Dezember 16, 2020

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Dezember 16, 2020

Laudamotion gibt AOC zurück

Die Ryanair-Tochter hängt die Schuhe an den Nagel – und auch das Luftverkehrsbetreiberzertifikat. Diese gibt die Fluggesellschaft jetzt an die österreichische Zivilluftfahrtbehörde zurück. Auch die Betriebsgenehmigung geht an das zuständige Ministerium retour. In den letzten Monaten hat die Gesellschaft ihre 4 Stützpunkte in Stuttgart, Düsseldorf, Wien und Palma geschlossen. Das Unternehmen, das jetzt weder Flugzeuge noch Flugbesatzung mehr hat, bietet der Ryanair Group weiterhin einige eingeschränkte Verwaltungsdienste von seinem Schwechat-Büro aus an.

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Serbien verlangt Corona-Test

Das Infektionsgeschehen veranlasst auch die serbische Regierung dazu, die Einreisebestimmungen zu verschärfen. Ab dem 20. Dezember dürfen nur noch Reisende, die einen negativen PCR-Test vorweisen können, ins Land.  Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Serbische Staatsangehörige und Personen mit serbischem Aufenthaltstitel können ohne Test einreisen, müssen sich aber in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Aus dieser können sie sich freitesten, wenn sie sich vor Ablauf der Quarantänefrist einer Corona-Testung unterziehen und diese negativ ausfällt. Ausgenommen sind Fahrer die im internationalen Personen- und Güterverkehr tätig sind, sowie Kinder bis zum 12. Lebensjahr, sofern die Begleitperson über einen gültigen Test verfügt. Transitreisende und Flugbegleiter sind davon ausgenommen, die Durchreise ist dabei auf maximal zwölf Stunden beschränkt.

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Delta startet Covid-getestete Flüge

Delta-Kunden aus den USA mit triftigem Reisegrund können jetzt von Atlanta nach Amsterdam fliegen, ohne nach der Ankunft in Quarantäne gehen zu müssen. Zudem müssen sie nicht befürchten, dass ihre Mitreisenden und die Besatzung Covid-19-positiv sind. Denn jeder Flugteilnehmer wird vorab auf den Krankheitserreger getestet. Diese Corona-getesteten Flüge nach Amsterdam werden in Zusammenarbeit mit KLM durchgeführt und starten an vier Tagen pro Woche, wobei beide Fluggesellschaften jeweils zwei Frequenzen bedienen. Delta wird zudem wöchentlich nach Rom fliegen. „Der Flugverkehr ist das Rückgrat der Weltwirtschaft. In normalen Zeiten unterstützt er mehr als 87 Millionen Arbeitsplätze und trägt weltweit zu einem BIP von 3,5 Billionen US-Dollar bei“, so Perry Cantarutti, Deltas SVP-Alliances and International. „Die Ankunft eines Impfstoffs ist eine fantastische Nachricht, aber es wird einige Zeit dauern, bis er auf der ganzen Welt verfügbar ist. Aus diesem Grund haben wir unermüdlich mit den Behörden und unseren Partnern zusammengearbeitet, um einen Plan für Reisekorridore zu erstellen, die eine sichere Wiederaufnahme des Flugverkehrs ermöglichen.“ Beide Testprogramme werden allen US-Bürgern zur Verfügung stehen, die aus wesentlichen Gründen in die Niederlande oder nach Italien reisen dürfen, wie zum Beispiel aus bestimmten spezifizierten Arbeits-, Gesundheits- und Bildungsgründen. Kunden, die über Amsterdam in andere Länder reisen, müssen nach wie vor die Einreisebestimmungen und alle vorgeschriebenen Quarantänemaßnahmen an ihrem endgültigen Zielort beachten.  

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BRU: Covid-Flüge laufen nach Plan

Der Brüsseler Flughafen wird zur Drehscheibe des Impfstoffes, da der Airport über zahlreiche Kühlcontainer für den Transport verfügt. Die ersten Covid-Flüge haben nun stattgefunden – mit Erfolg. Der weltweit allererste Flug mit Corona-Impfstoffen verließ bereits am 27. November den Airport. Seitdem starteten schon sieben Flugzeuge mit der Vakzine im Gepäck, um die Impfstoffdosen nach Europa und in die ganze Welt zu verteilen. „Nach monatelanger Vorbereitung zusammen mit unseren Frachtpartnern sind wir stolz, dass die ersten Flüge mit Covid-Impfstoffen sehr reibungslos verliefen. Der Flughafen Brüssel verfügt über langjährige Erfahrung im Transport temperaturempfindlicher Produkte. Wir freuen uns, unseren Beitrag zur Lösung dieser globalen Gesundheitskrise zu leisten“, so Arnaud Feist, CEO des Brüsseler Flughafens.

