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Zwei Milliarden US-Dollar: Erstes für den Passagierbetrieb gebaute E-Flugzeug füllt die Bestellbücher

Der 27. September 2022 könnte in die Geschichtsbücher eingehen: Zum ersten Mal hob die „Eviation Alice“ ab, das erste Elektroflugzeug, das für den kommerziellen Passagierbetrieb konzipiert und gebaut wurde. Der Jungfernflug einer ersten Version des emissionsfreien Jets ist für eine Nutzlast von rund 1.300 kg ausgelegt, was neun Personen inklusive Gepäck entspricht. Eviation hat eigenen Angaben zufolge bereits mehr als zwei Milliarden US-Dollar eingenommen. Fast 300 vollelektrische Flugzeuge finden sich mittlerweile im Orderbuch, so das Unternehmen. Zu den Bestellern erwähnt der Flugzeugbauer neben Cape Air und Global Crossing auch die Absichtserklärung der deutschen Evia Aero, die 25 Flugzeuge umfasst. Die „Alice“, wie der erste E-Jet liebevoll getauft wurde, wird von zwei Elektromotoren auf eine Geschwindigkeit von rund 480 km/h beschleunigt und erreichte beim ersten, achtminütigen Testflug eine Höhe von knapp über 1.000 m. Dennoch wird es bis 2025 dauern, bis alle Tests abgeschlossen sind und die Produktion des Prototyps beginnen kann. Langfristig soll Eviation Alice vor allem auf Kurzstrecken zwischen Regionalflughäfen eingesetzt werden, wobei auch eine Frachtversion des E-Flugzeugs in Betracht gezogen wird. Eviation Aircraft wurde 2015 ursprünglich in Israel gegründet und zog später in die USA um.

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Nach zwei Vorfällen: Korean Air überprüft gesamte A330-Flotte

Nach zwei Vorfällen innerhalb einer Woche mit Flugzeugen des Typs Airbus A330, darunter eine Landebahnabweichung, nimmt Korean Air sämtliche Flugzeugen des Typs vorläufig aus dem Verkehr. Die Flugzeuge sollen umfassend gecheckt werden. Flug KE631 mit 162 Passagieren und 11 Besatzungsmitgliedern an Bord kam am 23. Oktober 2022 nach der Landung bei schlechtem Wetter von der Startbahn des internationalen Flughafens Mactan-Cebu (CEB) auf den Philippinen ab. Das Flugzeug befand sich bei seinem dritten Landeversuch, nachdem es zweimal einen Go-around durchgeführt hatte. Der Airbus A330-300 HL7525 erlitt Totalschaden. Eine Woche später musste die Flottenschwester HL7702 Flug 401 nach Sydney noch im Steigflug abbrechen – ein Triebwerksdefekt mit Flammenschlag zwang die Crew zur Rückkehr nach Seoul. Beide Vorfälle blieben ohne Personenschaden – Korean Air zieht aber Konsequenzen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ setzt die Airline den A330-Betrieb für einen gründlichen Check aller 24 Flugzeuge vorübergehend aus. Darüber hinaus werden sechs ältere A330, darunter das Flugzeug aus Cebu, die Flotte verlassen.

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ICAO-Vollübung am Flughafen Bremen

Rund 250 Beteiligte üben Freitagnacht ab 23 Uhr für den Notfall. Freitagnacht ab 23 Uhr übt der Bremen Airport das im zwei Jahres-Turnus vorgeschriebene ICAO-Emergency-Exercise. ICAO ist die internationale Luftfahrtorganisation, die vorschreibt, dass solche Übungen in regelmäßigen Abständen auf Flughäfen durchgeführt werden müssen. Zweck der Übung ist es, das Zusammenspiel aller Rettungskräfte, die Gewährleistung der Anfahrts- und Eingreifzeiten und den reibungslosen Ablauf für den Notfall zu trainieren. Die Übung beginnt ab 23 Uhr und dauert bis etwa 2 Uhr. Durch die Übung kommt es zu keinen Einschränkungen im Flugbetrieb des Flughafen Bremen, informiert der Airport. Beübt werden Brandbekämpfung, Menschenrettung und das Betreiben von Betreuungsbereichen. 

