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Delta fliegt wieder zu ausgewählten europäischen Zielen

Anlässlich der gestrigen Öffnung der US-Grenzen für geimpfte Reisende präsentiert Delta Air Lines Verbindungen von und nach Europa, welche im Sommer 2022 wieder aufgenommen werden oder neu zum Streckennetz hinzukommen. Der Sommerflugplan des US-Carriers werde im nächsten Jahr 90 Prozent mehr Kapazitäten über den großen Teich bieten. Insgesamt plane Delta bis zu 73 tägliche Flüge ab 25 europäischen Städten zu zehn US-Zielen. Im Zuge dieser beträchtlichen Erweiterung kehren auch einige Destinationen in das Streckennetz der Fluggesellschaft zurück: Brüssel (BRU), Kopenhagen (CPH), Edinburgh (EDI), München (MUC), Prag (PRG) und Zürich (ZRH) werden zum ersten Mal seit der Pandemie wieder direkt von Delta angeflogen. Zusammen mit den Airline-Partnern Air France, KLM und Virgin Atlantic würden Reisende noch mehr Nonstop-Optionen zu insgesamt 21 Städten in den Vereinigten Staaten haben. „Mit der Aufhebung der Einreisebeschränkungen in die USA und im Ausland, den steigenden Impfraten und dem enormen Nachholbedarf werden die Reisen von und nach Europa im nächsten Sommer voraussichtlich sprunghaft ansteigen. Wir konzentrieren uns daher darauf, die Routen und Ziele, die bei unseren Kunden besonders beliebt sind, wieder anzubieten“, so Joe Esposito, Deltas Senior Vice President – Network Planning.

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VIE-Vorstand Günther Ofner erhält Infrastruktur-Auszeichnung

Für seine Verdienste um den Infrastrukturausbau in zukunftsentscheidenden Bereichen erhält Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner den „Red Arrow 2021“ der Infrastrukturinitiative Future Business Austria. Übergeben wurde die Auszeichnung von Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und Verkehrsstaatssekretär Magnus Brunner im Rahmen des 19. Standort- und Infrastruktursymposiums in Wien. Seit 2005 wird diese Auszeichnung vergeben. Eine namhafte Expertenjury mit Vertretern der Wirtschaftsuniversität Wien, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, der Wirtschaftskammer Österreich, dem Tourismusministerium sowie aus der Meinungsforschung und Logistik nominiert dabei Persönlichkeiten, die sich durch besonderes Engagement in den Bereichen Infrastruktur- und Standortentwicklung verdient machen. „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist das Rückgrat des gesamten Wirtschaftsstandortes und die Basis einer funktionierenden Volkswirtschaft. Ich freue mich sehr über diese Anerkennung und hoffe, dass die Vorschläge aus der Infrastrukturoffensive auch Gehör finden.“, hält Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest. 

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Boeing verzeichnet mehr Impfpflichtbefreiungen als erwartet

Beim US-Flugzeughersteller Boeing beantragen Insidern zufolge mehr Beschäftigte als erwartet eine Befreiung von der Impfpflicht aus religiösen oder medizinischen Gründen. Von den rund 125.000 US-Mitarbeitenden wollen sich mehr als 11.000 Menschen, also fast neun Prozent, nicht impfen lassen, wie unter anderem auch der ORF berichtet. Boeing verlängere demnach die Frist für die Impfung bis zum 4. Jänner, wie aus Branchenkreisen und einer von Reuters eingesehenen Firmen-E-Mail hervorgeht. „Die Einhaltung bleibt eine Bedingung für die Beschäftigung“, schreibt Boeing in der Mitteilung. Laut den Insidern hatte die Konzernführung damit gerechnet, dass nur etwa zwei Prozent der Beschäftigten eine Covid-19-Impfung aus religiösen oder medizinischen Gründen ablehnen werden.

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KLM fliegt wieder gewohntes US-Programm

Ab sofort öffnet KLM Royal Dutch Airlines ihr Netzwerk in Richtung Vereinigte Staaten wieder für europäische Reisende – vorausgesetzt, diese sind geimpft und führen einen negativen PCR-Test mit sich. Dies bedeutet, dass die Fluggesellschaft alle Ziele, die sie im Winter vor dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie direkt angeflogen hatte, wieder in ihr Programm aufnimmt. Dazu gehören Los Angeles, San Francisco, Chicago, Boston, Atlanta, Miami, Las Vegas, New York, Washington, Minneapolis und Houston. Darüber hinaus bietet der Carrier seinen Passagieren über ihre Partnerin Delta Air Lines ein breites Netz von US-Zielen. In der Gegenrichtung ist Europa seit Mitte Juni für US-Reisende wieder geöffnet. „Dies ist ein grosser Moment für alle, die schon so lange nicht mehr in die USA reisen konnten. Wir freuen uns darauf, das zu tun, was wir am besten können: Menschen zusammenzubringen. Und genau das ist es, was jede und jeden bei KLM antreibt. Dies ist ein Wendepunkt für uns und damit ein wichtiger Schritt aus der Krise heraus“, so Pieter Elbers, Präsident und CEO von KLM.

