Oktober 22, 2020

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Oktober 22, 2020

Stuttgart stimmt auf den Winter ein

Mit der Zeitumstellung am Wochenende wechselt auch das Angebot der Airlines zum Winterflugplan. Nach jetzigem Stand bieten die Fluggesellschaften ab Stuttgart 61 Ziele in 24 Länder an. „Berlin und Hamburg sind unverändert die meistbedienten innerdeutschen Strecken, Antalya und Thessaloniki zählen zu den stärksten Zielen im Ausland“, heißt es am Donnerstag. Auch Drehkreuze wie Amsterdam, Frankfurt, Istanbul, London, Paris oder Wien bleiben weiterhin an Stuttgart angebunden. „Wir haben weniger Direktziele im Plan als sonst, die Region bleibt aber auch im Winter an die Welt angebunden. Wegen Quarantäneregelungen und Warnungen verzichten derzeit viele aufs Reisen. Bis die Nachfrage wieder anzieht wird es noch dauern. Wir hoffen, dass der Luftverkehrsgipfel Anfang November in Berlin Wege aufzeigt, wie die Branche diese Durststrecke überstehen kann“, so Arina Freitag, die Geschäftsführerin der Flughafens Stuttgart GmbH. Ob die Nachfrage tatsächlich das gesamte Angebot abdecken wird, bleibt offen. Denn ab dem 8. November treten neue Reise-Regeln für Reisende in Kraft. Danach endet die Quarantäne für Rückkehrer aus Risikogebieten frühestens fünf Tage nach Einreise, sofern ein negatives Testergebnis vorliegt. Diese umstrittene Regelung könnte womöglich Reisende abschrecken.

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Niederlande und Deutschland decken Österreich mit Reisewarnungen ein

Die Niederlande und Deutschland dehnen ihre Reisewarnungen und damit verbundene Quarantänepflichten auf weitere Bundesländer Österreichs aus. Die Bundesrepublik betrachtet nun ganz Österreich, mit Ausnahme von Kärnten, aus Risikogebiet. Die Niederlande haben zusätzlich auch die Steiermark und das Burgenland ausgenommen. Das gegenseitige Eindecken mit Reisewarnungen und Quarantänepflichten reißt nicht ab, denn auch Malta setzte Österreich auf die „Amber List“. Schwerwiegender dürfte aber die deutsche Schikane sein, denn Bayern will von Pendlern künftig einmal pro Woche einen negativen PCR-Test vorgelegt haben, der auf eine Kosten erlangt werden muss. Deutschland ermöglicht noch bis inklusive 7. November 2020 das Umgehen der Quarantäne durch die Vorlage einer negativen PCR-Testung, die nicht älter als 48 Stunden sein darf. Danach verkürzt diese lediglich die Absonderung auf fünf Tage. Das Vorgehen der Bundesrepublik wird von Fluggesellschaften, Airports und Unternehmerverbänden heftig kritisiert, zumal sich das Land, das momentan selbst Rekord-Infektionszahlen verzeichnet, vehement gegen Schnelltests beim Grenzübertritt oder vor dem Abflug stemmt. Die nunmehrige Ausdehnung der Reisewarnung wird unweigerlich zur Folge haben, dass es im Flugverkehr zwischen Österreich und Deutschland zu weiteren Rückgängen kommen wird. Diesmal sind auch alle Bundesländer-Airports betroffen. Noch geben sich die Airlines bedeckt, ob es in Wien oder an anderen heimischen Flughäfen zu weiteren Frequenzrücknahmen oder Streckeneinstellungen kommen wird. Allein die Reisewarnung für Wien hatte für die Luftfahrt fatale Konsequenzen und führte dazu, dass das Angebot massiv reduziert wurde und zahlreiche Routen eingestellt wurden, berichtete Aviation Direct. Betreffend Niederlande verhält es sich nun so, dass die Bundesländer Kärnten, Steiermark und Burgenland gelb eingestuft sind. Weiters gilt

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Zürich: Edelweiss stockt Punta Cana auf

Die Schweiz strich die Dominikanische Republik von der Liste der quarantänepflichtigen Länder. Edelweiss reagierte bereits darauf und plant die Verbindungen von Zürich nach Punta Cana auf drei Umläufe pro Woche aufzustocken. Derzeit bietet der schweizerische Ferienflieger eine Rotation pro Woche an. Diese wird an Samstagen durchgeführt. Im November soll auch an Montagen geflogen werden und im Dezember kommt ein weiterer Umlauf, jeweils mittwochs dazu, berichtet Travel Inside. Die Dominikanische Republik führt bei der Einreise stichprobenartig Corona-Atemtests durch.