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Wien: Sparfell bezieht Büros im GAT

Der Businessjet Operator Sparfell Luftfahrt GmbH hat im General Aviation Terminal des Flughafens Wien-Schwechat eine Niederlassung eröffnet. Mit dem Einzug des Anbieters sind die Büroflächen im GAT nun vollständig ausgelastet. „Sparfell ist ein wichtiger Player mit Wachstumspotential im General Aviation Markt und wir freuen uns daher sehr über die Entscheidung, direkt bei uns am Standort die Österreich-Zentrale zu betreiben. Der Flughafen Wien bietet im General Aviation Terminal hohe Servicequalität und topmoderne Büroräumlichkeiten in exklusivem Ambiente. Mit dieser Betriebsansiedlung sind die Büroflächen im General Aviation Terminal vollständig ausgelastet“ so Michael Zach und Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Vienna Aircraft Handling GmbH.

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Bosnien: Ryanair hat Tuzla-Flüge aufgenommen

Mit Wechsel auf die Winterflugplanperiode 2022/23 hat die Billigfluggesellschaft Ryanair ihr Flugangebot von/nach Tuzla aufgenommen. Man tritt in den direkten Wettbewerb mit Wizz Air. Der Erstflug landete aus Wien kommend und wurde von Lauda Europe durchgeführt. Vorerst bietet der Lowcoster ab Tuzla die Destinationen Wien, Memmingen und Stockholm-Arlanda an. Der Konkurrent Wizz Air hat erst kürzlich die Präsenz in dieser Stadt erhöht und eine neue Verbindung nach Eindhoven aufgenommen. Allerdings hat man die Basis in Sarajevo geschlossen. Ryanair und der pinkfarbene Konkurrent steuern in Bosnien auch Banja Luka an.

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OLG Wien kippt Klauseln deutscher Schifahrer-Versicherung

Der deutsche Versicherungsanbieter „Freunde des Skisports e.V. im Deutschen Skiverband“ hat vor dem Oberlandesgericht Wien eine Klage des VKI verloren. Unter anderem gingen die österreichischen Konsumentenschützer gegen eine automatische Verlängerung von Schifahrerversicherungen vor. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Zuerst musste sich das OLG Wien damit auseinandersetzen, welches Recht anzuwenden ist – deutsches oder österreichisches. Das Gericht entschied auf österreichisches und damit zugunsten des VKI. „Das OLG Wien bestätigt erfreulicherweise die Entscheidung des Erstgerichts, dass hier das österreichische Konsumentenschutzgesetz angewendet werden muss“, kommentiert VKI-Juristin Marlies Leisentritt das Urteil. „Die angesprochene Klausel zur automatischen Vertragsverlängerung wurde für unzulässig erklärt. Denn der deutsche Verein,Freunde des Skisports e.V. im Deutschen Skiverband‘ verpflichtet sich im Vertrag nicht dazu, Verbraucher zu Beginn der Kündigungsfrist darauf hinzuweisen, dass es zu einer Vertragsverlängerung kommt, sollten diese nicht rechtzeitig kündigen.“ Auch fünf weitere Klauseln beurteilte das OLG Wien als gesetzwidrig. So wurde eine Klausel, nach der Verbraucher für die Abwicklung von Beschädigungs- und Diebstahlsfällen den Originalkaufbeleg benötigen, als intransparent, gröblich benachteiligend und überraschend beurteilt. Der deutsche Verein „Freunde des Skisports e.V. im Deutschen Skiverband“ bietet auch in Österreich Mitgliedschaften mit Skiversicherungen an. Online wie auch in Sportartikelgeschäften. Im Anlassfall hatte ein Konsument in einem Skigeschäft in Schladming beim Kauf von neuen Skiern auch eine dort angebotene Skiversicherung abgeschlossen. Mehr als einen Monat vor der Verlängerung der Laufzeit wollte er die Skiversicherung kündigen. Doch der Verein teilte ihm mit, dass er nicht fristgerecht gekündigt hätte und er noch für ein weiteres Jahr zahlungspflichtig wäre. Dabei berief sich der Verein

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Sommer 2023: Condor erhöht Wien-Frequenzen