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Fraport: Anziehender Passagierverkehr sorgt für starkes Umsatzplus

Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport hat von der Rückkehr der Reiselust nach den Corona-Beschränkungen profitiert. Die Zahl der Fluggäste dürfte in Frankfurt den oberen Bereich der bisherigen Zielspanne von unter 20 bis 25 Millionen erreichen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das Konzernergebnis soll nun sicher positiv ausfallen, und der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll bei rund 650 bis gut 700 Millionen Euro liegen. Hier war die Fraport-Spitze bisher nur von 460 bis 610 Millionen ausgegangen. Im dritten Quartal steigerte Fraport den Umsatz im Vergleich zum pandemiegeprägten Vorjahreszeitraum um 70 Prozent auf knapp 691 Millionen Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stand ein Plus von knapp 289 Millionen Euro nach einem Minus von 250 Millionen ein Jahr zuvor. Allerdings hatten ein Jahr zuvor Rückstellungen für einen umfangreichen Stellenabbau das Ergebnis belastet. Diesmal profitierte Fraport von Kompensationszahlungen für seine Beteiligungen in den USA, Slowenien und Griechenland. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von fast 77 Millionen Euro nach einem Verlust von 304 Millionen im Sommer 2020.

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Austrian Airlines prangert Billigflieger an und setzt auf Touristik

In einer aktuellen Medienaussendung brüskiert sich Austrian Airlines über das Preisniveau, das Billigflieger am Standort Wien verlangen. Dabei argumentiert man unter anderem mit Umweltschutz und behauptet, dass die Ticketpreise zu Lasten des Personals gehen würden. Austrian Airlines verschweigt allerdings, dass man weiterhin nahezu die komplette Belegschaft in Kurzarbeit hält und damit zu einem nicht unerheblichen Anteil auf Kosten der Steuerzahler fliegt. „Wettbewerb ja, aber nicht, wenn es irrational wird. Die Dumpingpreise der Billigairlines erzeugen ein künstliches Wachstum weit über die realen Marktbedürfnisse hinaus. Wirtschaftlich ist das nicht sinnvoll darstellbar und dem Klima schadet es jedenfalls maximal”, erklärt AUA-Vorstandsmitglied Michael Trestl. Selbst tituliert sich Austrian Airlines als “Premium-Carrier”, jedoch wurde das Produkt in der am häufigsten gebuchten Economy-Class auf der Kurz- und Mittelstrecke längst jenem der von der Lufthansa-Tochter kritisierten Billigfliegern angepasst. Man rechnet für den Sommer 2022 mit einem verschärften Wettbewerb und will daher die Kapazität um zehn Maschinen aufstocken. „Wir fliegen mehrmals täglich zu den schönsten Plätzen Europas sowie des Kontinents und bieten unseren Kunden einen attraktiven Flugplan. Neu werden wir bis zu dreimal täglich nach Palma de Mallorca fliegen, außerdem unser Angebot nach Sizilien erweitern und weitere Aufstockungen im gesamten Europa-Netz realisieren. Damit bieten wir unseren Gästen noch mehr Flexibilität in ihrer Reiseplanung. Darüber hinaus werden wir bis zu viermal täglich in Mailand, Stockholm, Amsterdam und Bukarest landen, Athen und Barcelona zweimal täglich anfliegen und auch nach Tel Aviv und Larnaka zwei Flüge pro Tag anbieten. Weiters fliegen wir bis zu neunmal pro Woche nach Heraklion, bis zu

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DHL Express sagt: „Servus Austria“

Gestern wurde die neugegründete Frachtfluggesellschaft am Wiener Flughafen feierlich eingeweiht. Im Beisein von wichtigen Umsetzungspartnern der zuständigen Luftfahrtbehörden wie dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Innovation und Technologie und Austro Control, fand zudem der Jungfernflug der ersten Boeing 757 unter österreichischer Flagge statt. „Mit diesem wichtigen Schritt gestalten wir einerseits unser Luftverkehrsfrachtnetz in Europa flexibler und stabiler, zugleich bedienen wir weiterhin die hohe Nachfrage unserer Kunden nach grenzüberschreitenden Express-Lieferungen und können ihnen ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stellen.“, freut sich Ralf Schweighöfer, CEO von DHL Express Austria. Das eingangs genannte Flugzeug war zuletzt bei der Konzernschwester im Vereinigten Königreich im Einsatz. Eingeplant sind für den neuen Ableger 18 Flieger, allesamt Boeing 757-Maschinen. Sie sollen dieses und nächstes Jahr eingeflottet werden. Derzeit sind drei der insgesamt achtzehn Boeings bereits in Österreich registriert. Der Transfer der weiteren fünfzehn Boeing 757 Flugzeuge zu DHL Air Austria soll im ersten Quartal 2022 abgeschlossen sein. Bis dahin werde das DHL Air Austria-Team auch seinen Platz im Office Park 4 bezogen haben.

