August 27, 2020

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August 27, 2020

„Micky Maus“ ist Deutschlands Vielflieger Nummer Eins

In der Bundesrepublik Deutschland drücken sich offenbar viele Reisende vor möglicher Quarantäne und kostenfreien Corona-Tests, in dem die von den Behörden stark abgewandelte Passenger Locator Card mit falschen Angaben versehen wird. Deutschland setzt nicht das international übliche Standard-Formblatt ein, sondern adaptierte dies. Das in Hessen zuständige Amt erklärte gegenüber der Bildzeitung, dass es oftmals unmöglich ist die Passagiere, die aus Risikoländern eingereist sind, auffinden zu können, da auf den so genannten „Aussteigekarten“ falsche Angaben gemacht werden. An manchen Tagen wären sogar vier von fünf abgegeben Zettel mit Fake-Daten befüllt. In der Zuständigkeit der hessischen Behörden befindet sich unter anderem der größte Flughafen Deutschlands, Frankfurt am Main. Ein Ministerialbeamter aus einem anderen deutschen Bundesland berichtet ebenfalls von dieser Situation und fügt hinzu, dass auf jedem fünften Formular der Name „Micky Maus“ als Passagiername eingetragen ist. Die Problematik liegt wohl offensichtlich darin, dass die deutschen Behörden es für nicht notwendig halten die Angaben der Reisenden an Ort und Stelle zumindest auf Plausibilität zu prüfen. Andere Staaten gehen wesentlich ordentlicher um oder haben elektronische Reise-Voranmeldungen (beispielsweise Griechenland, Zypern, Spanien) eingeführt. Genau das soll in Deutschland nun auch kommen, aber über die genaue Umsetzen streiten sich die Landesfürsten der einzelnen Bundesländer. Sollte jedoch ein elektronische Einreise-Voranmeldung kommen, ist geplant, dass ab 1. Oktober 2020 eine Quarantäne für alle Rückkehrer aus Risikogebieten eingeführt wird. Frühestens fünf Tage nach der Einreise in die Bundesrepublik sollen diese sich testen lassen können und falls das Ergebnis negativ ausfallen sollte, kann die Quarantäne beendet werden. Andernfalls dauert sie 14

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Thailand: Emirates kehrt nach Bangkok zurück

Rückkehr in die thailändische Hauptstadt: Emirates nimmt ab dem 1. September 2020 seine Linienflugverbindungen nach Bangkok wieder auf. Das Streckennetz der Golf-Airline wächst damit im September auf 78 Destinationen. Die Flüge zwischen Dubai und Bangkok werden ab dem 1. September täglich mit einer Boeing 777-300ER in einer Drei-Klassen-Konfiguration durchgeführt: Flug EK384 startet um 01:50 Uhr vom Dubai International Airport (DXB) und landet um 11:30 Uhr in Bangkok (BKK). Der Rückflug (EK385) verlässt die Hauptstadt Thailands um 03:25 Uhr und landet um 06:35 Uhr in Dubai. Alle Zeiten sind Lokalzeiten.

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SAS verlangsamt A350-Einflottung

Die Fluggesellschaft SAS hat die Auslieferung von zwei Airbus A350-900 und acht A320neos nach hinten verschoben. Zu diesem Schritt habe man sich mit dem europäischen Flugzeughersteller einigen können, wie flightglobal.com berichtet. Damit sollen die Investitionsausgaben bis 2024 reduziert werden. Unverändert bleibe jedoch der Plan, bis 2023 eine reine Airbus-Flotte zu formen. Dies soll dem angeschlagenen Unternehmen langfristig dazu dienen, den Kraftstoffverbrauch und die Wartungskosten und damit die Kostenstruktur zu senken. Darüber hinaus habe man andere Vereinbarungen mit mehreren Liferanten neu aushandeln können. Darunter sollen auch Wet-Lease-Anbieter zählen, so Geschäftsführer Rickard Gustafson.

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London: Gatwick baut 600 Stellen ab

Der britische Flughafen Gatwick kann wohl nicht so weiter machen wie bisher: Wie Flughafen-Chef Stewart Wingate am gestrigen Tag ankündigte, müssten bis zu 600 Angestellten um ihre Arbeitsstelle bangen. Grund dafür sei der Corona-bedingte Einbruch der Fluggastzahlen, wie bbc.com berichtet. Deswegen müsse man die Kosten senken.  „600 Arbeitsplätze entsprechen rund einem Viertel der direkt bei Gatwick beschäftigten Belegschaft. Dies ist ein bitterer Schlag für die Arbeiter und unterstreicht erneut das chronische Versagen der Regierung, den Luftverkehrssektor zu unterstützen, obwohl bereits im März versprochen wurde, dies zu tun“, so Jamie Major, Regional Manager der Gewerkschaft Unite.