Die Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt im Sommer 2023 die Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat zu erhöhen. Der Carrier hat in den letzten Tagen zusätzliche Frequenzen auf zwei Strecken, die man bereits im Sommer 2022 bedient hat, eingespielt. Während der Winterflugplanperiode 2022/23 ist Condor nicht in Wien präsent. Im Sommer 2023 will man aber ausbauen. Im Reservierungssystem ist ersichtlich, dass Heraklion mit Wirksamkeit zum 12. Mai 2023 viermal wöchentlich bedient werden soll. Nach Rhodos soll es per 16. Mai 2023 dreimal pro Woche gehen. Damit stockt der Carrier beide Routen um je einen wöchentlichen Umlauf auf. Auf der Kippe stehen allerdings die Kos-Flüge. Diese sind derzeit nicht buchbar.

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Generalstreik in Belgien für 9. November 2022 angekündigt

In Belgien stehen die Zeichen auf Streik: Mehrere Gewerkschaften haben für den 9. November zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen. Demnach wird es in weiten Teilen des öffentlichen Lebens in Belgien zu Arbeitsniederlegungen und Einschränkungen kommen. Wie die Eisenbahngesellschaft SNCB auf ihrer Website verkündet, kann es ab dem 8. November um 22 Uhr bis zum 9. November um 22 Uhr Beeinträchtigungen im Zugverkehr geben. Auch an den Flughäfen, insbesondere Brüssel-Zaventem und Brüssel-Charleroi, ist mit Einschränkungen zu rechnen. Darüber hinaus müssen sich Autofahrende auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Grund für den Aufruf der Gewerkschaften zum Streik seien steigende Energiekosten, wie Check24 berichtet. Flugpassagieren wird empfohlen, sich vor Antritt der Reise den Flug bestätigen zu lassen. Auch Bahnreisende sollten sich am Vortag des Streikes rechtzeitig darüber informieren, ob die gewählte Verbindung am Streiktag verkehrt und welche Alternativen im Zuge eines Ausfalls angeboten werden.

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2023: Turkish Airlines verbindet Belgrad mit Izmir

Turkish Airlines nimmt ab dem 16. Februar 2023 Flüge zwischen Izmir und Belgrad auf. Die beiden Städte werden damit erstmal im Linienverkehr direkt angeflogen. Die Flüge werden zweimal wöchentlich stattfinden, die Tickets werden voraussichtlich Ende des Jahres in den Verkauf gehen. Die neue Flugverbindung ist bereits die dritte von Turkish Airlines ab der serbischen Hauptstadt neben Istanbul und Ankara, wobei letztere vom hauseigenen Low-Coster Anadolujet betrieben wird. Zusätzlich zu der neuen Strecke werde der türkische Carrier ab dem 2. Dezember 2022 die Frequenzen zwischen Ankara und Belgrad von zwei auf vier Flüge pro Woche erhöhen, wie das Online-Luftfahrtportal Ex-Yu-Aviation berichtet. In Zukunft sollen weitere Türkei-Routen in Zusammenarbeit mit Air Serbia folgen.

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Air Baltic fliegt im Winter nach Gran Canaria und Marrakesch

Air Baltic fliegt ab sofort erstmals direkt von Riga nach Gran Canaria – nach Teneriffa ist dies die zweite Strecke der Fluggesellschaft auf die Kanarischen Inseln. Die Route wird zweimal wöchentlich mit einer A220-300 bedient. „Die Aufnahme von Gran Canaria in unser Streckennetz erweitert das Angebot von Air Baltic in der kommenden Wintersaison. Gran Canaria ist ein Ort, an dem die Menschen gerne die kalten Monate verbringen. Wir freuen uns, Lettland mit einem weiteren sonnigen, aufregenden und gefragten Ziel zu verbinden, zusätzlich zu Teneriffa, das schon im letzten Jahr eingeführt wurde und hervorragende Nachfrageergebnisse gezeigt hat“, so Airline-Chef Martin Gauss. Unterdessen hat die lettische Airline vor wenigen Tagen ebenfalls Premiere gefeiert und ihren ersten Direktflug von Riga nach Marrakesch durchgeführt. Damit geht diese Route als allererste Linienverbindung nach Afrika in die Geschichtsbücher des Carriers ein. Die Strecke wird ebenfalls zweimal wöchentlich mit der A220-300 bedient.

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