Immer mehr Staaten in Europa verlangen eine Online-Vorab-Anmeldung der geplanten Einreise. Andere Staaten machen das Ausfüllen von Formularen obligatorisch. Ein Überblick. Nachdem Griechenland Ende Juni 2020 mit einem neuen Einreiseverfahren, das äußerst kurzfristig eingeführt wurde, in der Tourismusbranche für Verstimmung sorgte, zogen nun auch andere Urlaubsländer nach und verlangen ebenfalls eine Vorab-Anmeldung. Dies ist beispielsweise in Spanien, Italien und Zypern (Süden) bereits der Fall. Wer nach Griechenland einreisen will, muss mindestens 48 Stunden vor dem geplanten Termin im Internet einen Fragebogen ausfüllen. Anschließend wird ein QR-Code zugeschickt, der wahlweise in ausgedruckter Form oder digital auf dem Smartphone vorgezeigt werden muss. Die Fluggesellschaften wurden per NOTAM angewiesen das Vorhandensein des Strichcodes bereits vor dem Abflug am Check-In-Schalter oder beim Boarding zu kontrollieren. Wer ohne diesen QR-Code an einem griechischen Grenzübergang – unabhängig ob auf dem Luft-, See- oder Landweg – erscheint, riskiert eine Zurückweisung und eine Geldstrafe in der Höhe von 500 Euro. Griechenland führt stichprobenartige PCR-Testungen auf das Coronavirus durch. Die Kosten hierfür trägt der Staat, jedoch kann es dazu kommen, dass bis zum Vorliegen eines negativen Befunds das Hotel nicht verlassen werden darf. Zypern führte den so genannten “Cyprus Flight Pass” ein. Dieser muss bis spätestens 24 Stunden vor dem Abflug online beantragt werden. Für Reisende, die aus den von der Regierung in der Liste der Kategorie-A-Länder geführten Staaten kommen, gibt es keine weiteren Maßnahmen. Kommt man aus der Kategorie B, so kann unter Umständen die Ausstellung des Cyprus Flight Pass verweigert werden oder aber die Vorlage eines negativen COVID-19-Tests, der vorab