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El Al fliegt erstmals nach Abu Dhabi

Historisch: Ein Flugzeug der israelischen El Al soll in der kommenden Woche erstmals von Tel Aviv nach Abu Dhabi fliegen. Damit nähern sich Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate immer mehr an und wollen das langjährige Kriegsbeil offensichtlich begraben.  Noch nie zuvor ist ein ziviles Flugzeug mit Davidstern auf dem Heck in den VAE gelandet. Dem Nachrichtenportal Flugrevue zufolge würden hochrangige Beamte aus den USA und Israel im Premieren-Flieger sitzen, die in Abu Dhabi die Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern vorantreiben sollen.  Eines muss aber noch geklärt werden. Denn zwischen den beiden Ländern liegt ein Wüstenstaat, der nicht allzu gut auf Israel zu sprechen sein sollte. Ob Saudi-Arabien den Überflug genehmigt, steht noch immer in den Sternen. Für den Fall, dass sich die Saudis nicht kooperativ zeigen, müsste die Maschine einen weiten Umweg südlich über das Rote Meer einschlagen.

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Hohmeister befürchtet weiteren Rückgang

Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister kritisiert die Pläne der deutschen Bundesregierung, dass die kostenlosen PCR-Tests für Reiserückkehrer wieder abgeschafft werden sollen heftig. Die Airline habe mit diesem Schritt nicht gerechnet und der Manager geht auch davon aus, dass dies Auswirkungen auf die Buchungslage haben wird, so Hohmeister im Gespräch mit dem Spiegel. „Ich bin davon überzeugt, dass derartige Tests nach wie vor der beste Weg sind, um die Pandemie einzudämmen und einen Überblick über die Lage zu bekommen. Das ist auch die beste Lösung für die Passagiere. Der aktuelle Plan bringt nicht mehr Sicherheit, sondern zusätzliche Unsicherheit. Das ist für mich völlig unverständlich“, so das Lufthansa-Vorstandsmitglied gegenüber dem Spiegel. Auf die Frage wie sich die Rücknahme der kostenlosen PCR-Tests auf Lufthansa auswirken könnten, antwortete Harry Hohmeister, dass dies „natürlich zu weiteren Buchungsrückgängen führen“ wird. Weiters: „Den Effekt sehen wir auch bei Reisewarnungen, die ebenfalls regelmäßig zu Buchungseinbrüchen führen. Deshalb sind wir auch für den September und Oktober nicht mehr so optimistisch, wie wir das noch vor Kurzem waren. Das Thema macht uns nicht nur bei der Lufthansa selbst Sorgen. Wenn wir die Tests abschaffen und jeden direkt in Quarantäne schicken, droht uns ein zweiter Lockdown, und das, obwohl wir uns große Mühe gegeben haben, diese Testzentren innerhalb kürzester Zeit aufzubauen.“ Er fordert, dass die Testkapazitäten über den Winter ausgebaut werden und zwar „deutlich über 100.000 Tests pro Tag“. Das Vorhaben der Regierung die Reiserückkehrer wieder in Quarantäne zu stecken hält er für nicht sinnvoll. Gegenüber dem Spiegel beschreibt Harry Hohmeister auch das veränderte Buchungsverhalten

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Klagenfurt krempelt vieles um

Mit 1. September 2020 kommt es am Flughafen Klagenfurt zu einer Veränderung in der Geschäftsleitung. Der Airport wird künftig von Nils Witt als Alleingeschäftsführer geleitet. Harald Stoutz verlässt den Flughafen Klagenfurt und wird eine andere Funktion bei Mehrheitseigentümer Lilihill übernehmen. Die zuletzt heftig kritisierten Betriebszeiten des Kärntner Flughafens wurden zwischenzeitlich erweitert. Klagenfurt ist seit Montag täglich von 8 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 geöffnet. Insbesondere die Business-Aviation war mit dem Minimalbetrieb, der aufgrund der Coronakrise angeboten wurde, äußerst unzufrieden. Die Kärntner Landesregierung fordert indes, dass Mehrheitseigentümer Lilihill eine eigene Fluggesellschaft gründen soll und mit dieser beispielsweise die Strecke Klagenfurt-Frankfurt via Wien bedienen soll. Es wird gar vorgeschlagen, dass die Unternehmensgruppe von Franz Orasch entsprechende Flugzeuge leasen solle, berichtet die Kleine Zeitung. Derzeit wird in Kärnten der Kaufvertrag der Teilprivatisierung nachverhandelt. Dabei will sich Investor Orasch auch entsprechend absichern, dass von ihm getätigte Investitionen abgegolten werden, falls der Airport an die öffentliche Hand zurückfallen sollten. Die „Kleine Zeitung“ schreibt von durchaus harten Verhandlungen, aber auch dass sich die Lilihill Group dazu bereit sein soll ihren Mehrheitsanteil auf 89 Prozent aufzustocken. Das Land Kärnten bestätigte entsprechende Gespräche.