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Ego will mit drei Linienverbindungen starten

Ego Airways ist seit dem 1. Dezember wieder in der Luft. Derzeit legt das Start-up den Fokus auf Charterflüge. Doch auch die ersten Linienverbindungen stehen in den Startlöchern. Der Vorstandsvorsitze Matteo Bonecchi stand den italienischen Medienvertretern Rede und Antwort. Derzeit seien Charter-Aufträge von Fußballmannschaften äußerst lukrativ. Während die Airline sich noch vorsichtig herantaste, werden im Hintergrund schon Pläne für die Zukunft geschmiedet. Unter anderem sei eine baldige Aufnahme von Linienflügen aus Catania, Forli und Florenz geplant. Zu diesem Anlass soll auch die Flotte vergrößert werden, derzeit betreibt die Gesellschaft eine einzige Embraer 190-100AR. London City, Paris-Orly und Barcelona El Prat würden als potenzielle Ziele gelten. Wann die Pläne schlussendlich in die Realität umgesetzt werden, hänge vom Pandemie-Verlauf ab, wie ch-aviation.com berichtet. Erst am 19. November erhielt die neu gegründete Fluggesellschaft das Luftverkehrsbetreiberzertifikat von der italienischen Zivilluftfahrtbehörde.

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AIRlabs führt Indoor-Vereisungstests mit Drohne durch

Das auf Drohnentests spezialisierte und vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) geförderte Innovationslabor AIRlabs Austria führte erstmals Indoor-Witterungstests mit Drohnen durch. Für eine Woche wurden von AIRlabs Austria erste Vereisungs-, Klima- und Witterungstests mit zivilen Drohnen im Klima-Wind-Kanal Wien durchgeführt, darunter der weltweit erste Test einer zivilen 25-Kilogramm-Drohne unter standardisierten Vereisungsbedingungen der bemannten Luftfahrt. „Das ganze Team und die Partner von AIRlabs Austria freuen sich und sind stolz, dass durch unsere ersten großen Testmessungen bereits im Gründungsjahr unseres Innovationslabors Testkampagnen erfolgen konnten, und das mit so spannenden Wind-, Temperatur- und Vereisungstests, die unsere Realität für zivile Drohneneinsätze in Österreich im Winter sehr gut wiedergeben“, so Holger Friehmelt, Institutsleiter Luftfahrt an der FH Joanneum und zugleich Technisch-Wissenschaftlicher Direktor (TWD) von AIRlabs Austria. Konkret getestet wurden im November 2020 im Klima-Wind-Kanal Wien von Rail Tec Arsenal (RTA) – ein Konsortialpartner von AIRlabs Austria – eine Woche lang komplett betriebsbereite mittelschwere, zivile Octocopter-Drohnen bis 25 Kilogramm und mit maximal 10 Kilogramm Nutzlast unter verschiedenen Betriebssituationen, auch im Echtbetrieb mit laufenden Motoren, bei einer vielfältigen Auswahl von verschiedensten Temperatur-, Wind- und Witterungs-Bedingungen inklusive standardisierter Vereisung nach international definierten Vorgaben. So erfolgten Tests unter anderem bei Minusgraden, Windstärken knapp unter 80 Kilometer pro Stunde sowie typischen Vereisungssituationen, wie sie bereits aus der bemannten Luftfahrt bekannt sind.

