touristen- und Freizeitschiff. Damit ist man erfolgreich, denn des Joint-Venture von Wien Holding und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien ist seit vielen

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19. November 2022: Bewerbertag bei Austro Control

Die österreichische Flugsicherung Austro Control führt am 19. November 2022 wieder einen Bewerbertag durch. Interessierte können sich am Standort Schnirchgasse in Wien über den Beruf des Fluglotsen informieren und auch gleich bewerben. Wer sich für diesen herausfordernden und abwechslungsreichen Job interessiert, hat am 19. November wieder live die Möglichkeit, sich direkt bei Austro Control zu informieren. Auf dem Programm steht ein faszinierender Blick hinter die Kulissen der Flugsicherung inklusive Besuch in unserem 360° Tower-Simulator. Gespräche über die Ausbildung und den Berufsalltag runden das Programm des Recruiting-Days ab. Termin auf einen Blick:

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Flughafen Wien gewinnt Cargo-Award

Die Vorfeld- und Frachtabfertigung des Flughafens Wien-Schwechat hat seitens des Fachmagazins „Payload Asia“ die Auszeichnung als europäischer „Ground Handler of the Year“ erhalten. Die Awards wurden am 28. Oktober 2022 zum neunten Mal in Singapur verliehen. „Gratulation an das Flughafen-Team, das täglich großen Einsatz leistet und für eine Spitzenqualität in der Vorfeld- und Frachtabfertigung sorgt. Diese Auszeichnung schließt an andere Awards an, die unser Airport in diesem Jahr bereits erhalten hat, und ist damit eine weitere schöne Bestätigung der Leistungsfähigkeit des Flughafen Wien. Vor allem in Krisenzeiten hat sich Wien als verlässlicher internationaler Hub bewiesen, besonderer Dank gilt dafür dem gesamten Team des Flughafens“, sagt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Am Flughafen Wien können Flugzeuge aller Typen abgefertigt werden. Auch beteiligte Einrichtungen wie Zoll, Grenzschutz und Gesundheitsamt stehen im 24-Stunden-Betrieb für die Kunden zur Verfügung. Über ein dichtes Roadfeeder-Netzwerk sind 23 Länder in Mittel-, Süd- sowie Südosteuropa in maximal 36 Stunden erreichbar. Mit dem im Jahr 2018 errichteten modernen Pharma Handling Center ist der Standort zudem für den Umschlag temperaturkritischer Transporte gerüstet. Vom Flughafen Wien aus agieren mehrere weltweit operierende Frachtfluggesellschaften, wie etwa Lufthansa Cargo, Korean Air Cargo, Asiana, Cargolux, Qatar Airways Cargo oder Silk Way West Airlines. Mit mehr als 261.000 Tonnen im vergangenen Jahr konnten am Flughafen Wien im Vergleich zum Vorjahr rund 20 Prozent mehr Fracht schnell und sicher umschlagen werden.

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Austrian Airlines nimmt Wien-Porto auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Austrian Airlines ab Wien-Schwechat eine neue Flugverbindung aufnehmen. Der Carrier wird künftig das portugiesische Porto ansteuern. Gegenüber Aviation.Direct bestätigte eine Firmensprecherin, dass man diese Destination im Sommerflugplan 2023 anbieten wird. In Kürze wird der Verkauf über die üblichen Buchungskanäle eröffnet.

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Deutschland: Airlines lassen Sharm el Sheikh fallen, fast keine Direktflüge im Angebot

Das Ferienziel Sharm el Sheikh auf dem Sinai läuft Gefahr, im Winter auf das touristische Abstellgleis zu geraten. Parallel zum Ausfall des russischen und des ukrainischen Marktes dürfte ab Mitte Dezember auch noch der deutsche Markt wegfallen: Ab dann gibt es nach aktuellem Stand kaum noch Direktflüge ab Deutschland nach Sharm el Sheikh. Dabei sah es bis September noch so aus, als würden mit Corendon und Freebird zumindest zwei Airlines direkt von Deutschland auf den Sinai fliegen. Nach der Absage von Corendon blieb dann zunächst Freebird alleiniger Anbieter, doch zuletzt stornierte auch die Tochter-Airline der türkischen Gözen Holding einen Flug nach dem anderen. Aktuell seien noch einige Freitags-Flüge ab Köln buchbar, wie touristik-aktuell.de berichtet. Aktuell seien Reiseveranstalter auf der Suche nach adäquaten Airline-Partnern, welche die Verbindung aufrechterhalten sollen. Ohne Direktflüge kann Sharm el Sheikh nur per Linie angeflogen werden, etwa mit Egypt Air über Kairo oder mit Turkish Airlines über Istanbul. Ab Österreich existiert genau eine Direkt-Verbindung, der ungarische Low-Coster Wizz Air fliegt zweimal wöchentlich vom Flughafen Wien aus die ägyptische Urlaubsdestination an.

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