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Klagenfurt: Ryanair ist mal wieder weg

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird den Flughafen Klagenfurt am Freitag vorläufig letztmalig anfliegen und sich erneut aus Kärnten zurückziehen. Zuletzt bediente man Palma de Mallorca, wobei die Route ursprünglich unter der Marke Lauda angekündigt wurde. Hintergrund der vorzeitigen Einstellung ist, dass die Buchungszahlen, die dem Vernehmen ohnehin aufgrund der Corona-Pandemie schwach waren, aufgrund der für die Balearen ausgesprochenen Reisewarnung nochmals drastisch zurückgegangen sind. Ob die Ryanair Group ein drittes Comeback am Flughafen Klagenfurt vollziehen wird, ist derzeit völlig unklar.

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Deutschland setzt weltweite Reisewarnung fort

Die deutsche Bundesregierung hält die seit 17. März 2020 ausgesprochene weltweite Reisewarnung auch über den 31. August 2020 aufrecht. Davon ausgenommen bleiben einige Länder des Schengen-Raums, das Vereinigte Königreich, Andorra, San Marino, Monaco und der Vatikan. Auch bestimmte Regionen der Türkei sind nicht betroffen. Deutschlands Außenminister Heiko Maas verfügte nun, dass die Maßnahme bis zumindest 15. September 2020 aufrecht bleibt. Weiters spricht das Auswärtige Amt seit einigen Wochen auch zunehmend wieder Reisewarnungen für Staaten und Regionen, die dem EU-Schengen-Raum angehören, aus. Die Vorgehensweise wird von der Reisebranche heftig kritisiert. So schreibt die Interessensvertretung der deutschen Luftfahrt beispielsweise, dass man von pauschalen Warnungen für ganze Drittstaaten abkommen sollte und eine risikobasierte Reisewarnung für betroffene Regionen in den jeweiligen Ländern aussprechen solle. Auch die Standesvertretung der Reisebüros sieht das ähnlich.

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Erster Lauda-A320 trägt maltesische Registrierung

Der Airbus A320 mit der bisherigen Registrierung OE-LMG, betrieben von Lauda, ist nun kein „Österreicher“ mehr, sondern wurde als 9H-LMG ein „Maltese“. Es handelt sich um die erste Maschine, die zur neugeründeten Lauda Europe Ltd. wechselt. Die maltesische Registrierung wurde im Technikbetrieb auf dem Flughafen Wien-Schwechat angebracht. Weitere Maschinen folgen in den nächsten Tagen und Wochen, denn am 15. September 2020 wird die Lauda Europe Ltd. den Betrieb der Bases Wien und Düsseldorf übernehmen. Bereits ab 13. September 2020 sind Flüge zwischen Palma de Mallorca und Memmingen geplant. Ryanair informierte bereits Fluggäste per E-Mail und machte dies im Reservierungssystem ersichtlich. Die österreichische Laudamotion GmbH hatte zuletzt 28 Flugzeuge des Typs Airbus A320 im von Austro Control geführten Register eingetragen. Dabei handelt es sich um nachstehende Maschinen: OE- Herstellerbezeichnung Seriennummer IBJ A320-232 3259 IHD A320-232 3270 IHH A320-232 2502 IHL A320-232 3105 LMB A320-232 2859 LMC A320-214 3063 LMG A320-232 4603 LMH A320-214 5015 LMI A320-214 5081 LMJ A320-214 5140 LMP A320-214 3616 LOA A320-214 3147 LOB A320-232 2928 LOI A320-214 2994 LOJ A320-232 2288 LOM A320-232 2984 LON A320-214 3048 LOO A320-214 3027 LOP A320-232 1566 LOQ A320-214 3131 LOR A320-214 3206 LOS A320-214 3153 LOT A320-232 2522 LOU A320-214 3132 LOW A320-233 2252 LOX A320-214 3272 LOY A320-232 2161 LOZ A320-232 2838

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