Oktober 22, 2020

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Oktober 22, 2020

Österreich: Mindestabstand in Flugzeugen darf weiterhin unterschritten werden

Am Sonntag, den 25. Oktober 2020 um Mitternacht treten in Österreich die von der Regierung angekündigten Verschärfungen der Coronamaßnahmen in Kraft. So genannte Faceshields und „Kinnvisiere“ sind nach einer zweiwöchigen Übergangsfrist nicht mehr als Ersatz für Masken erlaubt. Neu ist auch, dass Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keinen MNS tragen können, ein Attest mitführen müssen und dies auf Verlangen zum Beispiel der Exekutive vorlegen müssen. Das Gesundheitsministerium stellt in einer Aussendung klar, dass der vorgeschriebene Mindestabstand von einem Meter in Flugzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln unterschritten werden darf. Es wird explizit darauf verwiesen, dass in der Verordnung Maskenpflicht an solchen Orten vorgeschrieben ist. Zwar verlangten so gut wie alle europäischen Flughäfen schon bislang das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Terminals, doch nun ist dies auch in der Verordnung festgehalten und damit vorgeschrieben. Das gilt übrigens auch für U-Bahnstationen, Bahnsteige, Haltestelle und Bahnhöfe sowie deren Verbindungsbauwerke. Neu ist zudem, dass nach der Sperrstunde der Gastronomie alkoholische Getränke im Umkreis von 50 Metern um einen Gastronomiebetrieb nicht konsumiert werden dürfen. Das gilt auch für Tankstellenshops mit Gastronomielizenz sowie für Imbissstände. Die weiteren Vorschriften sind für Reisende nicht wirklich von Bedeutung, jedoch kann bei Interesse die Verordnung unter diesem Link nachgelesen werden.

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Deutschland hebt Kanaren-Reisewarnung auf

Die Bundesrepublik Deutschland hebt mit Wirksamkeit zum 24. Oktober 2020 die Reisewarnung für die kanarischen Inseln auf. Es handelt sich dann um das einzige Gebiet Spaniens, für das bei der Rückkunft keine Quarantäne notwendig sein wird. In der Touristik-Branche wird die Entscheidung positiv aufgenommen. So begrüßen sowohl der Reiseveranstalter Alltours als auch DRV-Chef Norbert Fiebig den Schritt, den die deutsche Regierung angekündigt hat. Airlines, Tour Operator und Hoteliers hoffen nun auf kurzfristige Buchungen in den Herbstferien. Österreich hat übrigens die Kanaren – im Gegensatz zum Rest von Spanien – nicht mit einer Reisewarnung belegt. Das bedeutet, dass bei der Rückkunft weder ein negativer PCR-Test vorgelegt werden muss, noch Quarantäne blüht.

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ARBÖ: 80 Prozent bleiben in den Herbstferien daheim

Eine Umfrage, die der Autofahrerclub ARBÖ durchgeführt hat, ergab, dass 80 Prozent der Österreicher die bevorstehenden Herbstferien nicht für einen Urlaub nutzen wollen. Lediglich 20 Prozent der Befragten gaben an, dass diese verreisen wollen. Als Ursache für die Zurückhaltung ortet der ARBÖ – wenig überraschend – die Corona-Pandemie. Von jenen, die verreisen, verbringt die Mehrheit (70,8 Prozent) den Herbsturlaub in Österreich, was aufgrund der Coronamaßnahmen bezüglich PCR-Test, Quarantäneregelungen im Ausland und den langen Wartezeiten an den Grenzen nur allzu verständlich ist. Das bevorzugte Reisemittel ist das Auto – drei Viertel geben bei der Umfrage an, mit dem Auto wegzufahren. Auch hier kann die Coronakrise als Grund dafür angeführt werden – im eigenen Auto ist das Sicherheitsempfinden gerade jetzt höher, als beispielsweise im Flugzeug oder im Zug. Die zwei häufigsten Gründe, warum die Menschen in den Herbstferien nicht verreisen, ist einerseits die Unsicherheit wegen der Covid-19-Situation und andererseits fehlt generell das Interesse an einem Herbsturlaub. „Ein Urlaub im Ausland wird von den wenigen Reisewilligen derzeit so gut wie überhaupt nicht in Betracht gezogen. Die Anfragen für ein Reiseroutenpaket für Reisen ins Ausland im Rahmen des ARBÖ-Reiseservice sind im September und Oktober auf rund 25 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres gefallen“, wissen die Experten des ARBÖ-Informationsdienstes. Derzeit empfiehlt der ARBÖ vor Reiseantritt – egal ob In- oder Ausland ­­– auf alle Fälle: Die tagesaktuellen Reiseinformationen für das jeweilige Land oder die Region beim ARBÖ-Informationsdienst oder auf den Websites der zuständigen Ministerien einholen. So wie die Umfrage des ARBÖ zeigt, fühlen sich 70

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Gläubiger stimmen zu: Condor verlässt den Schutzschirm

