Dezember 22, 2020

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Dezember 22, 2020

FlyDubai kündigt Salzburg an

Der Billigflieger FlyDubai beabsichtigt ab 13. Mai 2021 viermal wöchentlich zwischen Dubai und Salzburg zu fliegen. In den Emiraten sollen Umstiege in das Streckennetz von Schwestergesellschaft Emirates möglich sein. Der Salzburger Flughafen teilte mit, dass „bis zu“ vier wöchentliche Umläufe durchgeführt werden sollen. Allerdings steht der Zeitpunkt der Aufnahme in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Coronapandemie. Insbesondere ist maßgeblich, dass die Einreise- und Quarantänevorschriften beiderseits zumindest gelockert werden.

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Easyjet übernimmt 22 A320neo später

Der Lowcoster Easyjet wird weitere 22 Maschinen der A320neo-Reihe später als ursprünglich geplant übernehmen. Mit dem Hersteller einigte man sich darauf, dass diese statt zwischen 2022 und 2024 erst in 2027 und 2028 übergeben werden. Billig ist die Angelegenheit für Easyjet nicht, denn Firmenchef Johan Lundgren musste einem Preisaufschlag von 28 Millionen Euro zustimmen. Weiters wird Airbus die Kosten für eventuell steigende Material- und Personalkosten weiterverrechnen. In einer Medienerklärung sagt der CEO des orangefarbenen Billigfliegers, dass diese Lösung Easyjet ermögliche in der unsicheren Zeit die Flottenplanung flexibel zu gestalten.

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Paderborn: Amtsgericht genehmigt Insolvenzplan

Vor einigen Wochen meldete der Flughafen Paderborn Insolvenz in Eigenverwaltung an. Nun bewilligte das Amtsgericht Paderborn den vorläufigen Insolvenzplan. Der Airport soll fortgeführt werden, jedoch mit deutlich weniger Personal. Private Investoren konnten nicht gefunden werden. Der Regionalflughafen soll in Zukunft weniger Geld von den Gesellschaftern, die ausschließlich aus dem Kreis der öffentlichen Hand stammen, bekommen. Der Insolvenzplan soll am 29. Jänner 2021 vor dem Amtsgericht Paderborn mit den Gläubigern erörtert werden. Nehmen diese den Vorschlag an, so kann der Richter diesen bestätigen.

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Air Greenland verschiebt A330neo-Übernahme

Die Bestellung soll den einzigen Airbus A330-200 ersetzen. Dieser wird hauptsächlich im Verkehr zwischen Kangerlussuaq und Kopenhagen eingesetzt. CH-Aviation.com schreibt, dass Air Greenland den Airbus A330neo in Zukunft auch ab Nuuk und Ilulissat einsetzen will. Derzeit werden die Runways saniert, mit der Fertigstellung wird für das Jahr 2023 gerechnet. Air Greenland wird einen im März dieses Jahres bestellten Airbus A330neo später übernehmen. Ursprünglich hätte die Maschine Ende 2021 ausgeliefert werden sollen. Nun einigte sich der Staatscarrier auf einen neuen Termin: Viertes Quartal 2022.

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Spanien: Drei Norwegian-Töchter melden Gläubigerschutz an

Norwegian meldete nun auch für drei spanische Tochtergesellschaften ein Gläubigerschutzverfahren an. Dabei handelt es sich um Norwegian Air Resources Spain, Red Handling Spain und Red Maintenance Spain. Bei diesen Gesellschaften ist das ab Spanien eingesetzte Personal angestellt. Die zuerst genannte Konzerngesellschaft ist auch Arbeitgeber des fliegenden Personals diverser anderer Bases. Dies sorgte in der Vergangenheit wiederholt für heftige Kritik seitens der Gewerkschaften, denn dem Billigflieger wurde vorgeworfen, dass dieser Schlupflöcher im Arbeitsrecht miteinander kombinieren würde. Eigentümer der drei Firmen ist Norwegian Air Shuttle. Von der Insolvenzanmeldung nicht betroffen ist Norwegian Air Resources Shared Service Centre, das konzerninterne Servicecenter. Der Carrier schreibt, dass die Gewerkschaften, die Mitarbeiter in den drei Gesellschaften vertreten, vorab über die Maßnahme informiert wurden. Nun hat der Konzern ein halbes Jahr Zeit, um mit den Gläubigern zu verhandeln und dem Gericht einen Sanierungsplan vorzulegen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, so könnte das Gericht die drei Gesellschaften auch Bankrott erklären und die Abwicklung anordnen.