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Kommentar: Sperrt das Terminal 1 in Wien auf!

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie nutzt der Flughafen Wien-Schwechat lediglich die Gatebereiche F und G für den Flugbetrieb. Seit einiger Zeit gibt es auch “doppeltes Busboarding”, bei dem Passagiere zu den C-Busgates gekarrt werden, um dort einen anderen Vorfeldbus zum Flugzeug besteigen zu können. Während “vor Corona” den Fluggästen flächenmäßig deutlich mehr Raum zur Verfügung stand, wird es zu Stoßzeiten im ohnehin schmalen Terminal 3 ziemlich eng. Nicht nur in den Sommermonaten, sondern auch jetzt ist es häufig überfüllt. Empfohlene, jedoch nicht mehr von der Bundesregierung vorgeschriebene Mindestabstände, können dabei nicht eingehalten werden. Während andere Flughäfen beim Busboarding die Anzahl der eingesetzten Fahrzeug erhöht haben, ist man diesen Weg in Wien-Schwechat nie gegangen. Bis heute geht es unverändert eng in den Vorfeldbussen zu. Gelegentlich werden Passagiere auch in Gangways und Stiegenhäusern “zwischengelagert” bis der Bus bzw. das Flugzeug zum Einsteigen bereit sind. Das kann mitunter auch mal eine halbe Stunde dauern. Während der gesamten Corona-Pandemie hat man dieses fragwürdige Boardingverfahren, das Billigfluggesellschaften nach Wien gebracht haben und selbstredend auch auf Austrian Airlines Flügen angewandt wird, durchgezogen. Das Terminal 3 wurde in einer Zeit geplant und errichtet, in der der Flughafen Wien starker politischer Einflussnahme ausgesetzt war. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass es sich aus heutiger Sicht um eine Fehlkonstruktion handelt, die in dieser Form nicht mehr gebaut werden würde. Damals ging es eher darum, dass man ein monströses Terminal baut, um Wien größer wirken zu lassen. Bei der Planung dachte man keine Sekunde daran, dass ein schmaler, langer

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Industriereport: Manager fordern Ausbau des Hub Wien

Aus dem Infrastrukturreport 2022 geht hervor, dass sich rund 74 Prozent der Befragten für den Ausbau des Flugverkehrsdrehkreuzes Wien aussprechen. 59 Prozent erwarten, dass die Kapazitäten der heimischen Flughäfen erhöht und multimodale Anbindungen verbessert werden. „Die Renaissance der Luftfahrt nach der Krise ist ein entscheidendes Standortthema. Ohne Flughafen Wien wären wir weder im Export, noch im Tourismus so erfolgreich, wie wir das sind bzw. wieder sein wollen”, erklärt Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Der größte Flughafen Österreichs büßte bereits vor der Corona-Pandemie im Bereich der Umsteigerverkehre ein. Hintergrund ist unter anderem, dass das einstige Niki-Drehkreuz weggefallen ist und sich verstärkt Point-to-Point-Verkehre von Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air etabliert haben. Die Krise und die damit verbundenen Einreise- und Quarantänebestimmungen der verschiedensten Länder hatten auch erhebliche Auswirkungen auf das AUA-Drehkreuz Wien.

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Wien: Übernachtungen im Oktober wieder unter dem Vorkrisenniveau

Von Mai bis Oktober verzeichnete der österreichische Tourismus ein deutliches Plus bei Übernachtungen gegenüber dem Pandemiejahr 2020 (+22 Prozent), jedoch noch einen beträchtlichen Rückgang gegenüber dem Rekordsommer 2019 (–17 Prozent). Nach einer sehr hohen Auslastung in den Monaten August und September kam es laut Prognose der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) im Oktober zu einem Rückgang der Nächtigungen (–14 Prozent) im Vergleich zu 2019. Der derzeit starke Anstieg von neuen Covid-19-Infektionen in Österreich, aber auch in weiten Teilen Europas stellt, ein deutliches Abwärtsrisiko für die kommenden Monate und damit den Beginn der Wintersaison dar. Im November und der Adventzeit ist die Hotellerie jedoch traditionell nur unterdurchschnittlich ausgelastet, die Hauptsaison im Wintertourismus startet mit Weihnachten. „Sollten Ende Dezember zusätzliche und umfassende Einschränkungen notwendig sein bzw. Reisewarnungen vorliegen, so würde dies beträchtliche Einbußen für den österreichischen Tourismus implizieren“, heißt es in der Aussendung.

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