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Malta setzt Österreich und die Schweiz auf die „Amber List“

Die Republik Malta setzt verschiedene Länder, darunter auch Österreich und die Schweiz, auf die so genannte Amber List. Das hat zur Folge, dass Personen, die auf dem Luftweg über Länder oder Airports, die sich auf dieser Liste befinden, bei der Einreise einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen müssen. Alternativ kann die Testung vor Ort vorgenommen werden, jedoch riskiert man eine Quarantäne bis das Ergebnis feststeht. Maltas Premierminister Robert Abela kündigte vor ein paar Tagen an, dass eine Umstellung auf verpflichtende Corona-Schnelltests bei der Ankunft geplant ist. Diese würden dann die Amber-List ablösen, jedoch steht noch kein konkreter Termin für den Einsatz fest. Bis dahin wird Reisenden, die ab/nach Luqa fliegen dringend geraten die beiderseitigen Einreise- und Quarantänebestimmungen im Auge zu behalten. Auf der Amber List, die in dieser Form am Freitag in Kraft tritt, befinden sich nun folgende Länder: Österreich Schweiz Belgien (neu: alle Flughäfen) Bulgarien Tschechien Frankreich (nur Pariser Flughäfen und Marseille) Ungarn Irland Niederlande Polen (nur Danzig und Krakau) Portugal (nur Porto) Spanien (nur Madrid, Girona und Barcelona) Schweiz (neu: alle Flughäfen) Tunesien Vereinigtes Königreich (nur Belfast, Cardiff, Leeds, Liverpool, Manchester and Newcastle)

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Memmingen: Ryanair setzt viele Strecken aus

Rückschlag für den Flughafen Memmingen: Ryanair wird die für den bevorstehenden Winterflugplan 2020/21 angekündigten Strecken nach Gymri (Armenien) und Lappeenranta (Finnland) vorerst nicht aufnehmen. Neuer Termin: Sommerflugplan 2021. Auch sonst dünnt der irische Lowcoster am Allgäu-Airport aufgrund der schwachen Nachfrage, unter der momentan die gesamte Branche leidet, stark aus. Laut Mitteilung des Flughafens Memmingen pausieren folgende Routen bis auf weiteres: Dublin, Tel Aviv, Amman, Faro, Marrakesch sowie Kutaissi, Banja Luka, Lviv und Ohrid.

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Air Astana reduziert Deutschland-Präsenz

Aufgrund der schwachen Nachfrage, die der Corona-Pandemie geschuldet ist, reduziert Air Astana die Flugverbindungen zwischen Frankfurt am Main. Die Airline bietet ab dem größten Airport Deutschlands die Ziele Nur-Sultan und Almaty an. Bislang bot Air Astana je drei wöchentliche Umläufe an. Nun wird auf beiden Strecken je eine Frequenz herausgenommen, so dass es zwei Nur-Sultan- und zwei Almaty-Rotationen pro Woche geben wird. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321LR zum Einsatz.

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Südafrika: Emirates kooperiert mit Airlink

Mit Hilfe eines so genannten Interline-Abkommens will Golfcarrier Emirates weitere Anschlüsse im Süden von Afrika anbieten. Dazu schloss man mit der Regionalfluggesellschaft Airlink einen entsprechenden Vertrag ab. „Wir freuen uns, das neue Interline-Abkommen mit Airlink zu schließen. Es hilft uns dabei, unsere Präsenz im südlichen Afrika zu stärken und unseren Kunden mehr Auswahl, Flexibilität und verbesserte Verbindungen zu 45 Städten zu bieten. Das Interline-Abkommen ist erst der Anfang unserer weiteren Zusammenarbeit und wir werden künftig weitere Möglichkeiten prüfen, um den Umfang unserer Partnerschaft zu erweitern“, so Emirates-Chef Tim Clark. Passagieren des Golfcarriers stehen nun Anschlüsse zu 25 Inlandszielen in Südafrika sowie 20 weiteren regionalen Destinationen zur Verfügung. Das Gepäck wird dabei bis zum Ziel durchgecheckt. Die Flotte von Airlink besteht aus insgesamt 51 Flugzeugen. Dabei handelt es sich um acht BAe Jetstream 41, einen Embraer 135ER, 16 Embraer 135LR, 11 Embraer 140LR, drei Embraer 170LR und 12 Embraer 190. „Wir sind stolz und freuen uns über unser neues Interline-Abkommen mit Emirates. Wir haben großen Respekt vor der Fluggesellschaft, ihren Werten und ihrer globalen Reichweite und sind zuversichtlich, dass unsere Partnerschaft Fluggästen, die am OR Tambo International Airport und am Cape Town International Airport umsteigen, verbesserte Reiseoptionen bieten wird“, erklärt Rodger Foster, Geschäftsführer von Airlink.