Die Gläubiger der Ferienfluggesellschaft Condor gaben für das Verlassen des so genannten Schutzschirmverfahrens grünes Licht. Der Carrier wird eigenen Angaben nach ab 1. Dezember 2020 als eigenständiges und „gesundes Unternehmen“ am Markt tätig sein. Rechtsmittel können gegen die Zustimmung der Gläubigerversammlung zum Restrukturierungsplan nicht eingelegt werden. „Der Weg ist jetzt frei, dass der 1. Dezember für Condor ein Neustart als gesundes Unternehmen sein wird“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Für unsere Kunden und Partner bedeutet dieser Schritt, dass sie sich auch in Zukunft auf Deutschlands beliebtesten Ferienflieger verlassen können. Ich möchte mich im Namen aller Condorianerinnen und Condorianer herzlich bei allen Gläubigern für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen bedanken“. Condor hätte eigentlich im Frühjahr an die polnische PGL Holding, Muttergesellschaft von LOT, verkauft werden sollen. Das Schutzschirmverfahren wurde bereits beendet, jedoch platzte der Deal aufgrund der Corona-Pandemie. Die Bundesrepublik Deutschland setzte als Bedingung für ein neuerliches Darlehen, dass ein zweites Verfahren beantragt wird. Ende August 2020 reichte die Condor-Geschäftsleitung einen neuen Plan beim Amtsgericht Frankfurt ein. Über diesen stimmte die Gläubigerversammlung am Donnerstag positiv ab. Verkauft wurde Condor bislang allerdings nicht. Stattdessen wurde eine Treuhandlösung gewählt, so dass der Carrier aus der insolventen Thomas Cook Group herausgelöst ist und bei nächster Gelegenheit zu einem akzeptablen Preis verkauft werden kann. Der Erlös wird den Gläubigern zufließen, weshalb die Anteile derzeit von einem Treuhänder verwaltet werden. Das Verlassen des Schutzschirms bedeutet auch, dass der Sachwalter abgezogen wird. Seine Tätigkeit ist damit beendet.

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ANA muss Langstrecken-Flotte halbieren

Vor der Corona-Krise investierte All Nippon Airways in neue Flieger und wollte mehr Langstrecken bedienen. Nun braucht die japanische Fluglinie nicht mehr so viele Fluggeräte – und halbiert wohl die Langstrecken-Flotte. Die Corona-Pandemie sorgte dafür, dass die Luftfahrtbranche zum Erliegen kam. So sei die Nachfrage nach Langstreckenflügen bei ANA teilweise um bis zu 96 Prozent eingebrochen, wie aero.de berichtet. Demzufolge müssen einige Boeing 777 und auch andere Großraum-Flugzeuge das Zeitliche segnen. Sie sollen entweder an den Leasinggeber zurückgegeben, verkauft oder geparkt werden. Derzeit zählt ANA eine Kapazität von 59 Flugzeugen auf der Langstrecke.

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Lufthansa darf wieder nach Indien fliegen

Die deutsche AUA-Mutter und Indien finden einen Kompromiss: Lufthansa darf wieder Flüge nach Indien durchführen, dafür fliegt Air India öfter nach Deutschland. Ende September musste die Kranich-Airline ihr Indien-Angebot auf null setzen. Denn mitten in der Corona-Krise entzog die indische Regierung der Lufthansa jegliche Start- und Landerechte. Bis jetzt. „Lufthansa wird an vier Tagen nach Delhi, an drei Tagen nach Mumbai und an drei Tagen nach Bengaluru fliegen. Air India wird fünfmal pro Woche von Delhi und zweimal pro Woche von Bengaluru nach Frankfurt fliegen“, wird der Indiens Luftfahrtminister Hardeep Singh Puri von aero.de zitiert. Zuvor hatte Indien den deutschen Vertretern vorgeworfen, entgegen des beidseitigen Korridorabkommens zu wenig Flüge von Air India zu genehmigen. Die Lufthansa sei hingegen verhältnismäßig oft auf indischem Boden gelandet. Nach dem indischen Flugverbot für Lufthansa hatte die deutsche Regierung während der Verhandlungen auch Air India für Flüge nach Deutschland gesperrt.

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Easyjet fixiert Bedingungen für Teilrückzug aus Berlin

Die Entscheidung steht: Easyjet einigt sich mit den Mitarbeitern und Gewerkschaften über die angekündigte Verkleinerung in Berlin. Dabei gibt es gute Nachrichten für die Belegschaft: Der Jobabbau fällt geringer aus als befürchtet. Seit fast vier Monaten ziehen sich die Verhandlungen über die Berliner Basis. Easyjet wollte sich aufgrund der Corona-Pandemie zurückziehen und das Angebot verkleinern, lediglich das Ausmaß und die Bedingungen mussten festgelegt werden. Dies ist nun geschehen: Die Berliner Flotte wird ab Dezember nahezu halbiert – von 34 auf 18 Maschinen aus der A320-Familie. Bei den Arbeitsplätzen sei der ursprünglich vorgesehene Abbau von 738 der aktuell 1.500 Berliner Stellen auf 418 begrenzt worden, wie airliners.de berichtet. Zunächst einmal würden diejenigen, die freiwillig das Unternehmen verlassen wollen, berücksichtigt werden. Nur wenn nötig, sollen betriebsbedingte Kündigungen zum Einsatz kommen. Für diejenigen, die doch nicht gehen müssen, heißt es zunächst einmal: aufatmen. Sie dürfen nun über die laufende Kurzarbeit bis mindestens Juni 2021 bleiben. Danach werde man noch einmal zusammenkommen, um zu entscheiden, ob diese Angestellten darüber hinaus behalten werden können. 