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Finnair: Verschrottung im Zehnerpack droht

Die Fluggesellschaft Finnair trennt sich von insgesamt zehn Airbus A320-214. Diese wurden in den Jahren 2001 bis 2003 gebaut und befinden sich mit zwei Ausnahmen im Eigentum der Finnair Aircraft Finance Oy. Findet sich kein Käufer, so droht dem „Zehnerpack“ die Verschrottung. Der Carrier beabsichtigt die zehn Mittelstreckenjets im Laufe des Jahres 2022 außer Dienst zu stellen. Es handelt sich um die OH-LXL, OH-LXC, OH-LXK, OH-LXH, OH-LXM, OH-LXD, OH-LXF, OH-LXA, OH-LXI und OH-LXB. Die jüngsten Maschinen wurden im Jahr 2003 hergestellt, die ältesten in 2001. MyAirTrade.com schreibt, dass die Verschrottung der zehn Airbus A320 höchstwahrscheinlich ist.

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ASL gründet UK-Ableger

Die ASL Aviation Holding hob aufgrund des Brexits eine neue Tochtergesellschaft ins Leben. Diese wird mit vorerst einer ATR 72-200F ausgestattet und soll es dem Konzern ermöglichen ab dem Vereinigten Königreich Frachtflüge durchzuführen. Der Antrag auf Erteilung der Zertifikate wurde laut CH-Aviation.com im Sommer 2020 gestellt. Umgemeldet wurde die EI-SOA, die nun die Registrierung G-OASL trägt. Ob AOC und Betriebsgenehmigung bereits erteilt wurden oder nicht, beantwortete ASL allerdings nicht. Der neue Ableger trägt den Namen ASL Airlines UK.

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Saudi-Arabien riegelt sich komplett ab

Saudi-Arabien untersagt für vorerst eine Woche sämtliche internationale Passagierflüge. Das Land begründet die Entscheidung mit dem Auftreten einer neuen Mutation des Coronavirus im Vereinigten Königreich. Auch die Land- und Seegrenzen werden temporär geschlossen, so dass sich Saudi-Arabien vorläufig komplett von der Außenwelt isoliert. Personen, die bereits eingereist sind und sich zuvor in Europa oder anderen Staaten mit hohem Infektionsgeschehen aufgehalten haben, müssen nachträglich eine 14-tägige Quarantäne antreten.

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Aeroflot prüft „maskenfreie Zonen“

Das russische Skyteam-Mitglied Aeroflot überlegt derzeit in den Flugzeugen spezielle Zonen für Personen, die keine Maske tragen wollen, einzurichten. Grund dafür ist, dass Maskenverweigerer ein immer größeres Problem für den Carrier geworden sind. Angedacht ist, dass beispielsweise die letzten beiden Reihen zur maskenfreien Zone erklärt werden sollen. Dieser Bereich soll auch Personen, die aus medizinischen Gründen keinen MNS tragen können, zur Verfügung stehen. Die genaue Umsetzung steht noch nicht fest, jedoch sollen durch die neuen Zonen zunehmende Probleme über den Wolken minimiert werden. In den letzten Wochen kam es wiederholt zu Zwischenfällen während der Flüge.

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Skyexpress nimmt Athen-Larnaka mit A320neo auf

Die griechische Regionalfluggesellschaft Skyexpress wird ab 22. Feber 2021 internationale Flugstrecken aufnehmen. Den Auftakt macht eine zweimal täglich angebotene Verbindung zwischen Athen und Larnaka. Skyexpress baut derzeit eine A320neo-Teilflotte auf. Die erste Maschine, SX-IOG, wurde Ende November 2020 übernommen und am 4. Dezember 2020 in den Liniendienst gestellt. Der Jet kommt primär im Verkehr zwischen Thessaloniki und Athen, aber auch nach Heraklion zum Einsatz. Mit den weiteren A320neo, die in Kürze übernommen werden sollen, will der Carrier einige internationale Strecken aufnehmen. Ob sich der Zeitplan aufgrund der momentan strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen verzögert, ist noch unklar.

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