
„Micky Maus“ ist Deutschlands Vielflieger Nummer Eins
In der Bundesrepublik Deutschland drücken sich offenbar viele Reisende vor möglicher Quarantäne und kostenfreien Corona-Tests, in dem die von den Behörden stark abgewandelte Passenger Locator Card mit falschen Angaben versehen wird. Deutschland setzt nicht das international übliche Standard-Formblatt ein, sondern adaptierte dies. Das in Hessen zuständige Amt erklärte gegenüber der Bildzeitung, dass es oftmals unmöglich ist die Passagiere, die aus Risikoländern eingereist sind, auffinden zu können, da auf den so genannten „Aussteigekarten“ falsche Angaben gemacht werden. An manchen Tagen wären sogar vier von fünf abgegeben Zettel mit Fake-Daten befüllt. In der Zuständigkeit der hessischen Behörden befindet sich unter anderem der größte Flughafen Deutschlands, Frankfurt am Main. Ein Ministerialbeamter aus einem anderen deutschen Bundesland berichtet ebenfalls von dieser Situation und fügt hinzu, dass auf jedem fünften Formular der Name „Micky Maus“ als Passagiername eingetragen ist. Die Problematik liegt wohl offensichtlich darin, dass die deutschen Behörden es für nicht notwendig halten die Angaben der Reisenden an Ort und Stelle zumindest auf Plausibilität zu prüfen. Andere Staaten gehen wesentlich ordentlicher um oder haben elektronische Reise-Voranmeldungen (beispielsweise Griechenland, Zypern, Spanien) eingeführt. Genau das soll in Deutschland nun auch kommen, aber über die genaue Umsetzen streiten sich die Landesfürsten der einzelnen Bundesländer. Sollte jedoch ein elektronische Einreise-Voranmeldung kommen, ist geplant, dass ab 1. Oktober 2020 eine Quarantäne für alle Rückkehrer aus Risikogebieten eingeführt wird. Frühestens fünf Tage nach der Einreise in die Bundesrepublik sollen diese sich testen lassen können und falls das Ergebnis negativ ausfallen sollte, kann die Quarantäne beendet werden. Andernfalls dauert sie 14