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TAP legt All-You-Can-Fly-Ticket auf

Das Star-Alliance-Mitglied TAP Portugal legt ein All-You-Can-Fly-Ticket für die europäischen Strecken auf. Dieses kostet 2.399 Euro in der Economy-Class oder 3.399 Euro in der Business und ermöglicht ein Monat lang unbegrenztes Fliegen im europäischen Streckennetz von TAP. Wer sich für die zweimonatige Variante entscheidet, fährt sogar unterm Strich günstiger, denn in der Eco werden 3.399 Euro und in der Business 5.399 Euro fällig. Allerdings haben die Angebote auch einen Haken, denn in allen Varianten sind Flüge innerhalb von Portugal nicht enthalten. Nach Angaben des Unternehmens kann der „European Flight Pass“ lediglich auf Europa-Routen ab Lissabon und Porto verwendet werden. TAP stellt in einer Aussendung auch klar, dass es nicht geplant ist das Produkt dauerhaft anzubieten. Derzeit ist es beschränkt bis zum 15. Dezember 2020. Der Carrier ist jedoch kein Pionier in Sachen “All you can Fly“, denn in der Vergangenheit bot dies Tuifly vor der Übernahme der Europastrecken durch Air Berlin, zumindest Jugendlichen, an. Widerøe legt immer wieder in den Sommermonaten solche Produkte auf. In Österreich hatte die mittlerweile nicht mehr existierte Robin Hood Aviation mit dem „Unlimiticket“ ebenfalls eine Flatrate im Angebot.

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Green Airlines will nun mit Chalair fliegen

Statt der dänischen Air Alsie soll nun die französische Chalair für das Startup Green Airlines zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg fliegen. Dies teilte das Unternehmen über die Social-Media-Plattform Facebook mit. Im Reservierungssystem fanden sich am Montag noch immer Air-Alsie-Flugnummern. Der dänische Carrier stellte vor einigen Tagen klar, dass man mit Green Airlines keinen Vertrag abgeschlossen hat. Kurz darauf entfernte das Start-Up sämtliche Air-Alsie-Fotos und –Logos von der Homepage. Nun sind Abbildungen von Maschinen der französischen Chalair zu sehen. Auch ist nicht mehr die Rede von ATR 72-500, sondern von ATR 42-500 und Beech 1900D. Chalair verfügt über zwei ATR72-500, drei ATR 42-500 und eine ATR 42-300. Weiters besteht die Flotte aus acht Beech 1900D, die jedoch seit einiger Zeit nicht mehr zum Einsatz gekommen sind. Green Airlines erklärte, dass die die neuen Flugnummern ab 22. Oktober 2020 im Reservierungssystem sichtbar sein werden. Sofern die Sitzplatzauswahl korrekte Werte anzeigt, scheint die Buchungslage äußerst schwach zu sein.

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Die „Lockdown-Welle“ ist im Anmarsch

In Europa bringt eine neuerliche „Lockdown-Welle“ die Luftfahrt und Touristik stark unter Druck. Die Branche blickt mit großer Sorge auf Irland, das als erstes EU-Land neuerlich diesen Zustand ausgerufen hat. Die Tschechische Republik verkündete ebenfalls den Lockdown in der Slowakei entscheidet die Regierung am Donnerstag darüber, ob das Land wieder „abgeriegelt“ wird. In anderen europäischen Ländern, darunter auch Österreich und Deutschland, wurden einzelne Städte und/oder Bezirke unter Quarantäne gestellt. Insbesondere in den beiden genannten Staaten steht jedoch die regelrechte Drohung „zweiter Lockdown“ deutlich im Raum. Dieser hätte fatale Auswirkungen auf die Wirtschaft und je mehr Länder sich dieser neuerlichen Maßnahme anschließen, desto schwieriger wird es für die Fluggesellschaften. Es ist daher gar nicht auszuschließen, dass bei „europaweiten Lockdowns“ die eine oder andere Fluggesellschaft erneut den Flugbetrieb einstellen müssen. Die Ausgangslage ist nämlich mit jener vom März durchaus vergleichbar, denn bereits vor den harten Maßnahmen kursierte mit dem Blick auf die Entwicklung in Italien die Angst, so dass viele Passagiere ihre gebuchten Flüge gar nicht angetreten haben. So passierte es insbesondere bei Billigfliegern, dass nahezu ausgebuchte Maschinen mit nur einer wenigen Fluggästen besetzt waren, weil der Rest erst gar nicht zum Airport angereist ist. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied: Die Tickets der „No-Shows“ waren damals bezahlt und außer den Taxen, die nur die wenigsten Passagiere tatsächlich rückfordern, gibt es in den meisten Tarifen nichts zurück. Die Airline kann ja nichts dafür, dass der Reisende einfach nicht erschienen ist. Insbesondere Lauda dürfte sich mit den „No-Shows“ sogar ganz ordentlich Geld gespart

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