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Japan lässt Touristen wohl bis zum Frühjahr nicht einreisen

Japan-Fans müssen sich wohl noch gedulden: Das Land lässt ausländische Touristen offenbar bis zum Frühjahr nicht einreisen. Diese Behauptung würden lokale Medien in den letzten Tagen aufstellen. Hintergrund seien offenbar die Olympischen Spiele in Tokio, die wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben wurden. Diese sollen nun nicht gefährdet werden, wie das Nachrichtenportal Reisevor9 berichtet. Bereits seit Ende März haben die Japaner die Inselnation ganz für sich alleine. Infolge der Corona-Pandemie machte die Regierung die Grenzen dicht. Darüber hinaus würde die Regierung derzeit neue Sicherheits-Maßnahmen ausarbeiten. Diese sollen aber erst im Jänner endgültig beschlossen werden. Neben zwei verpflichtenden Covid-19-Tests – einer vor und ein weiterer bei der Einreise – soll auch eine Corona-Versicherung eingeführt werden, die mögliche Corona-Behandlungen abdeckt. Auch eine generelle Obergrenze für ausländische Touristen würde im Raum stehen.

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IAG macht Milliardenverlust und kürzt das Flugangebot

Das Management muss den Rotstift ansetzen: Der britisch-spanische Luftfahrtkonzern IAG streicht im dritten Quartal einen Verlust in Milliardenhöhe ein. Die Airline-Gruppe schreibt infolge der Corona-Pandemie dunkelrote Zahlen. Die vorübergehende Erholung der Branche im Sommer bekam die British Airways-Mutter wohl gar nicht zu spüren. Zumindest hat sich der kurze Aufschwung nicht in Zahlen ausgedrückt. So steht im dritten Quartal unter dem Strich ein Betriebsverlust von 1,3 Milliarden Euro – damit hat sich dieser Wert seit der letzten Veröffentlichung kaum verändert. Jetzt reagiert das Management auf die horrenden Zahlen. Und streicht das Flugangebot bis Ende des Jahres zusammen: Im vierten Quartal soll das Flugprogramm der IAG-Gesellschaften höchstens 30 Prozent des Vorjahreszeitraums erreichen. Bisher hatte die Konzernspitze noch eine Kapazität von 40 bis 54 Prozent angepeilt. Die Gründe für die Kürzungen sind naheliegend: die zweite Infektionswelle und die damit verbundenen Reise-Restriktionen. Somit erwarte sich das Unternehmen auch in Zukunft ähnliche Horror-Zahlen, wie die IAG am Donnerstag mitteilt.

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Italien streikt: Niemand bleibt verschont

Reisende sollten am Freitag von Trips nach Italien absehen. Denn ein geplanter Streik legt den ganzen öffentlichen Verkehr lahm. Am 23.10. sind allesamt betroffen: Flug-, Bahn-, sowie Fährverkehr direkt. Auch Autofahrer bleiben nicht verschont, Tankstellen und Mautstationen werden sich an der Protestaktion beteiligen. Zudem könnten auch Sehenswürdigkeiten geschlossen sein. Der ADAC rät, Reisepläne nach Italien zu überdenken, und hat die möglichen Auswirkungen in einer Übersicht zusammengestellt: Flüge: Ausfälle und Verspätungen ganztägig: unter anderem an den Airports Verona und Mailand, Streiks bei Alitalia  Bahn: Ausfälle und Verspätungen auch bei internationalen Verbindungen (laut Deutscher Bahn auch die EC-Züge München – Kufstein – Innsbruck – Verona betroffen). Streikbeginn: Donnerstag, 22. Oktober, 21 Uhr. Dauer: 24 Stunden  Öffentliche Verkehrsmittel: Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen mit eingeschränktem Fahrplan (Beteiligung wahrscheinlich unter anderem in Rom,Turin, Bologna, Bari und Catania) Fähren: Besonders betroffen sind die Verbindungen zu und von den großen Inseln. Ob auch die Fähren mit Ziel Griechenland im Hafen bleiben, ist bisher nicht bekannt Autobahnen: Beginn Donnerstag, 22. Oktober, ab 22 Uhr, für 24 Stunden. Nach Medienberichten werden Mautstationen nur nachts bestreikt. Nicht ausgeschlossen ist, dass Tankstellen geschlossen sind sowie Abschleppunternehmen und Autobahnmeistereien ihren Betrieb einschränken

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