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Air Europa-Übernahme gerät ins Wanken

Die Übernahme der spanischen Air Europa durch die IAG steht immer noch auf wackeligen Beinen.  Eine endgültige Entscheidung soll nun her. Zu diesem Anlass halten die International Airlines Group und ihre spanische Tochtergesellschaft Iberia gerade außerplanmäßige Vorstandssitzungen ab. Es sei ungewiss, ob ein Kauf in diesen Zeiten Sinn mache. Zusätzlich dazu würde den Beteiligten der Brexit-Deal zu schaffen machen, wie ch-aviation.com berichtet. Denn dadurch könnte es im Flugverkehr zu unerwarteten Beschränkungen kommen. Aufgrund der fortlaufenden Covid-19-Pandemie, deren zweite Welle aktuell ganz Europa in Schach hält, überarbeitete die Gruppe vor wenigen Wochen schon ihr Angebot. Anstatt der ursprünglich knapp eine Milliarde Euro bot die IAG zuletzt weniger als die Hälfte. Als Begründung hierfür führte die Holdinggesellschaft den mit der anhaltenden Pandemie drastisch gesunkenen Marktwert der Fluggesellschaft an.

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UIA: 140 Piloten verlieren ihren Job

Ukraine International Airlines vor weiteren Entlassungen: Der Carrier muss mindestens 140 Piloten vor die Tür setzen.  Der Fluggesellschaft geht langsam das Geld aus. Das spürt jetzt auch die Belegschaft. In einem Aufruf, erschienen auf der offiziellen Internetseite, bittet die Führungsetage die Regierung nun um finanzielle Hilfe und fordert sie auf, endlich zu handeln: „UIA und alle Fluggesellschaften der Welt erleben eine aussichtslose Zeit. Leider trifft es in erster Linie unsere Mitarbeiter und ihre Familien. Und leider haben die ukrainischen Behörden bisher keine Maßnahmen zur Unterstützung der Luftfahrtindustrie umgesetzt“, heißt es in der Erklärung. Unter anderem wolle die Airline eine Stundung der Schulden gegenüber staatlichen Unternehmen erwirken, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet.

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Brussels erhielt erste Tranche des Staatskredits

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines nahm die erste Tranche des 290 Millionen Euro schweren Staatskredits in Anspruch. Ausbezahlt wurden laut lokalen Medienberichten 130 Millionen Euro, die das Überleben in der laufenden Wintersaison sichern sollen. Die belgische Regierung gewährt aufgrund der Corona-Pandemie ein staatlich besichertes Darlehen in der Höhe von 290 Millionen Euro. Weitere 170 Millionen Euro sollen von Konzernmutter Lufthansa bereitgestellt werden, wobei davon 70 Millionen Euro für den Umbau von Brussels Airlines verwendet werden sollen. Rund 1.000 Jobs sollen abgebaut werden. Die vom Kranich überwiesenen Gelder sind mittlerweile aufgebraucht. Der vereinbarte Ablauf ist, dass zunächst diese Mittel aufgebraucht werden müssen, ehe Brussels die erste Tranche aus dem staatlich besicherten Kredit in Anspruch nehmen darf. Die Rückzahlung muss bis spätestens 2026 erfolgen.

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Urteil: Tui muss deutlich auf Erstattungsansprüche hinweisen

Der Reiseveranstalter Tui Deutschland ist aufgrund eines Anerkenntnisurteils des Landgericht Hannover dazu verpflichtet künftig die Einforderung von Erstattungsansprüchen coronabedingter Reiseabsagen nicht unangemessen schwer zu machen. Auf der Internetseite müssen Informationen, die Konsumenten deutlich darauf hinweisen, dass diese einen Anspruch auf Rückzahlung haben, angebracht werden. Auch muss klar erklärt werden wie Kunden, deren Reisen abgesagt wurden, zu ihrem Geld kommen. Die Verbraucherzentrale Bundesverband klagte, da die entsprechende Unterseite nicht gerade einfach zu finden war. „Seit Beginn der Corona-Pandemie versuchen viele Reiseveranstalter und Fluggesellschaften Kunden das Geld für abgesagte Reisen nicht zu erstatten“, so Verbraucherzentrale-Vorstand Klaus Müller, der kritisiert, dass viele Reiseveranstalter ihren Kunden suggeriert haben, dass nur Umbuchungen oder Gutscheine möglich sind. Das Gesetz sieht aber einen Erstattungsanspruch in Form von Geld vor. Tui Deutschland anerkannte den Rechtsanspruch, weshalb das Landgericht Hannover ein so genanntes Anerkenntnisurteil erlassen hat. Das Unternehmen betont, dass die Homepage seit Oktober 2020 entsprechend der gerichtlichen Entscheidung angepasst wurde.

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